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Neue Infos über Veränderungen im europäischen Datenschutzrecht

Das europäische Datenschutzrecht wird vereinheitlicht: Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz lösen vom 25. Mai 2018 an bisherige nationale Bestimmungen ab. Damit gehen Veränderungen für Organisationen einher, die personenbezogene Daten teilweise oder ganz automatisiert verarbeiten oder speichern. Somit sind auch Vereine betroffen.

Informationen zur DSGVO finden sie HIER.

Die Checkliste für Vereine finden sie HIER.

Viele glückliche Gesichter bei Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen am Tivoli.

StädteRegion Aachen: Einmal auf dem Tivoli Fußball spielen – dieser Traum ging für etliche Grundschüler aus der StädteRegion Aachen jetzt in Erfüllung. Bei der 2. Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen kämpften Mädchen– und Jungenmannschaften mit vollem Einsatz um den Titel „Städteregionsmeister im Fußball“. Durchsetzen konnten sich am Ende zwei Grundschulen aus Aachen: die Mädchen der Gemeinschaftsgrundschule am Lousberg sowie die Jungen der katholischen Grundschule Höfchensweg.

Am Ende gab es eine große Siegerehrung, zu der alle
Mannschaften noch einmal auf den Rasen kamen. Sie
wurde durchgeführt von Susanne Schwier
(Dezernentin der Stadt Aachen), Claudia Mörl
(Stadtsportbund Aachen), Verena Hennes
(RegioSportBund Aachen) und Constantin Mertens
(Schulrat für die StädteRegion Aachen). Alle
Schülerinnen und Schüler bekamen einen
Teilnehmerpokal und Urkunden. Die Mannschaften auf
den Medaillenplätzen erhielten außerdem einen
Trikotsatz und Siegerpokale. Urheber: Ralf Röger

Insgesamt nahmen 32 Mannschaften aus der gesamten StädteRegion an dem Turnier in und um den Tivoli teil. In den zwei Finalspielen, die auf dem Rasen des Tivolis stattfanden, standen sich dann die vier stärksten Teams gegenüber. Dabei siegten die Mädchen der Schule am Lousberg deutlich mit 4:0 gegen das Team der katholischen Eduard Mörike Schule (Eschweiler). Bei den Jungen war es etwas knapper, mit einem1:0 konnte sich die Mannschaft der Grundschule Höfchensweg den Sieg gegen die katholische Grundschule Oidtweiler (Baesweiler) sichern. Während des Turniers herrschte zeitweise Stimmung wie bei einem echten Profispiel. Das war nicht nur dem Veranstaltungsort und der Stadionansage zu verdanken, sondern darüber hinaus den Fangesängen der Zuschauer auf der Tribüne, die teilweise auch von Trommelnbegleitet wurden.

Für die kleinen Kicker kam auch zwischen den Spielen keine Langeweile auf. Das Rahmenprogramm bot unter anderem Geschicklichkeitsspiele, eine Stadionführung und eine Autogrammstunde mit Stargast David Odonkor sowie den Alemannia-Spielern Nils Winter und Meik Kühnel. Das gemeinsame Turnier von Stadt und StädteRegion Aachen findet in Kooperation mit Alemannia Aachen statt. Finanziert wird es durch die Bildungszugabe der StädteRegion. Darüber hinaus unterstützt der Stadtsportbund Aachen, der RegioSportbund sowie zahlreiche Sponsoren und Partner der Alemannia das Fußballturnier. Nur durch die Bündelung der Kräfte war es möglich, den Kindern dieses unvergessliche Erlebnis am Tivoli zu ermöglichen.

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Mit Cricket die Integration fördern

Ein einzigartiges Angebot im Altkreis von Regiosportbund, Stolberger TG, FC Breinigerberg und Städteregion.

