RegioSportbund Aachen e.V.
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Kampagne "Das habe ich beim Sport gelernt"

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Überwinde den inneren Schweinehund

"Tag des Judo" am Ritzefeld-Gymnasium Stolberg

Bewegt älter werden - wer möchte das nicht?

Der Judoclub Asahi Stolberg e.V. lädt Sie dazu ein, mit Spiel und Spaß den Judosport kennenzulernen.

Wann: Am Freitag 9. Und 16. Dezember 19:15 – 20:45 Uhr

Wo: In der Gymnastikhalle der Berufsschule/ Obersteinfeld

Bringen Sie viel Neugier und Ihre Sportkleidung mit. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Sport hat viele Vorteile nicht nur für junge Menschen:

  • Ein Leben lang beweglich bleiben
  • Krankheiten der Muskulatur, Knochen, des Herz- Kreislaufsystems und auch des Gehirns können vorgebeugt werden
  • Selbstbewusstsein wird gestärkt
  • Die Lebensqualität wird gesteigert
  • Sport in der Gemeinschaft macht Spaß

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Wer sich bewegt lebt gesünder.

Was erwartet Sie?

  • Spielerisches Aufwärmen
  • Neue Bewegung erleben
  • Stärkung der Muskulatur
  • Fallen ohne zu stürzen
  • Werfen ohne hart zu fallen

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Stipendium für junge Ehrenamtler im Sport 2017!

Förderbetrag: 100€ pro Monat für 12 Monate

  • du bist 18-27 Jahre alt?
  • du bist Student oder Azubi?
  • du arbeitest als Jugendwart oder in einer vergleichbaren ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Sportverein oder einem SSV/GSV in Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg oder Würselen?

Dann bewirb dich bis zum 16.12.2016 bei uns um das Stipendium „Junges Ehrenamt im Sport 2017“!

Die Bewerbungsunterlagen mit weiteren Informationen könnt ihr völlig unverbindlich unter folgender E-Mail-Adresse anfordern: sportjugend@regiosportbund-aachen.de

„Tag des Judo“: Schüler lernen den sanften Weg

Aufmerksamkeit und Konzentration erfüllen die Sporthalle. Die Blicke richten sich auf das Geschehen in der Mitte der großen blauen Mattenfläche. Ein Wurf über die Schulter und schon liegt der Judoka auf dem Boden. Sieht einfach aus, doch dahinter steckt viel Technik und jahrelanges Training. Am „Tag des Judo“ zeigt der Budo-Club Eschweiler Schülern erste Grundübungen des Judo-Sports.

Beim Judo ist unter anderem Körperbeherrschung gefragt. Beim „Tag des Judo“ lernten 200 Eschweiler Schüler die Grundtechniken der Sportart kennen. Foto: Laura Laermann

Über 200 Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule und der Willi-Fährmann-Schule nahmen an dem Projektunterricht, der über vier Tage ging, teil. In ganz Deutschland waren es im vorigen Jahr 54 000 Schüler, die bei der Aktion des Deutschen Judo-Bundes mitgemacht haben. „Ziel der Aktion ist die Kooperation zwischen Vereinen und Schulen nachhaltig auszubauen“, erklärt Anne Mödl vom Regiosportbund Aachen.


Basisübungen der Judotechniken

Zunächst geben die Trainer eine kurze Einführung in den Judosport. Nach dem Aufwärmen beginnen die Schüler mit Zweikampfspielen, danach geht es weiter mit Basisübungen der Judotechniken. „Zunächst beginnen wir mit Übungen mit wenig Körperkontakt, weil viele sich erst einmal daran gewöhnen müssen“, erklärt Arthur Westerkamp, Trainer und Jugendleiter. „Zudem fangen wir auf dem Boden an, da das Verletzungsrisiko geringer ist als im Stand.“

Jede Übung machen die Trainer zunächst vor und erklären, wie es geht und was zu beachten ist, danach sind die Schüler dran. Bei einer der Bodenübungen liegt eine Person flach auf dem Rücken, die andere Person legt sich mit dem Bauch quer darüber und versucht den Gegner festzuhalten. Nun muss der Untere versuchen, sich zu befreien, indem er sich auf den Bauch dreht. Dabei darf er den Oberen auch mit den Händen wegschieben.

