RegioSportBund Aachen e.V.
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Kampagne "Das habe ich beim Sport gelernt"

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Marienstraße 15

52249 Eschweiler

 

Tel: 02403/7497060

Fax: 02403/7497065

Mail: info(a)regiosportbund-aachen.de

 

Öffnungszeiten:

Montag                               09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Dienstag                            09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Mittwoch                            09.00 - 13.00 Uhr

 

Donnerstag                        09.00 - 13.00 Uhr &

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Freitag                                09.00 - 13.00 Uhr

Überwinde den inneren Schweinehund

Fortbildungsangebot zum Thema Datenschutz (DSGVO)

Wir bieten am 28.08.2018 von 18:00 -22:00 Uhr im S-Forum in Aachen eine Fortbildung für Vereinsvertreter zum Thema

"Brennpunkte des Vereinsrechts: Bilder-Daten-Internet" an .

Die Inhalte sind:

  • Grundsätze des Datenschutzes (unter Berücksichtigung der am 25.05.2018 in Kraft tretenden Reform des Datenschutzrechts)
  • Veröffentlichung von Personenbildern
  • Grundregeln beim Vereinsauftritt im Internet auf Websites und sozialen Netzwerken
  • Fragen des Urheber- und Markenrechts
  • Haftung des Vereins und des Vorstands bei Rechtsverstößen

Die Teilnahme ist für Mitgliedsvereine kostenlos.

Bitte leiten Sie die Information dazu an die Mitgliedsvereine weiter.

Anmeldungen werden durch uns entgegengenommen oder sind direkt über folgenden Link möglich HIER.

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2000x1000 Antragstellung für 2018 ab sofort möglich!

Achtung: Neue Regularien beachten!

 

Gefördert werden Maßnahmen der Sportvereine in Bereichen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Bezügen, die aktuelle sportpolitische Aspekte aufgreifen und gesellschaftlich relevant sind.
Für das Jahr 2018 gelten folgende Förderschwerpunkte:

1. Kooperation Sportverein mit Schulen
2. Kooperation Sportverein mit Kindertageseinrichtungen
3. Kinderbewegungsabzeichen
4. Integration
5. Inklusion
6. Gesundheitssport
7. Sport der Älteren

Eine Quotierung der Förderung innerhalb der Schwerpunkte ist nicht vorgesehen.

Vorzeitiger Maßnahmenbeginn:
Die Beantragung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch den Sportverein ist nicht erforderlich. Förderfähig sind Maßnahmen, die im Zeitraum 01.01. – 31.12.2018 durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass auch die rückwirkende Förderung von im Jahr 2018 bereits durchgeführten Maßnahmen möglich ist.

Antragsstellung:
Die Förderanträge müssen bis zum 19.09.2018 eingereicht werden. Der Antrag ist ausschließlich in Schriftform (Papierform) an den Landessportbund NRW zu richten Die Auszahlung der durch den Landessportbund NRW bewilligten Zuwendung erfolgt ohne Anforderung durch den Sportverein am 15. Oktober des Antragsjahres.

Neu: Pro Sportverein können jährlich bis zu drei Maßnahmen berücksichtigt werden, die aus drei unterschiedlichen Förderschwerpunkten stammen müssen.
Die Zuwendung beträgt je Maßnahme 1.000,- Euro, insgesamt also maximal 3.000,- Euro.
Die Beantragung von Maßnahmen kann einzeln oder gesammelt in einem Förderantrag erfolgen.                                                                                                                                        

Neu ist auch, dass es keine Kontingente für die einzelnen Stadt- und Kreissportbünde gibt. Soweit das Antragsvolumen die zur Verfügung stehenden Fördermittel übersteigt, werden die förderfähigen Anträge nach der Reihenfolge ihres Eingangs bei der Bewilligungsbehörde beschieden.
Eine umfängliche Beratung und Information ist jederzeit über den RegioSportBund Aachen möglich.

HIER können Sie den Antrag herunterladen.

HIER können Sie die Ausfüllhilfe herunterladen.

HIER können Sie eine Beispielliste herunterladen.

HIER können Sie die Förderrichtlinien herunterladen.

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Knapp 60 Kinder machen das Sportabzeichen

Baesweiler. Spaß machen und die sportmotorischen Leistungen fördern soll es vor allem: das Minisportabzeichen. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren durchliefen knapp 60 Kids des evangelische Familienzentrums Setterich „Aktion Engel-Haus“ um Leiterin Simone Wehr auf dem Sportplatz Wolfsgasse jüngst verschiedene Bewegungsstationen in Form eines Parcours ohne Zeitbegrenzung

Sport und Spaß: Kinder des Evangelischen
Familienzentrums Setterich absolvieren das
Minisportabzeichen auf Sportplatz Wolfsgasse
in Seterich. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Der Parcours umfasste dabei alle natürlichen Bewegungsräume der Kinder. Ob Laufen, Springen, Zielwerfen, Gleichgewicht halten und andere Herausforderungen – die Mädchen und Jungen waren begeistert bei der Sache.

Mit dem Minisportabzeichen, das für mit dem offiziellen Landessportbund-Zertifikat ausgezeichneten Bewegungskindergärten entwickelt wurde, wolle der Regiosport-Bund Aachen getreu dem Motto „Bildung braucht Bewegung“ dazu beitragen, dass das Thema „Bewegung“ bereits früh in den Alltag der Kinder integriert wird, so Fachkraft Verena Hennes.

