RegioSportBund Aachen e.V.
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Kampagne "Das habe ich beim Sport gelernt"

Kontakt

Marienstraße 15

52249 Eschweiler

 

Tel: 02403/7497060

Fax: 02403/7497065

Mail: info(a)regiosportbund-aachen.de

 

Öffnungszeiten:

Montag                               09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Dienstag                            09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Mittwoch                            geschlossen

 

Donnerstag                        09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 – 16.00 Uhr

 

Freitag                                09.00 - 13.00 Uhr

Überwinde den inneren Schweinehund

Öffnungs-/Schließungszeiten während der Sommerferien:

Bitte beachten Sie, dass wir während der Sommerferien veränderte Öffnungszeiten haben.
Sie erreichen uns:

Montag bis  Freitag von 9.00 – 13.00 Uhr , Donnerstag 14.00 – 16.00 Uhr

Einweisungsveranstaltung AlltagsTrainingsProgramm (ATP) am 02.09.2017 - noch 4 Plätze frei!

Das „Alltagstrainingsprogramm“ (ATP) wendet sich an Menschen der Altersgruppe 60plus, die inaktiv sind. Sie sollen den Alltag drinnen und draußen als Trainingsmöglichkeit erkennen und ein effektives Mehr an Bewegung in das tägliche Leben einbauen. Weiter Informationen und Inhalte zum ATP finden Sie unter www.aelter-werden-in-Balance.de/atp.

Sportvereine sollen nun dazu qualifiziert werden, das standardisierte Kursprogramm anzubieten. In der Einweisungsveranstaltung wird den Übungsleitern die Kursstruktur des ATP-Programms vorgestellt und in die Praxis eingeführt. Die Teilnehmer/innen sind danach befähigt, den Kurs fachlich und methodisch qualifiziert durchzuführen.

Inhalte:

  • gesundheitspolitische und zielgruppenspezifische Begründung des Alltagstrainingsprogramms
  • Charakter und Besonderheit des Alltagstrainingsprogramms
  • Ziele des Alltagstrainingsprogramms
  • Kursstruktur und Kursaufbau des Alltagstrainingsprogramms
  • Aufbau und Spezifika der Kurseinheiten
  • Exemplarische Praxisinhalte

Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 20,00 Euro. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Die 8 Lerneinheiten können auf Ihre B-Lizenzverlängerung angerechnet werden.

Für Rückfragen zur Teilnahme und Anmeldung zur Einweisungsveranstaltung, können Sie sich gerne an Frau van Ool (02403-7497061 oder qualifizierung@regiosportbund-aachen.de) wenden.

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Sportvereinigung Straß: Ein fester Stützpunkt für die Integration

Herzogenrath. Sportvereine spielen eine bedeutende Rolle bei der Integration von Geflüchteten in die Gesellschaft. Gemeinsam Sport zu treiben verbindet und überwindet Grenzen von Sprache, Herkunft und Kultur. Seit wenigen Tagen ist die Sportvereinigung Straß 1928 e.V. anerkannter Stützpunktverein im Programm Integration durch Sport.

Ausgelassene Stimmung auf der Sportanlage: Anlässlich
der Anerkennung der Sportvereinigung Straß als
Stützpunktverein sorgte ein Fußballcamp mit vielen
lustigen Spielen für beste Laune bei Aktiven und
Verantwortlichen. Foto: Wolfgang Sevenich

Der Verein gehört damit einer bundesweiten Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an, die durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird.

Das Programm verfolgt das Ziel, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund nicht nur den Weg in die Vereine zu erleichtern, sondern auch die Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und sie mit Bildung und Qualifizierung in die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Im Rahmen des Fußballcamps auf der Anlage der SpVgg Straß wurde dem Verein die Urkunde zur Stützpunktvereinsförderung 2017 durch Anne Eich, Fachkraft des Regiosportbundes Aachen, übergeben. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Trainerteam sind bereit für die neue Herausforderung: „Wir freuen uns sehr darüber, offiziell Stützpunktverein zu sein und möchten hier in Herzogenrath eine langfristige und kontinuierliche Integrationsarbeit im und durch den Fußball aufbauen.“

Das Ziel des Vereins ist es, mehr Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund für den Fußball zu begeistern und in die Regelmannschaften zu integrieren. Zusätzlich werden über Kontakte zu Migrantenselbsthilfeorganisationen, der Flüchtlingsberatung, Flüchtlingsunterkünften und lokalen Bildungseinrichtungen, Netzwerke aufgebaut, um die Menschen zu erreichen.

Der Verein kann auch auf die Unterstützung und die jahrelange Erfahrung des Stadtsportverbandes Herzogenrath, vertreten durch Geschäftsführer Manfred Borgs, setzen. „Wir wünschen dem Verein alles Gute und werden die Projekt- und Netzwerkarbeit auf lokaler und kommunaler Ebene tatkräftig unterstützen“, berichtet Manfred Borgs.

RegioSportBund koordiniert

Für die Umsetzung der integrativen Maßnahmen, stehen den Stützpunktvereinen aus dem Bundeshaushalt finanzielle Mittel zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm in der Städteregion durch den Regiosportbundes Aachen.

„Wir beraten die Vereine bei der Beantragung von Fördermitteln und unterstützen bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen“, erklärt Anne Eich. Das von der SpVgg Straß durchgeführte Fußballcamp ist bereits ein gelungenes Beispiel für die Integrationsarbeit im Bereich des organisierten Sports und der Startschuss für eine ereignisreiche Zeit in Herzogenrath.

Rund 80 Kinder fanden sich auf dem Kunstrasenplatz an der Friedhofstraße ein. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Team hatten zahlreiche Spiele rund um das Thema Fußball für die Kinder vorbereitet. Am Ende gab es nur strahlende Gesichter und den Wunsch, dies zu wiederholen.

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"Ausbildung zum Übungsleiter/Trainer-C" - Plätze frei!!!

In unserer Übungsleiter-C-Ausbildung (120 Lerneinheiten Basis-/Aufbaumodul) für angehende Übungsleiter und Trainer sind noch Plätze frei. Die Ausbildung findet unmittelbar nach den Sommerferien vom 09.09. - 03.12.2017 an insgesamt 8 Wochenenden in Eschweiler statt.

Die Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an alle, die sowohl Kinder-/Jugendgruppen als auch Erwachsene/Ältere in Vereinen o.ä. sportlich betreuen und eine offizielle Lizenz erwerben möchten. Sie erhalten ein breites Spektrum in Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen und die Qualifikation "Übungsleiter-/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" des Landessportbundes NRW. Weitere Informationen und die Termine erhalten Sie HIER.

Sport im Ganztag in der StädteRegion

Über 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in NRW besuchen eine Ganztagsschule. Außerdem gibt es in fast allen Schulen Bildungs- und Betreuungsangebote, die inhaltlich und zeitlich deutlich über den Unterricht hinausgehen. Auf den ersten Blick stellt dies eine Gefahr für die Existenz der Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen dar. Doch die Veränderung durch Ganztagsschulen bietet auch Chancen. Denn an keinem anderen Ort ist die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche" besser vertreten und zu erreichen als in der Schule. Darüber hinaus ist der Sport als Bildungsangebot zusätzlich zu den laut Lehrplan vorgesehenen 3 Sportstunden während des wöchentlichen Unterrichts an den OGS sehr stark gefragt. Auch in der StädteRegion kooperieren OGS und Sportvereine bereits miteinander. Welche Angebote dadurch geschaffen werden konnten und welche Rolle der RegioSportBund dabei übernimmt, erklären Ingrid Schäfer "Koordinierungsstelle Ganztag" und Anne Eich "Fachkraft NRW bewegt seine Kinder" im folgenden Zeitungsartikel.

Sport im Ganztag

Die Bewegungskindergärten der StädteRegion Aachen absolvieren das Mini-Sportabzeichen

Auch in diesem Jahr haben unsere Bewegungskindergärten der StädteRegion Aachen wieder das Mini-Sportabzeichen für die Kleinen durchgeführt. Insgesamt  15  Bewegungskindergärten
beteiligen  sich an der Aktion. Für  die ca. 1000  Kinder  im  Alter von 2-6 Jahren steht der
Spaß an  der Bewegung  und  nicht der Wettbewerb im  Vordergrund,  wenn sie an diversen  Stationen die Übungen  absolvieren.
Getreu  dem  Motto „Bildung  braucht Bewegung“  möchte der RegioSportBund  Aachen
e.V. mit  dieser  Aktion  dazu  beitragen,  dass das Thema  „Bewegung“  bereits früh  in  den
Alltag  der Kinder  integriert  wird.  Ob Springen,  Laufen, Werfen  oder Rollen,  das MiniSportabzeichen  umfasst  die natürlichen  Bewegungsräume  der Kinder.
Mit der enwor - energie  & wasser  vor ort  GmbH haben  wir  einen  Partner  an
unserer  Seite, der die  frühkindliche  Bewegung  unterstützt und  als Belohnung  für jedes
Kind  eine  Medaille  zur  Verfügung  stellt. Wie das Mini-Sportabzeichen in den Kitas abläuft und wie die Aktion bei den ErzieherInnen und Kindern ankam, können Sie den Zeitungsartikeln entnehmen