Stolberg. „Sport ist der erfolgreichste Weg zur Integration“, sagt Stephan Mayer. Er muss es wissen: Seit Jahresbeginn kümmert Mayer sich beim Regiosportbund Aachen (RSB) in den Kommunen des Altkreises um die „Integration durch Sport“. Der Name ist Programm und spiegelt den neuen Schwerpunkt wider, den der RSB angesichts veränderter gesellschaftlicher Herausforderungen setzt. immerhin 70.000 registrierte Vereinsmitglieder im Altkreis, seien geradezu prädestiniert für gelebte und gelungene Integration. „In den Vereinen gibt es ein unheimlich großes ehrenamtliches Potenzial“, betont Robert Voigtsberger, der sich neben seiner Aufgabe als Beigeordneter der Stadt Stolberg als Vizepräsident des RSB engagiert.

Einmal anders herum angepackt

Das Konzept sieht vor, dass Migranten nicht nur, aber auch über den Sport eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll. Diese Aufgabe füllen sogenannte Stützpunktvereine mit Leben. In der Kupferstadt ist dies die Stolberger Turngemeinde (STG). Sie bietet einem völlig neuen Angebot im Altkreis den organisatorischen Rahmen: Cricket.

„Wir möchten Integration einmal anders herum anpacken“, sagen Timur Bozkir und Saskia Wilm vom Kommunalen Integrationszentrum der Städteregion. Cricket sei dafür ein idealer Sport. In Deutschland eher wenig bekannt, ist der Mannschaftssport vor allem in Ländern mit britischer Historie populär wie in hiesigen Breiten Fußball. Eine Einladung zum Cricket-Spiel müsste unter Migranten also mindestens so zugkräftig sein wie unter einheimischen Jungs die Verabredung auf einen kleinen „Kick“. Das ist zumindest einer der Gedanken, die hinter dem neuen Sportangebot stehen. „Nichts anderes verbindet Menschen so sehr wie Sport“, sagt Bozkir.

„Nichts anderes verbindet Menschen so sehr wie Sport.“

Timur Bozkir, Leiter Kommunales Integrationszentrum

Menschen zusammenbringen

Entsprechend die Trommel rühren wollen Petra Jansen als Leiterin des städtischen Schulverwaltungsamtes sowie Gerd Schnitzler, STG-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Stolberger Stadtsportverbandes, unter den eingesessenen Vereinen für das neue Cricket-Angebot. „Wir möchten unterschiedliche Menschen zusammenbringen und machen kräftig Werbung dafür“, kündigen Schnitzler und Jansen an. „Die Integration von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft ist für uns wichtig“, sagt Schnitzler.

Am 4.?Juni beginnt das Training montags und mittwochs von 18.30 bis 20.30 Uhr auf dem Rasensportplatz des FC Breinigerberg in der Rüst. „Es ist ein guter Platz, der wunderschön gelegen ist“, sagt FCB-Geschäftsführer Toni Küffen. Der „Balkan“ bietet beste Bedingungen für Sport. Neben dem Rasen- liegt ein Aschenplatz, hinter dem Vereinsheim stehen die beiden Boule-Bahnen des Hahnenvereins bereit und das weitläufige, naturnahe Gelände bietet viele Möglichkeiten zur Kommunikation.

Vieles hat der FC, der vor zwei Jahren das 50. Jubiläum feierte, in der Vergangenheit unternommen, um eine attraktive Adresse für den Fußball zu sein: Turniere, Geselliges, Jugend, Mädchenteam, ...

Spätestens mit dem Stolberger Kunstrasenboom sind die meisten Aktiven weggelaufen. „Dabei kann es doch nichts besseres geben, als auf richtigem Rasen zu spielen“, sinniert Küffen. Aber neben den Alten Herren geblieben ist das Seniorenteam, das im oberen Drittel der Kreisliga C gut unterwegs ist. „Aber es sind fast ausschließlich Jungs vom Breinigerberg“; ist Bernd Bleise stolz auf den Zusammenhalt im Ort. „Geld gibt es bei uns nicht, aber Kameradschaft und Freundschaft“, betont der Vorsitzende. Verein und Platz bieten also beste Voraussetzungen also für das integrative Angebot des Regiosportbundes.

„Wir empfangen die Cricketspieler mit offenen Armen“, sagt Toni Küffen und betont, dass es ein unentgeltliches Angebot ist. Auch der FCB erhält keine Platzmiete, „aber vielleicht bleibt ja ein Cricketspieler als Fußballer bei uns hängen“, schmunzelt Bleise.