 

Aachener Zeitung: dag

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Das erste Cricket-Turnier in Breinigerberg startet schon im Herbst

Stolberg. Seit vergangenem Montag findet auf dem Sportplatz Breinigerberg eine neue Sportart statt. Cricket findet dort nun jeden Montag und Mittwoch von 18.30 bis 20 Uhr statt.

Saskia Wilm, Rishi Pillai, Dhlov Patel, Stephan Mayer und
Gerd Schnitzler (v. l.) haben sich darum gekümmert,
das neue Sportangebot auf die Beine zu stellen. Trainer
Rishi Pillai und Dhlov Patel zeigen von nun an montags
und mittwochs, wie Cricket funktioniert. Foto: E. Rößler

Beim Cricket gibt es zwei Mannschaften, die gegeneinander antreten. Es gibt je einen Werfer und einen, der den Ball versucht wegzuschlagen, um somit Punkte zu erreichen. Macht er einen Fehler scheidet er aus.

Der Werfer wird dabei von den Feldspielern unterstützt, die den Ball so schnell wie möglich wieder zurückbringen müssen. Wie das Ganze aber genau funktioniert, erklären Rishi Pillai und Dhlov Patel. Sie stellen sich als Trainer zur Verfügung.

Im Nationalteam

Beide spielen professionell Cricket: Patel im Köln Cricket Club und Pillai ist sogar Kapitän der Männernationalmannschaft. Besondere Vorkenntnisse werden dort nicht erfordert. Jeder, der über 16 Jahre alt ist und Interesse an der Sportart hat, ist dort herzlich willkommen. „Cricket ist bisher kaum verbreitet. In Aachen gibt es bis jetzt nur einen entsprechenden Verein“, erzählt Stephan Mayer. Er kam auf die Idee, die Sportart auch in der Region anzubieten.

Zusammen mit Saskia Wilm aus dem Kommunalen Integrationszentrum der Städteregion setzte er diese Idee dann in die Tat um. Sie wurden außerdem von der Stadt Stolberg mit einer Kostenbeteiligung unterstützt und von dem FC Breinigerberg, der ihnen den Sportplatz zur Verfügung stellt. Bis Ende September sollen die Treffen dort stattfinden.

Im Winter wird das Training dann in eine Halle verlegt. Für den 7. Oktober ist bereits ein Turnier geplant. „Da Cricket hier bisher kaum bekannt ist, müssen wir erst mal gucken, wie das Ganze anläuft“, erklärt Mayer weiter. Falls es viele Interessenten geben sollte, könne man dann auch verschiedene Gruppen bilden, die nach Alter oder Geschlecht gebildet werden.

Anmeldungen sind zunächst nicht erforderlich, da das Angebot offen gehalten werden soll. „Später wären Anmeldungen aber wünschenswert“, erzählen Mayer und Wilm. „Wir würden uns freuen, wenn die Teilnehmer über die Zeit das Gefühl von Vereinszugehörigkeit entwickeln.“ Wer interessiert ist, kann sich also montags und mittwochs am Cricket ausprobieren. Sportkleidung und Sportschuhe müssen von den Teilnehmern mitgebracht werden, andere Materialien werden vom Verein gestellt. Fragen können mit Stephan Mayer unter Telefon 02403/7497063 geklärt werden.

Anmeldungen können unter Email gerd.schnitzler(a)gmx.net oder stephan.mayer(a)regiosportbund-aachen.de erfolgen. Gerd Schnitzler weist außerdem auf den Tag des Sportabzeichens hin. Dieser findet am 7. Juli im Stadion Glashütter Weiher und in der Schwimmhalle Glashütter Weiher statt. Jung und Alt können dort ohne Voranmeldung ihr Sportabzeichen machen. Die Bedingungen können unter www.deutsches-sportabzeichen.de eingesehen werden.

 

Aachener Zeitung: Eva Rößler

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Schwimmenlernen ist in der Region gar nicht (mehr) so einfach

Hallenzeiten und geeignetes Personal sind Mangelware und harmonieren immer weniger mit aktuellen Lehrplanvorgaben in NRW

Zu viele Kinder können sich nicht über Wasser halten,
wissen die Schwimmexperten Ingo Braun,
Ingrid Schäfer und Dr. Christoph Herzog (v.l.).

Nur gut ein Drittel aller Kinder, die in der Städteregion Aachen eingeschult werden, kann nach den Ergebnissen von aktuellen Schuleingangsuntersuchungen (ansatzweise) schwimmen. Die Qualität der Schwimmfähigkeit ist nämlich auch unterschiedlich definierbar, aber insgesamt doch relativ dürftig für das Alter. Fest steht, dass sich im Jahr 2018 zu viele Kinder nicht richtig über Wasser halten können. Und dafür gibt es wohl gleich eine Reihe von Ursachen, wissen die Schwimmexperten aus der Region – vor allem auch gesellschaftliche.