Mini-Sportabzeichen Kita Setterich

Mini-Sportabzeichen Kita Abenteuerland

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport

Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
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Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Würselen. Der Weidener Turnverein hat sein Breitensportangebot erweitert. Ab sofort bietet er Rehabilitationssport in Gruppen nach ärztlicher Verordnung an, und zwar in den Bereichen Orthopädie, Krebsnachsorge und Neurologie. Dieses Angebot ist mit entsprechender ärztlicher Verordnung für die Teilnehmer kostenlos.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/weidener-turnverein-bietet-rehabilitationssport-an-1.1658429

Beim Reha-Angebot des TV Weiden in Kooperation
mit dem Sankt Franziskus Seniorenzentrum:sind
neben den Teilnehmern auf dem Bild zu sehen:
Günter Kuckelkorn, Präsident des Regiosportbundes
Aachen (l.), Matthias Vonderbank, Fachkraft
Regiosportbund (2.v.l.) sowie von rechts nach links:
Hans-Josef Bülles, Vize-Vorsitzender TV Weiden),
Julia Kremers (Sozialarbeiterin Seniorenzentrum ),
Daniel Krückel, Leiter der Einrichtung, und Helga
Sturm, Übungsleiterin und 1. Vorsitzende des TV
Weiden. Foto: Markus Roß

Für die bereits bestehenden Gruppen im Bereich Neurologie dienstags und donnerstags jeweils um 16 Uhr im Seniorenzentrum Sankt Franziskus, Mauerfeldchen 19, wurde jetzt eine Kooperation mit der Einrichtung in einem kleinen Festakt „besiegelt“. Dienstags handelt es sich um eine Sitzgruppe, in der motorisch kognitives Kombinationstraining auf dem Übungsprogramm steht. Donnerstags trifft sich eine Schwerbehindertengruppe mit den Krankheitsbildern Demenz und Morbus Parkinson. Diese beiden Gruppen finden ganzjährig statt. Zu ihnen können sich auch Teilnehmer anmelden, die keine Heimbewohner sind. Der Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen der Sport stattfindet, ist dort behindertengerecht.
Die Orthopädie-Sportgruppe für Rücken- und Beckenbodentraining trifft sich am Donnerstag um 20 Uhr in der kleinen Sporthalle am Heilig-Geist-Gymnasium in Broich, Broicher Straße 103. Da diese Gruppe nur außerhalb der Schulferien trainieren kann, beginnt dieser Kurs (leider) erst am 31.August. Im Vorfeld finden aber am 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli Schnupperstunden statt.
Die Einrichtung einer vierten Gruppe dienstags um 14 Uhr im Anbau der Sporthalle an der Parkstraße befindet sich in der Planung. Auch dieser Kurs soll nach den Sommerferien starten. Er richtet sich an Teilnehmer, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffen, auf dem Boden zu trainieren.

Wie die ehrenamtliche Leiterin des Reha-Sports beim Weidener Turnverein, Übungsleiterin Helga Sturm, bei der Präsentation des Angebotes im Seniorenzentrum St. Franziskus ausführte, soll die vom Landessportbund vorgegebene Teilnehmerzahl nicht voll ausgeschöpft werden. Soll doch den Übungsleitern die Möglichkeit geboten werden, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer intensiver eingehen zu können.
Bis jetzt verfügt der Verein über eine ausgebildete Übungsleiterin. Zwei befinden sich in der
Ausbildung und sollen mit Helga Sturm schon bald ein Team bilden. Nach den ersten Übungsstunden zog die Übungsleiterin für die beiden Gruppen im Sankt Franziskus bei der
Pressekonferenz ein positives Resümee: „Die Heimbewohnern sind glücklich. Sie werden wieder beweglicher. Sie überwinden beim Training den inneren Schweinehund.“ Beim Heimleiter Daniel Krückel bedankte sie sich für die bei der Kooperation gewährte Unterstützung. Der Präsident des Regiosportbundes Aachen, Günter Kuckelkorn: „Es ist eine tolle Sache, die auf den Weg gebracht worden ist, ein Vorzeigeprojekt für Vereine in allen Kommunen.“


Maßgeblich beteiligt am Abschluss der Kooperation war auch die Fachkraft des Regiosportbundes Aachen „Bewegt älter werden in NRW“, Matthias Vonderbank, den der stellvertretende Vorsitzende des Weidener Turnvereins, Hans-Josef Bülles, nicht minder herzlich begrüßte. Auch er brachte sich in die Vorbereitung der Kooperation ein.
Anmeldungen für die einzelnen Gruppen werden von der Übungsleiterin Helga Sturm, Telefon
02405/71244 oder unter www.tv-weiden.deentgegengenommen, für Gruppen, die in der
Senioreneinrichtung stattfinden, auch bei der Heimleitung im Franziskus.

Für die bereits bestehenden Gruppen im Bereich Neurologie dienstags und donnerstags jeweils um 16 Uhr im Seniorenzentrum Sankt Franziskus, Mauerfeldchen 19, wurde jetzt eine Kooperation mit der Einrichtung in einem kleinen Festakt „besiegelt“. Dienstags handelt es sich um eine Sitzgruppe, in der motorisch kognitives Kombinationstraining auf dem Übungsprogramm steht. Donnerstags trifft sich eine Schwerbehindertengruppe mit den Krankheitsbildern Demenz und Morbus Parkinson. Diese beiden Gruppen finden ganzjährig statt. Zu ihnen können sich auch Teilnehmer anmelden, die keine Heimbewohner sind. Der Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen der Sport stattfindet, ist dort behindertengerecht.

Die Orthopädie-Sportgruppe für Rücken- und Beckenbodentraining trifft sich am Donnerstag um 20 Uhr in der kleinen Sporthalle am Heilig-Geist-Gymnasium in Broich, Broicher Straße 103. Da diese Gruppe nur außerhalb der Schulferien trainieren kann, beginnt dieser Kurs (leider) erst am 31. August. Im Vorfeld finden aber am 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli Schnupperstunden statt.

Die Einrichtung einer vierten Gruppe dienstags um 14 Uhr im Anbau der Sporthalle an der Parkstraße befindet sich in der Planung. Auch dieser Kurs soll nach den Sommerferien starten. Er richtet sich an Teilnehmer, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffen, auf dem Boden zu trainieren. Wie die ehrenamtliche Leiterin des Reha-Sports beim Weidener Turnverein, Übungsleiterin Helga Sturm, bei der Präsentation des Angebotes im Seniorenzentrum St. Franziskus ausführte, soll die vom Landessportbund vorgegebene Teilnehmerzahl nicht voll ausgeschöpft werden. Soll doch den Übungsleitern die Möglichkeit geboten werden, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer intensiver eingehen zu können.

Bis jetzt verfügt der Verein über eine ausgebildete Übungsleiterin. Zwei befinden sich in der Ausbildung und sollen mit Helga Sturm schon bald ein Team bilden. Nach den ersten Übungsstunden zog die Übungsleiterin für die beiden Gruppen im Sankt Franziskus bei der Pressekonferenz ein positives Resümee: „Die Heimbewohnern sind glücklich. Sie werden wieder beweglicher. Sie überwinden beim Training den inneren Schweinehund.“ Beim Heimleiter Daniel Krückel bedankte sie sich für die bei der Kooperation gewährte Unterstützung. Der Präsident des Regiosportbundes Aachen, Günter Kuckelkorn: „Es ist eine tolle Sache, die auf den Weg gebracht worden ist, ein Vorzeigeprojekt für Vereine in allen Kommunen.“

Maßgeblich beteiligt am Abschluss der Kooperation war auch die Fachkraft des Regiosportbundes Aachen „Bewegt älter werden in NRW“, Matthias Vonderbank, den der stellvertretende Vorsitzende des Weidener Turnvereins, Hans-Josef Bülles, nicht minder herzlich begrüßte. Auch er brachte sich in die Vorbereitung der Kooperation ein.

Anmeldungen für die einzelnen Gruppen werden von der Übungsleiterin Helga Sturm, Telefon 02405/71244 oder unter www.tv-weiden.de entgegengenommen, für Gruppen, die in der Senioreneinrichtung stattfinden, auch bei der Heimleitung im Franziskus.

Weidener Turnverein bietet Rehabilitationssport an - Lesen Sie mehr auf:
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Die SpVgg 1928 Straß e. V. wird Stützpunktverein für „Integration durch Sport“

Die Sportvereinigung 1928 Straß e.V. lädt alle interessierten Kinder, Jugendlichen und ihre Familien am 08.07.2017 zu einem Fußballcamp ein. Die Veranstaltung findet von 10:00 - 18:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Friedhofstraße 28 in Herzogenrath statt. Die TeilnehmerInnen erwartet ein bunter Spielemix rund um den Fußball.

Darüber hinaus wird der Verein, gemeinsam mit uns und dem Stadtsportverband Herzogenrath, sein Bestehen als Stützpunktverein "Integration durch Sport" bekanntgeben und feiern. Das Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes unterstützt Vereine, die sich in besonderem Maße für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in den Sportverein engagieren. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerim des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Wir freuen uns auf die vielen Teilnehmer und die vielfältigen Fußball-Aktionen.