Die Schüler probieren sich an der Übung, dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Dies hängt mit Körpergröße und -gewicht zusammen. Im Judo wird nicht nur nach Geschlecht und Alter, sondern auch nach Gewicht unterschieden. Auch bei der nächsten Übung spielt dies eine Rolle. Zwei Personen stellen sich dabei gegenüber, jeder auf einer eigenen Matte.

Zur Erklärung: Beim Judo bilden mehrere kleine Matten aneinander gelegt ein riesige Trainingsfläche. Die Partner legen sich gegenseitig eine Hand auf die Schulter und eine Hand auf den Oberarm. Eine kurze Abfrage, ob der jeweils andere bereit ist, und dann heißt es anpacken und den Gegner mit Kraft nach hinten schieben, bis ein Fuß außerhalb der Matte ist.

Eine recht simple Judoübung im Stehen, die sich gut für den Anfang eignet, wie der Trainer erklärt. Der japanische Kampfsport hat aber noch viel mehr zu bieten. Neben Boden-, Fall-, Hebel-, Schlag- und Festhaltetechniken gibt es die verschiedensten Würfe. „Das beeindruckende beim Judo ist, dass man den Gegner durch dessen eigene Kraft zu Boden bringen kann“, erklärt Pressewart und Trainer Michael Degenhart. „Man kämpft also nicht aktiv, sondern passiv. Die Übersetzung von ,Judo‘ beschreibt es ganz gut: der sanfte Weg.“

Weniger sanft wird die Stimme von Arthur Westerkamp, wenn zu viel Lärm in der Halle ist. Dann lässt er sein lautes Organ die Sache regeln und ruft „Mate“. Der japanische Begriff bedeutet so viel wie „Ruhe und Zuhören“. Das Verhalten im Training und der Umgang der Sportler untereinander ist im Judo ein wichtiges Anliegen. „Wir haben zehn Judowerte, zu denen beispielsweise Höflichkeit und Selbstbeherrschung gehören“, erklärt Leon Cremers, Jugendwart und Trainer des Budo-Clubs. „Diese gelten nicht nur für das Training, sondern auch für den allgemeinen Umgang miteinander oder bei gemeinsamen Treffen in der Freizeit.“ Denn das Gemeinschaftsleben im Budo-Club gestaltet sich aus einem jährlichen Zeltlager, Tagesausflügen und einem Familientag, die neben Training und Wettkämpfen angeboten werden.

„Rangeln und Raufen“

Der Projektunterricht mit Schülern ist sowohl für den Budo-Club, als auch für die Schulen eine Besonderheit. „Der Lehrplan sieht ,Rangeln und Raufen‘ vor. Dazu gehören zum Beispiel in den unteren Jahrgangsstufen Zweikampfübungen“, erklärt Hans Mainz, Sportlehrer an der Liebfrauenschule. Die meisten Schüler haben daher heute viel Neues gelernt: „Ich suche noch nach der richtigen Sportart für mich und kann mir gut vorstellen, nochmal ein Probetraining mitzumachen“, sagt der 14-Jährige Naigel.

Auch Selbstverteidigung sei immer wieder Thema im Sportunterricht, erklärt Mainz. In diese Richtung können sich der Budo-Club Eschweiler und der Regiosportbund ein weiteres gemeinsames Projekt vorstellen. Beim Tag des Judo hat die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert. „Wir hoffen, bei den Schülern Interesse für den Judosport zu wecken“, sagt Degenhart.

Für jedes Alter ist etwas dabei: Es gibt eine Trainingsgruppe für fünf- bis neunjährige Kinder, eine Jugendgruppe bis 16 Jahre und eine Erwachsenengruppe. Auch Wettkampfsport ist von klein auf möglich. „Wichtig ist, dass die Kinder dabei Spaß haben“, macht Westerkamp deutlich. „Es geht nicht ums Gewinnen, sondern wir möchten, dass die Kinder Erfolgserlebnisse haben.“

Am Unterricht Interessierte können beim Budo-Club Eschweiler mittwochs ab 17 Uhr und freitags ab 16.30 Uhr ein Probetraining absolvieren.

Von: Laura Laermann
21. November 2016

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Seniorenwoche: Sport ist das beste Medikament ohne Nebenwirkung

Eschweiler. Sport ist nicht nur gesund, Sport macht gesund. „Gäbe es ein Medikament mit so guten Wirkungen und quasi ohne Nebenwirkungen, jeder Arzt würde es verschreiben“, versichert Claudia Löhmann vom SV Germania Dürwiß. Gemeinsam mit dem Regio-Sportbund Aachen, der seine Geschäftsstelle in Eschweiler hat, stellte Löhmann am Mittwochabend im Seniorenzentrum an der Marienstraße das Programm „Bewegt älter werden in NRW“ vor.