„Früher brachten nämlich in der Regel Eltern ihren Kindern das Schwimmen bei“, weiß Schwimm-Experte Ingo Braun aus Simmerath. Nicht nur den passionierten Funktionär dieses Sports – Braun ist unter anderem Leiter der Schwimmschule des Schwimmverbands NRW in Übach-Palenberg, wo der Verband eine eigene Halle betreibt – wurmt der Ist-Zustand. Ingo Braun ist zudem 1. Vorsitzender bei Hansa Simmerath, wo er nicht nur die Schwimmer im Blick hat. Er ist Mitglied des Gemeindesportbundes Simmerath, im RegioSportBund aktiv, als Kampfrichter in Sachen Schwimmsport unterwegs und, und, und. Braun ist wirklich ein Experte in Sachen Schwimmausbildung und hat die Entwicklungen in den vergangenen Jahren mit Sorge betrachtet. Dass der Anteil der jungen Schwimmer in der Nordeifel etwas höher ist als im „Flachland“, beruhigt ihn kaum.

Da heute sehr oft Väter und Mütter in Vollzeit arbeiteten, wird die Zeit für das Schwimmenlernen der Sprösslinge innerhalb der Familie immer knapper beziehungsweise sinkt die Bereitschaft am Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub als Eltern entsprechend aktiv zu werden. Schulen und Vereine sollen sich stattdessen der Schwimmausbildung ihres Nachwuchses annehmen und müssen dann hin und wieder sogar den Unmut der Eltern aushalten, wenn das nicht (schnell genug) klappt. Die Kapazitäten von Schulen und Vereinen sind jedoch ebenfalls immer begrenzter. Neben qualifiziertem Personal sowie ausreichenden Fortbildungsmaßnahmen, dafür mangelt es in der Städteregion darüber hinaus an geeigneten Wasserflächen, womit nicht zwingend Hallenbäder gemeint sein müssen. Aber auch diesbezüglich gibt es innerhalb der städteregionalen Kommunen enorme Defizite, und die sind zum Teil auch noch hausgemacht.

„Hallenbäder müssen nämlich auch regelmäßig und richtig in Stand gehalten werden“, mahnt Ingo Braun, dessen Verbandshalle in Übach-Palenberg keine Probleme kennt. Braun kennt diese allerdings auf kommunaler Ebene. Würden dort kleine Reparaturen auf die lange Bank geschoben, potenziere sich der Schaden nicht selten nach Jahren, was auch schon mal zu Schließungen samt Abriss führe. Selbst wenn in punkto Ausbildung genügend Personal vorhanden wäre, bliebe zumindest vorerst das Hardware-Dilemma. Beispiele: In Kohlscheid hat der Abriss des örtlichen Hallenbades bekanntlich auch schnell zu einem krassen Schwund organisierter Schwimmer geführt. In Herzogenrath, wie in der niederländischen Nachbarkommune Kerkrade, wurden zudem (wie anderswo aus Kostengründen) schon vor Jahren Freibäder geschlossen.

In Baesweiler steht den Schwimmern wegen der energetischen Sanierung des Freizeitbades Parkstraße samt baulicher Ergänzung um ein Lehrschwimmbecken bis auf Weiteres nur das recht kleine Lehrschwimmbecken an der Grengrachtschule zur Verfügung. Letzteres macht dann dicht, wenn an der Parkstraße alles fertig ist. Im Schwimmbad Simmerath gibt es Risse in den Leimbindern der Dachkonstruktion – Zukunft ungewiss. Es gibt noch andere drohende Sanierungsfälle. In Aachen hingegen ist die Situation in punkto Wasserflächen und Kursangeboten laut Ingo Braun recht entspannt. Dafür führe hier manches Trägermodell unter Umständen zu hohen Hallenkosten für sich einmietende Nutzer, die es so im Umkreis auch nicht gibt.

Alles in allem sind die Aussichten für die Lehrplanvorgabe, dass jedes Kind nach der Grundschule schwimmen können soll, in der Städteregion aus Sicht der Schwimmfunktionäre wirklich nicht gut. Selbst wenn die vorhandenen Hallen zu für die Kinder günstigen Zeiten öffnen könnten, bliebe noch das Lehrer- und Trainerproblem. Oft scheitern die Bemühungen schon daran, dass keine zweite Aufsichtsperson an den Beckenrand zu bekommen ist. Und dann kann selbst ein Grundschullehrer mit Qualifikation den Schwimmunterricht schon wegen der rechtlichen Vorgaben vergessen.

Im Kindergartenalter ist die Ausbildungssituation noch übler. Dabei sind einzelne Vereine sehr engagiert, dem Missstand beizukommen. Beispiel Eschweiler: Hier hat der SC Delphin die Situation durch Schwimmkurse jenseits einer Vereinsmitgliedschaft selbst etwas entzerren können. Trotzdem ist die Warteliste schon enorm. Nach zehn Übungseinheiten sollen die Kinder sich nach der wichtigen „Vorstufe“ Wassergewöhnung zumindest eine Bahn lang sicher durchs Becken bewegen können. Apropos Bewegung: „Die motorischen Defizite, mit denen die Kinder das Training beginnen, werden immer bedenklicher“, räumt Dr. Christoph Herzog, Vorsitzender des SC Delphin, ein. Und Ingo Braun, sein Kollege im Amt von Hansa Simmerath, sieht das für seinen Eifel-Bereich ähnlich: „Wobei die Kinder sich hier theoretisch schon mehr draußen bewegen könnten“, sagt er und sieht den langen Schultag und die multimedialen häuslichen Alternativen als Hauptgründe für die abnehmenden motorischen Fähigkeiten, die Spuren beim Schwimmtraining hinterlassen.