Workshop zur Quartiersarbeit im Programm Bewegt ÄLTER werden in NRW

Ganz schön was los beim Regiosportbund...

Nach einer erfolgreichen Veranstaltung "Integration durch Sport" folgte ein sehr interessanter Workshop zur Quartiersarbeit im Programm Bewegt ÄLTER werden in NRW für die MitarbeiterInnen des Regiosportbundes unter der Leitung von Dirk Schröter. Auf dem Bild sieht man den Präsidenten Günter Kuckelkorn zusammen mit unserem Moderator Dirk. Wir freuen uns über die vielen Ideen und Maßnahmen, die aus dem Workshop hervorgegangen sind.

Das Team des RegioSportBundes Aachen stellt sich vor

Nach dem Präsidiumswechel und der Übernahme der Geschäftsführung durch Ingrid Schäfer, ist auch das gesamte Team des RegioSportBundes Aachen gewachsen. Als neue Mitarbeiterin konnte Vera van Ool für den Bereich Qualifizierung und Sportförderung gewonnen werden. Ebenso neu hinzugekommen ist Petra Minten. Sie wird ab sofort die Bearbeitung des Deutschen Sportabzeichens übernehmen. Was sich sonst noch alles auf unserer Geschäftsstelle getan hat, können Sie dem Presseartikel entnehmen.

Den Presseartikel finden Sie HIER.

Auftaktveranstaltung INTEGRATION durch SPORT war ein Erfolg

Unter dem Motto „Sport spricht alle Sprachen“ haben wir in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der StädteRegion Aachen am 17.05.2017 zu einem gemeinsamen Dialog ins Rathaus der Stadt Alsdorf eingeladen. Über 50 Vertreter aus der lokalen und kommunalen Integrationsarbeit, dem organisierten Sport sowie dem Landessportbund NRW haben sich an diesem Abend zusammengefunden. Unser Vizepräsident Robert Voigtsberger erklärte mit folgenden Worten, warum das Thema Integration durch Sport so wichtig ist. „Der RegioSportBund Aachen versteht Sport als Integrationsmotor, der die Teilnahme von MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben fördert. Ziel unserer Arbeit ist es, gemeinsam mit Partnern im und um den Sport, Menschen mit Migrationshintergrund aktiv in die lokale Sportlandschaft einzubinden“. Auch Timur Bozkir, Leiter des kommunalen Integrationszentrums, betonte „den besonderen Stellenwert von Sport in der regionalen Integrationsarbeit“.

  • von links: Gerhard Kersten (SC Berger Preuß e.V.), Gülsüm Tutar (Landessportbund NRW), Timur Bozkir (Kommunales Integrationszentrum), Alfred Sonders (Bürgermeister Stadt Alsdorf), Anne Eich (RSB Aachen), Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay (Universität Bielefeld), Robert Voigtsberger (RSB Aachen), Sadettin Özdemir (Int. Taekwondo Musado Alsdorf)
  • Dokumentation der Netzwerkarbeit der Kommunen Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath und Baesweiler

Zu Gast war Frau Prof. Dr. Kleindienst-Cachay von der Universität Bielefeld, die in ihrem Vortrag die Integrationspotenziale der Sportvereine vorstellte. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse wurden die Möglichkeiten und Chancen, die mit der Integration von MigrantInnen in den Sportverein einhergehen, aufgezeigt. Zusammenfassend gingen zwei wichtige Erkenntnisse hervor: 1. Sport fördert die gesellschaftliche Teilnahme und Teilhabe wie kein anderer Bereich des täglichen Lebens und 2. die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund stellt für viele Sportvereine Teil einer nachhaltigen Vereinsentwicklung dar. Die gute Nachricht ist, dass 60% der Sportvereine die Integration von Migrantinnen als eine zentrale Aufgabe verstehen und in diesen Vereinen nicht nur Mitglieder, sondern auch Übungsleiter und ehrenamtlich Engagierte mit Migrationshintergrund vertreten sind.

Das Integration gelingen kann, zeigten auch 2 Sportvereine aus der StädteRegion auf. Der SC 1912 Berger Preuß e.V. setzt sich intensiv für die Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein. Seit einigen Jahren besteht hierzu eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendhilfeeinrichtung Haus St. Josef. Über niederschwellige Angebote gelingt es dem Fußballverein das Interesse der Jugendlichen zu gewinnen. „Die jungen Flüchtlinge lernen so ganz ungezwungen das Vereinsleben kennen, bauen Kontakte zu Mannschaftskollegen auf und finden häufig Anschluss zu Regelmannschaften“, berichtet der ehrenamtliche Trainer Gerhard Kersten. Auch der Kampfsportverein Taekwondo Musado Alsdorf hat die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund fest in seiner Vereinshistorie verankert. Der Geschäftsführer und gleichzeitig Trainer, Sadettin Özdemir, erinnert sich gerne daran, wie ihm der Sport die Ankunft in der Aufnahmegesellschaft erleichtert hat. Mittlerweile verzeichnet der Verein mehr als 340 Mitglieder aus 21 Herkunftsländer und versteht sich nicht nur als Sportstätte, sondern begleitet die Kinder auch außerhalb des Sports, bietet über ehrenamtliche Mitarbeiter Nachhilfeunterricht, Ferienfreizeiten und Ausbildungen zum Übungsleiter an.

Sportvereine, die sich besonders für die Integration von MigrantInnen und Flüchtlingen einsetzen, werden im Rahmen des Programms "INTEGRATION durch SPORT" des Deutschen Olympischen Sportbundes zukünftig durch uns stärker unterstützt. "Sportvereine aus der Region haben dieses Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, Stützpunktverein für Integration zu werden und Fördergelder zu beantragen", berichtete unsere Fachkraft Anne Eich. Die Antragsfrist endet am 30.06.2017. Interessierte Vereine können mit gerne mit uns ein Beratungsgespräch vereinbaren.
Auch Qualifizierungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Fortbildung „Fit für die Vielfalt“ am 24.06.2017 in Eschweiler, sollen Mitarbeiter für den Umgang mit MigrantInnen sensibilisieren. Ein weiterer wichtiger Baustein des Programms ist es, mehr Menschen mit Migrationshintergrund zum Übungsleiter auszubilden und in ehrenamtliche Strukturen der Vereine einzubinden.

Einen sehr erfreulichen Abschluss fand die Veranstaltung in der Netzwerkarbeit. Sportvereine und Stadtsportverbände tauschten ihre Erfahrungen mit Vertretern sozialer, kirchlicher und kultureller Einrichtungen, von Jugendhilfeträgern, Integrationsräten und dem Landessportbund aus und überlegten gemeinsam, wie die Integrationsarbeit durch den Sport in der StädteRegion unterstützt werden kann. Hier wurde der Grundstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt. In einigen Kommunen wurden bereits Folgeprojekte angestoßen.

Die Präsentation von Frau Prof. Dr. Kleindienst-Cachay finden Sie HIER.

Die Präsentation des RSB Aachen finden sie HIER.

Die Dokumentation zur Netzwerkarbeit finden Sie HIER.

Den Presseartikel zur Auftaktveranstaltung IdS finden Sie HIER.

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Der RegioSportBund Aachen e.V. unterstützt die Aktionswoche der Arbeiterwohlfahrt

Jedes Jahr ruft die Arbeiterwohlfahrt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit zu einer Aktionswoche auf. Die diesjährige Aktionswoche der StädteRegion Aachen stand unter dem Motto "Gesundheit und Ernährung". 

Da ließ es sich der RegioSportBund Aachen nicht nehmen, die Veranstaltung zu unterstützten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde das Trainingsprogramm Life-Kinetik angeboten. Durch gezielte Übungen demonstrierte Life-Kinetik Trainer Torsten Schröder, wie eng Bewegung und kognitive Lernprozesse zusammenhängen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellten sich mit viel Freude und Elan dieser Herausforderung.

Für die AWO der StädteRegion ist Bewegung nicht nur für Ihre Mitarbeiter sondern auch die Kinder in den Kindertageseinrichtungen ein wichtiges Thema. Viele der Kitas sind in den letzten Jahren zum anerkannten Bewegungskindergarten geworden. In diesem Prozess wurde das Kita-Personal durch den RegioSportBund Aachen e.V. ausgebildet mit dem Ziel, Bewegung, Spiel und Sport in den Alltag der Kinder zu integrieren.

Den Presseartikel zu der Veranstaltung finden Sie HIER.

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„Purzelbaum“ feiert fröhliches Jubiläum

Eschweiler „Purzelbaum“ heißt sie schon lange, doch zehn Jahre Bwegungskindertagesstätte feierte das Familienzentrum Alte Rodung mit Bewegung, Tanz und Spaß nun. Das Regenwetter hielt das Team um Einrichtungsleiterin Kirsten Marangone nicht davon ab, ein rege besuchtes Fest mit zahlreichen Aktivitäten – kurzerhand nach drinnen verlegt – zu veranstalten.

