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Überwinde den inneren Schweinehund

Stützpunktverein BamBam Merkstein schafft mobilen Boxring an

Herzogenrath. Sedat Yilanci schildert mit Leidenschaft: „Wenn Du ohne Boxring trainierst, stehst Du irgendwann 20 Meter weiter in der Hallenecke“. Um gute Nachwuchs- und Seniorenarbeit leisten zu können, braucht man natürlich einen Ring. Aber der ist nicht „für‘n Appel un Ei“ zu bekommen. Also gingen Yilanci – er ist Geschäftsführer des Merksteiner Boxklubs „BamBam“ – und die Sportsfreunde in die Eigeninitiative.

Gemeinsam hebt es und trägt es sich leichter:
Die Sportler des Boxklubs „BamBam“ freuen
sich über ihren mobilen Boxring. Foto: eik

Sie suchten Sponsoren, sammelten selbst, machten Werbung für ihren 2013 gegründeten Klub und haben nun ein stolzes Ergebnis. Der mobile Boxring ist da. „Den bauen wir in vier Minuten auf“, freut sich auch Klubvorsitzender Sezgin Kalyoncu über die neue Einrichtung.

Fünf mal fünf Meter misst die mobile Trainingsanlage und soll zunächst in der Halle am SVS-Sportplatz untergestellt bleiben. 5000 Euro mussten zusammengekratzt werden. „Dabei haben uns mehrere Menschen und deren Institutionen geholfen“, berichtet Sedat Yilanci. Einer der Förderer ist Manfred Borgs vom Herzogenrather Stadtsportbund, und auch der Regio-Sport-Bund in Person von Stephan Mayer griff dem jungen Verein kräftig unter die Arme. Nicht zuletzt auch weil der Verein zu den Stützpunkten zur Integration von Flüchtlingen wertvolle Arbeit leistet.

Das stellten sowohl Borgs als auch Mayer zur Einweihung der Anlage heraus. „So macht das Training doch sehr viel mehr Spaß“, lobte Yilanci und fand auch einen Fürsprecher in Thai-Box-Weltmeister Frederic Freikin, der die Faustkämpfer zu ihrem Jubeltag besuchte und auch einige Demonstrationen seiner Kunst anbot.

Aachener Zeitung: eik

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Kooperation weiter stärken

Stephan Mayer ist neu im Vorstand des Fußballkreises Aachen

Aachen. Die erste Anfrage eines Vereins hat Bernd Mommertz, Vorsitzender im Fußballkreis Aachen, bereits an den neuen Vertreter der jungen Generation weitergeleitet. „ Es handelt sich dabei um die Spielberechtigung für einen Flüchtling“, verdeutlicht Mommertz, der sich erleichtert zeigt, dass die wichtigen Themen rund um Integration und Inklusion fortan sachkundiger behandelt werden können.

Wurde in den Kreisvorstand berufen: Stephan Mayer. Foto: Lars Brepols

Kennenlernphase übersprungen

Seit Anfang Januar unterstützt Stephan Mayer die ehrenamtliche Vorstandsarbeit im Fußballkreis Aachen. Als Fachkraft für Integration durch Sport beim Regiosportbund Aachen sei der 27-Jährige laut Mommertz bestens für die neue Aufgabe qualifiziert. Da Mayer 2009/10 zudem sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Fußballkreis absolviert hat, konnte die Kennenlernphase übersprungen werden.

„Mit der Berufung von Stephan haben wir einen wichtiger Schritt nach vorne gemacht. Die Kooperation mit dem Regiosportbund wird hierdurch deutlich gestärkt. Somit gehen wir langsam diese wichtigen Themen an und entwickeln ein Konzept“, verdeutlicht der Vorsitzende. „Grundsätzlich wollen wir den Vereinen die Arbeit erleichtern, zudem sollen aber auch die bereitgestellten Fördertöpfe künftig besser ausgeschöpft werden“, fügt er hinzu.

Alle sechs Wochen trifft sich das Team zur Vorstandssitzung, darüber hinaus stehen Mommertz, Mayer und Co. in regelmäßigem digitalen Kontakt. „Alle Entscheidungen treffen wir gemeinsam“, betont Mommertz.

Der „Neue“ will vorrangig ein Netzwerk aufbauen und sich einen Überblick verschaffen. Die ersten Wochen haben ihm bereits viel Freude bereitet. „Fußball kennt jeder. Es ist der einfachste Weg, um integriert zu werden und die Sprache zu lernen“, berichtet Mayer, der selbst noch die Schuhe für Raspo Brand schnürt. „Wenn du Migranten ins Vereinsleben integrierst, ist ein gehöriges Maß an Integration erfolgreich abgeschlossen“, ist Mayer überzeugt.

Freiwilliges Soziales Jahr

Noch bis zum 19. Februar können sich interessierte junge Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Fußballkreis Aachen bewerben. Das FSJ beginnt am 1. September und dauert ein Jahr. Arbeitsplatz ist die Geschäftsstelle in Würselen sowie beim Regiosportbund in Eschweiler.

 

Aachener Zeitung: Brepols

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Regiosportbund vergibt „Stipendium für das junge Ehrenamt“

Städteregion. „Entscheidend war die Qualität der Bewerbungen.“ Diesen Satz muss Julian Huppertz, Vorsitzender der Sportjugend im Regiosportbund Aachen (RSB) gleich nach der Begrüßung loswerden – allerdings mit einem Augenzwinkern

Start in ein besonderes Jahr: Mit Arne Schön (v.l.), Jan Menzler und Tobias Esser freuen sich Julian Huppertz, Vorsitzender der RSB-Jugend, der RSB-Vorsitzende Günter Kuckelkorn und die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl. Foto: Michael Grobusch

Denn wer die Premiere des „Stipendiums für das junge Ehrenamt“ erlebt hat, dem fällt der Unterschied zur jetzt gestarteten zweiten Auflage gleich ins Auge: Wo im vergangenen Jahr drei junge Frauen ihre Urkunde in Empfang genommen haben, stehen jetzt drei junge Männer ein wenig aufgeregt im Rampenlicht. Tobias Esser, Arne Schön und Jan Menzler haben aber trotzdem viele Gemeinsamkeiten mit ihren Vorgängerinnen: Sie setzen sich, jeder auf seine Art und in seinem Verein, „in besonderem Maße“ ehrenamtlich ein.

Fehlende Zeit als Argument

Damit sind sie förderungswürdige Vorbilder, und eben solche unterstützt der Regiosportbund Aachen seit 2017 in der Städteregion mit einem einjährigen Stipendium. Drei Stipendiaten gibt es pro Jahr, die nicht nur inhaltlich begleitet, sondern zudem auch zwölf Monate lang mit insgesamt jeweils 1200 Euro gefördert werden. Das sorge für eine nicht zu unterschätzende Entlastung, betonen die drei Studenten. „Denn jede Stunde, die wir weniger für einen Nebenjob aufwenden müssen, können wir in unser Hobby investieren.“

Die Zusammenhänge sind auch Christiane Karl bekannt. „Viele Menschen begründen ihre ablehnende Haltung gegenüber einem Ehrenamt mit der fehlenden Zeit“, berichtet die stellvertretende Städteregionsrätin. „Und genau an diesem Punkt setzt das Stipendium an.“ Julian Huppertz findet das sehr gut. Er weiß aus eigener Erfahrung: „Ein Ehrenamtler genießt höchste gesellschaftliche Anerkennung. Aber er befindet sich auch in einem Spannungsfeld zwischen seinem Hobby und den zunehmenden schulischen oder beruflichen Anforderungen.“

Das hat Folgen, die das neu geschaffene Stipendium in ausgewählten Fällen und für eine begrenzte Zeit kompensieren soll. „Viele Vereine müssen fusionieren, weil sie zu wenig Unterstützung bekommen“, bedauert Günter Kuckelkorn. „Deshalb brauchen wir junge Menschen, die ein Ehrenamt übernehmen und damit als Vorbild für andere dienen“, ist der Vorsitzende des Regiosportbundes überzeugt. Teamfähigkeit, Spaß, soziales Verhalten, kreative Mitgestaltung, Selbstbewusstsein und auch demokratische Grundwerte seien Dinge, die im Sport vermittelt werden könnten. „Doch das geht nur, wenn wir auch genügend Menschen haben, die bereit sind, sich in ihrem Verein entsprechend einzubringen.“

Jan Menzler macht das beim Judo-Club Sakura Herzogenrath als Pressewart, Internet- und Facebook-Beauftragter. „Die neuen Medien sind auch für Vereine in der heutigen Zeit ganz wichtig“, erklärt der 25-Jährige, der in Aachen Maschinenbau studiert und sich darüber hinaus in der Jugendleitung und als Trainer engagiert.

Auch bei Tobias Esser beschränkt sich die ehrenamtliche Arbeit nicht auf einen Bereich. Der 24-Jährige kümmert sich neben seinem Lehramtsstudium in Mathematik und Geschichte als Jugendwart des Tennis-Vereins Blau-Weiß Hoengen um den kompletten Spielbetrieb des Nachwuchses, organisiert Tennis-Camps und ist zudem Trainer.

Dem steht Arne Schön (23) in nichts nach. Als Übungsleiter ist der angehende Berufsschullehrer (Fächer: Maschinenbautechnik und Wirtschaftslehre/Politik) beim Hoengener Turnclub für den gesamten Übungsbetrieb der Kinder und Jugendlichen zuständig, gehört als stellvertretender Jugendleiter dem Jugendausschuss an und ist darüber hinaus – natürlich – auch noch Trainer.

Bei einer solchen Auslastung ist es durchaus eine Herausforderung, die Auflage zu erfüllen, die mit der Vergabe des Stipendiums verbunden ist: Alle drei Stipendiaten müssen innerhalb des Förderzeitraums ein Projekt entwickeln und umsetzen, das über ihre „üblichen“ Tätigkeiten im jeweiligen Verein hinausgehen. „Dabei werden sie vom Regiosportbund aber intensiv begleitet und unterstützt“, betont Julian Huppertz.

„Halbzeitresümee“

Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres präsentiert werden. Und mit ihnen ein „Halbzeitresümee“ des zunächst auf vier Jahre begrenzten Förderprogramms. Christiane Karl ist schon jetzt sicher, dass dieses positiv ausfallen wird: „Denn die bisherigen Erfahrungen sind hervorragend. Die Sportjugend wächst, mittlerweile gibt es sogar ein eigenes Jugendteam“, freut sie sich. Auch Günter Kuckelkorn geht fest von einer Fortsetzung aus: „Das ‚Stipendium für das junge Ehrenamt‘ kommt den Vereinen und vielen Kindern und Jugendlichen zugute. Daran wird sich in den nächsten Jahren sicherlich nichts ändern.“

 

Aachener Zeitung: Michael Grobusch

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Neue Mitarbeiter beim RegioSportBund Aachen

Liebe Mitglieder und Freunde des RegioSportBundes Aachen,

wir, Verena Hennes und Stephan Mayer, sind die neuen Gesichter der Projekte "NRW bewegt seine KINDER!" und "INTEGRATION durch Sport".
Als Ansprechpartner in allen Belangen möchten wir uns Ihnen daher kurz vorstellen.

Ich, Verena Hennes (32) bin in Eschweiler aufgewachsen, habe bereits früh den Sport kennen und lieben gelernt und mich daher dazu entschlossen, diese Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach dem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln und ersten Berufserfahrungen in der Kölner Region, freue ich mich nun darauf, in meiner Heimat neuen Aufgaben und Herausforderungen zu begegnen und gemeinsam mit Ihnen etwas zu bewegen.

Fachkraft NRW bewegt seine KINDER!
Tel. 02403 7497064
E-Mail: verena.hennes@regiosportbund-aachen.de


Auch für mich, Stephan Mayer (27) aufgewachsen in Aachen-Brand, stand schon früh fest, mein Hobby zum Beruf zu machen. Nach meinen Studiengängen Bachelor Gesundheitsmanagement und Master Sportmanagement sowie ersten beruflichen Erfahrungen in der Gesundheitsbranche, freue ich mich auf die Tätigkeit beim RegioSportBund Aachen. Gerne möchte ich mit Ihnen gemeinsam neue Ideen umsetzen, unsere Sportjugend unterstützen und das Thema Integration weiter vorantreiben.

Fachkraft INTEGRATION durch Sport
Ansprechpartner Sportjugend

Tel. 02403 7497063
E-Mail: stephan.mayer@regiosportbund-aachen.de

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Sportabzeichenverleihung beim Turnverein in Baesweiler

Baesweiler. Die Sportabzeichen-Saison endete mit einer Verleihungsfeier, zu der der Leiter des Sportabzeichen-Treffs Baesweiler, Volker Zarth, im Namen des gesamten Teams die Sportler sowie Eltern, Freunde und Bekannte begrüßte.

Stolz aufs Erreichte: Erwachsene Teilnehmer,
die zum ersten Mal das Sportabzeichen erhalten
haben. Foto: Heinz Gutschi

Die jüngsten Teilnehmer, Clemens Schäfer (7) und Max Heckmann (7) sowie der älteste Teilnehmer, Christian Mertens (81), wurden mit Präsenten ausgezeichnet. „Dies zeigt doch“, so Zarth, „dass das Sportabzeichen von Jung bis Alt generationsübergreifend verbindet.“

In diesem Jahr erfüllten 115 Sportler und Sportlerinnen die Leistungen fürs Deutsche Sportabzeichen. Die Verleihung nahm Petra Minten, Koordinatorin Sportabzeichen vom RegioSportBund Aachen , vor. Ausgezeichnet wurden im weiteren Verlauf 39 Jugendliche (17 Gold, 12 Silber, 10 Bronze) und 76 Erwachsene (56 Gold, 17 Silber, 3 Bronze).

Sieben erwachsene Sportler erhielten neben der Urkunde und dem Bicolor-Abzeichen mit den Zahlen 5, 10, 30 auch ein Präsent.

Der Landessportbund NRW verleiht den Familien, die mindestens mit drei Personen aus zwei Generationen das Sportabzeichen erwerben, eine Familienurkunde. Dieses Jahr gab es Urkunden für die Familien Breuer (3 Mitglieder), Gubesch (3), Keller (4), Mikasch (3), Schäfer (3), Sistermann (3), Welsch (3) und Zarth (4). Zum Schluss bedankte sich Volker Zarth bei Petra Minten für ihr Engagement. Dank ging auch an die Teammitglieder des Sportabzeichentreffs – Sonja Mertens, Anja Welsch, Gregor Betsch, Heinz Gutschi, Jörg Imberg und Christian Mertens – fürs Training und die Abnahmen der Sportabzeichen.

Die neue Saison beginnt am Dienstag, 8. Mai, um 19 Uhr im Sportpark Baesweiler. Alle sind eingeladen, ihre Leistungen zu wiederholen, nicht nur Mitglieder des TV 08, sondern andere Vereine und vereinslose Sportler. Infos erteilt Volker Zarth, Telefon 02401/ 958052.

Folgende Jugendliche erhielten das Sportabzeichen (Wiederholungen in Klammern): Bronze: Anna Baumann (1), Helen Günther (1), Noah Höppener (1), Eva Königs (1), Lisa Königs (1), Anna-Kira Wegewitz (1), Jannik Wiemer (1), Carla Wolff (2), Leonard Sistermann (5), Nina Colling (6). Silber: Jolie Gubesch (1), Romy Breuer (1), Clemens Schäfer (2), Marlon Herpers (2), Adrian Beckers (3), Julia Bremer (3), Amelie Sistermann (3), Lena Gubesch (4), Nadine Gubesch (4), Madeline Keller (5). Gold: Luke Angermann (1), Marie Büttgen (1), Emircan Kundakci (1), Fabian Pütz (1), Ben Breuer (2), Roman Celik (1), Sabrina Ronniger (1), Max Heckmann (2), Lena-Marie Meuer (2),Gina Rothe (2), Luisa Kluck (3), Lea Müller (3), Jonas Eckardt (4), Katja Mikasch (4), Eric Mikasch (4), Fynn Fries (5), Jennifer Keller (5), Emma Ophoven (5), Maike Kluck (5).