In der einen Hand ein Rhythmus-Ei, in der anderen ein Ledersäckchen: Torsten Schröder stellte Life Kinetik vor. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Das Tolle an diesem Medikament namens Bewegung: Es muss nicht einmal etwas kosten. Etwas Gymnastik, Wandern oder Joggen kann man ohne finanziellen Aufwand. Schöner ist es natürlich im Verein, versichert Löhmann, die auch Reha-Sport im Krankenhaus und Kurse an der Volkshochschule leitet. Apropos Rehabilitation: Solche Angebote werden von Krankenkassen ganz oder teilweise finanziert.

„Die Sportvereine sind zentrale Anbieter von hochwertigen und bedarfsgerechten Sport- und Bewegungsangeboten für die Generation der Älteren“, weiß Ingrid Schäfer, Geschäftsfüherin des Regio-Sportbundes Aachen.

Was Sport bei älteren Menschen bewirkt, körperlich und geistig, machten bei der Veranstaltung am Mittwoch in Theorie und Praxis Anne Mödl vom Regio-Sportbund und der Life-Kinetik-Trainer Torsten Schröder deutlich. Life Kinetik ist so etwas wie Jogging für‘s Gehirn. Mit Koordinationsübungen werden zugleich körperliche und geistige Fitness gefördert.

Das probierten die Besucher der Veranstaltung gleich einmal aus, unter der Anleitung des auch als Tanzlehrer tätigen Trainers Schröder. Und sie merkten: Es ist ganz schön schwierig, mit einer Hand ein Rhythmus-Ei zu schütteln und mit der anderen ein Ledersäckchen hochzuwerfen und dann wieder zu fangen. Und wenn das klappt, kommt gleich die nächste Herausforderung: Das Säckchen nicht nur zu werfen, sondern vor dem Auffangen einmal mit der Hand zu umkreisen.

Die steigende Schwierigkeit ist gewollt: „Keine dieser Übungen wird so lange trainiert, dass eine Automatisierung eintritt“, erläutert Schröder. Life Kinetik hat das Prinzip, dass Bewegungen ausgeführt werden, während gleichzeitig das Gehirn bei diesen spielerischen Übungen immer neu angeregt und herausgefordert wird.

Laut Torsten Schröder hat diese neue Trainingsform positive Auswirkungen nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und Menschen im Berufsleben: „Kinder werden kreativer, Schüler werden konzentrierter, Sportler werden leistungsfähiger, Berufstätige werden stressresistenter, Senioren werden aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.“

Das mit den Gefahrensituationen ist ein Punkt, den auch Anne Mödl von Regio-Sportbund bestätigt: Senioren, die Sport treiben, stürzen seltener. Es sei nun einmal so, dass im Alter die Knochen und Gelenke schwächer werden, dass die Muskeln abbauen, das Immunsystem schwächer wird und die Geisteskräfte nachlassen.

Aber: Dieser biologische Abbau kann hinausgezögert werden. Der menschliche Körper sei ein Minimalist – „alles, was wir nicht einsetzen, wird abgebaut“. Das gilt dann auch anders herum. Bewegen sich Körper und Geist, steigert sich auch die körperliche und geistige Beweglichkweit.

Den Muskelaufbau kann man messen, berichtet Anne Mödl: Nach einem zweimonatigen Kraft- und Gleichgewichtstraining mit Menschen ab Rentenalter lag der Muskelzuwachs bei den über 90 Jahre alten Teilnehmern bei 12 Prozent, der Kraftgewinn bei 174 Prozent, die Geh-Geschwindigkeit stieg um 49 Prozent. Die Zahl der Stürze hingegen nahm um 32 Prozent ab.

Um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, muss man aber nicht warten, bis man 90 ist. Claudia Löhmann wies in ihrem Vortrag auf die Vorteile eines aktiven Alters hin: „Wir wollen gar nicht so sehr die Leute zum Sport bringen, sondern Aktivität in den Alltag.“ Das geht mit Radeln, mit einem Tanzkursus, mit Wassergymnastik – es gibt viele Möglichkeiten. Für Senioren seien Schwimmen, Wandern und Gerätetraining besonders geeignet.