Vor rund einem Jahrzehnt entstand aus einer Beobachtung eine Idee. Die Mitarbeiter am Kindergarten in der Waldsiedlung nahmen die Tendenz wahr, dass Kinder unerfahrener mit Bewegungen werden. Diese Problematik aufgreifend, informierten sich die Fachkräfte, wie sie die für die emotionale, kognitive und soziale Entwicklung bedeutsamen Bewegungsapparate der Kinder fördern können.
Nachdem man auf das Konzept des Bewegungskindergartens gestoßen war, bemühte sich der Kindergarten, als solcher anerkannt zu werden. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, weniger Möbel und mehr Freiraum, folgte prompt.

Mit Unterstützung des Trägers der Kita, den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler, kurz BKJ, bildeten sich die Mitarbeiter in sechstägigen Seminaren beim Landes- und Regiosportbund fort. Als alle erforderlichen räumlichen und personellen Bedingungen erreicht waren, freute sich das Team im Jahr 2007, als erste Betreuungseinrichtung in der Städteregion Aachen mit dem Zertifikat Bewegungskindergarten ausgezeichnet zu werden. Seither folgten zahlreiche Kooperationen und Ereignisse, die Kinder in verschiedenen Bildungsbereichen förderten. In wechselseitiger Zusammenarbeit mit der LSG, der ESG und dem Helene-Weber-Haus, bietet die Kita „Purzelbaum“ kostenneutrale Angebote und darf sich seit vergangenem Jahr auch Familienzentrum nennen. Kirsten Marangone, Leiterin der Einrichtung, blickte bei der Jubiläumsfeier erfreut auf die Entwicklung der vorigen Jahre zurück. Was Bewegung angeht, so Marangone, konnte ihr Team die Unerfahrenheit der Kinder in Fortschritte umwandeln. Eltern von Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren würden, erzählte Marangone ihre Erfahrungen, gezielt nach dem Bewegungskindergarten suchen und interessiert den Kontakt aufnehmen.
Das Qualitätsmerkmal bewegungsfördernd tragend, übertrug sich die positive Resonanz der vergangenen Jahre auf die Jubiläumsfeierlichkeiten am Freitagnachmittag. Dem Regen trotzend, wurden kurzfristig die Aktionen in die Räume des Familienzentrums verlegt. Zunächst begrüßte Marangone die zahlreichen Gäste und gab die Bühne frei für die Tanz-AG ihrer Kindertagesstätte, auf die zwei Gruppen der Eschweiler Sportgemeinschaft folgten.
Anschließend bot sich den Besuchern für mehrere Stunden Bewegungsparcours, Life-Kinetik durch Torsten Schröder, Torwandschießen, Kinderschminken und die Cafeteria für das leibliche Wohl an. Auch ein Clown bezog die Kleinsten eine Stunde lang auf lustige Art ein und sorgte für Interaktion und Bewegung.
Die Programmgestaltung des Nachmittags ging, anders wie vermutet werden könnte, von den Kindern aus, die vergleichbar mit einer Schülervertretung ein Parlament bilden und somit bei unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel Schultüte, Turnen und Feste ein Mitspracherecht haben. Ein paar Kinder aus jeder Gruppe treffen sich im Parlament und einigen sich auf verschiedene Entscheidungen.
So auch beim aktuellen Jubiläum, bei dem die Kinder die verschiedenen Aktionen zunächst selber erarbeiteten und mit Hilfe der Elternvertretung prüften, ob die Umsetzung realisiert werden kann. Das sei, so Marangone abschließend, ein weiteres Kennzeichen des Bewegungskindergartens „Purzelbaum“: selbstständig Grenzen kennenlernen und Probleme lösen.

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Sonderförderung "Sport für Flüchtlinge" des Landessportbundes

Auch im Jahr 2017 stellt das Land Nordrhein-Westfalen dem Landessportbund NRW einen Betrag von 250.000 Euro für die Unterstützung von Sportvereinen zur Verfügung, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren.

Alle Stadt- und Gemeindesportverbände und Sportvereine der StädteRegion wurden durch den Landessportbund per Email über die Förderung informiert.

Förderfähig sind Projekte und Maßnahmen mit Ausgaben von insgesamt mehr als 500 Euro, die im Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2017 stattfinden. Der Zuschuss beträgt 500 Euro. Die förderfähigen Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bewilligt.

Die Förderung kann ausschließlich über folgenden Link beim Landessportbund beantragt werden:  http://193.158.3.74/evasys_01/online.php?p=Sonderfoerderung2017

Mit der Förderzusage erhalten Sie auch die Informationen zum Verwendungsnachweis.

Anfragen zum Verfahren werden ausschließlich per Mail beantwortet und sind über folgende E-Mail Adresse möglich: Sport.Fluechtlinge(a)lsb.nrw

Mehrere Mitarbeiter/innen stehen hierbei für eine zeitnahe Beantwortung der Fragen zur Verfügung. Bitte sehen Sie daher von telefonischen Nachfragen ab.

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Geschichte BEWEGT Eschweiler!

Getreu dieser Aussage führte Herr Küpper vom Geschichtsverein Eschweiler durch das Quartier. Unsere Übungsleiterin Stefanie Lange begleitete die Spaziereinheit und war begeistert sowohl von der Gruppe, als auch von der Wissensvermittlung. Ihre Aussage: "So beginnen Bewegungsangebote im Quartier! Man lernt nicht nur in der Bewegung, sondern kann die Stärken und Schwächen seiner nahen Lebenswelt besser kennenlernen. Vielleicht sogar auch verbessern..."

Mit dem Förderprogramm des Landessportbundes NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW "Bewegt ÄLTER werden in NRW!" wird in Zukunft noch viel mehr möglich sein. Wir freuen uns darauf! Wer sich informieren möchte:
https://www.lsb.nrw/unsere-themen/bewegt-aelter-werden/

Neues Präsidium beim RSB Aachen

Den Zeitungsartikel als PDF finden Sie HIER.

Stützpunktvereinsförderung 2017 "Integration durch Sport"

Jetzt anerkannter Stützpunktverein werden!!!

Das Programm zur Stützpunktvereinsförderung "Integration durch Sport" 2017 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördert Vereine, die sich im Bereich der Integrationsarbeit im und durch den Sport engagieren. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Stützpunktvereine können mit einem Förderbetrag von bis zu 5.000 Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren gefördert werden.

Um anerkannter Stützpunktverein zu werden, muss der Verein ein Beratungsgespräch mit der
zuständigen Fachkraft beim RSB Aachen e.V. führen und auf Grundlage dieses Gesprächs einen Antrag stellen. Welche Kriterien ein anerkannter Stützpunktverein erfüllen muss, welche Maßnahmen generell gefördert werden können und wie die Antragstellung ablaufen kann erfahren Sie HIER.

Projekt der Grundschule Gressenich: Ein „Sportkarussell“

STOLBERG-GRESSENICH. Ob im Sport oder im Kulturbereich: Viele Vereine in Stolberg beklagen derzeit einen gewissen Nachwuchsmangel. Unter anderem die langen Schultage vieler Kinder sorgen dafür, dass Mädchen und Jungen kaum noch Freizeit haben, die sie beim Training oder bei einer Musikprobe verbringen könnten.

Die Idee liegt also nahe, die Vereine mit den Schulen zusammenzubringen. Eine besondere Aktion hat man sich an der Grundschule Gressenich ausgedacht: Dort gibt es seit Anfang des Schuljahres in Kooperation mit dem Regiosportbund ein „Sportkarussell“ – das erste seiner Art in der Städteregion.

Beim "Sportkarussel" lernen die Gressenicher
Kinder unter anderem den Turnsport kennen.
Foto: Gombert

Die Idee dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Im Jahresverlauf teilen sich mehrere Sportvereine einen bestimmten Zeitrahmen, in Gressenich ist das mittwochsnachmittags von 14.15 Uhr bis 16.45 Uhr. Während dieser Zeit schickt jeder der beteiligten Vereine jeweils für ein paar Wochen einen Übungsleiter an die Schule, um den Kindern eine bestimmte Sportart näherzubringen.

In Gressenich sind das die DJK Roland Stolberg (Judo), der Turnerbund Breinig (Turnen), die LG Stolberg (Leichtathletik) und der Tennisclub Blau-Weiß. Ganz bewusst außen vor ist beim Sportkarussell übrigens der allgegenwärtige Fußball. Kicken können die Kinder natürlich trotzdem: Es gibt eine Fußball-AG in Gressenich.

„Uns als Schule ist die Bewegung der Kinder sehr wichtig“, erklärt Petra Bleimann, Leiterin der Grundschule. Sie lege auch Wert darauf, dass beim Sportangebot im Nachmittag den Kindern Inhalte vermittelt werden, die über den regulären Sportunterricht der Schule hinausgehen.

 

Unterstützung der Krankenkasse

Und Astrid Schober, Ganztagskoordinatorin der Einrichtung, ergänzt: „Aus unserer Sicht ist es natürlich gut, wenn die Kinder ein attraktives Nachmittagsangebot bekommen mit qualifizierten Betreuern.“ Um diese zu finanzieren, hat die Schule Unterstützung der Krankenversicherung Actimonda bekommen.