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Eschweiler Judoka als Musterbeispiel der „Integration durch Sport“

Eschweiler. Für den Regiosportbund ist ganz klar: Ein besseres Mittel zur Integration als Sport gibt es kaum. Das beweist sich einmal mehr bei den Judoka des Eschweiler Budo-Clubs. Für ihre Teilnahme am Programm „Integration durch Sport“ wurden die Kampfsportler vor dem letzten Turniertag ihrer Landesliga-Saison ausgezeichnet.

Spannende Kämpfe zum Saisonabschluss der Budo-Kämpfer. Foto: Ebener

Der Budo-Club hatte sich sehr schnell zur Teilnahme bereiterklärt, erzählten Michael Degenhart vom Budo-Club und Regiosportbund-Mitarbeiter Stephan Mayer direkt nach der Urkundenverleihung. Am „Tag des Judos“ vor einem Jahr konnte Mayers Vorgängerin Anna Eich den Kontakt herstellen, der den Budo-Club jetzt zu einem Stützpunktverein der Aktion „Integration durch Sport“ macht, die durch den Deutschen Olympischen Sportbund und das Bundesministerium des Inneren gefördert wird.

Bei einem Spielplatzfest an der Gutenbergstraße konnten interessierte Kinder und Erwachsene ersten Kontakt zu den Judoka knüpfen. Drei Kinder mit Migrationshintergrund sind bisher angemeldet. Degenhart hofft, dass noch bis zu zehn Kinder aufgenommen werden können. Die Erfahrungen sind dabei bisher „durchweg positiv, es gibt quasi keine Distanz“. Wichtig ist allen Beteiligten, dass jeder in den ganz normalen Vereinsalltag eingebunden wird und nicht gesondert behandelt wird.

Gerade die Disziplin, das Körperbewusstsein und der Zusammenhalt, der im Kampfsport vermittelt wird, haben einen besonders positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und die Integration von Erwachsenen. Auch Sprachbarrieren können hier problemlos aus dem Weg geräumt werden, so dass sich auch ein Elternteil eines Kindes mittlerweile anmeldete und trotz fehlender Sprachkenntnisse begeistert die ersten Schritte in die spannende Sportart macht.

Das freute auch Raphael Kamp vom Quartiersbüro Eschweiler-West und Gerhard Kersten vom Stadtsportbund Eschweiler, die ebenso wie der Regiosportbund solche Bemühungen unterstützen. „Über soziale Träger wollen wir Menschen mit Integrationshintergrund zum Sportführen. Wir dienen dabei als Schnittstelle“, erklärte Mayer, der hofft, dass der Budo-Club weiterhin so positive Erfahrungen mit dem Vorhaben macht.Im Anschluss ging es dann in der Turnhalle am Berufskolleg aber auch richtig zur Sache.

Der JC Haaren (Kreis Heinsberg) und die dritte Mannschaft des Judo-Erstligisten Hertha Walheim waren angereist. In der Landesliga Köln trafen an insgesamt vier Turniertagen acht Mannschaften aufeinander, wobei die Walheimer zusammen mit der Zweitvertretung des JC Bushido Köln die Liga dominierten und auch in Eschweiler die Favoritenrolle inne hatten.

Pro Partie in der Sportart, deren Name soviel heißt wie „Siegen durch Nachgeben“ finden in Hin- und Rückrunde jeweils fünf Kämpfe statt, eine für jede Gewichtsklasse – auch wenn aufgrund von Kämpfermangels im Notfall auch mal über der eigenen Gewichtsklasse gekämpft werden muss. Die Kämpfe werden dann durch Ippons und Waza-Ari entschieden. Ein Ippon bedeutet einen sofortigen Kampfsieg – beispielsweise indem der Gegner aufgibt, mit einer bestimmten Technik geworfen wird oder über 20 Sekunden festgehalten werden kann.

Gegen die Haarener gelang es dann eine richtig starke Leistung abzurufen und sich den Sieg mit 7:3 zu sichern. Mit einem Endergebnis von 3:4 holten die Indestädter damit einen achtbaren fünften Platz zum Abschluss in der Tabelle und können sich jetzt auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

Aachener Zeitung: cheb

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RegioSportBund und vhs Eschweiler: Kooperationsvertrag besiegelt

ESCHWEILER. Seit über zwei Jahren ist auf Initiative von Klaus Schrahe, der beim RegioSportBund Aachen e.V. (RSB) für Qualifizierung zuständig ist, und Andreas Balsliemke, dem Fachbereichsleiter für die Gesundheitsbildung an der Volkshochschule Eschweiler, eine Zusammenarbeit von RSB und vhs gewachsen. Bei regelmäßigen Planungstreffen wurden Entwicklungen im Bereich Sport und Gesundheitsbildung sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit reflektiert. Nun wurde die bereits gelebte Zusammenarbeit im Bereich Qualifizierung in Sport und Gesundheitsbildung schriftlich vereinbart.

Die vhs-Leiterin und der RSB-Präsident präsentieren den Kooperationsvertrag. Von links nach rechts: Andreas Balsliemke, Silvia Hannemann, Klaus Schrahe, Ingrid Schäfer und Günter Kuckelkorn im Ge-sundheitsraum des vhs-Hauses in der Kaiserstraße (Foto: Andreas Balsliemke)

Der RegioSportBund Aachen e. V. ist der Dachverband der Stadt- und Gemeindesportverbände und Sportvereine in den Städten und Gemeinden Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Roetgen, Simmerath und Monschau. Im Handlungsfeld Qualifizierung richtet der RSB vorrangig Aus- und Fortbildungen für Übungsleiter und Trainer in Sportvereinen und für pädagogische Fachkräfte aus. Er hat seinen Sitz in Eschweiler.

Für die Volkshochschule als dem kommunalen Weiterbildungszentrum der Stadt Eschweiler stellt die Gesundheitsbildung mit ca. 250 Kursen, rund 2.800 Belegungen von ca. 1.500 Personen im Jahr 2017 ein Schwerpunkt der Bildungsarbeit dar. „Eine Zusammenarbeit mit dem RSB lag deshalb auf der Hand“, erläuterte vhs-Leiterin Silvia Hannemann im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung. Die Volkshochschule beschäftigt in dem Fachbereich rund 50 nebenberufliche Lehrkräfte.

Auf Kooperation werde seitens der Geldgeber von Weiterbildung und in Projekten seit einigen Jahren verstärkt Wert gelegt. Die vhs-Leiterin und der RSB-Präsident waren sich einig: Mit anderen zusammen zu arbeiten, sei auch eine Einstellungssache. Zusammenarbeit kostet Zeit und manchmal Geduld. Man müsse dem Partner Verständnis entgegenbringen. Silvia Hannemann zitierte in dem Zusammenhang ein afrikanisches Sprichwort: „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh den Weg mit anderen zusammen.“

Auf Grundlage der am 16.11.2017 von  vhs-Leiterin Silvia Hannemann und RSB Präsident Günter Kuckelkorn unterzeichneten Kooperationsvereinbarung werden viele Fortbildungsveranstaltungen des RegioSportBundes in den Räumen der Volkshochschule Eschweiler stattfinden.

Dabei sollen Synergieeffekte zum Tragen kommen, denn das Haus wird noch besser ausgelastet und die hohe Qualität der dortigen Ausstattung und des vhs-Programms im Bereich Gesundheitsbildung wird so über die Stadt Eschweiler hinaus bekannt. Der RegioSportBund Aachen kann die Räumlickeiten der vhs nutzen und im Bereich Qualifizierung langfristig planen.

RSB und vhs unterstützen sich gegenseitig bei der Gewinnung und Qualifizierung von geeignetem Personal. Durch vertrauensvolle Abstimmung in regelmäßigen Gesprächen wird vermieden, dass bei der Personalgewinnung eine Konkurrenz zwischen Sportvereinen, dem RSB und der vhs entsteht. Auch kann eine gegenseitige Unterstützung bei sport- oder gesundheitspolitischen Belangen zum Tragen kommen.

Als sichtbares Zeichen ‚verlinken‘ sich beide Partner im Internet und in gedruckten Programmen.

Die vorliegende Kooperationsvereinbarung stellt nicht wirklich einen Startschuss dar, denn sie fixiert im Grunde nur eine bereits gelebte kollegiale Zusammenarbeit. An einer Weiterentwicklung und Vertiefung ist beiden Partnern gelegen.

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Treffpunkt für alle: In der Villa Faensen tut sich einiges

ESCHWEILER. Die Zeiten, in denen die einstige Villa Faensen zwischen Marienstraße und Stadtgarten lediglich Treffpunkt für betagte Mitbürger war, gehören langsam der Vergangenheit an. Das schmucke städtische Haus, das – noch – den Namen Seniorenzentrum trägt, öffnet sich mehr und mehr, wird zur Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters.

Haben in der Villa am Stadtgarten noch eine Menge
vor: Cem Gökce und Peter Toporowski vom Amt für
Soziales, Senioren und Integration , die Fotografen
Eckhard Pelky und Markus Boshpf sowie der
unermüdliche engagierte Ehrenamtler
Hartmut Becker. Foto: Rudolf Müller

Ein Erfolg, der viele Väter hat: Da sind nicht nur die Sozialamtsmitarbeiter Peter Toporowski und Cem Gökce, die hier dem „Quartier Mitte“ ein Mehr an Lebensqualität verschaffen wollen, sondern auch zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen wie Hartmut Becker und Gretel Germann, Jörg Drescher und nun auch Eckhard Pelky, Markus Boshof und Markus Raschke. Die drei Letztgenannten sind erfahrene (Hobby-) Fotografen und stellen eine breite Palette ihrer Werke demnächst in der Villa aus.

Überhaupt tut sich einiges im Haus Marienstraße 7. Am kommenden Samstag zum Beispiel. Einem ganz besonderen Samstag: dem Elften im Elften. „Nicht nur ältere Mitbürger haben hier ein ganz tolles Haus, und das sollten wir nutzen“, sagt Hartmut Becker. Also wird eingeladen: Jung und alt können hier ab 10 Uhr die Eröffnung der Karnevalssession feiern.

Mit Äezezupp, lauwarmem Kartoffelsalat nach norddeutscher Art und der passenden Brühwurst, wie Becker sagt. Und natürlich mit Musik: Drehorgelspieler Hans-Josef Sewelies hat sich angesagt. Dass das Noch-Seniorenzentrum über die einzige Behindertentoilette weit und breit verfügt, macht die Öffnung an diesem Tag umso sinnvoller.

Inzwischen, so Peter Toporowski, werde auch überlegt, das Haus am Rosenmontag zu öffnen: „Dann hätten zudem auch Familien mit kleinen Kindern die Möglichkeit, sich hier aufzuwärmen.“

Muschelessen und Fotoschau

Schon am Mittwoch kommender Woche steht ein weiteres „Highlight“ auf dem Programm in der Villa: Hartmut Becker und seine Mitstreiter laden zum großen Muschelessen ein. Das war schon bei der Premiere im vergangenen Jahr ein voller Erfolg – die verfügbaren Plätze waren im Nu ausgebucht.

Jumbo-Muscheln auf rheinische Art mit Schwarzbrot und Butter für 6,50 Euro: „Was wir hier den Leuten bieten, muss auch für weniger Betuchte bezahlbar sein“, unterstreicht Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnellstmöglich im Haus anmelden.

Drei Tage später, am Samstag kommender Woche, beginnt um 10 Uhr die Fotoausstellung von Pelky, Boshof und Raschke. Bilder von Menschen, Bilder von Reisen, ein breites Spektrum an Themen. Weitere, themenbezogene Ausstellungen – zum Beispiel zum Eschweiler Music Festival oder zur Art Open – sollen folgen, im Zwei- oder Drei-Monats-Rhythmus.

Nicht nur das Fotografentrio, auch andere Künstler können hier ausstellen. In guter Tradition: Das Obergeschoss der Villa war einst Domizil der städtischen Kunstsammlung. Für Peter Toporowski sind auch solche Ausstellungen eine gute Möglichkeit, vermehrt jüngeres Publikum in die Quartiersvilla zu holen.

Über 10.000 Besucher im Jahr

In eine Villa, die sich ohnehin steigender Beliebtheit erfreut: Allein im vergangenen Jahr besuchten rund 10.000 Indestädter die Villa. In diesem Jahr werden es noch mehr sein: „Bis Juli hatten wir schon an die 8000“, freut sich Peter Toporowski.

Gefeiert wird hier natürlich auch im Dezember: Am 6. Dezember, am Nikolaustag, steht eine große Weihnachtsfeier auf dem Programm. „Alle Eschweiler sind herzlich eingeladen“, betont Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich umgehend eine Eintrittskarte für fünf Euro besorgen. Dafür gibt‘s dann ein geselliges Beisammensein mit einem kleinen, aber feinen Programm, Getränken, belegten Brötchen und einem Weihnachtspräsent.

Der Platz in der Villa ist beschränkt. „Und die Karten gehen immer rasend schnell weg“, weiß Becker.

Am 11. und 18. Dezember steht Bingo auf dem Programm. Mit weihnachtlich attraktiven Präsenten und (am 11.) einem Fläschchen Piccolo für jeden Mitspieler.

Weihnachtlich wird es in der Villa am Stadtgarten auch am 24. Dezember. „Heiligabend nicht allein“ lautet dann das Motto. Eine Veranstaltung, die die Stadt seit vielen Jahren anbietet. Vor zwei Jahren fiel sie aus – mangels Nachfrage. „Im vergangenen Jahr aber waren wieder mehr als 20 Teilnehmer dabei, das war eine wirklich schöne Veranstaltung“, berichtet Cem Gökce.

„Bei angenehmer Musik wird den Besuchern in netter Atmosphäre ein Weihnachtsessen serviert; jeder bekommt ein kleines Geschenk.“ „Da kommen Leute miteinander ins Gespräch, die sich vorher gar nicht kannten“, ergänzt Peter Toporowski und betont: „Hier kann jeder, der sonst am Heiligen Abend allein zu Hause säße, mitfeiern – das Alter spielt überhaupt keine Rolle.“

Oldiefete und Spielenachmittage

Es tut sich einiges im Quartier Mitte. So planen die Quartiersmanager zum Beispiel, mit Unterstützung des Integrationsrats an einem der Einkaufssamstage im Advent in der Villa eine Kinderbetreuung mit erfahrenen Erzieherinnen anzubieten. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat denkt Toporowski an gemeinsame Spielenachmittage – Backgammon würde sich da anbieten.

Im kommenden Jahr will Jürgen Rombach, musikbegeisterter Sozialamtsleiter, in der Villa zudem die erste Rock- und Oldiefete feiern. Und gemeinsam mit dem Geschichtsverein sind „Quartiersspaziergänge“ zu historischen Punkten in der Stadt geplant.

Ausgeweitet werden soll auch das Sportangebot. „Das Thema Sport stellte zunächst eine ziemliche Hemmschwelle dar“, berichtet Toporowski angesichts der bisherigen Hauptzielgruppe Senioren. „Aber mit Blick auf Sturzprophylaxe nahmen dann doch immer mehr Senioren unsere Angebot an. Und das macht sich bemerkbar: Beim Tanztee sind die fit wie Turnschuhe.“

Seit zwei Monaten gibt es das Fitnessangebot in Kooperation mit dem Regio-Sportbund: Jeden Freitag ab 9 Uhr bringt Irmi Falkenberg von Germania Dürwiß die Senioren in Schwung. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, weiß Cem Gökce. „Wir haben immer weit über 30 Teilnehmer.“ So viele, dass die Villa für den Kurs zu klein ist – das Fitnesstraining fand deshalb häufig im angrenzenden Stadtgarten statt.

Jetzt wird die Gruppe getrennt: Teil eins startet um 8.45 Uhr, Teil zwei um 9.15. Und im Anschluss wartet auf alle Teilnehmer ein gemeinsames Frühstück. Im kommenden Jahr soll das Angebot erweitert werden. Zum Beispiel um einen Kurs „Fitness auf dem Stuhl“ – Bewegung im Sitzen.