Auch Präventionssport sei wichtig, um Krankheiten vorzubeugen – der Deutsche Turnerbund bietet dazu den Bewegungskursus „Fit bis ins hohe Alter“ an. Wofür auch immer man sich entscheidet: viel Spaß mache es gemeinsam mit anderen Menschen. Deshalb seien Sportvereine wichtig. Sie bieten nicht nur Bewegung, sondern auch Geselligkeit.

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf , 10. November 2016

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Sporthelferausbildung am Gymnasium der Stadt Würselen

"Diese Schüler sind uns eine große Hilfe."

Endlich sind sie da. Letzte Woche trudelten per Post die lang ersehnten Sporthelfer- T-Shirts sowie die Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme an der Sporthelferausbildung ein. So konnten diese endlich an die 24 ausgebildeten Sporthelfer des Gymnasiums Würselen überreicht werden.

In einer einwöchigen Kompaktausbildung vor den Ferien, in der Projektwoche der Schule, wurden die Sporthelfer von Herrn Zimmer-Möller, Frau Corban und Herrn Simons auf die Sporthelfertätigkeit vorbereitet. Vier Sportlehrer/Innen des Gymnasiums Würselen erlangten ihre Ausbildungsberechtigung im Januar bei einer Fortbildung in Würselen, organisiert vom RegioSportBund Aachen e.V., der Bezirksregierung Köln sowie der Sportjugend NRW.

Die Schülerinnen und Schüler unterstützen die Schule im Ganztag in verschiedenen Bereichen. Alleine fünf Sport-AG's werden durch die Sporthelfer geleitet. Auch bei der Betreuung der zahlreichen Schulmannschaften und bei Schul- und Sportfesten kommen die Sporthelfer zum Einsatz. Geplant ist ebenfalls eine Einbindung der Sporthelfer/innen im Pausensport. So sind die Sporthelfer der Schule eine große Hilfe.

 

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Familienzentrum erneut als Bewegungskindergarten ausgezeichnet

Eschweiler-Pumpe. Computer und Fernseher mögen Unterhaltsames bieten, eines fördern sie allerdings nicht: die Freude an der Bewegung. Da für sportliche Aktivitäten gilt, möglichst früh zu beginnen, nahm das Familienzentrum „Purzelbaum“ die Idee auf, jede Menge Aktivitäten in den Kita-Alltag aufzunehmen.

Spielspaß für Jung und Alt: Im Familienzentrum „Purzelbaum“ an der Alten Rodung gehört das Schwungtuch zum Alltagsgerät. Die Einrichtung wurde nun erneut als Bewegungskindergarten zertifiziert. Foto: Patrick Nowicki

Mehr noch: Die Leichtathletik-Sportgemeinschaft Eschweiler und ESG Turnen unterstützen das Kita-Personal als Kooperationspartner bei ihrer Arbeit. Diese Zusammenarbeit wurde nun wieder urkundlichen belegt, denn der Regiosportbund zeichnete die Einrichtung als Bewegungskindergarten aus.

Diese Zusammenarbeit hat mehrere Gewinner. Die beiden Vereine bringen ihr Wissen um die Trainingslehre mit ein und bekommen so unmittelbaren Kontakt zu Eltern und Kindern. Der eine oder andere wird dann tatsächlich Mitglied, wie die beiden Vorsitzenden Hans-Günter Hirsch (LSG) und Günter Koch (ESG) bestätigen.

Manches Angebot der Clubs richtet sich auch an die Jüngsten: Beim LSG-Volkslauf starten die Bambini über 300 Meter. Dort machen viele „Purzelbaum“-Kinder erste Lauferfahrungen. Die ESG bietet unter anderem auch Eltern-Kind-Turnen an.

Der Präsident des RegioSportBundes, Klaus Offergeld, kennt die Probleme und weiß, dass beide Seiten profitieren: „Es ist heute so, dass die Kinder nicht mehr zu den Vereinen kommen, sondern der Verein kommt zu den Kindern.“ Dies sei auch eine Folge der Ganztagsbetreuung, weil am Nachmittag nur noch wenig Zeit für Training oder andere Aktivitäten sei. Projekte wie Bewegungskindergärten sorgen dafür, dass die Kleinen dennoch früh sportliche Betätigung erfahren.