Qualifizierte Übungsleiter während der Schulzeiten zu bekommen ist aber nicht nur ein finanzielles Problem: „Viele Übungsleiter sind beruflich eingebunden, so dass sie nicht ein ganzes Schuljahr über nachmittags an einer Schule sein können“, sagt Stephan Behrens von der DJK, der selbst Judo unterrichtet. Sechs bis acht Wochen seien jedoch machbar. Und wenn sich einige Kinder aufgrund des Angebots zum Schnuppertraining im Verein kommen, dann habe es sich gelohnt. Apropos Interesse: „Es ist natürlich in der Schule ein ganz anderes Umfeld als im Verein“, sagt Sylvia Beckers vom Turnerbund. Während im Verein nur die Kinder aufschlagen, die an einer Sportart Spaß haben und auch die Unterstützung ihrer Eltern, müsse man in der Schule alle Kinder für sein Programm begeistern. So wird der Turnunterricht zum regelrechten „Agententraining“ mit Schleichen, schnellem Laufen und Entlanghangeln.

 

Lohnend für die Vereine

Für die Vereine lohnt sich die Arbeit deshalb, weil sie die Möglichkeit haben, Anhänger ihrer Sportart zu finden. „Unser Altersdurchschnitt im Verein ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen“, sagt Jürgen Sonnen vom TC Blau-Weiß. Die Tennisleute seien bereits an drei Schulen im Stolberger Stadtgebiet aktiv, „und wir stoßen langsam an unsere Kapazitätsgrenzen.“ Sonnen sieht hier Chancen auch für andere Vereine, Werbung zu machen.

Beim Schulfest im Sommer haben alle Vereine die Möglichkeit, sich auch der Elternschaft zu präsentieren. „Wäre doch klasse, wenn die Kinder dann sagen: Guck mal Mama, bei dem habe ich Sport gemacht. Das macht Spaß, da will ich in den Verein“, sagt Petra Bleimann.

 

Von: Sarah-Lena Gombert

Letzte Aktualisierung: 8. März 2017

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Zusammen tanzen hält das Gehirn fit

Unser Tanznachmittag für Menschen mit und ohne Demenz in Herzogenrath war ein voller Erfolg!

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Stipendium "Junges Ehrenamt im Sport 2017"

Wir gratulieren den drei Stipendiatinnen aus der StädteRegion!!!

Neue Fachkraft für das Landesprogramm "Integration durch Sport" beim RSB Aachen

Seit Januar diesen Jahres hat die neue Fachkraft für das Landesprogramm "Integration durch Sport" ihre Tätigkeit beim RSB Aachen aufgenommen. Mit der Einrichtung dieser Fachkraftstelle eröffnen sich für die Stadt- und Gemeindesportverbände und ihre Sportvereine in der Städteregion neue Möglichkeiten im Bereich der Integrationsarbeit aktiv zu werden. Das Video des Landessportbundes NRW erklärt, wie Mitglieder durch die "Fachkräfte für Integration durch Sport" Hilfe erhalten und optimal unterstützt werden können. Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie HIER.

Sportförderung: RSB übernimmt Verantwortung im Altkreis

In der Praxis galt die Regelung bereits seit dem 1. Januar, nun haben die Städteregion und der Regiosportbund Aachen (RSB) auch offiziell die Sportförderung im Altkreis auf eine neue Basis gestellt.

Besiegelten in Anwesenheit von Mitarbeitern beider
Seiten nun auch offiziell die Übernahme der
Sportförderung durch den Regiosportbund (RSB):
Städteregionsrat Helmut Etschenberg (vorne Mitte)
und RSB-Präsident Klaus Offergeld (vorne links).
Foto: Städteregion; Von: gro

Zunächst für vier Jahre, so sieht es die von Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Regiosportbund-Präsident Klaus Offergeld unterzeichnete Vereinbarung vor, übernimmt der RSB die Antragsverwaltung und die Auszahlung der Sportfördermittel. Damit wird Punkt 22 aus dem von Etschenberg im Sommer 2016 vorgelegten Strukturkonzept ab sofort umgesetzt.

„Der Sport befindet sich genau wie andere Bereiche im gesellschaftlichen Wandel. Durch unsere Partnerschaft schaffen wir zukunftsfähige Strukturen für die Fördermöglichkeiten, aber auch die Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlich Tätigen“, sagte Etschenberg bei der Kooperationsunterzeichnung und ergänzte: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Klaus Offergeld betonte derweil, dass es „ein wichtiges Zeichen auf dem Weg ist, dass sich der Sport in der Region nun besser selbst organisieren kann“.
119.500 Euro pro Jahr

Dieses Argument dürfte dann auch schwerer wiegen als die geringfügigen Einsparungen im Personalbereich (jährlich 2300 Euro), die die Städteregion durch die neue Zusammenarbeit erzielen wird. Auch die Höhe der Gesamtförderung ändert sich nicht wesentlich. Statt der bisher 122 500 Euro stehen in den kommenden Jahren jeweils 119 500 Euro zur Verfügung. Allerdings muss der Regiosportbund mit dieser Summe auch den personellen Mehraufwand abdecken, der sich durch die Übernahme der bislang von der Verwaltung erledigten Aufgaben ergibt. Der RSB hat hierfür 6900 Euro veranschlagt.

Einher geht die Kompetenzverlagerung mit der Einführung neuer Förderrichtlinien. Sie sehen vor, dass auch weiterhin eine Pro-Kopf-Pauschale für jugendliche Vereinsmitglieder sowie Zuschüsse für die Anschaffung von Sportgeräten und Geräten für die Vereinsarbeit gezahlt werden.

Allerdings werden die Mittel reduziert – auf 2,25 statt 2,75 Euro pro Jugendlichem und 26.000 statt 45.500 Euro für Material –, um Spielraum für neue Tätigkeitsfelder zu schaffen. Diese sind die verstärkte Förderung von Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Übungsleiter, die Talentförderung für Jugendliche, die bei überregionalen Wettkämpfen starten, Stipendien für das „junge Ehrenamt“ sowie der sogenannte Experimentierbereich
, in dem neben Kooperationen und Fusionen auch „zukunftsweisende Projekte“ gewürdigt und finanziell unterstützt werden sollen.

Die Sportförderung war bisher im städteregionalen Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung angesiedelt. Dass dies nun nicht mehr der Fall ist, löst bei Adolf Mainz keine Wehmut aus. Im Gegenteil: „Die Sportförderung liegt uns sehr am Herzen. Angesichts der vorhandenen Ressourcen war die neue Vereinbarung der absolut richtige Schritt“, zeigt sich der Amtsleiter überzeugt.

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Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2017" ist da!

Auf 46 Seiten informieren wir Sie über unsere Aus- und Fortbildungsangebote für das Jahr 2017!

Neben unseren klassischen Lizenz-Ausbildungen wie "Gruppenhelfer", "Übungsleiter/Trainer-C-Breitensport" und "Bewegungsförderung" liegen unsere Schwerpunkte in den vielfältigen Lizenz-Fortbildungen zu aktuellen Fitness- und Gesundheitstrends für Erwachsene und Ältere. Ein völlig neuer Bereich stellt das Arbeiten mit Flüchtlingen dar. Angebote aus dem Vereinsmanagement wie Haftung, Recht und Versicherung runden unser Programm ab.

Anmelden können Sie sich online über das Qualifizierungsportal des Landessportbundes oder per Mail/postalisch über unser Anmeldeformular.

Unter unserer Rubrik Qualifizierung erhalten Sie weitere Informationen.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

Sich selbst verteidigen und Selbstbewusstsein stärken

Der RegioSportBund Aachen e.V. richtet gemeinsam mit dem DJK Roland Stolberg e.V. und dem Judo-Club Asahi e.V. den "Tag des Judo" am Ritzefeld-Gymnasium in Stolberg aus.

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Bewegt älter werden - wer möchte das nicht?

Der Judoclub Asahi Stolberg e.V. lädt Sie dazu ein, mit Spiel und Spaß den Judosport kennenzulernen.

Wann: Am Freitag 9. Und 16. Dezember 19:15 – 20:45 Uhr

Wo: In der Gymnastikhalle der Berufsschule/ Obersteinfeld

Bringen Sie viel Neugier und Ihre Sportkleidung mit. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Sport hat viele Vorteile nicht nur für junge Menschen:

  • Ein Leben lang beweglich bleiben
  • Krankheiten der Muskulatur, Knochen, des Herz- Kreislaufsystems und auch des Gehirns können vorgebeugt werden
  • Selbstbewusstsein wird gestärkt
  • Die Lebensqualität wird gesteigert
  • Sport in der Gemeinschaft macht Spaß

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Wer sich bewegt lebt gesünder.

Was erwartet Sie?

  • Spielerisches Aufwärmen
  • Neue Bewegung erleben
  • Stärkung der Muskulatur
  • Fallen ohne zu stürzen
  • Werfen ohne hart zu fallen

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„Tag des Judo“: Schüler lernen den sanften Weg

Aufmerksamkeit und Konzentration erfüllen die Sporthalle. Die Blicke richten sich auf das Geschehen in der Mitte der großen blauen Mattenfläche. Ein Wurf über die Schulter und schon liegt der Judoka auf dem Boden. Sieht einfach aus, doch dahinter steckt viel Technik und jahrelanges Training. Am „Tag des Judo“ zeigt der Budo-Club Eschweiler Schülern erste Grundübungen des Judo-Sports.