Bis das soweit ist, ist das „Seniorenzentrum“ wohl endgültig Vergangenheit: Innerhalb der nächsten beiden Wochen entscheidet eine Jury über den künftigen Namen des bisherigen Seniorenzentrums. Einen Namen, der nicht nur auf die ältere Generation abzielt. Mehr als 70 Vorschläge dazu sind im Rahmen eines Wettbewerbs bei der Stadt eingegangen. Noch vor Ende dieses Monats soll der neue Name gefunden und bekanntgegeben sein.

Aachener Zeitung: Rudolf Müller

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Wasserfreunde Delphin Eschweiler: Schwimmen für Mädchen und Jungen

ESCHWEILER. Schwimmen zu können macht Spaß, stärkt das Selbstbewusstsein und kann letztlich sogar Leben retten. Doch Schwimmen in jungen Jahren zu lernen, ist inzwischen nicht mehr selbstverständlich. Immer häufiger sind Klagen aus den verschiedensten Richtungen zu hören, die besagen, dass (zu) viele Kinder nicht oder kaum in der Lage sind, sich sicher über Wasser halten zu können.

Zufriedene Jungschwimmer: Während der vom
RegioSportBund sowie den Wasserfreunden Delphin
erstmals angebotenen Wassergewöhnung sammelten
Kindergartenkinder erste Erfahrungen mit dem
nassen Element. Foto: Andreas Röchter

Auch die Verantwortlichen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler haben solche Erfahrungen gemacht. „Es gibt Achtjährige, die Angst davor haben, sich unter eine Dusche zu stellen“, berichtet Jugendwartin Christine Pauls. Wasser, das unbekannte und damit angsteinflößende Element?

Das muss (natürlich) nicht sein! Schließlich gibt es Gegenmittel: In Kooperation mit dem Regiosportbund Aachen boten die Wasserfreunde Delphin nun an zwei Tagen im Rahmen des Projekts „Kinderbewegungsabzeichen“ (Kibaz) des Landessportbundes NRW eine Wassergewöhnung für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an.

Flüchtlingskinder einbinden

„Im Vorfeld haben wir Kontakte zu verschiedenen Kindertagesstätten sowie zum Quartier West in der Gutenbergstraße geknüpft“, blickt Christine Pauls zurück. Und Stephan Mayer, Fachkraft für Integration beim Regiosportbund Aachen, bringt einen weiteren Aspekt ins Spiel: „Der Fokus bei diesem Projekt liegt auch darauf, Flüchtlingskinder einzubinden.“

So sammelten am Montag- und Dienstagnachmittag rund 30 Kinder im Hallenbad Jahnstraße erste Erfahrungen in Sachen Schwimmen. Neben Christine Pauls führten Elke Herzog, Martina Gruppe, Katharina Stommel, Lena Beiß, Lukas Beiß, Daniel Esser und Dennis Merö ihre jungen Schützlinge langsam aber sicher an das Element Wasser heran. Angefangen bei Übungen auf dem Trockenen lernten die Kinder zunächst das Babybecken kennen, um sich schließlich in Richtung des Kinderbeckens vorzuwagen und dort sogar den einen oder anderen Sprung vom Beckenrand in das Wasser zu riskieren.

„Positiv zu bewerten ist, dass kein Kind wirkliche Angst oder gar Panik vor dem Wasser zeigte“, zieht Christine Pauls ein durchaus hoffnungsvolles Zwischenfazit. Doch nach der gelungenen Gewöhnung an das Wasser, für die die Kinder als Belohnung Urkunden erhielten, sind weitere Schritte notwendig, um das Schwimmen wirklich zu erlernen. „Generell ist festzustellen, dass viele Kinder zu spät erste Erfahrungen sammeln“, so Christine Pauls.

Bei den jungen Teilnehmern der ersten vom Regiosportbund sowie den Wasserfreunden Delphin angebotenen „Wassergewöhnung“ konnten die ersten Grundlagen aber gelegt werden.

Aachener Zeitung: Andreas Röchter

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Der 2. Eifeler Gesundheitstag ein voller Erfolg!

Mit dabei beim 2. Eifeler Gesundheitstag im Rathaus Simmerath war dieses Mal der RegioSportBund Aachen e. V. Unser Vortrag „Wer rastet, der rostet“ fand vor einem gefüllten Rathaussaal statt und die bewegte Pause sowie das Bewegungslied zum Abschluss, zauberten Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Resonanz an unserem Stand war so hoch, dass wir zum Abschluss zufrieden mit viel leichteren Taschen wieder nach Hause fahren konnten. Die ersten Früchte aus interessanten Gesprächen mit neuen Netzwerkpartnern für den organisierten Sport reifen bereits heran, wir freuen uns sehr. 

Nahezu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben an unserem Gesundheitsspiel teilgenommen. Es ging dabei um die Abfrage zu gewünschten Bewegungsangeboten der Frauen und Männer über und unter 60 Jahre. Die Auswertung der Befragung finden Sie hier.

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„Kibaz“ ein voller Erfolg: Roetgener Kinder meistern Bewegungsabzeichen

ROETGEN. „Mit so vielen Kindern hatten wir nicht gerechnet“, strahlte Petra Beier, die Mitorganisatorin des Kinderbewegungsabzeichens NRW (Kibaz) und war über die große Resonanz überrascht. Sie und ihre 20 Helferinnen konnten am vergangenen Freitag 120 drei- bis sechsjährige Kinder mit ihren Eltern in der vereinseigenen Sporthalle des TV Roetgen an der Rosentalstraße begrüßen, die das Kinderbewegungsabzeichen erwerben wollten.

Bei 120 Kindern, die das Kibaz-Bewegungsabzeichen
beim TV Roetgen machen wollten, gab es an den
Stationen viel Andrang und es kam zu Staus, die
von den Helferinnen aber prima aufgelöst wurden.
Foto: K. Kaiser

Das Kibaz soll vor allen Dingen Spaß machen und die sportmotorischen Fähigkeiten fördern, nicht aber die Leistung der Jungsportler messen. Beim Kibaz sollen die kindgerechten und altersdifferenzierten Bewegungsaufgaben entsprechend der fünf Bereiche der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung im Fokus stehen.

Da es zur Philosophie des TV Roetgen gehört, Kinder schon früh und spielerisch für Bewegung und Sport zu begeistern, passte das Kinderbewegungsabzeichen NRW zum Aufgabengebiet des TV.

Ohne zeitlichen Druck

In der Halle an der Rosentalstraße hatte Petra Beier mit ihrem Helferteam einen Parcour mit zehn Bewegungsstationen aufgebaut. Ohne zeitlichen Druck waren an den Stationen Laufen, Springen, Werfen und Balancieren angesagt. Auch wenn einige Kids die Sprungübungen etwas ängstlich angingen, zeigten sie später doch Mut und meisterten den Parcours mit Bravour.

Da auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, gab es während und nach den Übungen für alle die nötigen Stärkungen. Für die Teilnehmer gab es dann nachher noch die Kibaz-Urkunden, Malbücher und ein kleines individuelles Geschenk.

„Das hat den Kindern, Eltern und auch uns Helfern ganz viel Spaß gemacht“, blickte Petra Beier nach dem über zweistündigem „Kibazmarathon“ auf eine gelungene Veranstaltung zurück und erhielt mit ihrem Team von den Eltern und auch den von den Kiindern ein positives Feedback.

Aachener Zeitung: K. Kaiser

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„Gemeinsam feiern“: Spielplatzfest an der Gutenbergstraße

ESCHWEILER. Am vergangenen Freitag wurde auf dem Spielplatz auf der Gutenbergstraße das jährlich stattfindende Spielplatzfest gefeiert, und zwar bereits zum elften Mal in Folge. Unter dem Motto „Gemeinsam feiern – sich vernetzen“ strömten zahlreiche Kinder aller Altersklassen mit ihren Eltern und Großeltern zum Spielplatz an der Gutenbergstraße, um einen schönen Nachmittag zu erleben.

Der Budo Club Eschweiler stellte sich auf dem Spielplatzfest
vor. Hier konnten die Kinder unter Anleitung der
Übungsleiter Michael Degenhart und Leon Cremers in
spielerischer Form ihre Kräfte messen.

Nachdem die Vorsitzende des Kinderschutzbundes und Hauptorganisatorin des Spielplatzfestes, Mariethres Kaleß, alle herzlich begrüßt hatte, ging es auch schon los.

Gute-Laune-Lied

Das Angebot an Aktivitäten war riesig, und so wussten die Kleinen beinahe nicht, was sie zuerst anstellen sollten. Bei den Jungen war eine Station aber besonders beliebt: der Budo-Club Judo Eschweiler bot ihnen die Gelegenheit, sich einmal im Kampfsport auszuprobieren.

Neben weiteren sportlichen Aktivitäten wurde den Kindern natürlich auch Zeit und Gelegenheit geboten, sich kreativ so richtig auszutoben: Am Maltisch entstanden mit Wasserfarben tolle bunte Bilder, die sofort an die Eltern verschenkt wurden.

Einen besonderen Auftritt hatten die Kinder der Don-Bosco-Grundschule. Sie führten zu dem Gute-Laune-Lied „Can‘t stop the feeling“ von Justin Timberlake einen Tanz mit bunten Tüchern auf, der alle Besucher in Begeisterung versetzte. Da konnte selbst Bürgermeister Rudi Bertram nicht widerstehen, als eines der Kinder ihn zwischenzeitlich zum Tanz aufforderte, und legte eine kurze Tanzeinlage ein.

Die Trommelgruppe des Hauses St. Josef präsentierte anschließend ihr Können. Die rhythmischen Trommelklänge begeisterten Klein und Groß gleichermaßen. Für den Hunger zwischendurch gab es Würstchen vom Grill und Stockbrot, welches die Kinder gemeinsam mit Mitarbeitern der Awo über einer Feuerstelle selber backen konnten. Zahlreiche Organisationen aus Eschweiler haben auch in diesem Jahr zum Gelingen des Spielplatzfestes beigetragen, unter anderem die mobile Jugendarbeit, der Integrationsrat, der Sozialdienst katholischer Frauen, sowie die Pfarre St. Peter und Paul.

Gefördert wurde das Spielplatzfest zudem vom Ministerium für Heimat und Kommunales des Landes NRW. Mariethres Kaleß ist für diese Unterstützung dankbar, aber „ohne all die ehrenamtlichen Helfer würde ein solches Projekt nicht verwirklicht werden können“.

Aachener Zeitung: Anna Fitscher

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„Junges Ehrenamt“: Mehr als eine symbolische Unterstützung

STÄDTEREGION. Bis vor wenigen Monaten hatten sie nichts miteinander zu tun und kannten sich nicht einmal. Das mag man kaum glauben, wenn man Christine Pauls, Cindy Gehrt und Judith Patzke so zusammensitzen, reden, diskutieren und lachen sieht.

Freuen sich über das „Stipendium für das junge Ehrenamt“:
Cindy Gehrt (v.l.), Judith Patzke, Christine Pauls und Julian
Huppertz vom Regiosportbund. Foto: Michael Grobusch

Was die drei jungen Frauen verbindet, ist die Liebe zu ihrem Sport, für den sie einen großen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen. Und seit Februar haben sie noch eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind die ersten Stipendiatinnen des RegioSportBundes Aachen (RSB).

Mit den „neuen Richtlinien zur Förderung des Sports in der StädteRegion Aachen“, die in enger Kooperation zwischen der StädteRegion Aachen und dem RSB entstanden sind, hat sich zu Beginn des Jahres für die Vereine in der Städteregion nicht nur einiges bei der Bewilligung von Zuschüssen geändert. Darüber hinaus gibt es auch neue Ansätze, die vor allem auf junge Sportler abzielen. Die „Talentförderung“, mit der junge Athleten und Jugendmannschaften bei der Teilnahme überregionaler Wettkämpfe unterstützt werden sollen, zählt dazu. Und auch das „Stipendium für das junge Ehrenamt“, das erstmals an drei junge Menschen vergeben worden ist, die sich in ihrem Verein in besonderem Maße engagieren und „in einer Schlüsselposition“ Verantwortung übernehmen.

Auf Christine Pauls, Cindy Gehrt und Judith Patzke trifft das zweifellos zu. Letztgenannte, mit 19 Jahren die Jüngste des Trios, engagiert sich seit vielen Jahren als Trainerin und mittlerweile auch als stellvertretende Jugendwartin beim Segelklub Eschweiler See. Beruflich macht sie derzeit eine Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin. Christine Pauls (26) ist Jugendwartin und Kindertrainerin bei den Wasserfreunden Delphin Eschweiler im Bereich Synchronschwimmen und zudem Geografie-Masterstudentin an der Uni Köln. Und Cindy Gehrt (27) lässt sich trotz ihres Lehramtsstudiums in Wuppertal (Sport und Deutsch) nicht davon abhalten, für den Herzogenrather TV weiterhin als Turntrainerin und seit wenigen Tagen auch als Kampfrichterin aktiv zu sein.

Das hat auch die Jury, bestehend aus Vertretern des RegioSportBundes und der StädteRegion Aachen, beeindruckt und überzeugt, als es Anfang des Jahres um die Vergabe der Stipendien ging. „Ihr habt unter den zahlreichen Interessenten wirklich die besten Bewerbungen vorgelegt“, ist Julian Huppertz immer noch voll des Lobes. Und dass die Drei bei ihren Präsentationen nicht übertrieben haben, das kann der Vorsitzende der RSB-Sportjugend ebenfalls nur unterstreichen: „Ihr setzt euch im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern mit euren Vereinen für ein Angebot ein, das sich an alle Menschen richtet. Ihr bietet einen sozialen Mehrwert und schafft Bindungen.“

Was für die drei jungen Frauen völlig selbstverständlich ist, gelte in der heutigen Gesellschaft längst nicht mehr als „Normalität“, bedauert Huppertz: „Es wird immer schwieriger, ehrenamtlich Engagierte zu finden.“ Viele Leute begründeten ihre ablehnende Haltung mit fehlender Zeit. „Und genau hier wollen wir mit unserem Stipendium ansetzen.“

Ein Jahr lang 100 Euro pro Monat

Für den Zeitraum von einem Jahr erhalten die Stipendiatinnen monatlich 100 Euro. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich viel sein und eher symbolisch wirken, doch diesem Eindruck treten die so Unterstützten entgegen. „Jede Stunde, die man weniger für einen Nebenjob aufbringen muss, ist eine Erleichterung“, stellen Judith Patzke und Christine Pauls unisono fest. „Und ich kann das Geld gut gebrauchen, um meine hohen Fahrtkosten zu stemmen“, betont Cindy Gehrt.

Allerdings ist mit dem Stipendium auch ein gewisser Mehraufwand verbunden. Denn die Vergabe ist an die Auflage geknüpft, innerhalb der zwölf Monate ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Judith Patzke hat sich für die Organisation einer Spaßregatta für die jüngsten Mitglieder auf dem Blausteinsee entschieden, Christine Pauls hat ein Wasser-Kinder-Bewegungsabzeichen ins Leben gerufen, das vor allem auf die Kitas abzielt. Und Cindy Gehrt organisiert ein großes Schauturnen, das den Rahmen für eine zum Familiennachmittag erweiterte Weihnachtsfeier bieten soll.

Unterstützt wurden und werden die Stipendiatinnen dabei vom RegioSportBund. Einzel, und auch in der Gruppe. Das klappt offenbar so gut, dass aus den angestrebten ersten Anfängen eines Netzwerkes für die jungen Leute über die Grenzen ihres Vereins und ihrer Sportart hinaus mittlerweile noch mehr geworden ist: Freundschaft.