Nationaltrainer verpflichtet

Gemeinsam investiert haben SB und Städteregion in die erforderliche Spielausstattung. Schläger, Bälle, Holztore und Schutzkleidung stehen rechtzeitig bereit. Ebenso wie ein hochkarätiger Spielanleiter verpflichtet: Mit Rishi Pillai betreut immerhin der Trainer und Kapitän der deutschen Cricket-Nationalmannschaft das einzigartige Sportangebot im Altkreis, während in Aachen der Polizeisportverein ein ähnliches Cricketangebot nach Absprache mit dem Abteilungsleiter unterbreitet.

In Stolberg wird das Spiel regelmäßig angeboten – für Aktive ab 16 Jahren, für Fans natürlich ohne Altersbegrenzung. Zumindest während der Sommersaison wird der „Balkan“ das Marylebone der Szene, wo der 1787 gegründete Cricket Club auch heute noch Hüter der Spielregeln ist.

„Für den Winter suchen wir noch eine Halle“, setzt Saskia Wilm auf Kontinuität bei Spiel und Integration. Ob sie sich in Stolberg finden lassen wird, ist noch offen. Aber Petra Jansen und Gerd Schnitzler sondieren dazu bereits erste Möglichkeiten. Denn in der Wintersaison soll das Trainingsintervall auf das Wochenende verschoben werden.

In jedem Fall soll zum Ende der „grünen Saison“ ein kleines interkommunales Turnier – inklusive Begleitprogramm – gespielt werden, um auch mit solch einem Wettkampf den Sport populärer zu machen und die Menschen zusammenzuführen. Allerdings ist anders als bei offiziellen Cricket-Turnieren nicht unbedingt an ein Mehrtagesereignis gedacht ...

 

Zeitung: Jürgen Lange

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Aus- und Fortbildungen im Juni 2018

Hier finden Sie alle Aus- und Fortbildungen des RegioSportBundes Aachen bis Juni 2018 auf einen Blick! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre oder unter dem Menüpunkt "Qualifizierung".

 

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

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Stolberg wird zur ersten Cricket-Hochburg der Region

Projekt zur Integration des Regiosportbundes ab Juni. Stolberger TG ist Ausrichter. FC Breinigerberg stellt Anlage zur Verfügung.

Stolberg. Er gilt als der vermutlich sauberste Sport der Welt, denn Cricket wird in komplett weißer Montur gespielt. Böse Zungen behaupten, die in der Regel über mehrere Tage laufenden Wettbewerbe wurden erfunden, um das Leben in britischen Garnisonsstädten in Übersee abwechslungsreicher gestalten zu können.

Dagegen glauben Historiker, die Anfänge der Sportart bei Schafhirten und Bauern im 13. Jahrhundert ausmachen zu können. Jedenfalls machten die Briten in ihrem Commonwealth Cricket populär, während dieses Schlagballspiel bei uns weitestgehend unbekannt ist. Bestenfalls Freunde britischer Fernsehkost können sich annährend ein Bild machen von Werfern, Schlagmännern und einem kleinen Holztörchen ...

Schlagartig ändern

Dieses Manko soll sich nun schlagartig ändern. Stolberg wird die Cricket-Hochburg in der Städteregion. Genauer gesagt wird das Spielfeld auf dem „Balkan“ liegen, denn der FC Breinigerberg stellt seine Sportanlagen an der Rüst für diese britische Sportart zur Verfügung.

„Cricket gibt es in der gesamten Städteregion noch nicht. Die Stolberger TG nimmt die Sportart auf.“

Stephan Mayer, Regiosportbund

„Cricket gibt es in der gesamten Städteregion noch nicht“, sagt Stephan Mayer vom Regiosportbund (RSB). „Die Stolberger Turngemeinde ist der Verein, welcher diese Sportart aufnimmt“, so der Fachwart Integration durch Sport. Denn die STG ist einer der neun Stützpunktvereine „Integration durch Sport“.