Von den 310 Kindertagesstätten in der gesamten Städteregion Aachen sind inzwischen 25 in den vergangenen Jahren zertifiziert worden. Dies bedeutet nicht nur, dass verschiedene Bewegungsangebote gemacht werden, sondern das Kita-Personal wird auch entsprechend geschult. 15 Fortbildungsstunden pro Jahr sind es im Familienzentrum „Purzelbaum“. Seit dem Jahr 2007 ist die Einrichtung an der Alten Rodung dabei. Sie war damit eine der ersten in der Städteregion, die sich an dem Landesprogramm beteiligte.

Im Kita-Alltag toben und tollen die Kleinen also nicht nur auf dem Außengelände, auch in den Gruppenräumen legt man immer Wert darauf, dass sich die Kinder bewegen. Unter Anleitung darf dann auch mal auf einem Stuhl geturnt werden. Selbst bei einem Brettspiel hocken sie nicht nur um einen Tisch: Beim Laufmemory zum Beispiel liegen die Karten auf der anderen Seite des Raumes. Man muss also einige Meter zurücklegen und gleichzeitig wird das Gedächtnis trainiert.

Für die Mitarbeiter in der Kita der BKJ (Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler) war es selbstverständlich, den Bewegungsgedanken auch im pädagogischen Konzept zu verankern. „Es gibt viele Alltagsmomente, die mit Bewegungsangeboten verbunden werden können“, berichtet die Leiterin des Familienzentrums, Kirsten Marangone.

Sie habe zudem die Erfahrung gemacht, dass sich Eltern bewusst diese Einrichtung für ihre Sprösslinge aussuchen, weil sie das Bewegungskonzept begrüßen. „Viele junge Familien sind in den vergangenen Jahren zugezogen“, sagt sie. Der erste Kontakt zu den Vereinen erfolge dann auch in der Kita. An dieser Stelle schließt sich der Kreis: So gewinnen Vereine und Familienzentrum gleichermaßen bei der Kooperation.

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Der RSB Aachen gemeinsam mit dem SSV Herzogenrath beim Aktionstag „Engagiert in Merkstein“

Am 16.09.2016 fand der Aktionstag „Engagiert in Merkstein“ statt. Das Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ der Stadt Herzogenrath und das Quartiersbüro „Mitten in Merkstein“ des AWO-Kreisverbandes Aachen-Land hatten ehrenamtliche Vereine und Verbände dazu aufgerufen, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über Ihre Angebote für Senioren zu informieren.

Der RSB Aachen und der SSV Herzogenrath nutzten diese Gelegenheit und beantworteten gemeinsam mit dem Judoclub Merkstein Fragen rund um das Thema Sport und Bewegung. Die Besucher erhielten Informationen zu passenden Sportangeboten und Sportvereinen in ihrer Umgebung sowie dem Deutschen Sportabzeichen, das auch noch bis ins hohe Lebensalter abgelegt werden kann. Hintergrund dieses Engagements ist das vom Landessportbund NRW ins Leben gerufene Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW“, in dem der LSB gemeinsam mit den Sportverbänden, den Stadt- und Kreissportbünden und den Sportvereinen spezielle Bewegungsangebote für Menschen im höheren Lebensalter entwickelt.

Doch bei den Gesprächen blieb es nicht allein. Auch für körperliche Aktivität wurde gesorgt. Torsten Schröder, Referent des RSB Aachen, stellte Life Kinetik vor, eine neue Trainingsform, die das Gehirn mittels nicht alltäglichen koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben ein Leben lang vor neue Herausforderungen stellt.

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Kooperation: Frische Kräfte für den Vereinssport

 Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben.

Von: niju (www.aachener-zeitung.de)
Letzte Aktualisierung: 6.09.2016, 14:39 Uhr

Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben. Foto: N. Junker  

 

Stolberg. Betritt man die Mehrzweckhalle des Berufskollegs Stolberg/Simmerath, die unter anderem auch für den Sportunterricht genutzt werden kann, fällt eines sofort ins Auge: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt“, lautet der Schriftzug eines Bildes an der Wand.

Ein Sinnbild für den Weg 30 junger Erwachsener, die im Rahmen ihrer schulischen Laufbahn eine Ausbildung zum qualifizierten Mitarbeiter für den Ganztag und den Vereinssport erworben haben.