Von: Michael Grobusch - Aachener Zeitung

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Dank und Anerkennung für ehrenamtlichen Einsatz beim Sportabzeichen

ESCHWEILER. Auf Einladung des RegioSportBundes Aachen sind 40 Sportabzeichenprüfer aus der Region zum gemeinsamen Infoabend am Blausteinsee zusammen gekommen. Das gegenseitige Kennenlernen und der Informationsaustausch, geleitet vom Referenten des Landessportbundes, Dirk Engelhardt, standen an diesem Abend im Mittelpunkt.

Aber diese Veranstaltung sollte auch der Anerkennung und Wertschätzung aller, die bei Wind und Wetter auf den Plätzen der Region stehen und ehrenamtlich das Sportabzeichen abnehmen, dienen, wie der Präsident des RegioSportBundes Aachen, Günter Kuckelkorn, in seiner Begrüßung betonte.

Auch wenn das Sportabzeichen selbstverständlich zur Vereinskultur gehört, gilt es diese Anerkennungskultur stetig zu verbessern. Schulen müssen noch mehr eingebunden werden, damit Sportstätten erhalten bleiben. Vertreter aus Herzogenrath wiesen darauf hin, dass aufgrund fehlender Bäder die notwendige Abnahme der Schwimmfähigkeit sehr erschwert wird.

Petra Minten, neue Koordinatorin Sportabzeichen beim RegioSportBund versprach, dass alles getan würde, um das Sportabzeichen in der Region Aachen wieder mehr nach vorne zu bringen. Sie würde auch die Vereine dabei unterstützen neue Prüfer zu aquirieren. Auf die Frage, wie man das Sportabzeichen wieder mehr in die Vereine bringen kann, wurde die langjährige Initiative von Reiner Wick (SV Germania Dürwiß) lobend erwähnt, der in Eschweiler-Dürwiß einen Sportabzeichentag ins Leben gerufen hat. Zum Abschluss des Abends gab es noch eine kleine Verlosung, wobei Paul Büttgenbach, der seit 54 Jahren als Sportabzeichenprüfer tätig ist, als Glücksbringer fungierte.

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Bunt gemischt: 13 Nationen kicken beim "Cup der Vielfalt"

ESCHWEILER. Fußball verbindet Menschen aller Kontinente. Und kann eine Brücke über unterschiedlichste Mentalitäten, Lebensweisen und Erfahrungen hinweg schlagen. An einer solchen Brücke bauen seit inzwischen rund drei Jahren gemeinsam die Verantwortlichen des SC Berger Preuß und des Hauses St. Josef, in dem seit 2014 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben.

Voller Einsatz für ein Miteinander und Integration: Beim
„Cup der Vielfalt“ wurde die verbindende Wirkung des
Fußballs deutlich. Foto: Andreas Röchter

Inzwischen haben der Fußballverein und die Einrichtung der Erziehungshilfe mit dem RegioSportBund Aachen einen dritten Mitspieler an Bord genommen, um die Integration von Menschen unterschiedlichster Kulturen mit Hilfe des Fußballs voranzutreiben.

Am Samstag richteten die drei Institutionen nun auf der Anlage des SC Berger Preuß erstmals den „Cup der Vielfalt“ aus. Acht Mannschaften mit Spielern aus insgesamt 13 Nationen waren mit von der Partie und stellten mit Hingabe, Temperament, Einsatz und vor allem Spaß unter Beweis, welche gesellschaftspolitisch relevante Rolle der Fußball spielen kann.

Verständigung kein Problem

Als vor drei Jahren die ersten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Eschweiler ankamen und im Haus St. Josef Aufnahme fanden, war es an Claudia Harter, das Bindeglied zwischen der pädagogischen Einrichtung und dem Fußball darzustellen. Die Mitarbeiterin des Hauses St. Josef ist die Ehefrau von Michael Harter, der im Vorstand des SC Berger Preuß aktiv ist. Der Anfrageweg, ob einige Flüchtlinge im B-Juniorenalter bei den Berger Preußen mal mittrainieren könnten, war also kurz.

„Der Versuch funktionierte prima“, denkt Gerhard Kersten, stellvertretender Geschäftsführer, Spieler und damaliger B-Jugendtrainer der Preußen, zurück. Natürlich galt es für beide Seiten, voneinander zu lernen.

„Die Verständigung stellte eigentlich kein Problem dar, da Fußballer eine Sprache sprechen. Allerdings waren unter den jungen Flüchtlingen fast ausschließlich Straßenfußballer, die den strukturierten Ablauf einer Trainingseinheit kaum kannten“, erinnert sich Gerhard Kersten, der andererseits betont, dass die Spielfreude der Flüchtlinge ansteckend wirkte und wirkt.

Zusammen mit Volker Neveling, Betreuer im Haus St. Josef, wurde die Idee entwickelt, aus den fußballbegeisterten Flüchtlingen eine homogene Trainingsgruppe zu formen.

Berger Preuß Stützpunktverein

„Schnell hatten wir 10 bis teilweise 20 junge Kicker zusammen, die einmal pro Woche an einem fixen Termin auf unserem Kunstrasenplatz trainieren“, berichtet Gerhard Kersten, der sich freut, dass seine Trainingstruppe mit einer gewissen Fluktuation zu kämpfen hat. Bedeutet dies doch, dass sich die Kicker zum Teil dem SC Berger Preuß oder auch anderen Fußballvereinen der Region anschließen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Integration gehen.

Eine Entwicklung, die sich herumgesprochen hat und auch bei Anne Eich vom RegioSportBund Aachen Interesse hervorrief. Die Fachkraft „Integration durch Sport“ wies auf die gleichnamige bundesweite Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes hin, die durch das Bundesministerium des Inneren sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird und unter anderem das Ziel verfolgt, Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und diese in die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Seit Juni dieses Jahres ist der SC Berger Preuß nun Stützpunktverein des Projekts „Integration durch Sport“. Der „Cup der Vielfalt“ war jetzt ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Weg, Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen zusammenzubringen.

Einnahmen für die Tafel

„Auf Grund der Förderung entstehen für uns keine Kosten, so dass wir die Einnahmen der Eschweiler Tafel zur Verfügung stellen können“, nennt Gerhard Kersten einen weiteren positiven Aspekt der Veranstaltung, bei der der ehemalige Profi Markus Daun als Schirmherr fungierte.

Die Spieler der international aufgestellten Mannschaften gingen mit Begeisterung zu Werke. Und sobald das Temperament ein wenig Überhand nahm, griff mit David Ngcezulla ein Betreuer und Spieler des Hauses St. Josef zum Mikrofon, um die Beteiligten „einzunorden“ und zu beruhigen.

„Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten: Wenn die Spieler zum Training kommen, haben sie den Kopf voll mit belastenden Dingen. Doch innerhalb des 90-minütigen Trainings sind sie in der Lage, abzuschalten und Kraft zu tanken“, so Gerhard Kersten, der gemeinsam mit seinen Mitstreitern auch weiterhin auf den Leitgedanken „Integration durch Sport“ setzen möchte.

Von: Andreas Röchter - Aachener Zeitung

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Sport als ein Motor der Integration

HERZOGENRATH. Der Verein ist Integrationsmotor Nummer Eins. Das ist auch und insbesondere bei den Sportvereinen so. Wie kann man die „Integration durch Sport“ besonders von Flüchtlingen intensivieren? Zu diesem Thema diskutierte der Stadtsportverband (SSV) Herzogenrath unter Mitgestaltung des Regiosportbundes mit Vereinsvertretern angeregt einen ganzen Abend lang.

Dialog und Diskussion in Herzogenrath hatten ein einziges
Ziel: Wie kann die Integration von Flüchtlingen über den Sport
intensiviert werden? Dazu diskutierten SSV-Geschäftsführer
Manfred Borgs, Pfarrer Frank Ungerathen, Kerstin Harings,
Ehrenamtlerin in der Flüchtlingsarbeit und Anne Eich (sitzend)
mit Vertretern von Herzogenrather Vereinen.
Foto: Sigi Malinowski

Es wurde sehr schnell voll im Vereinsheim der Spielvereinigung Straß. Dort freuten sich SSV-Geschäftsführer Manfred Borgs und Vorsitzender Gerd Schwartz über den regen Zuspruch, den die Einladung zum Dialog ausgelöst hatte. Mehr als 30 Interessierte aus verschiedensten Vereinen wollten an der Diskussion teilhaben.

„Nicht von allein“

Die Integration von Flüchtlingen ist auch in Herzogenrath seit 2015 „ein Kernthema und sollte in der Zukunft optimiert werden“ leitete Manfred Borgs ein. Man arbeite intensiv an der Vervollständigung einer Einheit. „Das leisten wir in allen Vereinen“, hob der SSV-Funktionär heraus. Kerstin Harings, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Herzogenrather Flüchtlingshilfe, unterstrich: „Integration passiert nicht von allein.“

Zwar nehme zur Zeit die Zahl der Flüchtlinge ab, doch die Rolle der Vereine müsse weiterhin eine tragende sein. Der evangelische Pfarrer Frank Ungerathen, Leiter der Flüchtlingsberatung in Herzogenrath, schickte voran: „Die Flüchtlingshilfe in Roda ist sehr gut aufgestellt. Das ist ein großer Schatz, den unsere Stadt hat.“ Dennoch brauche man auch „neue seelische Nahrung“ beispielsweise für die Kinder und Jugendlichen. „Wir brauchen Liebe, Wärme, Nähe, Verständnis und das gemeinsame Erlebnis im Sport“.

Dazu habe man in Roda drei Netzwerke mit Ehrenamtlern aufgebaut, in denen etwa 120 ehrenamtliche Kräfte arbeiten. Dazu kommen noch die Fachberater in den einzelnen Vereinen. Ganz viel Lob erntete der SSV Herzogenrath vom Regiosportbund. Dessen Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit, Anne Eich, nannte den Sport plakativ „einen Integrationsmotor“.

Denn, „der Sport spricht alle Sprachen und ist durch sein internationales Regelwerk auch einfach zu verstehen“. Zudem, so meinte die Funktionärin, „kommt man über den Sport leicht mit anderen Kulturen in Kontakt“. Handlungsschwerpunkte sind für Anne Eich beispielsweise „Wie erreichen wir die Leute und wie sprechen wir sie an“?

Dazu empfahl sie, „bestehende Sportarten zu öffnen und sie für neue Zielgruppen interessant zu machen“. Es sei auch wichtig, „mehr Menschen zu finden, die selbst einen Migrationshintergrund haben und sich für das Ehrenamt zur Verfügung stellen“.

In der Region Aachen gibt es bereits fünf Stützpunktvereine. So unter anderem die Taekwondosportler des Vereins Musado aus Alsdorf, die Spvgg. Straß und der Verein Bam Bam aus Merkstein. Anne Eich riet, Sportfeste, Familientag, Tage der offenen Tür, oder Schnupperangebote zu installieren. Solche Veranstaltungen würden auch gefördert werden.

Kosten im Mittelpunkt

Überhaupt stand das Thema Kosten immer wieder im Mittelpunkt des Meinungsaustausches. In der Diskussion wurde mehrfach kritisch angemerkt, dass die Vereine keine Möglichkeit haben, für ihre Projekte direkt bei Flüchtlingen zu werben, da weder Stadt noch Flüchtlingshilfe Herzogenrath mit Blick auf den Datenschutz die Wohnanschriften mitteilen dürfen, merkte Manfred Borgs an.

Es könnten nur indirekte Informationswege (über Schulen, zufälliges Ansprechen auf der Straße, Mund-zu-Mund-Werbung durch bereits im Verein vorhandene Kinder) beschritten werden.

Es wurde vereinbart, dass die anwesenden Vereinsvertreter zunächst als Ansprechpartner für die Integrationsarbeit in den Vereinen fungieren und die Vernetzung weiter intensiviert werden soll.

Von: Sigi Malinowski - Aachener Zeitung

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„Sport und Bewegung im Alter“: Frühsport sorgt für gute Laune

ESCHWEILER. Gute Laune am frühen Morgen: Im Quartierzentrum Marienstraße 7, dem Städtischen Seniorenzentrum Villa Faensen, begann am Freitag der Kurs „Sport und Bewegung im Alter“. Ein Angebot, auf dass viele Eschweiler nur gewartet zu haben scheinen. Der Platz reichte kaum aus für alle Frauen und Männer im Rentenalter, die mitmachen wollten.

Gymnastik am Morgen mit viel Schwung und guter Laune –
dieses Angebot gibt es jetzt immer freitags ab 9 Uhr
im Städtischen Seniorenzentrum Marienstraße
Foto: Ebbecke-Bückendorf

Die Villa Faensen an der Marienstraße entwickelte sich in den vergangenen Monaten immer mehr zu einem Treffpunkt im Wohnquartier in der Innenstadt. Ein Treffpunkt vorzugsweise für ältere Bürger, schließlich ist dieses Quartier seit vielen Jahren ein Städtisches Seniorenzentrum. Für das neue Angebot fanden sich am Freitag 25 Teilnehmer ein. Sportkleidung war nicht notwendig, ins Schwitzen kamen einige dann aber doch bei den Übungen, die Irmgard Falkenberg vom SV Germania Dürwiß anleitete. Die Gymnastik galt vor allem der besseren Beweglichkeit, Koordination und dem Gleichgewichtssinn. Die Übungen verbesserten aber nicht nur die Körperhaltung, sondern sorgten ganz nebenbei auch für gute Laune.

Humor und flotte Sprüche

Dazu trug Übungsleiterin Falkenberg mit Humor und flotten Sprüchen bei: „Et Föttche jeht nach hinge.“ Zugleich hatte sie aber achtsam jeden der Frühsportler im Blick: „Machen Sie nur, was Sie können. Dies hier ist kein Zirkeltraining.“ Für manche war es jedoch zugleich ein Lachmuskeltraining – die Stimmung in der Runde war blendend. Auch nach der gymnastischen Dreiviertelstunde.

Kostenloses Angebot

Dass der Kurs kostenlos angeboten werden kann, wird durch die Zusammenarbeit der Stadt

Eschweiler mit dem Regio-Sportbund Aachen und dem SV Germania Dürwiß möglich gemacht, erläuterte der Seniorenbeauftragte der Stadt Eschweiler, Peter Toporowski, bei der Begrüßung. Finanziert wird das neue Angebot über das Projekt „Bewegt älter werden“ des nordrheinwestfälischen Landessportbundes. Toporowski: „Als die Fördermöglichkeiten bekannt wurden, haben wir sofort zugeschlagen.“ Für ihn und für Quartiersentwickler Cem Gökce ist das neue Angebot ein Baustein von vielen bei der Entwicklung von altersgerechten Wohn- und Lebensquartieren in Eschweiler: „Die Teilhabe aller Altersgruppen ist uns ganz wichtig.“

Bis zum Ende des Jahres

Geplant ist, dass „Sport und Bewegung im Alter“ mindestens bis zum Ende dieses Jahres in der Villa Faensen angeboten wird. Der Kurs ist freitags von 9 bis 10 Uhr. Sollte die Teilnehmerzahl weiterhin so hoch sein und konstant mehr als 20 Menschen mitmachen wollen, wird eventuell eine zweite Gruppen gebildet.

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf - Aachener Zeitung

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Sportvereinigung Straß: Ein fester Stützpunkt für die Integration

Herzogenrath. Sportvereine spielen eine bedeutende Rolle bei der Integration von Geflüchteten in die Gesellschaft. Gemeinsam Sport zu treiben verbindet und überwindet Grenzen von Sprache, Herkunft und Kultur. Seit wenigen Tagen ist die Sportvereinigung Straß 1928 e.V. anerkannter Stützpunktverein im Programm Integration durch Sport.

Ausgelassene Stimmung auf der Sportanlage: Anlässlich
der Anerkennung der Sportvereinigung Straß als
Stützpunktverein sorgte ein Fußballcamp mit vielen
lustigen Spielen für beste Laune bei Aktiven und
Verantwortlichen. Foto: Wolfgang Sevenich

Der Verein gehört damit einer bundesweiten Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an, die durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird.