In der Heimat bekannte Sportart

So ist es weniger das Ziel des RSB, den Stolbergern und der Städteregion diese sportliche Art des britischen Lebensgefühls näherzubringen, sondern vielmehr Migranten eine Möglichkeit zur Integration durch einen vielleicht bereits in ihrer alten Heimat bekannten und beliebten Sport zu bieten.

„Vor allem in den ehemaligen britischen Kolonien Indien, Pakistan und Afghanistan wird dieser Nationalsport gespielt“, sagt Gerd Schnitzler. Bangladesch, Sri Lanka, Simbabwe und Südafrika sind neben England, Irland, Australien, Neuseeland weitere führende Cricket-Nationen. Und dann gibt es noch die „West Indies“ – eine Nationalmannschaft aus Spielern unterschiedlicher Nationen. Aber der Vorsitzende des Stolberger Stadtsportverbandes setzt darauf, dass in Stolberg die Mitspieler beim Cricket aus vielen Nationen, vor allem auch von deutscher Seite, kommen werden.

Details folgen im Mai

Cricket soll auf dem Sportplatz des FC Breinigerberg ab Anfang Juni montags und mittwochs von 18.30 bis 20.30 Uhr während der Sommersaison gespielt werden. Für die Winterzeit wird eine Halle gesucht. Details wollen der Regiosportbund, Stadtsportverband und die Kooperationspartner aus Vereinen, Stadtverwaltung und Kommunalem Integrationszentrum Anfang Mai vor Ort auf dem „Balkan“ erläutern.

Dann wird auch Rishi Pillai, der Trainer und Kapitän der deutschen Cricket-Nationalmannschaft, mit von der Partie sein, um das Spiel näher zu erläutern. Im Wesentlichen geht es um ein Duell zweier Mannschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei ein Werfer und ein Schlagmann. Der Werfer versucht, den Schlagmann zu einem Fehler zu zwingen, damit dieser ausscheidet. Der Schlagmann wiederum versucht seinerseits, den geworfenen Ball zu treffen und ihn wegzuschlagen, um dadurch Punkte zu erzielen ...

Stolberger Zeitung: Jürgen Lange

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Beim Sportabzeichen sind viele Schulen sehr aktiv

Städteregion. 2017 hat die Sparkasse Aachen gemeinsam mit dem Stadtsportbund Aachen und dem Regiosportbund erneut einen regionalen Sportabzeichen-Wettbewerb für Schulen ausgelobt. Jetzt haben die Gewinnerschulen die Geldpreise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro erhalten. Zusätzlich konnten sich zwei Schulen über einen Sonderpreis freuen.

Strahlende Siegerinnen und Sieger beim Sportabzeichen-
Wettbewerb der Sparkasse: Gemeinsam mit
Sparkassenvorstand Wilfried Nellessen gratulieren Björn
Jansen, Vorsitzender Stadtsportbund Aachen, sowie
Günter Kuckelkorn, Präsident Regiosportbund.
Foto: Bernd Stuhlmann

Als Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördern die Sparkassen das Deutsche Sportabzeichen. Es ist die bekannteste und bedeutendste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports in Deutschland. Rund eine Million Vereins- und Freizeitsportler bestehen jährlich die Prüfungen.

„Sport fördert ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch Teamgeist, Toleranz und fairen Wettbewerb“, begründet Sparkassenvorstand Wilfried Nellessen das sportliche Engagement der Sparkasse. „Traditionell unterstützen wir die vielfältigen Sportangebote in der Region. Und was liegt näher, als mit dem Sportabzeichen schon in der Schule zu beginnen.“ Deshalb schreibt die Sparkasse Aachen zusätzlich zum bundesweiten Sportabzeichenwettbewerb jedes Jahr einen lokalen Wettstreit für die Schulen in der Region aus.

Der Wettbewerb ist in zwei Kategorien unterteilt. Kategorie 1 umfasst die Schulen mit bis zu 300 Schülerinnen und Schülern, die Kategorie 2 die Schulen mit mehr als 300 Schülern. Die Schulen aus der Städteregion, die 2017 im Verhältnis zur Anzahl der Schüler die meisten Sportabzeichen abgelegt haben, konnten jetzt ihre Gewinne in Empfang nehmen.