Ingo Braun sieht vor allem die Politik und insbesondere die Verwaltungsspitzen in den Städten in großer Bringschuld, um eine nachhaltige Trendwende einleiten zu können. Das Motto „NRW kann schwimmen“ beziehungsweise dass jedes Kind nach der Grundschule schwimmen können soll, dürfte kein reines Lippenbekenntnis bleiben und müsse „mit wirklich gewollten Kraftakten umgesetzt werden“. Dazu müsse nicht mal unbedingt mehr Geld locker gemacht werden. In vielen Orten könnten schon strukturelle Maßnahmen die Wende einläuten, etwa wenn die entsprechend ausgebildeten Schwimmmeister-Gehilfen zumindest mehr Aufsichtsaufgaben übernehmen würden, statt vielleicht gar nicht so nötige Reinigungsroutinen vorzunehmen, wenn mal wieder „Not am Mann“ ist, sieht Ingo Braun einen Hebel. Einen anderen Hebel sieht Christoph Herzog, der auch politisch engagiert und im Eschweiler Stadtsportbund 1. Vorsitzender ist, in einer flexibleren Nutzung der Hallen, durch Abtrennen von Bahnen für den Vereinssport während bestimmter Zeiten beim öffentlichen Badebetrieb. Zudem müssten die Ehrenamtler in den Sportausschüssen der Kommunen im wahrsten Sinne des Wortes mehr Stimmen erhalten, um selbst die nötigen Weichen für nötige Veränderungen stellen zu können, um die Nichtschwimmer-Misere wenigstens halbwegs in den Griff zu kriegen. Wer das Ehrenamt im Sportbereich stärken möchte und die Arbeit von Vereinsmitgliedern wirklich ernst nehme, dürfe sich dieser Forderung nicht in den Weg stellen, plädiert Ingo Braun an die politischen Gremien, die ehrenamtliche Arbeit nicht über Gebühr zu torpedieren, und an übergeordnete Verbände, daran zu denken, den bürokratischen Aufwand für die Ehrenamtler nicht unnötig ausufern zu lassen. Eine Überforderung in diesem Bereich wäre nämlich ebenfalls für den Schwimmsport kontraproduktiv.

Es ist also noch viel zu tun, um die Schwimmerquote im Grundschulalter gemäß den Lehrplanvorgaben in NRW spürbar zu erhöhen. Was auch in Sachen Teilhabe von Bedeutung sei, fügt Ingrid Schäfer, Geschäftsführerin vom RegioSportBund an. Denn Klassenfahrten schließen oft auch Badevergnügen ein, selbst Kindergeburtstage und manche Familienreise machen mit Nichtschwimmern an Bord auch nicht so viel Sinn oder bergen Risiken. In Sachen Ehrenamt unterstützt der RegioSportBund die Funktionäre in der Städteregion schon nach Kräften, was (finanzielle) Anträge und auch so manche Abrechnung für den Vereinssport betrifft. Sehr sinnvoll seien prinzipiell auch die Förderangebote des Landesprogramms „NRW kann schwimmen“, das einen recht unkomplizierten Zugang zu Fördermitteln ermöglicht, wenn denn besagte Kapazitäten vorhanden wären beziehungsweise alle Vereine nach ihren (ehrenamtlich teilweise schon sehr ausgereizten) Möglichkeiten mitspielen würden...

Durchatmen, nachdenken
und dann wieder ran!

Fußballfans können nach dem Champions-League-Finale an diesem Wochenende erst mal kräftig durchatmen — viele Ehefrauen und sonstige Lebensgefährten, die das weniger interessiert oder sogar nervt, sicher auch! Denn der Fußball hat neben Unterhaltungs- als Nebenwirkung schon ordentliches Nervpotenzial. Auch für viele Fans, die sich aktuell über zahlreiche Entwicklungen in ihrem Lieblingssport und zum Teil sogar über sich selbst beziehungsweise über ausrastende „Fans“ zurecht aufregen. Gerade ein Teil der Aachener Anhängerschaft hat sich diesbezüglich am Montag im Pokalfinale auf Mittelrheinebene gegen Viktoria Köln sehr unrühmlich verhalten. Leider bundesweit bei der ARD live aus Bonn zu verfolgen.

Peinlich, aber alles andere als die Ausnahme! Selbst im vermeintlichen Amateurbereich müssen mittlerweile Polizeihundertschaften an einem Feiertag im ganzen Land gewaltbereite „Fußballfans“ und Pyromanen auf Kosten der Allgemeinheit in Schach halten. Tapfer und traurig zugleich. Bei der anstehenden Fußball-WM in Russland könnten Hooligans — und zwar vor allem die aus dem Land des Ausrichters selbst — ebenfalls das Turnierbild gewalt(tät)ig trüben.

Angesichts der immer noch massiv im Raum stehenden Dopingvorwürfe auch gegen russische Nationalspieler und der Ungereimtheiten beim WM-Stadionbau vielleicht noch das kleinste Problem für Putins gigantisches Prestigeobjekt. Er wird auch das höchstwahrscheinlich sicher gut in den (Polizei-)Griff kriegen und selbstverständlich am Ende die üblicherweise bis dato „beste Weltmeisterschaft aller Zeiten“ kredenzt haben. Bis dann in vier Jahren die Wüsten-WM in Katar ganz neue Maßstäbe setzt. Da freut man sich als europäischer Fußballfan schon auf die Anreise. Möglicherweise setzt Deutschland ja bereits im Vorfeld die Qualifikation in den Sand und schickt sich damit nur rein sprichwörtlich in die Wüste.