Das Programm verfolgt das Ziel, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund nicht nur den Weg in die Vereine zu erleichtern, sondern auch die Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und sie mit Bildung und Qualifizierung in die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Im Rahmen des Fußballcamps auf der Anlage der SpVgg Straß wurde dem Verein die Urkunde zur Stützpunktvereinsförderung 2017 durch Anne Eich, Fachkraft des Regiosportbundes Aachen, übergeben. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Trainerteam sind bereit für die neue Herausforderung: „Wir freuen uns sehr darüber, offiziell Stützpunktverein zu sein und möchten hier in Herzogenrath eine langfristige und kontinuierliche Integrationsarbeit im und durch den Fußball aufbauen.“

Das Ziel des Vereins ist es, mehr Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund für den Fußball zu begeistern und in die Regelmannschaften zu integrieren. Zusätzlich werden über Kontakte zu Migrantenselbsthilfeorganisationen, der Flüchtlingsberatung, Flüchtlingsunterkünften und lokalen Bildungseinrichtungen, Netzwerke aufgebaut, um die Menschen zu erreichen.

Der Verein kann auch auf die Unterstützung und die jahrelange Erfahrung des Stadtsportverbandes Herzogenrath, vertreten durch Geschäftsführer Manfred Borgs, setzen. „Wir wünschen dem Verein alles Gute und werden die Projekt- und Netzwerkarbeit auf lokaler und kommunaler Ebene tatkräftig unterstützen“, berichtet Manfred Borgs.

RegioSportBund koordiniert

Für die Umsetzung der integrativen Maßnahmen, stehen den Stützpunktvereinen aus dem Bundeshaushalt finanzielle Mittel zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm in der Städteregion durch den Regiosportbundes Aachen.

„Wir beraten die Vereine bei der Beantragung von Fördermitteln und unterstützen bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen“, erklärt Anne Eich. Das von der SpVgg Straß durchgeführte Fußballcamp ist bereits ein gelungenes Beispiel für die Integrationsarbeit im Bereich des organisierten Sports und der Startschuss für eine ereignisreiche Zeit in Herzogenrath.

Rund 80 Kinder fanden sich auf dem Kunstrasenplatz an der Friedhofstraße ein. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Team hatten zahlreiche Spiele rund um das Thema Fußball für die Kinder vorbereitet. Am Ende gab es nur strahlende Gesichter und den Wunsch, dies zu wiederholen.

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Sport im Ganztag in der StädteRegion

Über 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in NRW besuchen eine Ganztagsschule. Außerdem gibt es in fast allen Schulen Bildungs- und Betreuungsangebote, die inhaltlich und zeitlich deutlich über den Unterricht hinausgehen. Auf den ersten Blick stellt dies eine Gefahr für die Existenz der Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen dar. Doch die Veränderung durch Ganztagsschulen bietet auch Chancen. Denn an keinem anderen Ort ist die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche" besser vertreten und zu erreichen als in der Schule. Darüber hinaus ist der Sport als Bildungsangebot zusätzlich zu den laut Lehrplan vorgesehenen 3 Sportstunden während des wöchentlichen Unterrichts an den OGS sehr stark gefragt. Auch in der StädteRegion kooperieren OGS und Sportvereine bereits miteinander. Welche Angebote dadurch geschaffen werden konnten und welche Rolle der RegioSportBund dabei übernimmt, erklären Ingrid Schäfer "Koordinierungsstelle Ganztag" und Anne Eich "Fachkraft NRW bewegt seine Kinder" im folgenden Zeitungsartikel.

Sport im Ganztag

Die Bewegungskindergärten der StädteRegion Aachen absolvieren das Mini-Sportabzeichen

Auch in diesem Jahr haben unsere Bewegungskindergärten der StädteRegion Aachen wieder das Mini-Sportabzeichen für die Kleinen durchgeführt. Insgesamt  15  Bewegungskindergärten
beteiligen  sich an der Aktion. Für  die ca. 1000  Kinder  im  Alter von 2-6 Jahren steht der
Spaß an  der Bewegung  und  nicht der Wettbewerb im  Vordergrund,  wenn sie an diversen  Stationen die Übungen  absolvieren.
Getreu  dem  Motto „Bildung  braucht Bewegung“  möchte der RegioSportBund  Aachen
e.V. mit  dieser  Aktion  dazu  beitragen,  dass das Thema  „Bewegung“  bereits früh  in  den
Alltag  der Kinder  integriert  wird.  Ob Springen,  Laufen, Werfen  oder Rollen,  das MiniSportabzeichen  umfasst  die natürlichen  Bewegungsräume  der Kinder.
Mit der enwor - energie  & wasser  vor ort  GmbH haben  wir  einen  Partner  an
unserer  Seite, der die  frühkindliche  Bewegung  unterstützt und  als Belohnung  für jedes
Kind  eine  Medaille  zur  Verfügung  stellt. Wie das Mini-Sportabzeichen in den Kitas abläuft und wie die Aktion bei den ErzieherInnen und Kindern ankam, können Sie den Zeitungsartikeln entnehmen

Mini-Sportabzeichen Kita Setterich

Mini-Sportabzeichen Kita Abenteuerland

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport

Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
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Beim Reha-Angebot des TV Weiden in Kooperation
mit dem Sankt Franziskus Seniorenzentrum:sind
neben den Teilnehmern auf dem Bild zu sehen:
Günter Kuckelkorn, Präsident des Regiosportbundes
Aachen (l.), Matthias Vonderbank, Fachkraft
Regiosportbund (2.v.l.) sowie von rechts nach links:
Hans-Josef Bülles, Vize-Vorsitzender TV Weiden),
Julia Kremers (Sozialarbeiterin Seniorenzentrum ),
Daniel Krückel, Leiter der Einrichtung, und Helga
Sturm, Übungsleiterin und 1. Vorsitzende des TV
Weiden. Foto: Markus Roß

Für die bereits bestehenden Gruppen im Bereich Neurologie dienstags und donnerstags jeweils um 16 Uhr im Seniorenzentrum Sankt Franziskus, Mauerfeldchen 19, wurde jetzt eine Kooperation mit der Einrichtung in einem kleinen Festakt „besiegelt“. Dienstags handelt es sich um eine Sitzgruppe, in der motorisch kognitives Kombinationstraining auf dem Übungsprogramm steht. Donnerstags trifft sich eine Schwerbehindertengruppe mit den Krankheitsbildern Demenz und Morbus Parkinson. Diese beiden Gruppen finden ganzjährig statt. Zu ihnen können sich auch Teilnehmer anmelden, die keine Heimbewohner sind. Der Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen der Sport stattfindet, ist dort behindertengerecht.
Die Orthopädie-Sportgruppe für Rücken- und Beckenbodentraining trifft sich am Donnerstag um 20 Uhr in der kleinen Sporthalle am Heilig-Geist-Gymnasium in Broich, Broicher Straße 103. Da diese Gruppe nur außerhalb der Schulferien trainieren kann, beginnt dieser Kurs (leider) erst am 31.August. Im Vorfeld finden aber am 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli Schnupperstunden statt.
Die Einrichtung einer vierten Gruppe dienstags um 14 Uhr im Anbau der Sporthalle an der Parkstraße befindet sich in der Planung. Auch dieser Kurs soll nach den Sommerferien starten. Er richtet sich an Teilnehmer, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffen, auf dem Boden zu trainieren.

Wie die ehrenamtliche Leiterin des Reha-Sports beim Weidener Turnverein, Übungsleiterin Helga Sturm, bei der Präsentation des Angebotes im Seniorenzentrum St. Franziskus ausführte, soll die vom Landessportbund vorgegebene Teilnehmerzahl nicht voll ausgeschöpft werden. Soll doch den Übungsleitern die Möglichkeit geboten werden, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer intensiver eingehen zu können.
Bis jetzt verfügt der Verein über eine ausgebildete Übungsleiterin. Zwei befinden sich in der
Ausbildung und sollen mit Helga Sturm schon bald ein Team bilden. Nach den ersten Übungsstunden zog die Übungsleiterin für die beiden Gruppen im Sankt Franziskus bei der
Pressekonferenz ein positives Resümee: „Die Heimbewohnern sind glücklich. Sie werden wieder beweglicher. Sie überwinden beim Training den inneren Schweinehund.“ Beim Heimleiter Daniel Krückel bedankte sie sich für die bei der Kooperation gewährte Unterstützung. Der Präsident des Regiosportbundes Aachen, Günter Kuckelkorn: „Es ist eine tolle Sache, die auf den Weg gebracht worden ist, ein Vorzeigeprojekt für Vereine in allen Kommunen.“


Maßgeblich beteiligt am Abschluss der Kooperation war auch die Fachkraft des Regiosportbundes Aachen „Bewegt älter werden in NRW“, Matthias Vonderbank, den der stellvertretende Vorsitzende des Weidener Turnvereins, Hans-Josef Bülles, nicht minder herzlich begrüßte. Auch er brachte sich in die Vorbereitung der Kooperation ein.
Anmeldungen für die einzelnen Gruppen werden von der Übungsleiterin Helga Sturm, Telefon
02405/71244 oder unter www.tv-weiden.deentgegengenommen, für Gruppen, die in der
Senioreneinrichtung stattfinden, auch bei der Heimleitung im Franziskus.

Für die bereits bestehenden Gruppen im Bereich Neurologie dienstags und donnerstags jeweils um 16 Uhr im Seniorenzentrum Sankt Franziskus, Mauerfeldchen 19, wurde jetzt eine Kooperation mit der Einrichtung in einem kleinen Festakt „besiegelt“. Dienstags handelt es sich um eine Sitzgruppe, in der motorisch kognitives Kombinationstraining auf dem Übungsprogramm steht. Donnerstags trifft sich eine Schwerbehindertengruppe mit den Krankheitsbildern Demenz und Morbus Parkinson. Diese beiden Gruppen finden ganzjährig statt. Zu ihnen können sich auch Teilnehmer anmelden, die keine Heimbewohner sind. Der Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen der Sport stattfindet, ist dort behindertengerecht.

Die Orthopädie-Sportgruppe für Rücken- und Beckenbodentraining trifft sich am Donnerstag um 20 Uhr in der kleinen Sporthalle am Heilig-Geist-Gymnasium in Broich, Broicher Straße 103. Da diese Gruppe nur außerhalb der Schulferien trainieren kann, beginnt dieser Kurs (leider) erst am 31. August. Im Vorfeld finden aber am 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli Schnupperstunden statt.

Die Einrichtung einer vierten Gruppe dienstags um 14 Uhr im Anbau der Sporthalle an der Parkstraße befindet sich in der Planung. Auch dieser Kurs soll nach den Sommerferien starten. Er richtet sich an Teilnehmer, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffen, auf dem Boden zu trainieren. Wie die ehrenamtliche Leiterin des Reha-Sports beim Weidener Turnverein, Übungsleiterin Helga Sturm, bei der Präsentation des Angebotes im Seniorenzentrum St. Franziskus ausführte, soll die vom Landessportbund vorgegebene Teilnehmerzahl nicht voll ausgeschöpft werden. Soll doch den Übungsleitern die Möglichkeit geboten werden, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer intensiver eingehen zu können.

Bis jetzt verfügt der Verein über eine ausgebildete Übungsleiterin. Zwei befinden sich in der Ausbildung und sollen mit Helga Sturm schon bald ein Team bilden. Nach den ersten Übungsstunden zog die Übungsleiterin für die beiden Gruppen im Sankt Franziskus bei der Pressekonferenz ein positives Resümee: „Die Heimbewohnern sind glücklich. Sie werden wieder beweglicher. Sie überwinden beim Training den inneren Schweinehund.“ Beim Heimleiter Daniel Krückel bedankte sie sich für die bei der Kooperation gewährte Unterstützung. Der Präsident des Regiosportbundes Aachen, Günter Kuckelkorn: „Es ist eine tolle Sache, die auf den Weg gebracht worden ist, ein Vorzeigeprojekt für Vereine in allen Kommunen.“

Maßgeblich beteiligt am Abschluss der Kooperation war auch die Fachkraft des Regiosportbundes Aachen „Bewegt älter werden in NRW“, Matthias Vonderbank, den der stellvertretende Vorsitzende des Weidener Turnvereins, Hans-Josef Bülles, nicht minder herzlich begrüßte. Auch er brachte sich in die Vorbereitung der Kooperation ein.

Anmeldungen für die einzelnen Gruppen werden von der Übungsleiterin Helga Sturm, Telefon 02405/71244 oder unter www.tv-weiden.de entgegengenommen, für Gruppen, die in der Senioreneinrichtung stattfinden, auch bei der Heimleitung im Franziskus.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

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Die SpVgg 1928 Straß e. V. wird Stützpunktverein für „Integration durch Sport“

Die Sportvereinigung 1928 Straß e.V. lädt alle interessierten Kinder, Jugendlichen und ihre Familien am 08.07.2017 zu einem Fußballcamp ein. Die Veranstaltung findet von 10:00 - 18:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Friedhofstraße 28 in Herzogenrath statt. Die TeilnehmerInnen erwartet ein bunter Spielemix rund um den Fußball.

Darüber hinaus wird der Verein, gemeinsam mit uns und dem Stadtsportverband Herzogenrath, sein Bestehen als Stützpunktverein "Integration durch Sport" bekanntgeben und feiern. Das Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes unterstützt Vereine, die sich in besonderem Maße für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in den Sportverein engagieren. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerim des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Wir freuen uns auf die vielen Teilnehmer und die vielfältigen Fußball-Aktionen.

Workshop zur Quartiersarbeit im Programm Bewegt ÄLTER werden in NRW

Ganz schön was los beim Regiosportbund...

Nach einer erfolgreichen Veranstaltung "Integration durch Sport" folgte ein sehr interessanter Workshop zur Quartiersarbeit im Programm Bewegt ÄLTER werden in NRW für die MitarbeiterInnen des Regiosportbundes unter der Leitung von Dirk Schröter. Auf dem Bild sieht man den Präsidenten Günter Kuckelkorn zusammen mit unserem Moderator Dirk. Wir freuen uns über die vielen Ideen und Maßnahmen, die aus dem Workshop hervorgegangen sind.

Das Team des RegioSportBundes Aachen stellt sich vor

Nach dem Präsidiumswechel und der Übernahme der Geschäftsführung durch Ingrid Schäfer, ist auch das gesamte Team des RegioSportBundes Aachen gewachsen. Als neue Mitarbeiterin konnte Vera van Ool für den Bereich Qualifizierung und Sportförderung gewonnen werden. Ebenso neu hinzugekommen ist Petra Minten. Sie wird ab sofort die Bearbeitung des Deutschen Sportabzeichens übernehmen. Was sich sonst noch alles auf unserer Geschäftsstelle getan hat, können Sie dem Presseartikel entnehmen.

Den Presseartikel finden Sie HIER.

Auftaktveranstaltung INTEGRATION durch SPORT war ein Erfolg

Unter dem Motto „Sport spricht alle Sprachen“ haben wir in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der StädteRegion Aachen am 17.05.2017 zu einem gemeinsamen Dialog ins Rathaus der Stadt Alsdorf eingeladen. Über 50 Vertreter aus der lokalen und kommunalen Integrationsarbeit, dem organisierten Sport sowie dem Landessportbund NRW haben sich an diesem Abend zusammengefunden. Unser Vizepräsident Robert Voigtsberger erklärte mit folgenden Worten, warum das Thema Integration durch Sport so wichtig ist. „Der RegioSportBund Aachen versteht Sport als Integrationsmotor, der die Teilnahme von MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben fördert. Ziel unserer Arbeit ist es, gemeinsam mit Partnern im und um den Sport, Menschen mit Migrationshintergrund aktiv in die lokale Sportlandschaft einzubinden“. Auch Timur Bozkir, Leiter des kommunalen Integrationszentrums, betonte „den besonderen Stellenwert von Sport in der regionalen Integrationsarbeit“.