BeSS-Bewegung

Am vergangenen Montag fand nun schließlich die Zertifikatsübergabe BeSS-Bewegung, Spiel und Sport für Sechs- bis Zwölfjährige, für die angehenden Erzieher statt. Zusätzlich zur regulären Erzieherausbildung werden sportbegeisterte junge Leute durch den Ausbildungsgang dazu qualifiziert, Kindersportgruppen in verschiedensten Formen kompetent anzuleiten. Dieses Bildungsangebot des Berufskollegs konnte erstmalig aufgrund einer Kooperation mit dem Regio-Sportbund Aachen und dem Landessportbund stattfinden.

„Unsere Kooperation trägt nun erste Früchte. Bereits im Herbst des Jahres 2014, wurde ich von Sportlehrer und Ausbilder Tobias Schiller zum ersten Mal auf solch eine Kooperation angesprochen“, erzählt Ingrid Schäfer, Geschäftsführerin des Regio-Sportbundes Aachen. Der Grundgedanke des Projekts ist einfach: Den Schülern sollen bessere Bewerbungschancen und ein einfacherer Berufseinstieg mitgegeben werden und Sportvereine und Organisationen sollen vom Wissen qualifizierter Mitarbeiter profitieren.

Die Begeisterung der Schüler für den Sport sei besonders hervorzuheben, betonen die Verantwortlichen. Die Kooperation nehme somit eine Vermittlungsrolle zwischen der Integration junger Menschen und beruflichen sowie sozialem Engagement im Bereich Sport ein.

„Ich durfte Sie in den letzten zwei Jahren auf ihrer Reise begleiten. Daher freue ich mich besonders über Ihre erfolgreiche Teilnahme. Sie sind der Teil eines Pilotprojekts, denn Sie sind der erste Jahrgang, der die Qualifizierung zum staatlich anerkannten Erzieher erwerben konnte.

Wir als Schule und ich persönlich als Sportlehrer führen diese Ausbildung im Sinne des Landes- und des Regio-Sportbundes durch. Ich freue mich sehr, Sie heute hier treffen zu können, denn ich konnte im Unterricht erleben, wie sportbegeistert Sie sind und wie viel Interesse Sie gezeigt haben“, sagt Sportlehrer Tobias Schiller.

Viele Vereine, Kindertagesstätten und Schulen der Region sind immer wieder auf der Suche nach Übungsleitern.

Persönlichkeit stärken

Qualifizierte Mitarbeiter auszubilden und auch die Persönlichkeitsentwicklung zu stärken ist daher das erklärte Ziel von Berufskolleg und Sportverband. „Wir wissen alle wie wichtig Bewegung ist – gerade für Kinder. Unabhängig von der Gewichtsproblematik ist Bewegung auch für den Erwerb von Wissen sehr wichtig. Ich hoffe, dass es uns gelungen ist Ihnen eine bestimmte Haltung zu vermitteln. Sport hat auch etwas mit Selbstbehauptung zu tun, er bedeutet etwas zu schaffen und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Durch ihre Qualifizierung haben Sie bewiesen, dass auch Sie einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht haben“, so Schulleiterin Ingrid Wagner in ihrer kurzen Ansprache an die Studierenden.

Im Anschluss an die Übergabe der Zertifikate tauschte man sich in gemütlicher Runde aus und feierte den Erfolg des Projekts mit einem Glas Sekt.

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Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Flüchtlingshilfe gefährdet nicht die Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verweist darauf, dass Sportvereine nicht ihre Gemeinnützigkeit gefährden, wenn sie Flüchtlingen helfen und diese beispielsweise beitragsfrei am Training teilnehmen lassen. Verwaltungsvereinfachungen und Ausnahmen von bestehenden Regelungen sollen helfen, das ehrenamtliche Flüchtlingsengagement unter anderem in Vereinen zu unterstützen.

 Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dosb.de/de/sportentwicklung/sportentwicklungs-news/detail/news/dosb_informiert_sportverbaende_fluechtlingshilfe_gefaehrdet_nicht_die_gemeinnuetzigkeit/

 Hinweis: Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge in Sportvereinen sichergestellt. Informationen dazu gibt es hier!

Vereinsförderung "Integration durch Sport"

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation hat die Bundesregierung die Fördermittel in dem Bundesprogramm "Integration durch Sport" für die direkte Vereinsförderung in 2016 deutlich aufgestockt. Für den LSB NRW stehen dadurch 550.000,00 € zusätzliche Fördermittel zur Verfügung. Diese Fördermittel sollen komplett den Sportvereinen zu Gute kommen, die sich in der kurzfristigen Flüchtlingshilfe und/oder in der langfristigen und nachhaltigen Integrationsarbeit im und durch den Sport engagieren. Die Fördersumme pro Verein beträgt max. 1.500,00 €.