Eine Erfolgsgarantie gibt es nämlich selbst für die Erfolgreichsten nicht: Verletzungspech, interne Querelen, gekränkte Eitelkeiten, Rücktritte und Skandale können aus einem souveränen Confedcup-Sieger eine Wundertüte machen. Frühes Ausscheiden ist genauso möglich wie die Titelverteidigung. Bis die Truppe von Jogi Löw in Russland aufläuft, gibt es allerdings auch noch andere interessante Sportereignisse zu verfolgen, die ein wenig ins mediale Abseits geraten sind: zum Beispiel Tennis mit den nun beginnenden French Open mitsamt ein paar deutschen Hoffnungsträgern und ja — auch noch mal Eishockey!

Beim legendären Stanley-Cup, also dem Topfinale in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL, können Anhänger dieses Sports nämlich wieder mal sehen, warum eine Teilnahme an der WM oder den Olympischen Winterspielen für diese Cracks und deren Fans doch nur zweite Wahl ist — die Termine liegen halt zugegebenermaßen dauerhaft unglücklich. Die technische Brillanz und die oft wahnwitzige Dynamik der NHL-Topteams, die allerdings international zusammengesetzt sind, lassen dann doch ein wenig an der Qualität von jüngst in Südkorea und Dänemark mit Medaillen gekürten Teams zweifeln. Noch verblüffender sind insbesondere die Las Vegas Golden Knights, die quasi aus dem Nichts wuchtig ins Finale durchgestartet sind.

Womit wir wieder bei Entwicklungen sind, die auch die Fußballfans betreffen: Wie kann man das alles und alle anderen mehr oder weniger beliebten Sportarten denn künftig (und das relativ erschwinglich) auf den heimischen Fernseher zaubern, wenn man schon nicht live auf der Tribüne dabei sein kann? Die ernüchternde Antwort: Eine Patentlösung gibt es vorerst nicht, aber recht neue „Mitspieler“ wie DAZN und die Bezahlversion von Eurosport, die man als Sportfan neben den Fernsehsendern — Nischenkanäle nicht übersehen — stets im Blick haben sollte. Rechtepoker inklusive, sonst guckt man irgendwann in die Röhre...

 

Super Sonntag: Stephan Tribbels

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160 junge Kicker messen sich bei der Jungen-Soccer-WM

Eschweiler. Ob die Vorhersage wieder zutrifft? Vor vier Jahren setzte sich bei der höchsten Altersklasse der Jungen-Soccer-WM der Mobilen Jugendarbeit das Team Deutschland durch und prompt wurde die DFB-Elf Weltmeister bei der „richtigen“ Fußball-Weltmeisterschaft.

Jede Menge Spaß bei der Jungen-Soccer-WM:
Gemeinsam wurden die Sieger gefeiert.
Foto: Christian Ebener

Nun holte sich das französische Team den Titel in der Altersklasse ab 14 Jahren, während sich in den Gruppen der Sechs- bis Neunjährigen und bei den Zehn- bis 13-Jährigen die Vertreter für Marokko durchsetzten.

Fest steht allerdings schon jetzt: Dieses Turnier machte ordentlich Spaß! „Wir haben durchweg schönen Fußball gesehen und die Kids haben sich wirklich diszipliniert verhalten“, bilanzierte Christian Kolf von der Mobilen Jugendarbeit (Mobija).

Gemeinsam mit dem Regiosportbund und der Arbeiterwohlfahrt organisierte die Mobija die Spiele in dem Kleinfeld-Soccer-Court, die nach einem regnerischen Start am Dienstag bei strahlendem Sonnenschein stattfinden und damit zahlreiche Kinder und Jugendliche auf das Gelände des ehemaligen Inde-stadions lockten. Auch der Quartiersmanager Eschweiler-West, Raphael Kamp, lobte die Veranstaltung, die die Integration durch Sport in dem Viertel fördere.

160 Teilnehmer wurden schließlich gezählt, die per Losverfahren eins der WM-Teams zugewiesen bekamen und dann nach dem originalen Spielplan antraten. Nach den Gruppenphasen unter der Woche fand dann am Freitag die K.-o.-Phase statt. „Da merkt man den Kindern natürlich auch den Ehrgeiz an“, betonte Kolf, der trotzdem hervorhob, dass der Fair-Play-Gedanke stets gelebt wurde, auch wenn es mal hitziger auf dem Feld wurde. Damit machten sie es auch den ehrenamtlichen Schiedsrichtern besonders leicht. Um in die passende WM-Feier-Stimmung zu kommen, war auch abseits des Platzes jede Menge los.

Weitere Angebote

Rhenania Eschweiler bot eine Torwand an, Germania Dürwiß einen kleinen Parcours zum Training und auch die „Feierstarter“ waren mit dabei – ein Projekt der Jugendarbeit in der Städteregion, die über die Risiken und Folgen von Alkoholkonsum aufklären. Mit frischen, alkoholfreien Getränken sorgten sie für die optimale Abkühlung nach hitzigen Spielen. Währenddessen war auch die Sportjugend des Regiosportbundes am Platz vertreten. Mit dem Ziel, das junge Ehrenamt zu fördern, warb Stephan Mayer gezielt um Jugendliche ab 16 Jahren, die sich für den Sport einsetzen. Die Aktivität kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen – von dem Engagement auf Veranstaltungen wie der Soccer-WM, bis hin zur klassischen Vereinsarbeit.