  • von links: Gerhard Kersten (SC Berger Preuß e.V.), Gülsüm Tutar (Landessportbund NRW), Timur Bozkir (Kommunales Integrationszentrum), Alfred Sonders (Bürgermeister Stadt Alsdorf), Anne Eich (RSB Aachen), Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay (Universität Bielefeld), Robert Voigtsberger (RSB Aachen), Sadettin Özdemir (Int. Taekwondo Musado Alsdorf)
  • Dokumentation der Netzwerkarbeit der Kommunen Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath und Baesweiler

Zu Gast war Frau Prof. Dr. Kleindienst-Cachay von der Universität Bielefeld, die in ihrem Vortrag die Integrationspotenziale der Sportvereine vorstellte. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse wurden die Möglichkeiten und Chancen, die mit der Integration von MigrantInnen in den Sportverein einhergehen, aufgezeigt. Zusammenfassend gingen zwei wichtige Erkenntnisse hervor: 1. Sport fördert die gesellschaftliche Teilnahme und Teilhabe wie kein anderer Bereich des täglichen Lebens und 2. die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund stellt für viele Sportvereine Teil einer nachhaltigen Vereinsentwicklung dar. Die gute Nachricht ist, dass 60% der Sportvereine die Integration von Migrantinnen als eine zentrale Aufgabe verstehen und in diesen Vereinen nicht nur Mitglieder, sondern auch Übungsleiter und ehrenamtlich Engagierte mit Migrationshintergrund vertreten sind.

Das Integration gelingen kann, zeigten auch 2 Sportvereine aus der StädteRegion auf. Der SC 1912 Berger Preuß e.V. setzt sich intensiv für die Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein. Seit einigen Jahren besteht hierzu eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeeinrichtung Haus St. Josef. Über niederschwellige Angebote gelingt es dem Fußballverein das Interesse der Jugendlichen zu gewinnen. „Die jungen Flüchtlinge lernen so ganz ungezwungen das Vereinsleben kennen, bauen Kontakte zu Mannschaftskollegen auf und finden häufig Anschluss zu Regelmannschaften“, berichtet der ehrenamtliche Trainer Gerhard Kersten. Auch der Kampfsportverein Taekwondo Musado Alsdorf hat die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund fest in seiner Vereinshistorie verankert. Der Geschäftsführer und gleichzeitig Trainer, Sadettin Özdemir, erinnert sich gerne daran, wie ihm der Sport die Ankunft in der Aufnahmegesellschaft erleichtert hat. Mittlerweile verzeichnet der Verein mehr als 340 Mitglieder aus 21 Herkunftsländer und versteht sich nicht nur als Sportstätte, sondern begleitet die Kinder auch außerhalb des Sports, bietet über ehrenamtliche Mitarbeiter Nachhilfeunterricht, Ferienfreizeiten und Ausbildungen zum Übungsleiter an.

Sportvereine, die sich besonders für die Integration von MigrantInnen und Flüchtlingen einsetzen, werden im Rahmen des Programms "INTEGRATION durch SPORT" des Deutschen Olympischen Sportbundes zukünftig durch uns stärker unterstützt. "Sportvereine aus der Region haben dieses Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, Stützpunktverein für Integration zu werden und Fördergelder zu beantragen", berichtete unsere Fachkraft Anne Eich. Die Antragsfrist endet am 30.06.2017. Interessierte Vereine können mit gerne mit uns ein Beratungsgespräch vereinbaren.
Auch Qualifizierungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Fortbildung „Fit für die Vielfalt“ am 24.06.2017 in Eschweiler, sollen Mitarbeiter für den Umgang mit MigrantInnen sensibilisieren. Ein weiterer wichtiger Baustein des Programms ist es, mehr Menschen mit Migrationshintergrund zum Übungsleiter auszubilden und in ehrenamtliche Strukturen der Vereine einzubinden.

Einen sehr erfreulichen Abschluss fand die Veranstaltung in der Netzwerkarbeit. Sportvereine und Stadtsportverbände tauschten ihre Erfahrungen mit Vertretern sozialer, kirchlicher und kultureller Einrichtungen, von Jugendhilfeträgern, Integrationsräten und dem Landessportbund aus und überlegten gemeinsam, wie die Integrationsarbeit durch den Sport in der StädteRegion unterstützt werden kann. Hier wurde der Grundstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt. In einigen Kommunen wurden bereits Folgeprojekte angestoßen.

Die Präsentation von Frau Prof. Dr. Kleindienst-Cachay finden Sie HIER.

Die Präsentation des RSB Aachen finden sie HIER.

Die Dokumentation zur Netzwerkarbeit finden Sie HIER.

Den Presseartikel zur Auftaktveranstaltung IdS finden Sie HIER.

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Der RegioSportBund Aachen e.V. unterstützt die Aktionswoche der Arbeiterwohlfahrt

Jedes Jahr ruft die Arbeiterwohlfahrt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit zu einer Aktionswoche auf. Die diesjährige Aktionswoche der StädteRegion Aachen stand unter dem Motto "Gesundheit und Ernährung". 

Da ließ es sich der RegioSportBund Aachen nicht nehmen, die Veranstaltung zu unterstützten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde das Trainingsprogramm Life-Kinetik angeboten. Durch gezielte Übungen demonstrierte Life-Kinetik Trainer Torsten Schröder, wie eng Bewegung und kognitive Lernprozesse zusammenhängen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellten sich mit viel Freude und Elan dieser Herausforderung.

Für die AWO der StädteRegion ist Bewegung nicht nur für Ihre Mitarbeiter sondern auch die Kinder in den Kindertageseinrichtungen ein wichtiges Thema. Viele der Kitas sind in den letzten Jahren zum anerkannten Bewegungskindergarten geworden. In diesem Prozess wurde das Kita-Personal durch den RegioSportBund Aachen e.V. ausgebildet mit dem Ziel, Bewegung, Spiel und Sport in den Alltag der Kinder zu integrieren.

Den Presseartikel zu der Veranstaltung finden Sie HIER.

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„Purzelbaum“ feiert fröhliches Jubiläum

Eschweiler „Purzelbaum“ heißt sie schon lange, doch zehn Jahre Bwegungskindertagesstätte feierte das Familienzentrum Alte Rodung mit Bewegung, Tanz und Spaß nun. Das Regenwetter hielt das Team um Einrichtungsleiterin Kirsten Marangone nicht davon ab, ein rege besuchtes Fest mit zahlreichen Aktivitäten – kurzerhand nach drinnen verlegt – zu veranstalten.

Vor rund einem Jahrzehnt entstand aus einer Beobachtung eine Idee. Die Mitarbeiter am Kindergarten in der Waldsiedlung nahmen die Tendenz wahr, dass Kinder unerfahrener mit Bewegungen werden. Diese Problematik aufgreifend, informierten sich die Fachkräfte, wie sie die für die emotionale, kognitive und soziale Entwicklung bedeutsamen Bewegungsapparate der Kinder fördern können.
Nachdem man auf das Konzept des Bewegungskindergartens gestoßen war, bemühte sich der Kindergarten, als solcher anerkannt zu werden. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, weniger Möbel und mehr Freiraum, folgte prompt.

Mit Unterstützung des Trägers der Kita, den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler, kurz BKJ, bildeten sich die Mitarbeiter in sechstägigen Seminaren beim Landes- und Regiosportbund fort. Als alle erforderlichen räumlichen und personellen Bedingungen erreicht waren, freute sich das Team im Jahr 2007, als erste Betreuungseinrichtung in der Städteregion Aachen mit dem Zertifikat Bewegungskindergarten ausgezeichnet zu werden. Seither folgten zahlreiche Kooperationen und Ereignisse, die Kinder in verschiedenen Bildungsbereichen förderten. In wechselseitiger Zusammenarbeit mit der LSG, der ESG und dem Helene-Weber-Haus, bietet die Kita „Purzelbaum“ kostenneutrale Angebote und darf sich seit vergangenem Jahr auch Familienzentrum nennen. Kirsten Marangone, Leiterin der Einrichtung, blickte bei der Jubiläumsfeier erfreut auf die Entwicklung der vorigen Jahre zurück. Was Bewegung angeht, so Marangone, konnte ihr Team die Unerfahrenheit der Kinder in Fortschritte umwandeln. Eltern von Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren würden, erzählte Marangone ihre Erfahrungen, gezielt nach dem Bewegungskindergarten suchen und interessiert den Kontakt aufnehmen.
Das Qualitätsmerkmal bewegungsfördernd tragend, übertrug sich die positive Resonanz der vergangenen Jahre auf die Jubiläumsfeierlichkeiten am Freitagnachmittag. Dem Regen trotzend, wurden kurzfristig die Aktionen in die Räume des Familienzentrums verlegt. Zunächst begrüßte Marangone die zahlreichen Gäste und gab die Bühne frei für die Tanz-AG ihrer Kindertagesstätte, auf die zwei Gruppen der Eschweiler Sportgemeinschaft folgten.
Anschließend bot sich den Besuchern für mehrere Stunden Bewegungsparcours, Life-Kinetik durch Torsten Schröder, Torwandschießen, Kinderschminken und die Cafeteria für das leibliche Wohl an. Auch ein Clown bezog die Kleinsten eine Stunde lang auf lustige Art ein und sorgte für Interaktion und Bewegung.
Die Programmgestaltung des Nachmittags ging, anders wie vermutet werden könnte, von den Kindern aus, die vergleichbar mit einer Schülervertretung ein Parlament bilden und somit bei unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel Schultüte, Turnen und Feste ein Mitspracherecht haben. Ein paar Kinder aus jeder Gruppe treffen sich im Parlament und einigen sich auf verschiedene Entscheidungen.
So auch beim aktuellen Jubiläum, bei dem die Kinder die verschiedenen Aktionen zunächst selber erarbeiteten und mit Hilfe der Elternvertretung prüften, ob die Umsetzung realisiert werden kann. Das sei, so Marangone abschließend, ein weiteres Kennzeichen des Bewegungskindergartens „Purzelbaum“: selbstständig Grenzen kennenlernen und Probleme lösen.

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Geschichte BEWEGT Eschweiler!

Getreu dieser Aussage führte Herr Küpper vom Geschichtsverein Eschweiler durch das Quartier. Unsere Übungsleiterin Stefanie Lange begleitete die Spaziereinheit und war begeistert sowohl von der Gruppe, als auch von der Wissensvermittlung. Ihre Aussage: "So beginnen Bewegungsangebote im Quartier! Man lernt nicht nur in der Bewegung, sondern kann die Stärken und Schwächen seiner nahen Lebenswelt besser kennenlernen. Vielleicht sogar auch verbessern..."

Mit dem Förderprogramm des Landessportbundes NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW "Bewegt ÄLTER werden in NRW!" wird in Zukunft noch viel mehr möglich sein. Wir freuen uns darauf! Wer sich informieren möchte:
https://www.lsb.nrw/unsere-themen/bewegt-aelter-werden/

Neues Präsidium beim RSB Aachen

Den Zeitungsartikel als PDF finden Sie HIER.

Projekt der Grundschule Gressenich: Ein „Sportkarussell“

STOLBERG-GRESSENICH. Ob im Sport oder im Kulturbereich: Viele Vereine in Stolberg beklagen derzeit einen gewissen Nachwuchsmangel. Unter anderem die langen Schultage vieler Kinder sorgen dafür, dass Mädchen und Jungen kaum noch Freizeit haben, die sie beim Training oder bei einer Musikprobe verbringen könnten.

Die Idee liegt also nahe, die Vereine mit den Schulen zusammenzubringen. Eine besondere Aktion hat man sich an der Grundschule Gressenich ausgedacht: Dort gibt es seit Anfang des Schuljahres in Kooperation mit dem Regiosportbund ein „Sportkarussell“ – das erste seiner Art in der Städteregion.

Beim "Sportkarussel" lernen die Gressenicher
Kinder unter anderem den Turnsport kennen.
Foto: Gombert

Die Idee dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Im Jahresverlauf teilen sich mehrere Sportvereine einen bestimmten Zeitrahmen, in Gressenich ist das mittwochsnachmittags von 14.15 Uhr bis 16.45 Uhr. Während dieser Zeit schickt jeder der beteiligten Vereine jeweils für ein paar Wochen einen Übungsleiter an die Schule, um den Kindern eine bestimmte Sportart näherzubringen.

In Gressenich sind das die DJK Roland Stolberg (Judo), der Turnerbund Breinig (Turnen), die LG Stolberg (Leichtathletik) und der Tennisclub Blau-Weiß. Ganz bewusst außen vor ist beim Sportkarussell übrigens der allgegenwärtige Fußball. Kicken können die Kinder natürlich trotzdem: Es gibt eine Fußball-AG in Gressenich.

„Uns als Schule ist die Bewegung der Kinder sehr wichtig“, erklärt Petra Bleimann, Leiterin der Grundschule. Sie lege auch Wert darauf, dass beim Sportangebot im Nachmittag den Kindern Inhalte vermittelt werden, die über den regulären Sportunterricht der Schule hinausgehen.

 

Unterstützung der Krankenkasse

Und Astrid Schober, Ganztagskoordinatorin der Einrichtung, ergänzt: „Aus unserer Sicht ist es natürlich gut, wenn die Kinder ein attraktives Nachmittagsangebot bekommen mit qualifizierten Betreuern.“ Um diese zu finanzieren, hat die Schule Unterstützung der Krankenversicherung Actimonda bekommen.

Qualifizierte Übungsleiter während der Schulzeiten zu bekommen ist aber nicht nur ein finanzielles Problem: „Viele Übungsleiter sind beruflich eingebunden, so dass sie nicht ein ganzes Schuljahr über nachmittags an einer Schule sein können“, sagt Stephan Behrens von der DJK, der selbst Judo unterrichtet. Sechs bis acht Wochen seien jedoch machbar. Und wenn sich einige Kinder aufgrund des Angebots zum Schnuppertraining im Verein kommen, dann habe es sich gelohnt. Apropos Interesse: „Es ist natürlich in der Schule ein ganz anderes Umfeld als im Verein“, sagt Sylvia Beckers vom Turnerbund. Während im Verein nur die Kinder aufschlagen, die an einer Sportart Spaß haben und auch die Unterstützung ihrer Eltern, müsse man in der Schule alle Kinder für sein Programm begeistern. So wird der Turnunterricht zum regelrechten „Agententraining“ mit Schleichen, schnellem Laufen und Entlanghangeln.

 

Lohnend für die Vereine

Für die Vereine lohnt sich die Arbeit deshalb, weil sie die Möglichkeit haben, Anhänger ihrer Sportart zu finden. „Unser Altersdurchschnitt im Verein ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen“, sagt Jürgen Sonnen vom TC Blau-Weiß. Die Tennisleute seien bereits an drei Schulen im Stolberger Stadtgebiet aktiv, „und wir stoßen langsam an unsere Kapazitätsgrenzen.“ Sonnen sieht hier Chancen auch für andere Vereine, Werbung zu machen.

Beim Schulfest im Sommer haben alle Vereine die Möglichkeit, sich auch der Elternschaft zu präsentieren. „Wäre doch klasse, wenn die Kinder dann sagen: Guck mal Mama, bei dem habe ich Sport gemacht. Das macht Spaß, da will ich in den Verein“, sagt Petra Bleimann.

 

Von: Sarah-Lena Gombert

Letzte Aktualisierung: 8. März 2017

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Zusammen tanzen hält das Gehirn fit

Unser Tanznachmittag für Menschen mit und ohne Demenz in Herzogenrath war ein voller Erfolg!

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Stipendium "Junges Ehrenamt im Sport 2017"

Wir gratulieren den drei Stipendiatinnen aus der StädteRegion!!!

Sportförderung: RSB übernimmt Verantwortung im Altkreis

In der Praxis galt die Regelung bereits seit dem 1. Januar, nun haben die Städteregion und der Regiosportbund Aachen (RSB) auch offiziell die Sportförderung im Altkreis auf eine neue Basis gestellt.