Den mit 1300 Euro dotierten ersten Platz in der Kategorie 1 erreichte die Kalltalschule Lammersdorf, die im Vorjahr Platz 4 belegte. Die Plätze zwei bis fünf belegten die GGS Gressenich (1100 Euro), die GGS Breinig (900 Euro), die Karl-Kuck-Schule in Aachen (700 Euro) und die GGS Mausbach (500 Euro). In der Kategorie der Schulen mit mehr als 300 Schülern, die Geldpreise in gleicher Höhe erhielten, sicherte sich der Vorjahressieger GGS Laurensberg den ersten Rang vor der Bischöflichen Liebfrauenschule Eschweiler, dem Städtischen Gymnasium Eschweiler, der Gesamtschule Eschweiler und dem Einhard-Gymnasium Aachen. Die leistungsunabhängigen Sonderpreise über je 500 Euro gingen nach Eschweiler an die Barbaraschule sowie die Städtische Realschule Patternhof.

Ein besonderer Dank der Sparkasse galt den Sportabzeichen-Beauftragten des Stadtsportbundes Aachen und des Regiosportbundes sowie den vielen Helferinnen und Helfern in den Vereinen. „Sie schaffen mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement Jahr für Jahr die organisatorischen Voraussetzungen rund um das Sportabzeichen in der Region“, sagte Sparkassenvorstand Wilfried Nellessen. Ohne sie seien Training und Abnahme des „Fitnessordens“ in dieser Form nicht möglich.

Jedes Jahr werden die besten Engagements für das Deutsche Sportabzeichen gesucht. Seit dem 1. April läuft bereits der neue bundesweite Wettbewerb der Sparkassen. Mitmachen kann jeder. Ob Jung oder Alt, ob Menschen mit oder ohne Behinderung. Im Wettbewerbszeitraum von April bis Dezember haben Bildungseinrichtungen, Vereine, Unternehmen, Behörden und auch Einzelpersonen die Chance auf Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro. Das Preisgeld ist gebunden an sportbezogene Sachausgaben oder Veranstaltungen. Auch der neue Regionalwettbewerb der Sparkasse Aachen für die Schulen in der Region mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro ist bereits gestartet. Weitere Informationen zu den Wettbewerben, den Abnahmestellen für das Sportabzeichen in der Region und den sportlichen Leistungsbedingungen gibt es in allen Sparkassen-Filialen.

 

Autor: red

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„Integration durch Sport“: Vereine als Brücken der Gesellschaft

Städteregion. Dieses Thema ist dem Regiosportbund Aachen (RSB) sogar eine eigene Stelle wert: Stephan Mayer hat sie bekommen und kümmert sich jetzt in den Kommunen des Altkreises um „Integration durch Sport“. Der Name ist Programm und spiegelt den neuen Schwerpunkt wider, den der RSB angesichts veränderter gesellschaftlicher Herausforderungen setzen will.

Sind mit der Resonanz auf das Programm „Integration
durch Sport“ sehr zufrieden: Robert Voigtsberger (l.)
und Thomas Mayer vom Regiosportbund.
Foto: Michael Grobusch

Im September war das Integrationskonzept vom Präsidium beschlossen worden, und nur ein gutes halbes Jahr später können die Verantwortlichen bereits eine sehr positive erste Zwischenbilanz ziehen. „Sport ist ein wesentlicher Integrationsmotor“, weiß Robert Voigstberger. Er beschäftigt sich nicht nur als stellvertretender RSB-Vorsitzender, sondern vor allem als für den Sozialbereich verantwortlicher Erster Beigeordneter der Stadt Stolberg mit dem verstärkten Zuzug von Flüchtlingen und seinen Folgen.