Beim Judo ist unter anderem Körperbeherrschung gefragt. Beim „Tag des Judo“ lernten 200 Eschweiler Schüler die Grundtechniken der Sportart kennen. Foto: Laura Laermann

Über 200 Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule und der Willi-Fährmann-Schule nahmen an dem Projektunterricht, der über vier Tage ging, teil. In ganz Deutschland waren es im vorigen Jahr 54 000 Schüler, die bei der Aktion des Deutschen Judo-Bundes mitgemacht haben. „Ziel der Aktion ist die Kooperation zwischen Vereinen und Schulen nachhaltig auszubauen“, erklärt Anne Mödl vom Regiosportbund Aachen.


Basisübungen der Judotechniken

Zunächst geben die Trainer eine kurze Einführung in den Judosport. Nach dem Aufwärmen beginnen die Schüler mit Zweikampfspielen, danach geht es weiter mit Basisübungen der Judotechniken. „Zunächst beginnen wir mit Übungen mit wenig Körperkontakt, weil viele sich erst einmal daran gewöhnen müssen“, erklärt Arthur Westerkamp, Trainer und Jugendleiter. „Zudem fangen wir auf dem Boden an, da das Verletzungsrisiko geringer ist als im Stand.“

Jede Übung machen die Trainer zunächst vor und erklären, wie es geht und was zu beachten ist, danach sind die Schüler dran. Bei einer der Bodenübungen liegt eine Person flach auf dem Rücken, die andere Person legt sich mit dem Bauch quer darüber und versucht den Gegner festzuhalten. Nun muss der Untere versuchen, sich zu befreien, indem er sich auf den Bauch dreht. Dabei darf er den Oberen auch mit den Händen wegschieben.

Die Schüler probieren sich an der Übung, dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Dies hängt mit Körpergröße und -gewicht zusammen. Im Judo wird nicht nur nach Geschlecht und Alter, sondern auch nach Gewicht unterschieden. Auch bei der nächsten Übung spielt dies eine Rolle. Zwei Personen stellen sich dabei gegenüber, jeder auf einer eigenen Matte.

Zur Erklärung: Beim Judo bilden mehrere kleine Matten aneinander gelegt ein riesige Trainingsfläche. Die Partner legen sich gegenseitig eine Hand auf die Schulter und eine Hand auf den Oberarm. Eine kurze Abfrage, ob der jeweils andere bereit ist, und dann heißt es anpacken und den Gegner mit Kraft nach hinten schieben, bis ein Fuß außerhalb der Matte ist.

Eine recht simple Judoübung im Stehen, die sich gut für den Anfang eignet, wie der Trainer erklärt. Der japanische Kampfsport hat aber noch viel mehr zu bieten. Neben Boden-, Fall-, Hebel-, Schlag- und Festhaltetechniken gibt es die verschiedensten Würfe. „Das beeindruckende beim Judo ist, dass man den Gegner durch dessen eigene Kraft zu Boden bringen kann“, erklärt Pressewart und Trainer Michael Degenhart. „Man kämpft also nicht aktiv, sondern passiv. Die Übersetzung von ,Judo‘ beschreibt es ganz gut: der sanfte Weg.“

Weniger sanft wird die Stimme von Arthur Westerkamp, wenn zu viel Lärm in der Halle ist. Dann lässt er sein lautes Organ die Sache regeln und ruft „Mate“. Der japanische Begriff bedeutet so viel wie „Ruhe und Zuhören“. Das Verhalten im Training und der Umgang der Sportler untereinander ist im Judo ein wichtiges Anliegen. „Wir haben zehn Judowerte, zu denen beispielsweise Höflichkeit und Selbstbeherrschung gehören“, erklärt Leon Cremers, Jugendwart und Trainer des Budo-Clubs. „Diese gelten nicht nur für das Training, sondern auch für den allgemeinen Umgang miteinander oder bei gemeinsamen Treffen in der Freizeit.“ Denn das Gemeinschaftsleben im Budo-Club gestaltet sich aus einem jährlichen Zeltlager, Tagesausflügen und einem Familientag, die neben Training und Wettkämpfen angeboten werden.

„Rangeln und Raufen“

Der Projektunterricht mit Schülern ist sowohl für den Budo-Club, als auch für die Schulen eine Besonderheit. „Der Lehrplan sieht ,Rangeln und Raufen‘ vor. Dazu gehören zum Beispiel in den unteren Jahrgangsstufen Zweikampfübungen“, erklärt Hans Mainz, Sportlehrer an der Liebfrauenschule. Die meisten Schüler haben daher heute viel Neues gelernt: „Ich suche noch nach der richtigen Sportart für mich und kann mir gut vorstellen, nochmal ein Probetraining mitzumachen“, sagt der 14-Jährige Naigel.

Auch Selbstverteidigung sei immer wieder Thema im Sportunterricht, erklärt Mainz. In diese Richtung können sich der Budo-Club Eschweiler und der Regiosportbund ein weiteres gemeinsames Projekt vorstellen. Beim Tag des Judo hat die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert. „Wir hoffen, bei den Schülern Interesse für den Judosport zu wecken“, sagt Degenhart.

Für jedes Alter ist etwas dabei: Es gibt eine Trainingsgruppe für fünf- bis neunjährige Kinder, eine Jugendgruppe bis 16 Jahre und eine Erwachsenengruppe. Auch Wettkampfsport ist von klein auf möglich. „Wichtig ist, dass die Kinder dabei Spaß haben“, macht Westerkamp deutlich. „Es geht nicht ums Gewinnen, sondern wir möchten, dass die Kinder Erfolgserlebnisse haben.“

Am Unterricht Interessierte können beim Budo-Club Eschweiler mittwochs ab 17 Uhr und freitags ab 16.30 Uhr ein Probetraining absolvieren.

Von: Laura Laermann
21. November 2016

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Seniorenwoche: Sport ist das beste Medikament ohne Nebenwirkung

Eschweiler. Sport ist nicht nur gesund, Sport macht gesund. „Gäbe es ein Medikament mit so guten Wirkungen und quasi ohne Nebenwirkungen, jeder Arzt würde es verschreiben“, versichert Claudia Löhmann vom SV Germania Dürwiß. Gemeinsam mit dem Regio-Sportbund Aachen, der seine Geschäftsstelle in Eschweiler hat, stellte Löhmann am Mittwochabend im Seniorenzentrum an der Marienstraße das Programm „Bewegt älter werden in NRW“ vor.

In der einen Hand ein Rhythmus-Ei, in der anderen ein Ledersäckchen: Torsten Schröder stellte Life Kinetik vor. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Das Tolle an diesem Medikament namens Bewegung: Es muss nicht einmal etwas kosten. Etwas Gymnastik, Wandern oder Joggen kann man ohne finanziellen Aufwand. Schöner ist es natürlich im Verein, versichert Löhmann, die auch Reha-Sport im Krankenhaus und Kurse an der Volkshochschule leitet. Apropos Rehabilitation: Solche Angebote werden von Krankenkassen ganz oder teilweise finanziert.

„Die Sportvereine sind zentrale Anbieter von hochwertigen und bedarfsgerechten Sport- und Bewegungsangeboten für die Generation der Älteren“, weiß Ingrid Schäfer, Geschäftsfüherin des Regio-Sportbundes Aachen.

Was Sport bei älteren Menschen bewirkt, körperlich und geistig, machten bei der Veranstaltung am Mittwoch in Theorie und Praxis Anne Mödl vom Regio-Sportbund und der Life-Kinetik-Trainer Torsten Schröder deutlich. Life Kinetik ist so etwas wie Jogging für‘s Gehirn. Mit Koordinationsübungen werden zugleich körperliche und geistige Fitness gefördert.

Das probierten die Besucher der Veranstaltung gleich einmal aus, unter der Anleitung des auch als Tanzlehrer tätigen Trainers Schröder. Und sie merkten: Es ist ganz schön schwierig, mit einer Hand ein Rhythmus-Ei zu schütteln und mit der anderen ein Ledersäckchen hochzuwerfen und dann wieder zu fangen. Und wenn das klappt, kommt gleich die nächste Herausforderung: Das Säckchen nicht nur zu werfen, sondern vor dem Auffangen einmal mit der Hand zu umkreisen.

Die steigende Schwierigkeit ist gewollt: „Keine dieser Übungen wird so lange trainiert, dass eine Automatisierung eintritt“, erläutert Schröder. Life Kinetik hat das Prinzip, dass Bewegungen ausgeführt werden, während gleichzeitig das Gehirn bei diesen spielerischen Übungen immer neu angeregt und herausgefordert wird.

Laut Torsten Schröder hat diese neue Trainingsform positive Auswirkungen nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und Menschen im Berufsleben: „Kinder werden kreativer, Schüler werden konzentrierter, Sportler werden leistungsfähiger, Berufstätige werden stressresistenter, Senioren werden aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.“

Das mit den Gefahrensituationen ist ein Punkt, den auch Anne Mödl von Regio-Sportbund bestätigt: Senioren, die Sport treiben, stürzen seltener. Es sei nun einmal so, dass im Alter die Knochen und Gelenke schwächer werden, dass die Muskeln abbauen, das Immunsystem schwächer wird und die Geisteskräfte nachlassen.