Besiegelten in Anwesenheit von Mitarbeitern beider
Seiten nun auch offiziell die Übernahme der
Sportförderung durch den Regiosportbund (RSB):
Städteregionsrat Helmut Etschenberg (vorne Mitte)
und RSB-Präsident Klaus Offergeld (vorne links).
Foto: Städteregion; Von: gro

Zunächst für vier Jahre, so sieht es die von Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Regiosportbund-Präsident Klaus Offergeld unterzeichnete Vereinbarung vor, übernimmt der RSB die Antragsverwaltung und die Auszahlung der Sportfördermittel. Damit wird Punkt 22 aus dem von Etschenberg im Sommer 2016 vorgelegten Strukturkonzept ab sofort umgesetzt.

„Der Sport befindet sich genau wie andere Bereiche im gesellschaftlichen Wandel. Durch unsere Partnerschaft schaffen wir zukunftsfähige Strukturen für die Fördermöglichkeiten, aber auch die Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlich Tätigen“, sagte Etschenberg bei der Kooperationsunterzeichnung und ergänzte: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Klaus Offergeld betonte derweil, dass es „ein wichtiges Zeichen auf dem Weg ist, dass sich der Sport in der Region nun besser selbst organisieren kann“.
119.500 Euro pro Jahr

Dieses Argument dürfte dann auch schwerer wiegen als die geringfügigen Einsparungen im Personalbereich (jährlich 2300 Euro), die die Städteregion durch die neue Zusammenarbeit erzielen wird. Auch die Höhe der Gesamtförderung ändert sich nicht wesentlich. Statt der bisher 122 500 Euro stehen in den kommenden Jahren jeweils 119 500 Euro zur Verfügung. Allerdings muss der Regiosportbund mit dieser Summe auch den personellen Mehraufwand abdecken, der sich durch die Übernahme der bislang von der Verwaltung erledigten Aufgaben ergibt. Der RSB hat hierfür 6900 Euro veranschlagt.

Einher geht die Kompetenzverlagerung mit der Einführung neuer Förderrichtlinien. Sie sehen vor, dass auch weiterhin eine Pro-Kopf-Pauschale für jugendliche Vereinsmitglieder sowie Zuschüsse für die Anschaffung von Sportgeräten und Geräten für die Vereinsarbeit gezahlt werden.

Allerdings werden die Mittel reduziert – auf 2,25 statt 2,75 Euro pro Jugendlichem und 26.000 statt 45.500 Euro für Material –, um Spielraum für neue Tätigkeitsfelder zu schaffen. Diese sind die verstärkte Förderung von Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Übungsleiter, die Talentförderung für Jugendliche, die bei überregionalen Wettkämpfen starten, Stipendien für das „junge Ehrenamt“ sowie der sogenannte Experimentierbereich
, in dem neben Kooperationen und Fusionen auch „zukunftsweisende Projekte“ gewürdigt und finanziell unterstützt werden sollen.

Die Sportförderung war bisher im städteregionalen Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung angesiedelt. Dass dies nun nicht mehr der Fall ist, löst bei Adolf Mainz keine Wehmut aus. Im Gegenteil: „Die Sportförderung liegt uns sehr am Herzen. Angesichts der vorhandenen Ressourcen war die neue Vereinbarung der absolut richtige Schritt“, zeigt sich der Amtsleiter überzeugt.

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Sich selbst verteidigen und Selbstbewusstsein stärken

Der RegioSportBund Aachen e.V. richtet gemeinsam mit dem DJK Roland Stolberg e.V. und dem Judo-Club Asahi e.V. den "Tag des Judo" am Ritzefeld-Gymnasium in Stolberg aus.

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„Tag des Judo“: Schüler lernen den sanften Weg

Aufmerksamkeit und Konzentration erfüllen die Sporthalle. Die Blicke richten sich auf das Geschehen in der Mitte der großen blauen Mattenfläche. Ein Wurf über die Schulter und schon liegt der Judoka auf dem Boden. Sieht einfach aus, doch dahinter steckt viel Technik und jahrelanges Training. Am „Tag des Judo“ zeigt der Budo-Club Eschweiler Schülern erste Grundübungen des Judo-Sports.

Beim Judo ist unter anderem Körperbeherrschung gefragt. Beim „Tag des Judo“ lernten 200 Eschweiler Schüler die Grundtechniken der Sportart kennen. Foto: Laura Laermann

Über 200 Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule und der Willi-Fährmann-Schule nahmen an dem Projektunterricht, der über vier Tage ging, teil. In ganz Deutschland waren es im vorigen Jahr 54 000 Schüler, die bei der Aktion des Deutschen Judo-Bundes mitgemacht haben. „Ziel der Aktion ist die Kooperation zwischen Vereinen und Schulen nachhaltig auszubauen“, erklärt Anne Mödl vom Regiosportbund Aachen.


Basisübungen der Judotechniken

Zunächst geben die Trainer eine kurze Einführung in den Judosport. Nach dem Aufwärmen beginnen die Schüler mit Zweikampfspielen, danach geht es weiter mit Basisübungen der Judotechniken. „Zunächst beginnen wir mit Übungen mit wenig Körperkontakt, weil viele sich erst einmal daran gewöhnen müssen“, erklärt Arthur Westerkamp, Trainer und Jugendleiter. „Zudem fangen wir auf dem Boden an, da das Verletzungsrisiko geringer ist als im Stand.“

Jede Übung machen die Trainer zunächst vor und erklären, wie es geht und was zu beachten ist, danach sind die Schüler dran. Bei einer der Bodenübungen liegt eine Person flach auf dem Rücken, die andere Person legt sich mit dem Bauch quer darüber und versucht den Gegner festzuhalten. Nun muss der Untere versuchen, sich zu befreien, indem er sich auf den Bauch dreht. Dabei darf er den Oberen auch mit den Händen wegschieben.

Die Schüler probieren sich an der Übung, dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Dies hängt mit Körpergröße und -gewicht zusammen. Im Judo wird nicht nur nach Geschlecht und Alter, sondern auch nach Gewicht unterschieden. Auch bei der nächsten Übung spielt dies eine Rolle. Zwei Personen stellen sich dabei gegenüber, jeder auf einer eigenen Matte.

Zur Erklärung: Beim Judo bilden mehrere kleine Matten aneinander gelegt ein riesige Trainingsfläche. Die Partner legen sich gegenseitig eine Hand auf die Schulter und eine Hand auf den Oberarm. Eine kurze Abfrage, ob der jeweils andere bereit ist, und dann heißt es anpacken und den Gegner mit Kraft nach hinten schieben, bis ein Fuß außerhalb der Matte ist.

Eine recht simple Judoübung im Stehen, die sich gut für den Anfang eignet, wie der Trainer erklärt. Der japanische Kampfsport hat aber noch viel mehr zu bieten. Neben Boden-, Fall-, Hebel-, Schlag- und Festhaltetechniken gibt es die verschiedensten Würfe. „Das beeindruckende beim Judo ist, dass man den Gegner durch dessen eigene Kraft zu Boden bringen kann“, erklärt Pressewart und Trainer Michael Degenhart. „Man kämpft also nicht aktiv, sondern passiv. Die Übersetzung von ,Judo‘ beschreibt es ganz gut: der sanfte Weg.“

Weniger sanft wird die Stimme von Arthur Westerkamp, wenn zu viel Lärm in der Halle ist. Dann lässt er sein lautes Organ die Sache regeln und ruft „Mate“. Der japanische Begriff bedeutet so viel wie „Ruhe und Zuhören“. Das Verhalten im Training und der Umgang der Sportler untereinander ist im Judo ein wichtiges Anliegen. „Wir haben zehn Judowerte, zu denen beispielsweise Höflichkeit und Selbstbeherrschung gehören“, erklärt Leon Cremers, Jugendwart und Trainer des Budo-Clubs. „Diese gelten nicht nur für das Training, sondern auch für den allgemeinen Umgang miteinander oder bei gemeinsamen Treffen in der Freizeit.“ Denn das Gemeinschaftsleben im Budo-Club gestaltet sich aus einem jährlichen Zeltlager, Tagesausflügen und einem Familientag, die neben Training und Wettkämpfen angeboten werden.

„Rangeln und Raufen“

Der Projektunterricht mit Schülern ist sowohl für den Budo-Club, als auch für die Schulen eine Besonderheit. „Der Lehrplan sieht ,Rangeln und Raufen‘ vor. Dazu gehören zum Beispiel in den unteren Jahrgangsstufen Zweikampfübungen“, erklärt Hans Mainz, Sportlehrer an der Liebfrauenschule. Die meisten Schüler haben daher heute viel Neues gelernt: „Ich suche noch nach der richtigen Sportart für mich und kann mir gut vorstellen, nochmal ein Probetraining mitzumachen“, sagt der 14-Jährige Naigel.

Auch Selbstverteidigung sei immer wieder Thema im Sportunterricht, erklärt Mainz. In diese Richtung können sich der Budo-Club Eschweiler und der Regiosportbund ein weiteres gemeinsames Projekt vorstellen. Beim Tag des Judo hat die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert. „Wir hoffen, bei den Schülern Interesse für den Judosport zu wecken“, sagt Degenhart.

Für jedes Alter ist etwas dabei: Es gibt eine Trainingsgruppe für fünf- bis neunjährige Kinder, eine Jugendgruppe bis 16 Jahre und eine Erwachsenengruppe. Auch Wettkampfsport ist von klein auf möglich. „Wichtig ist, dass die Kinder dabei Spaß haben“, macht Westerkamp deutlich. „Es geht nicht ums Gewinnen, sondern wir möchten, dass die Kinder Erfolgserlebnisse haben.“

Am Unterricht Interessierte können beim Budo-Club Eschweiler mittwochs ab 17 Uhr und freitags ab 16.30 Uhr ein Probetraining absolvieren.

Von: Laura Laermann
21. November 2016

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Seniorenwoche: Sport ist das beste Medikament ohne Nebenwirkung

Eschweiler. Sport ist nicht nur gesund, Sport macht gesund. „Gäbe es ein Medikament mit so guten Wirkungen und quasi ohne Nebenwirkungen, jeder Arzt würde es verschreiben“, versichert Claudia Löhmann vom SV Germania Dürwiß. Gemeinsam mit dem Regio-Sportbund Aachen, der seine Geschäftsstelle in Eschweiler hat, stellte Löhmann am Mittwochabend im Seniorenzentrum an der Marienstraße das Programm „Bewegt älter werden in NRW“ vor.

In der einen Hand ein Rhythmus-Ei, in der anderen ein Ledersäckchen: Torsten Schröder stellte Life Kinetik vor. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Das Tolle an diesem Medikament namens Bewegung: Es muss nicht einmal etwas kosten. Etwas Gymnastik, Wandern oder Joggen kann man ohne finanziellen Aufwand. Schöner ist es natürlich im Verein, versichert Löhmann, die auch Reha-Sport im Krankenhaus und Kurse an der Volkshochschule leitet. Apropos Rehabilitation: Solche Angebote werden von Krankenkassen ganz oder teilweise finanziert.

„Die Sportvereine sind zentrale Anbieter von hochwertigen und bedarfsgerechten Sport- und Bewegungsangeboten für die Generation der Älteren“, weiß Ingrid Schäfer, Geschäftsfüherin des Regio-Sportbundes Aachen.

Was Sport bei älteren Menschen bewirkt, körperlich und geistig, machten bei der Veranstaltung am Mittwoch in Theorie und Praxis Anne Mödl vom Regio-Sportbund und der Life-Kinetik-Trainer Torsten Schröder deutlich. Life Kinetik ist so etwas wie Jogging für‘s Gehirn. Mit Koordinationsübungen werden zugleich körperliche und geistige Fitness gefördert.

Das probierten die Besucher der Veranstaltung gleich einmal aus, unter der Anleitung des auch als Tanzlehrer tätigen Trainers Schröder. Und sie merkten: Es ist ganz schön schwierig, mit einer Hand ein Rhythmus-Ei zu schütteln und mit der anderen ein Ledersäckchen hochzuwerfen und dann wieder zu fangen. Und wenn das klappt, kommt gleich die nächste Herausforderung: Das Säckchen nicht nur zu werfen, sondern vor dem Auffangen einmal mit der Hand zu umkreisen.

Die steigende Schwierigkeit ist gewollt: „Keine dieser Übungen wird so lange trainiert, dass eine Automatisierung eintritt“, erläutert Schröder. Life Kinetik hat das Prinzip, dass Bewegungen ausgeführt werden, während gleichzeitig das Gehirn bei diesen spielerischen Übungen immer neu angeregt und herausgefordert wird.

Laut Torsten Schröder hat diese neue Trainingsform positive Auswirkungen nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und Menschen im Berufsleben: „Kinder werden kreativer, Schüler werden konzentrierter, Sportler werden leistungsfähiger, Berufstätige werden stressresistenter, Senioren werden aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.“

Das mit den Gefahrensituationen ist ein Punkt, den auch Anne Mödl von Regio-Sportbund bestätigt: Senioren, die Sport treiben, stürzen seltener. Es sei nun einmal so, dass im Alter die Knochen und Gelenke schwächer werden, dass die Muskeln abbauen, das Immunsystem schwächer wird und die Geisteskräfte nachlassen.

Aber: Dieser biologische Abbau kann hinausgezögert werden. Der menschliche Körper sei ein Minimalist – „alles, was wir nicht einsetzen, wird abgebaut“. Das gilt dann auch anders herum. Bewegen sich Körper und Geist, steigert sich auch die körperliche und geistige Beweglichkweit.

Den Muskelaufbau kann man messen, berichtet Anne Mödl: Nach einem zweimonatigen Kraft- und Gleichgewichtstraining mit Menschen ab Rentenalter lag der Muskelzuwachs bei den über 90 Jahre alten Teilnehmern bei 12 Prozent, der Kraftgewinn bei 174 Prozent, die Geh-Geschwindigkeit stieg um 49 Prozent. Die Zahl der Stürze hingegen nahm um 32 Prozent ab.

Um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, muss man aber nicht warten, bis man 90 ist. Claudia Löhmann wies in ihrem Vortrag auf die Vorteile eines aktiven Alters hin: „Wir wollen gar nicht so sehr die Leute zum Sport bringen, sondern Aktivität in den Alltag.“ Das geht mit Radeln, mit einem Tanzkursus, mit Wassergymnastik – es gibt viele Möglichkeiten. Für Senioren seien Schwimmen, Wandern und Gerätetraining besonders geeignet.

Auch Präventionssport sei wichtig, um Krankheiten vorzubeugen – der Deutsche Turnerbund bietet dazu den Bewegungskursus „Fit bis ins hohe Alter“ an. Wofür auch immer man sich entscheidet: viel Spaß mache es gemeinsam mit anderen Menschen. Deshalb seien Sportvereine wichtig. Sie bieten nicht nur Bewegung, sondern auch Geselligkeit.

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf , 10. November 2016

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Sporthelferausbildung am Gymnasium der Stadt Würselen

"Diese Schüler sind uns eine große Hilfe."

Endlich sind sie da. Letzte Woche trudelten per Post die lang ersehnten Sporthelfer- T-Shirts sowie die Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme an der Sporthelferausbildung ein. So konnten diese endlich an die 24 ausgebildeten Sporthelfer des Gymnasiums Würselen überreicht werden.

In einer einwöchigen Kompaktausbildung vor den Ferien, in der Projektwoche der Schule, wurden die Sporthelfer von Herrn Zimmer-Möller, Frau Corban und Herrn Simons auf die Sporthelfertätigkeit vorbereitet. Vier Sportlehrer/Innen des Gymnasiums Würselen erlangten ihre Ausbildungsberechtigung im Januar bei einer Fortbildung in Würselen, organisiert vom RegioSportBund Aachen e.V., der Bezirksregierung Köln sowie der Sportjugend NRW.

Die Schülerinnen und Schüler unterstützen die Schule im Ganztag in verschiedenen Bereichen. Alleine fünf Sport-AG's werden durch die Sporthelfer geleitet. Auch bei der Betreuung der zahlreichen Schulmannschaften und bei Schul- und Sportfesten kommen die Sporthelfer zum Einsatz. Geplant ist ebenfalls eine Einbindung der Sporthelfer/innen im Pausensport. So sind die Sporthelfer der Schule eine große Hilfe.