Auf die Gewinner der Turniere warteten zum Abschluss tolle Sachpreise. Fußbälle und Gutscheine wurden gestiftet und von den Teams mit Freude zusätzlich zu ihren Urkunden entgegengenommen, die ihnen Schirmherr Rudi Bertram und Robert Voigtsberger, Vize-Präsident des Regiosportbundes, überreichten. „Nächstes Mal wollen wir unbedingt wieder dabei sein!“, freute sich der junge Fußballer Ismail schon jetzt auf die nächste Ausgabe der Jugend-Soccer-WM. Wer jetzt bei der richtigen Fußball-Weltmeisterschaft das Rennen macht, darüber herrschte noch Unklarheit. Und, wie in den vergangenen Tagen bewiesen wurde, manchmal macht es sowieso mehr Spaß selbst zu kicken, als den Profis zuzuschauen.

 

Aachener Zeitung: Christian Ebener

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Neue Infos über Veränderungen im europäischen Datenschutzrecht

Das europäische Datenschutzrecht wird vereinheitlicht: Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz lösen vom 25. Mai 2018 an bisherige nationale Bestimmungen ab. Damit gehen Veränderungen für Organisationen einher, die personenbezogene Daten teilweise oder ganz automatisiert verarbeiten oder speichern. Somit sind auch Vereine betroffen.

Informationen zur DSGVO finden sie HIER.

Die Checkliste für Vereine finden sie HIER.

Viele glückliche Gesichter bei Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen am Tivoli.

StädteRegion Aachen: Einmal auf dem Tivoli Fußball spielen – dieser Traum ging für etliche Grundschüler aus der StädteRegion Aachen jetzt in Erfüllung. Bei der 2. Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen kämpften Mädchen– und Jungenmannschaften mit vollem Einsatz um den Titel „Städteregionsmeister im Fußball“. Durchsetzen konnten sich am Ende zwei Grundschulen aus Aachen: die Mädchen der Gemeinschaftsgrundschule am Lousberg sowie die Jungen der katholischen Grundschule Höfchensweg.

Am Ende gab es eine große Siegerehrung, zu der alle
Mannschaften noch einmal auf den Rasen kamen. Sie
wurde durchgeführt von Susanne Schwier
(Dezernentin der Stadt Aachen), Claudia Mörl
(Stadtsportbund Aachen), Verena Hennes
(RegioSportBund Aachen) und Constantin Mertens
(Schulrat für die StädteRegion Aachen). Alle
Schülerinnen und Schüler bekamen einen
Teilnehmerpokal und Urkunden. Die Mannschaften auf
den Medaillenplätzen erhielten außerdem einen
Trikotsatz und Siegerpokale. Urheber: Ralf Röger

Insgesamt nahmen 32 Mannschaften aus der gesamten StädteRegion an dem Turnier in und um den Tivoli teil. In den zwei Finalspielen, die auf dem Rasen des Tivolis stattfanden, standen sich dann die vier stärksten Teams gegenüber. Dabei siegten die Mädchen der Schule am Lousberg deutlich mit 4:0 gegen das Team der katholischen Eduard Mörike Schule (Eschweiler). Bei den Jungen war es etwas knapper, mit einem1:0 konnte sich die Mannschaft der Grundschule Höfchensweg den Sieg gegen die katholische Grundschule Oidtweiler (Baesweiler) sichern. Während des Turniers herrschte zeitweise Stimmung wie bei einem echten Profispiel. Das war nicht nur dem Veranstaltungsort und der Stadionansage zu verdanken, sondern darüber hinaus den Fangesängen der Zuschauer auf der Tribüne, die teilweise auch von Trommelnbegleitet wurden.

Für die kleinen Kicker kam auch zwischen den Spielen keine Langeweile auf. Das Rahmenprogramm bot unter anderem Geschicklichkeitsspiele, eine Stadionführung und eine Autogrammstunde mit Stargast David Odonkor sowie den Alemannia-Spielern Nils Winter und Meik Kühnel. Das gemeinsame Turnier von Stadt und StädteRegion Aachen findet in Kooperation mit Alemannia Aachen statt. Finanziert wird es durch die Bildungszugabe der StädteRegion. Darüber hinaus unterstützt der Stadtsportbund Aachen, der RegioSportbund sowie zahlreiche Sponsoren und Partner der Alemannia das Fußballturnier. Nur durch die Bündelung der Kräfte war es möglich, den Kindern dieses unvergessliche Erlebnis am Tivoli zu ermöglichen.

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Mit Cricket die Integration fördern

Ein einzigartiges Angebot im Altkreis von Regiosportbund, Stolberger TG, FC Breinigerberg und Städteregion.

Stolberg. „Sport ist der erfolgreichste Weg zur Integration“, sagt Stephan Mayer. Er muss es wissen: Seit Jahresbeginn kümmert Mayer sich beim Regiosportbund Aachen (RSB) in den Kommunen des Altkreises um die „Integration durch Sport“. Der Name ist Programm und spiegelt den neuen Schwerpunkt wider, den der RSB angesichts veränderter gesellschaftlicher Herausforderungen setzt. immerhin 70.000 registrierte Vereinsmitglieder im Altkreis, seien geradezu prädestiniert für gelebte und gelungene Integration. „In den Vereinen gibt es ein unheimlich großes ehrenamtliches Potenzial“, betont Robert Voigtsberger, der sich neben seiner Aufgabe als Beigeordneter der Stadt Stolberg als Vizepräsident des RSB engagiert.