Aber: Dieser biologische Abbau kann hinausgezögert werden. Der menschliche Körper sei ein Minimalist – „alles, was wir nicht einsetzen, wird abgebaut“. Das gilt dann auch anders herum. Bewegen sich Körper und Geist, steigert sich auch die körperliche und geistige Beweglichkweit.

Den Muskelaufbau kann man messen, berichtet Anne Mödl: Nach einem zweimonatigen Kraft- und Gleichgewichtstraining mit Menschen ab Rentenalter lag der Muskelzuwachs bei den über 90 Jahre alten Teilnehmern bei 12 Prozent, der Kraftgewinn bei 174 Prozent, die Geh-Geschwindigkeit stieg um 49 Prozent. Die Zahl der Stürze hingegen nahm um 32 Prozent ab.

Um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, muss man aber nicht warten, bis man 90 ist. Claudia Löhmann wies in ihrem Vortrag auf die Vorteile eines aktiven Alters hin: „Wir wollen gar nicht so sehr die Leute zum Sport bringen, sondern Aktivität in den Alltag.“ Das geht mit Radeln, mit einem Tanzkursus, mit Wassergymnastik – es gibt viele Möglichkeiten. Für Senioren seien Schwimmen, Wandern und Gerätetraining besonders geeignet.

Auch Präventionssport sei wichtig, um Krankheiten vorzubeugen – der Deutsche Turnerbund bietet dazu den Bewegungskursus „Fit bis ins hohe Alter“ an. Wofür auch immer man sich entscheidet: viel Spaß mache es gemeinsam mit anderen Menschen. Deshalb seien Sportvereine wichtig. Sie bieten nicht nur Bewegung, sondern auch Geselligkeit.

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf , 10. November 2016

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Sporthelferausbildung am Gymnasium der Stadt Würselen

"Diese Schüler sind uns eine große Hilfe."

Endlich sind sie da. Letzte Woche trudelten per Post die lang ersehnten Sporthelfer- T-Shirts sowie die Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme an der Sporthelferausbildung ein. So konnten diese endlich an die 24 ausgebildeten Sporthelfer des Gymnasiums Würselen überreicht werden.

In einer einwöchigen Kompaktausbildung vor den Ferien, in der Projektwoche der Schule, wurden die Sporthelfer von Herrn Zimmer-Möller, Frau Corban und Herrn Simons auf die Sporthelfertätigkeit vorbereitet. Vier Sportlehrer/Innen des Gymnasiums Würselen erlangten ihre Ausbildungsberechtigung im Januar bei einer Fortbildung in Würselen, organisiert vom RegioSportBund Aachen e.V., der Bezirksregierung Köln sowie der Sportjugend NRW.

Die Schülerinnen und Schüler unterstützen die Schule im Ganztag in verschiedenen Bereichen. Alleine fünf Sport-AG's werden durch die Sporthelfer geleitet. Auch bei der Betreuung der zahlreichen Schulmannschaften und bei Schul- und Sportfesten kommen die Sporthelfer zum Einsatz. Geplant ist ebenfalls eine Einbindung der Sporthelfer/innen im Pausensport. So sind die Sporthelfer der Schule eine große Hilfe.

 

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Familienzentrum erneut als Bewegungskindergarten ausgezeichnet

Eschweiler-Pumpe. Computer und Fernseher mögen Unterhaltsames bieten, eines fördern sie allerdings nicht: die Freude an der Bewegung. Da für sportliche Aktivitäten gilt, möglichst früh zu beginnen, nahm das Familienzentrum „Purzelbaum“ die Idee auf, jede Menge Aktivitäten in den Kita-Alltag aufzunehmen.

Spielspaß für Jung und Alt: Im Familienzentrum „Purzelbaum“ an der Alten Rodung gehört das Schwungtuch zum Alltagsgerät. Die Einrichtung wurde nun erneut als Bewegungskindergarten zertifiziert. Foto: Patrick Nowicki

Mehr noch: Die Leichtathletik-Sportgemeinschaft Eschweiler und ESG Turnen unterstützen das Kita-Personal als Kooperationspartner bei ihrer Arbeit. Diese Zusammenarbeit wurde nun wieder urkundlichen belegt, denn der Regiosportbund zeichnete die Einrichtung als Bewegungskindergarten aus.

Diese Zusammenarbeit hat mehrere Gewinner. Die beiden Vereine bringen ihr Wissen um die Trainingslehre mit ein und bekommen so unmittelbaren Kontakt zu Eltern und Kindern. Der eine oder andere wird dann tatsächlich Mitglied, wie die beiden Vorsitzenden Hans-Günter Hirsch (LSG) und Günter Koch (ESG) bestätigen.

Manches Angebot der Clubs richtet sich auch an die Jüngsten: Beim LSG-Volkslauf starten die Bambini über 300 Meter. Dort machen viele „Purzelbaum“-Kinder erste Lauferfahrungen. Die ESG bietet unter anderem auch Eltern-Kind-Turnen an.

Der Präsident des RegioSportBundes, Klaus Offergeld, kennt die Probleme und weiß, dass beide Seiten profitieren: „Es ist heute so, dass die Kinder nicht mehr zu den Vereinen kommen, sondern der Verein kommt zu den Kindern.“ Dies sei auch eine Folge der Ganztagsbetreuung, weil am Nachmittag nur noch wenig Zeit für Training oder andere Aktivitäten sei. Projekte wie Bewegungskindergärten sorgen dafür, dass die Kleinen dennoch früh sportliche Betätigung erfahren.

Von den 310 Kindertagesstätten in der gesamten Städteregion Aachen sind inzwischen 25 in den vergangenen Jahren zertifiziert worden. Dies bedeutet nicht nur, dass verschiedene Bewegungsangebote gemacht werden, sondern das Kita-Personal wird auch entsprechend geschult. 15 Fortbildungsstunden pro Jahr sind es im Familienzentrum „Purzelbaum“. Seit dem Jahr 2007 ist die Einrichtung an der Alten Rodung dabei. Sie war damit eine der ersten in der Städteregion, die sich an dem Landesprogramm beteiligte.

Im Kita-Alltag toben und tollen die Kleinen also nicht nur auf dem Außengelände, auch in den Gruppenräumen legt man immer Wert darauf, dass sich die Kinder bewegen. Unter Anleitung darf dann auch mal auf einem Stuhl geturnt werden. Selbst bei einem Brettspiel hocken sie nicht nur um einen Tisch: Beim Laufmemory zum Beispiel liegen die Karten auf der anderen Seite des Raumes. Man muss also einige Meter zurücklegen und gleichzeitig wird das Gedächtnis trainiert.

Für die Mitarbeiter in der Kita der BKJ (Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler) war es selbstverständlich, den Bewegungsgedanken auch im pädagogischen Konzept zu verankern. „Es gibt viele Alltagsmomente, die mit Bewegungsangeboten verbunden werden können“, berichtet die Leiterin des Familienzentrums, Kirsten Marangone.

Sie habe zudem die Erfahrung gemacht, dass sich Eltern bewusst diese Einrichtung für ihre Sprösslinge aussuchen, weil sie das Bewegungskonzept begrüßen. „Viele junge Familien sind in den vergangenen Jahren zugezogen“, sagt sie. Der erste Kontakt zu den Vereinen erfolge dann auch in der Kita. An dieser Stelle schließt sich der Kreis: So gewinnen Vereine und Familienzentrum gleichermaßen bei der Kooperation.

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Der RSB Aachen gemeinsam mit dem SSV Herzogenrath beim Aktionstag „Engagiert in Merkstein“

Am 16.09.2016 fand der Aktionstag „Engagiert in Merkstein“ statt. Das Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ der Stadt Herzogenrath und das Quartiersbüro „Mitten in Merkstein“ des AWO-Kreisverbandes Aachen-Land hatten ehrenamtliche Vereine und Verbände dazu aufgerufen, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über Ihre Angebote für Senioren zu informieren.

Der RSB Aachen und der SSV Herzogenrath nutzten diese Gelegenheit und beantworteten gemeinsam mit dem Judoclub Merkstein Fragen rund um das Thema Sport und Bewegung. Die Besucher erhielten Informationen zu passenden Sportangeboten und Sportvereinen in ihrer Umgebung sowie dem Deutschen Sportabzeichen, das auch noch bis ins hohe Lebensalter abgelegt werden kann. Hintergrund dieses Engagements ist das vom Landessportbund NRW ins Leben gerufene Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW“, in dem der LSB gemeinsam mit den Sportverbänden, den Stadt- und Kreissportbünden und den Sportvereinen spezielle Bewegungsangebote für Menschen im höheren Lebensalter entwickelt.

Doch bei den Gesprächen blieb es nicht allein. Auch für körperliche Aktivität wurde gesorgt. Torsten Schröder, Referent des RSB Aachen, stellte Life Kinetik vor, eine neue Trainingsform, die das Gehirn mittels nicht alltäglichen koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben ein Leben lang vor neue Herausforderungen stellt.