 

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Familienzentrum erneut als Bewegungskindergarten ausgezeichnet

Eschweiler-Pumpe. Computer und Fernseher mögen Unterhaltsames bieten, eines fördern sie allerdings nicht: die Freude an der Bewegung. Da für sportliche Aktivitäten gilt, möglichst früh zu beginnen, nahm das Familienzentrum „Purzelbaum“ die Idee auf, jede Menge Aktivitäten in den Kita-Alltag aufzunehmen.

Spielspaß für Jung und Alt: Im Familienzentrum „Purzelbaum“ an der Alten Rodung gehört das Schwungtuch zum Alltagsgerät. Die Einrichtung wurde nun erneut als Bewegungskindergarten zertifiziert. Foto: Patrick Nowicki

Mehr noch: Die Leichtathletik-Sportgemeinschaft Eschweiler und ESG Turnen unterstützen das Kita-Personal als Kooperationspartner bei ihrer Arbeit. Diese Zusammenarbeit wurde nun wieder urkundlichen belegt, denn der Regiosportbund zeichnete die Einrichtung als Bewegungskindergarten aus.

Diese Zusammenarbeit hat mehrere Gewinner. Die beiden Vereine bringen ihr Wissen um die Trainingslehre mit ein und bekommen so unmittelbaren Kontakt zu Eltern und Kindern. Der eine oder andere wird dann tatsächlich Mitglied, wie die beiden Vorsitzenden Hans-Günter Hirsch (LSG) und Günter Koch (ESG) bestätigen.

Manches Angebot der Clubs richtet sich auch an die Jüngsten: Beim LSG-Volkslauf starten die Bambini über 300 Meter. Dort machen viele „Purzelbaum“-Kinder erste Lauferfahrungen. Die ESG bietet unter anderem auch Eltern-Kind-Turnen an.

Der Präsident des RegioSportBundes, Klaus Offergeld, kennt die Probleme und weiß, dass beide Seiten profitieren: „Es ist heute so, dass die Kinder nicht mehr zu den Vereinen kommen, sondern der Verein kommt zu den Kindern.“ Dies sei auch eine Folge der Ganztagsbetreuung, weil am Nachmittag nur noch wenig Zeit für Training oder andere Aktivitäten sei. Projekte wie Bewegungskindergärten sorgen dafür, dass die Kleinen dennoch früh sportliche Betätigung erfahren.

Von den 310 Kindertagesstätten in der gesamten Städteregion Aachen sind inzwischen 25 in den vergangenen Jahren zertifiziert worden. Dies bedeutet nicht nur, dass verschiedene Bewegungsangebote gemacht werden, sondern das Kita-Personal wird auch entsprechend geschult. 15 Fortbildungsstunden pro Jahr sind es im Familienzentrum „Purzelbaum“. Seit dem Jahr 2007 ist die Einrichtung an der Alten Rodung dabei. Sie war damit eine der ersten in der Städteregion, die sich an dem Landesprogramm beteiligte.

Im Kita-Alltag toben und tollen die Kleinen also nicht nur auf dem Außengelände, auch in den Gruppenräumen legt man immer Wert darauf, dass sich die Kinder bewegen. Unter Anleitung darf dann auch mal auf einem Stuhl geturnt werden. Selbst bei einem Brettspiel hocken sie nicht nur um einen Tisch: Beim Laufmemory zum Beispiel liegen die Karten auf der anderen Seite des Raumes. Man muss also einige Meter zurücklegen und gleichzeitig wird das Gedächtnis trainiert.

Für die Mitarbeiter in der Kita der BKJ (Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler) war es selbstverständlich, den Bewegungsgedanken auch im pädagogischen Konzept zu verankern. „Es gibt viele Alltagsmomente, die mit Bewegungsangeboten verbunden werden können“, berichtet die Leiterin des Familienzentrums, Kirsten Marangone.

Sie habe zudem die Erfahrung gemacht, dass sich Eltern bewusst diese Einrichtung für ihre Sprösslinge aussuchen, weil sie das Bewegungskonzept begrüßen. „Viele junge Familien sind in den vergangenen Jahren zugezogen“, sagt sie. Der erste Kontakt zu den Vereinen erfolge dann auch in der Kita. An dieser Stelle schließt sich der Kreis: So gewinnen Vereine und Familienzentrum gleichermaßen bei der Kooperation.

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Der RSB Aachen gemeinsam mit dem SSV Herzogenrath beim Aktionstag „Engagiert in Merkstein“

Am 16.09.2016 fand der Aktionstag „Engagiert in Merkstein“ statt. Das Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ der Stadt Herzogenrath und das Quartiersbüro „Mitten in Merkstein“ des AWO-Kreisverbandes Aachen-Land hatten ehrenamtliche Vereine und Verbände dazu aufgerufen, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über Ihre Angebote für Senioren zu informieren.

Der RSB Aachen und der SSV Herzogenrath nutzten diese Gelegenheit und beantworteten gemeinsam mit dem Judoclub Merkstein Fragen rund um das Thema Sport und Bewegung. Die Besucher erhielten Informationen zu passenden Sportangeboten und Sportvereinen in ihrer Umgebung sowie dem Deutschen Sportabzeichen, das auch noch bis ins hohe Lebensalter abgelegt werden kann. Hintergrund dieses Engagements ist das vom Landessportbund NRW ins Leben gerufene Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW“, in dem der LSB gemeinsam mit den Sportverbänden, den Stadt- und Kreissportbünden und den Sportvereinen spezielle Bewegungsangebote für Menschen im höheren Lebensalter entwickelt.

Doch bei den Gesprächen blieb es nicht allein. Auch für körperliche Aktivität wurde gesorgt. Torsten Schröder, Referent des RSB Aachen, stellte Life Kinetik vor, eine neue Trainingsform, die das Gehirn mittels nicht alltäglichen koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben ein Leben lang vor neue Herausforderungen stellt.

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Kooperation: Frische Kräfte für den Vereinssport

 Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben.

Von: niju (www.aachener-zeitung.de)
Letzte Aktualisierung: 6.09.2016, 14:39 Uhr

Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben. Foto: N. Junker  

 

Stolberg. Betritt man die Mehrzweckhalle des Berufskollegs Stolberg/Simmerath, die unter anderem auch für den Sportunterricht genutzt werden kann, fällt eines sofort ins Auge: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt“, lautet der Schriftzug eines Bildes an der Wand.

Ein Sinnbild für den Weg 30 junger Erwachsener, die im Rahmen ihrer schulischen Laufbahn eine Ausbildung zum qualifizierten Mitarbeiter für den Ganztag und den Vereinssport erworben haben.

BeSS-Bewegung

Am vergangenen Montag fand nun schließlich die Zertifikatsübergabe BeSS-Bewegung, Spiel und Sport für Sechs- bis Zwölfjährige, für die angehenden Erzieher statt. Zusätzlich zur regulären Erzieherausbildung werden sportbegeisterte junge Leute durch den Ausbildungsgang dazu qualifiziert, Kindersportgruppen in verschiedensten Formen kompetent anzuleiten. Dieses Bildungsangebot des Berufskollegs konnte erstmalig aufgrund einer Kooperation mit dem Regio-Sportbund Aachen und dem Landessportbund stattfinden.

„Unsere Kooperation trägt nun erste Früchte. Bereits im Herbst des Jahres 2014, wurde ich von Sportlehrer und Ausbilder Tobias Schiller zum ersten Mal auf solch eine Kooperation angesprochen“, erzählt Ingrid Schäfer, Geschäftsführerin des Regio-Sportbundes Aachen. Der Grundgedanke des Projekts ist einfach: Den Schülern sollen bessere Bewerbungschancen und ein einfacherer Berufseinstieg mitgegeben werden und Sportvereine und Organisationen sollen vom Wissen qualifizierter Mitarbeiter profitieren.

Die Begeisterung der Schüler für den Sport sei besonders hervorzuheben, betonen die Verantwortlichen. Die Kooperation nehme somit eine Vermittlungsrolle zwischen der Integration junger Menschen und beruflichen sowie sozialem Engagement im Bereich Sport ein.

„Ich durfte Sie in den letzten zwei Jahren auf ihrer Reise begleiten. Daher freue ich mich besonders über Ihre erfolgreiche Teilnahme. Sie sind der Teil eines Pilotprojekts, denn Sie sind der erste Jahrgang, der die Qualifizierung zum staatlich anerkannten Erzieher erwerben konnte.

Wir als Schule und ich persönlich als Sportlehrer führen diese Ausbildung im Sinne des Landes- und des Regio-Sportbundes durch. Ich freue mich sehr, Sie heute hier treffen zu können, denn ich konnte im Unterricht erleben, wie sportbegeistert Sie sind und wie viel Interesse Sie gezeigt haben“, sagt Sportlehrer Tobias Schiller.

Viele Vereine, Kindertagesstätten und Schulen der Region sind immer wieder auf der Suche nach Übungsleitern.

Persönlichkeit stärken

Qualifizierte Mitarbeiter auszubilden und auch die Persönlichkeitsentwicklung zu stärken ist daher das erklärte Ziel von Berufskolleg und Sportverband. „Wir wissen alle wie wichtig Bewegung ist – gerade für Kinder. Unabhängig von der Gewichtsproblematik ist Bewegung auch für den Erwerb von Wissen sehr wichtig. Ich hoffe, dass es uns gelungen ist Ihnen eine bestimmte Haltung zu vermitteln. Sport hat auch etwas mit Selbstbehauptung zu tun, er bedeutet etwas zu schaffen und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Durch ihre Qualifizierung haben Sie bewiesen, dass auch Sie einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht haben“, so Schulleiterin Ingrid Wagner in ihrer kurzen Ansprache an die Studierenden.

Im Anschluss an die Übergabe der Zertifikate tauschte man sich in gemütlicher Runde aus und feierte den Erfolg des Projekts mit einem Glas Sekt.

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Flüchtlingshilfe gefährdet nicht die Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verweist darauf, dass Sportvereine nicht ihre Gemeinnützigkeit gefährden, wenn sie Flüchtlingen helfen und diese beispielsweise beitragsfrei am Training teilnehmen lassen. Verwaltungsvereinfachungen und Ausnahmen von bestehenden Regelungen sollen helfen, das ehrenamtliche Flüchtlingsengagement unter anderem in Vereinen zu unterstützen.

 Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dosb.de/de/sportentwicklung/sportentwicklungs-news/detail/news/dosb_informiert_sportverbaende_fluechtlingshilfe_gefaehrdet_nicht_die_gemeinnuetzigkeit/

 Hinweis: Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge in Sportvereinen sichergestellt. Informationen dazu gibt es hier!

Sporthelferausbildung – Unterstützung für den Schul- und Vereinssport

Die Ausbildung zum Sporthelfer bietet engagierten Schülern (ab ca. 13 Jahren) die Möglichkeit, sich für eine Beteiligung bei der Durchführung von Sportveranstaltungen zu qualifizieren. Die formale Qualifikation zum „Sporthelfer“ wird durch ein offizielles Zertifikat dokumentiert und kann auch für die Tätigkeit in Sportvereinen hilfreich sein. Dadurch wird eine langfristige, die Schulzeit überdauernde Bindung junger Menschen an den Sport nachhaltig gefördert. Sporthelfer haben die Möglichkeit, an Gruppenhelfer-II-Lehrgängen teilzunehmen und damit den Grundstein für die Erlangung einer Übungsleiter-C Lizenz zu legen.

Ein wesentliches Ziel der Sporthelferausbildung ist die Verknüpfung von Schul- und Vereinssport. Für Schüler, die bisher nicht im Vereinssport eingebunden sind, werden bereits in der Ausbildung Kontakte zu ortsansässigen Vereinen geknüpft, z.B. durch Hospitationen in Vereinen. Schulen und Vereine werden dabei durch den RegioSportBund Aachen unterstützt.

Lehrerqualifikation Sporthelfer am 26./27.01. im Gymnasium Würselen 

Lehrkräfte, die Sporthelferinnen und Sporthelfer im Rahmen schulischer Maßnahmen ausbilden möchten, müssen die Befähigung für das Erteilen von Sportunterricht erworben haben. Die Berechtigung für das Ausbilden von Sporthelferinnen bzw. Sporthelfern erhalten sie durch die Teilnahme an Qualifizierungsmodulen, die gemeinsam mit der Sportjugend NRW angeboten und in zwei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen durchgeführt werden. Diese Fortbildung fand erstmals lokal in der Städteregion statt, organisiert vom RegioSportBund Aachen und gemeinsam von der Bezirksregierung Köln (Schulsportberater Marco Effing und Ulrich Brand) und der Sportjugend NRW (Markus Strauch) durchgeführt. Die notwendigen Räumlichkeiten wurden vom Gymnasium Würselen zur Verfügung gestellt, die Verpflegung vom Mensaverein der Schule. Für diese Unterstützung bedankt sich der RegioSportBund Aachen ganz herzlich bei allen Beteiligten.

Mit der Übergabe von Ballsäcken wollen die Träger des Sporthelfer-Programms, zu denen u. a. das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW und die Sportjugend NRW zählen, die Schulen belohnen, die das Sporthelferprogramm  auch aktiv durch die regelmäßige Ausbildung von Sporthelfern und die enge Zusammenarbeit mit ortsansässigen Sportvereinen unterstützen.

Ballsackübergabe durch Ralf Said (Berater für den Schulsport) und Ingrid Schäfer (Koordinierungsstelle Ganztag RSB Aachen) an das Gymnasium Würselen: v.l. Josef Kuck (Gym. Würselen), Ralf Said,Brian Simons, Cordula Corban (Gym. Würselen), Ingrid Schäfer, Achim Zimmer (Gym. Würselen) und Markus Strauch (Sportjugend NRW)

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Projektförderungen "Sport für Ältere" - Gemeinsam sportlich sein

Das Förderprojekt "Gemeinsam sportlich sein!" vom Landessportbund NRW und der Sparda-Bank West fördert Vereine, die ein Sport- und Bewegungsangebot für die Altersgruppe der 55- bis 70- Jährigen anbieten. Schon letztes Jahr haben zahlreiche Vereine dieses Angebot wahrgenommen. Nun gibt es eine neue Ausschreibung 2015/2016, für die sich noch nicht geförderte Vereine bewerben können!

 

Weitere Informationen und Unterlagen zum Förderprojekt finden Sie hier:

http://www.vibss.de/service-projekte/bewegt-aelter-werden/foerderungen-projekte/#panel639

RegioSportBund zeichnet 18 Vereine im Landesprogramm 1000x1000 aus

Am 23.06.2015 wurden 18 Vereine aus der StädteRegion Aachen offiziell für ihr Engagement im Ganztag bzw. in Kindertagestäten in der Filiale der Sparkasse Aachen in Eschweiler ausgezeichnet.

Aus dem Programm 1000x1000 des Landessportbundes NRW und des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport haben diese Vereine für die Kooperationen mit Schulen bzw. Kindertagestätten jeweils eine Förderung von 1000 € erhalten.

Wir danken den Vereinsvertretern für Ihren Einsatz im Kinder- und Jugendbereich!

Pakt für Sport und Bildung

Der RegioSportBund Aachen und die StädteRegion Aachen haben offiziell den Pakt für Sport und Bildung in der StädteRegion Aachen unterzeichnet.

Klaus Offergeld, Präsident des RSB Aachen und Städteregionsrat Helmut Etschenberg setzen mit der Unterzeichnung ein Zeichen für den organisierten Sport. In den Schwerpunktthemen Sportpolitik, Sport im Kindes- und Jugendalter, Inklusion, Integration, Anerkennung des Ehrenamts, Qualifizierung im Sport sowie Sportentwicklung und Vernetzung erklären beide Partner zukünftig eng zusammenzuarbeiten.

Den Pakt für Sport und Bildung finden Sie hier

Die Berichterstattung aus der Lokalpresse finden Sie hier

Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2018" ist da!

Imageflyer RSB:

Infos zum Schutz von Kindern und Jugendlichen:

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