Einmal anders herum angepackt

Das Konzept sieht vor, dass Migranten nicht nur, aber auch über den Sport eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll. Diese Aufgabe füllen sogenannte Stützpunktvereine mit Leben. In der Kupferstadt ist dies die Stolberger Turngemeinde (STG). Sie bietet einem völlig neuen Angebot im Altkreis den organisatorischen Rahmen: Cricket.

„Wir möchten Integration einmal anders herum anpacken“, sagen Timur Bozkir und Saskia Wilm vom Kommunalen Integrationszentrum der Städteregion. Cricket sei dafür ein idealer Sport. In Deutschland eher wenig bekannt, ist der Mannschaftssport vor allem in Ländern mit britischer Historie populär wie in hiesigen Breiten Fußball. Eine Einladung zum Cricket-Spiel müsste unter Migranten also mindestens so zugkräftig sein wie unter einheimischen Jungs die Verabredung auf einen kleinen „Kick“. Das ist zumindest einer der Gedanken, die hinter dem neuen Sportangebot stehen. „Nichts anderes verbindet Menschen so sehr wie Sport“, sagt Bozkir.

„Nichts anderes verbindet Menschen so sehr wie Sport.“

Timur Bozkir, Leiter Kommunales Integrationszentrum

Menschen zusammenbringen

Entsprechend die Trommel rühren wollen Petra Jansen als Leiterin des städtischen Schulverwaltungsamtes sowie Gerd Schnitzler, STG-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Stolberger Stadtsportverbandes, unter den eingesessenen Vereinen für das neue Cricket-Angebot. „Wir möchten unterschiedliche Menschen zusammenbringen und machen kräftig Werbung dafür“, kündigen Schnitzler und Jansen an. „Die Integration von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft ist für uns wichtig“, sagt Schnitzler.

Am 4.?Juni beginnt das Training montags und mittwochs von 18.30 bis 20.30 Uhr auf dem Rasensportplatz des FC Breinigerberg in der Rüst. „Es ist ein guter Platz, der wunderschön gelegen ist“, sagt FCB-Geschäftsführer Toni Küffen. Der „Balkan“ bietet beste Bedingungen für Sport. Neben dem Rasen- liegt ein Aschenplatz, hinter dem Vereinsheim stehen die beiden Boule-Bahnen des Hahnenvereins bereit und das weitläufige, naturnahe Gelände bietet viele Möglichkeiten zur Kommunikation.

Vieles hat der FC, der vor zwei Jahren das 50. Jubiläum feierte, in der Vergangenheit unternommen, um eine attraktive Adresse für den Fußball zu sein: Turniere, Geselliges, Jugend, Mädchenteam, ...

Spätestens mit dem Stolberger Kunstrasenboom sind die meisten Aktiven weggelaufen. „Dabei kann es doch nichts besseres geben, als auf richtigem Rasen zu spielen“, sinniert Küffen. Aber neben den Alten Herren geblieben ist das Seniorenteam, das im oberen Drittel der Kreisliga C gut unterwegs ist. „Aber es sind fast ausschließlich Jungs vom Breinigerberg“; ist Bernd Bleise stolz auf den Zusammenhalt im Ort. „Geld gibt es bei uns nicht, aber Kameradschaft und Freundschaft“, betont der Vorsitzende. Verein und Platz bieten also beste Voraussetzungen also für das integrative Angebot des Regiosportbundes.

„Wir empfangen die Cricketspieler mit offenen Armen“, sagt Toni Küffen und betont, dass es ein unentgeltliches Angebot ist. Auch der FCB erhält keine Platzmiete, „aber vielleicht bleibt ja ein Cricketspieler als Fußballer bei uns hängen“, schmunzelt Bleise.

Nationaltrainer verpflichtet

Gemeinsam investiert haben SB und Städteregion in die erforderliche Spielausstattung. Schläger, Bälle, Holztore und Schutzkleidung stehen rechtzeitig bereit. Ebenso wie ein hochkarätiger Spielanleiter verpflichtet: Mit Rishi Pillai betreut immerhin der Trainer und Kapitän der deutschen Cricket-Nationalmannschaft das einzigartige Sportangebot im Altkreis, während in Aachen der Polizeisportverein ein ähnliches Cricketangebot nach Absprache mit dem Abteilungsleiter unterbreitet.

In Stolberg wird das Spiel regelmäßig angeboten – für Aktive ab 16 Jahren, für Fans natürlich ohne Altersbegrenzung. Zumindest während der Sommersaison wird der „Balkan“ das Marylebone der Szene, wo der 1787 gegründete Cricket Club auch heute noch Hüter der Spielregeln ist.

„Für den Winter suchen wir noch eine Halle“, setzt Saskia Wilm auf Kontinuität bei Spiel und Integration. Ob sie sich in Stolberg finden lassen wird, ist noch offen. Aber Petra Jansen und Gerd Schnitzler sondieren dazu bereits erste Möglichkeiten. Denn in der Wintersaison soll das Trainingsintervall auf das Wochenende verschoben werden.