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Kooperation: Frische Kräfte für den Vereinssport

 Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben.

Von: niju (www.aachener-zeitung.de)
Letzte Aktualisierung: 6.09.2016, 14:39 Uhr

Zertifizierte Betreuerinnen und Betreuer: 30 junge Erwachsene haben am Berufskolleg Stolberg/Simmerath eine Qualifikation für den Ganztag und den Vereinssport erworben. Foto: N. Junker  

 

Stolberg. Betritt man die Mehrzweckhalle des Berufskollegs Stolberg/Simmerath, die unter anderem auch für den Sportunterricht genutzt werden kann, fällt eines sofort ins Auge: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt“, lautet der Schriftzug eines Bildes an der Wand.

Ein Sinnbild für den Weg 30 junger Erwachsener, die im Rahmen ihrer schulischen Laufbahn eine Ausbildung zum qualifizierten Mitarbeiter für den Ganztag und den Vereinssport erworben haben.

BeSS-Bewegung

Am vergangenen Montag fand nun schließlich die Zertifikatsübergabe BeSS-Bewegung, Spiel und Sport für Sechs- bis Zwölfjährige, für die angehenden Erzieher statt. Zusätzlich zur regulären Erzieherausbildung werden sportbegeisterte junge Leute durch den Ausbildungsgang dazu qualifiziert, Kindersportgruppen in verschiedensten Formen kompetent anzuleiten. Dieses Bildungsangebot des Berufskollegs konnte erstmalig aufgrund einer Kooperation mit dem Regio-Sportbund Aachen und dem Landessportbund stattfinden.

„Unsere Kooperation trägt nun erste Früchte. Bereits im Herbst des Jahres 2014, wurde ich von Sportlehrer und Ausbilder Tobias Schiller zum ersten Mal auf solch eine Kooperation angesprochen“, erzählt Ingrid Schäfer, Geschäftsführerin des Regio-Sportbundes Aachen. Der Grundgedanke des Projekts ist einfach: Den Schülern sollen bessere Bewerbungschancen und ein einfacherer Berufseinstieg mitgegeben werden und Sportvereine und Organisationen sollen vom Wissen qualifizierter Mitarbeiter profitieren.

Die Begeisterung der Schüler für den Sport sei besonders hervorzuheben, betonen die Verantwortlichen. Die Kooperation nehme somit eine Vermittlungsrolle zwischen der Integration junger Menschen und beruflichen sowie sozialem Engagement im Bereich Sport ein.

„Ich durfte Sie in den letzten zwei Jahren auf ihrer Reise begleiten. Daher freue ich mich besonders über Ihre erfolgreiche Teilnahme. Sie sind der Teil eines Pilotprojekts, denn Sie sind der erste Jahrgang, der die Qualifizierung zum staatlich anerkannten Erzieher erwerben konnte.

Wir als Schule und ich persönlich als Sportlehrer führen diese Ausbildung im Sinne des Landes- und des Regio-Sportbundes durch. Ich freue mich sehr, Sie heute hier treffen zu können, denn ich konnte im Unterricht erleben, wie sportbegeistert Sie sind und wie viel Interesse Sie gezeigt haben“, sagt Sportlehrer Tobias Schiller.

Viele Vereine, Kindertagesstätten und Schulen der Region sind immer wieder auf der Suche nach Übungsleitern.

Persönlichkeit stärken

Qualifizierte Mitarbeiter auszubilden und auch die Persönlichkeitsentwicklung zu stärken ist daher das erklärte Ziel von Berufskolleg und Sportverband. „Wir wissen alle wie wichtig Bewegung ist – gerade für Kinder. Unabhängig von der Gewichtsproblematik ist Bewegung auch für den Erwerb von Wissen sehr wichtig. Ich hoffe, dass es uns gelungen ist Ihnen eine bestimmte Haltung zu vermitteln. Sport hat auch etwas mit Selbstbehauptung zu tun, er bedeutet etwas zu schaffen und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Durch ihre Qualifizierung haben Sie bewiesen, dass auch Sie einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht haben“, so Schulleiterin Ingrid Wagner in ihrer kurzen Ansprache an die Studierenden.

Im Anschluss an die Übergabe der Zertifikate tauschte man sich in gemütlicher Runde aus und feierte den Erfolg des Projekts mit einem Glas Sekt.

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Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Flüchtlingshilfe gefährdet nicht die Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verweist darauf, dass Sportvereine nicht ihre Gemeinnützigkeit gefährden, wenn sie Flüchtlingen helfen und diese beispielsweise beitragsfrei am Training teilnehmen lassen. Verwaltungsvereinfachungen und Ausnahmen von bestehenden Regelungen sollen helfen, das ehrenamtliche Flüchtlingsengagement unter anderem in Vereinen zu unterstützen.

 Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dosb.de/de/sportentwicklung/sportentwicklungs-news/detail/news/dosb_informiert_sportverbaende_fluechtlingshilfe_gefaehrdet_nicht_die_gemeinnuetzigkeit/

 Hinweis: Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge in Sportvereinen sichergestellt. Informationen dazu gibt es hier!

Informationsveranstaltung für Sportvereine – Strukturen und Leistungen des organisierten Sports

Sporthelferausbildung – Unterstützung für den Schul- und Vereinssport

Die Ausbildung zum Sporthelfer bietet engagierten Schülern (ab ca. 13 Jahren) die Möglichkeit, sich für eine Beteiligung bei der Durchführung von Sportveranstaltungen zu qualifizieren. Die formale Qualifikation zum „Sporthelfer“ wird durch ein offizielles Zertifikat dokumentiert und kann auch für die Tätigkeit in Sportvereinen hilfreich sein. Dadurch wird eine langfristige, die Schulzeit überdauernde Bindung junger Menschen an den Sport nachhaltig gefördert. Sporthelfer haben die Möglichkeit, an Gruppenhelfer-II-Lehrgängen teilzunehmen und damit den Grundstein für die Erlangung einer Übungsleiter-C Lizenz zu legen.

Ein wesentliches Ziel der Sporthelferausbildung ist die Verknüpfung von Schul- und Vereinssport. Für Schüler, die bisher nicht im Vereinssport eingebunden sind, werden bereits in der Ausbildung Kontakte zu ortsansässigen Vereinen geknüpft, z.B. durch Hospitationen in Vereinen. Schulen und Vereine werden dabei durch den RegioSportBund Aachen unterstützt.

Lehrerqualifikation Sporthelfer am 26./27.01. im Gymnasium Würselen 

Lehrkräfte, die Sporthelferinnen und Sporthelfer im Rahmen schulischer Maßnahmen ausbilden möchten, müssen die Befähigung für das Erteilen von Sportunterricht erworben haben. Die Berechtigung für das Ausbilden von Sporthelferinnen bzw. Sporthelfern erhalten sie durch die Teilnahme an Qualifizierungsmodulen, die gemeinsam mit der Sportjugend NRW angeboten und in zwei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen durchgeführt werden. Diese Fortbildung fand erstmals lokal in der Städteregion statt, organisiert vom RegioSportBund Aachen und gemeinsam von der Bezirksregierung Köln (Schulsportberater Marco Effing und Ulrich Brand) und der Sportjugend NRW (Markus Strauch) durchgeführt. Die notwendigen Räumlichkeiten wurden vom Gymnasium Würselen zur Verfügung gestellt, die Verpflegung vom Mensaverein der Schule. Für diese Unterstützung bedankt sich der RegioSportBund Aachen ganz herzlich bei allen Beteiligten.

Mit der Übergabe von Ballsäcken wollen die Träger des Sporthelfer-Programms, zu denen u. a. das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW und die Sportjugend NRW zählen, die Schulen belohnen, die das Sporthelferprogramm  auch aktiv durch die regelmäßige Ausbildung von Sporthelfern und die enge Zusammenarbeit mit ortsansässigen Sportvereinen unterstützen.

Ballsackübergabe durch Ralf Said (Berater für den Schulsport) und Ingrid Schäfer (Koordinierungsstelle Ganztag RSB Aachen) an das Gymnasium Würselen: v.l. Josef Kuck (Gym. Würselen), Ralf Said,Brian Simons, Cordula Corban (Gym. Würselen), Ingrid Schäfer, Achim Zimmer (Gym. Würselen) und Markus Strauch (Sportjugend NRW)

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Projektförderungen "Sport für Ältere" - Gemeinsam sportlich sein

Das Förderprojekt "Gemeinsam sportlich sein!" vom Landessportbund NRW und der Sparda-Bank West fördert Vereine, die ein Sport- und Bewegungsangebot für die Altersgruppe der 55- bis 70- Jährigen anbieten. Schon letztes Jahr haben zahlreiche Vereine dieses Angebot wahrgenommen. Nun gibt es eine neue Ausschreibung 2015/2016, für die sich noch nicht geförderte Vereine bewerben können!

 

Weitere Informationen und Unterlagen zum Förderprojekt finden Sie hier:

http://www.vibss.de/service-projekte/bewegt-aelter-werden/foerderungen-projekte/#panel639

Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2017" ist da!

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