Weitere Informationen und die ausgeschriebenen Förderbedingungen finden Sie hier:

Bitte beachten Sie, dass die Antragsfrist beim RegioSportBund Aachen am 06.07.2016 endet.

Informationsveranstaltung für Sportvereine – Strukturen und Leistungen des organisierten Sports

Sporthelferausbildung – Unterstützung für den Schul- und Vereinssport

Die Ausbildung zum Sporthelfer bietet engagierten Schülern (ab ca. 13 Jahren) die Möglichkeit, sich für eine Beteiligung bei der Durchführung von Sportveranstaltungen zu qualifizieren. Die formale Qualifikation zum „Sporthelfer“ wird durch ein offizielles Zertifikat dokumentiert und kann auch für die Tätigkeit in Sportvereinen hilfreich sein. Dadurch wird eine langfristige, die Schulzeit überdauernde Bindung junger Menschen an den Sport nachhaltig gefördert. Sporthelfer haben die Möglichkeit, an Gruppenhelfer-II-Lehrgängen teilzunehmen und damit den Grundstein für die Erlangung einer Übungsleiter-C Lizenz zu legen.

Ein wesentliches Ziel der Sporthelferausbildung ist die Verknüpfung von Schul- und Vereinssport. Für Schüler, die bisher nicht im Vereinssport eingebunden sind, werden bereits in der Ausbildung Kontakte zu ortsansässigen Vereinen geknüpft, z.B. durch Hospitationen in Vereinen. Schulen und Vereine werden dabei durch den RegioSportBund Aachen unterstützt.

Lehrerqualifikation Sporthelfer am 26./27.01. im Gymnasium Würselen 

Lehrkräfte, die Sporthelferinnen und Sporthelfer im Rahmen schulischer Maßnahmen ausbilden möchten, müssen die Befähigung für das Erteilen von Sportunterricht erworben haben. Die Berechtigung für das Ausbilden von Sporthelferinnen bzw. Sporthelfern erhalten sie durch die Teilnahme an Qualifizierungsmodulen, die gemeinsam mit der Sportjugend NRW angeboten und in zwei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen durchgeführt werden. Diese Fortbildung fand erstmals lokal in der Städteregion statt, organisiert vom RegioSportBund Aachen und gemeinsam von der Bezirksregierung Köln (Schulsportberater Marco Effing und Ulrich Brand) und der Sportjugend NRW (Markus Strauch) durchgeführt. Die notwendigen Räumlichkeiten wurden vom Gymnasium Würselen zur Verfügung gestellt, die Verpflegung vom Mensaverein der Schule. Für diese Unterstützung bedankt sich der RegioSportBund Aachen ganz herzlich bei allen Beteiligten.

Mit der Übergabe von Ballsäcken wollen die Träger des Sporthelfer-Programms, zu denen u. a. das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW und die Sportjugend NRW zählen, die Schulen belohnen, die das Sporthelferprogramm  auch aktiv durch die regelmäßige Ausbildung von Sporthelfern und die enge Zusammenarbeit mit ortsansässigen Sportvereinen unterstützen.

Ballsackübergabe durch Ralf Said (Berater für den Schulsport) und Ingrid Schäfer (Koordinierungsstelle Ganztag RSB Aachen) an das Gymnasium Würselen: v.l. Josef Kuck (Gym. Würselen), Ralf Said,Brian Simons, Cordula Corban (Gym. Würselen), Ingrid Schäfer, Achim Zimmer (Gym. Würselen) und Markus Strauch (Sportjugend NRW)

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Projektförderungen "Sport für Ältere" - Gemeinsam sportlich sein

Das Förderprojekt "Gemeinsam sportlich sein!" vom Landessportbund NRW und der Sparda-Bank West fördert Vereine, die ein Sport- und Bewegungsangebot für die Altersgruppe der 55- bis 70- Jährigen anbieten. Schon letztes Jahr haben zahlreiche Vereine dieses Angebot wahrgenommen. Nun gibt es eine neue Ausschreibung 2015/2016, für die sich noch nicht geförderte Vereine bewerben können!

 

Weitere Informationen und Unterlagen zum Förderprojekt finden Sie hier:

http://www.vibss.de/service-projekte/bewegt-aelter-werden/foerderungen-projekte/#panel639

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