In jedem Fall soll zum Ende der „grünen Saison“ ein kleines interkommunales Turnier – inklusive Begleitprogramm – gespielt werden, um auch mit solch einem Wettkampf den Sport populärer zu machen und die Menschen zusammenzuführen. Allerdings ist anders als bei offiziellen Cricket-Turnieren nicht unbedingt an ein Mehrtagesereignis gedacht ...

 

Zeitung: Jürgen Lange

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Aus- und Fortbildungen im Juni 2018

Hier finden Sie alle Aus- und Fortbildungen des RegioSportBundes Aachen bis Juni 2018 auf einen Blick! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre oder unter dem Menüpunkt "Qualifizierung".

 

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

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Stolberg wird zur ersten Cricket-Hochburg der Region

Projekt zur Integration des Regiosportbundes ab Juni. Stolberger TG ist Ausrichter. FC Breinigerberg stellt Anlage zur Verfügung.

Stolberg. Er gilt als der vermutlich sauberste Sport der Welt, denn Cricket wird in komplett weißer Montur gespielt. Böse Zungen behaupten, die in der Regel über mehrere Tage laufenden Wettbewerbe wurden erfunden, um das Leben in britischen Garnisonsstädten in Übersee abwechslungsreicher gestalten zu können.

Dagegen glauben Historiker, die Anfänge der Sportart bei Schafhirten und Bauern im 13. Jahrhundert ausmachen zu können. Jedenfalls machten die Briten in ihrem Commonwealth Cricket populär, während dieses Schlagballspiel bei uns weitestgehend unbekannt ist. Bestenfalls Freunde britischer Fernsehkost können sich annährend ein Bild machen von Werfern, Schlagmännern und einem kleinen Holztörchen ...

Schlagartig ändern

Dieses Manko soll sich nun schlagartig ändern. Stolberg wird die Cricket-Hochburg in der Städteregion. Genauer gesagt wird das Spielfeld auf dem „Balkan“ liegen, denn der FC Breinigerberg stellt seine Sportanlagen an der Rüst für diese britische Sportart zur Verfügung.

„Cricket gibt es in der gesamten Städteregion noch nicht. Die Stolberger TG nimmt die Sportart auf.“

Stephan Mayer, Regiosportbund

„Cricket gibt es in der gesamten Städteregion noch nicht“, sagt Stephan Mayer vom Regiosportbund (RSB). „Die Stolberger Turngemeinde ist der Verein, welcher diese Sportart aufnimmt“, so der Fachwart Integration durch Sport. Denn die STG ist einer der neun Stützpunktvereine „Integration durch Sport“.

In der Heimat bekannte Sportart

So ist es weniger das Ziel des RSB, den Stolbergern und der Städteregion diese sportliche Art des britischen Lebensgefühls näherzubringen, sondern vielmehr Migranten eine Möglichkeit zur Integration durch einen vielleicht bereits in ihrer alten Heimat bekannten und beliebten Sport zu bieten.

„Vor allem in den ehemaligen britischen Kolonien Indien, Pakistan und Afghanistan wird dieser Nationalsport gespielt“, sagt Gerd Schnitzler. Bangladesch, Sri Lanka, Simbabwe und Südafrika sind neben England, Irland, Australien, Neuseeland weitere führende Cricket-Nationen. Und dann gibt es noch die „West Indies“ – eine Nationalmannschaft aus Spielern unterschiedlicher Nationen. Aber der Vorsitzende des Stolberger Stadtsportverbandes setzt darauf, dass in Stolberg die Mitspieler beim Cricket aus vielen Nationen, vor allem auch von deutscher Seite, kommen werden.

Details folgen im Mai

Cricket soll auf dem Sportplatz des FC Breinigerberg ab Anfang Juni montags und mittwochs von 18.30 bis 20.30 Uhr während der Sommersaison gespielt werden. Für die Winterzeit wird eine Halle gesucht. Details wollen der Regiosportbund, Stadtsportverband und die Kooperationspartner aus Vereinen, Stadtverwaltung und Kommunalem Integrationszentrum Anfang Mai vor Ort auf dem „Balkan“ erläutern.

Dann wird auch Rishi Pillai, der Trainer und Kapitän der deutschen Cricket-Nationalmannschaft, mit von der Partie sein, um das Spiel näher zu erläutern. Im Wesentlichen geht es um ein Duell zweier Mannschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei ein Werfer und ein Schlagmann. Der Werfer versucht, den Schlagmann zu einem Fehler zu zwingen, damit dieser ausscheidet. Der Schlagmann wiederum versucht seinerseits, den geworfenen Ball zu treffen und ihn wegzuschlagen, um dadurch Punkte zu erzielen ...

Stolberger Zeitung: Jürgen Lange

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Qualifizierung im Sport 2018

Die Aus- und Fortbildungsangebote 2018 für alle Übungsleiter und Sportinteressierte sind da!

HIER können Sie die Broschüre 2018 herunterladen und sich über den Anmeldevordruck beim RegioSportBund Aachen für die jeweiligen Lehrgänge anmelden.

HIER erhalten Sie zusätzlich einen tabellarischen Überblick zu allen Qualifizierungsangeboten im Bereich Sport und Bildung für 2018.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2018" ist da!

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Infos zum Schutz von Kindern und Jugendlichen:

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