27 Millionen registrierte Vereinsmitglieder in Deutschland, davon immerhin 70.000 in der Städteregion (ohne Aachen), seien geradezu prädestiniert für gelebte und gelungene Integration. „In den Vereinen gibt es ein unheimlich großes ehrenamtliches Potenzial“, betont Voigtsberger. „Diese Kraft können wir sehr gut nutzen, um Sport und Integration zu verbinden.“ So spiele die Sprache im Sport beispielsweise kaum eine Rolle: „Jeder weiß doch, wie Fußball funktioniert.“

Beim Regiosportbund ist es jetzt Aufgabe von Stephan Mayer, solche Prozesse anzustoßen und zu begleiten. Das Konzept sieht vor, dass Migranten – auch – über den Sport eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll. „In diesem Sinne versuchen wir, den Sport für wirklich jeden zu öffnen“, erklärt Mayer. Allerdings nicht mit Hilfe des „Gießkannen-Prinzips“, sondern in sogenannten Stützpunktvereinen.

Sie erhalten über den RSB Fördermittel vom Landessportbund. „Im Gegenzug verpflichten sie sich, Integration als Querschnittsaufgabe zu verankern und Menschen mit Migrationshintergrund ganz gezielt in ihren Verein zu holen“, benennt Stephan Mayer die Voraussetzungen für die auf jährlich maximal 5000 Euro und insgesamt höchstens fünf Jahre begrenzte Unterstützung. Hilfe kommt auch vom Kommunalen Integrationszentrum der Städteregion – wenn auch nicht in finanzieller Form.

Was ein Verein machen kann, zeigt Stephan Mayer am Beispiel des SC Berger Preuß auf: „Er hat im vergangenen Jahr ein zusätzliches Training mit zwei Übungsleitern eingerichtet.“ Auch die Veranstaltung von Turnieren und die Veröffentlichung von Broschüren gehörten zum förderwürdigen „Paket“

Der Klub aus Eschweiler gehörte zu den allerersten, die sich für die Anerkennung als Stützpunktverein beworben und eine Zusage erhalten haben. Zu diesen zählten im vergangenen Jahr auch der Budo Club Eschweiler, der Taekwondo-Verein Musado Alsdorf, der Boxclub Bam Bam Merkstein und die Sportvereinigung Straß. In diesem Jahr sind bis dato die Stolberger Turngemeinde, der TV Weiden und der SV Falke Bergrath hinzugekommen. „Damit haben wir das von uns betreute Gebiet nicht nur geografisch, sondern auch hinsichtlich der Sportarten schon sehr gut abgedeckt“, findet Stephan Mayer. Gleichwohl soll der Kreis der Stützpunktvereine noch weiter vergrößert werden.

Die Unterstützung für die Vereine umfasst derweil auch Fortbildungen. „Fit für die Vielfalt“, lautet das Motto. Zu den Angeboten zählen unter anderem Schulungen zum Umgang mit Traumafolgen und zur kulturellen Sensibilisierung, aber auch Maßnahmen für Flüchtlinge, die zu Gruppenhelfern ausgebildet werden können. Und das sei nur der erste Schritt, betont Voigtsberger: „Was spricht dagegen, Menschen mit Migrationsgeschichte nicht auch zu Trainern auszubilden oder sie für die Vorstandsarbeit zu gewinnen?“, fragt er rhetorisch. So soll die Chance für den Flüchtling auch zu einer Chance für seinen Verein werden.

Eine Zielmarke gibt es für den Regiosportbund bei „Integration durch Sport“ im Übrigen nicht „Das haben wir offen gelassen“, sagt Stephan Mayer. Und es gibt auch kein Limit. Mayers Zusage steht: „Wir werden jeden Verein, der sich engagieren möchte, auch unterstützen.“

Autor: Michael Grobusch

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Probleme bei der Mitarbeitergewinnung? Ehrenamtsberatung hilft!

Sie finden keine ehrenamtlichen Helfer? Ihr Vorstand ist nicht vollständig besetzt? Dann lassen Sie sich kostenlos beraten!

Innerhalb einer Ehrenamtsberatung kommen speziell ausgebildete Berater/-innen in den Verein und erarbeiten gemeinsam mit Euch Wege, um eine systematische Mitarbeiterentwicklung im Verein zu etablieren. Dadurch wird die Bindung und Gewinnung von ehrenamtlich Engagierten erleichtert! Die Beratung ist bis zu 20 Stunden kostenfrei.

Weitere Informationen zur Ehrenamtsberatung finden sie hier.

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Über 1300 Sportabzeichen: „Große Portion Verrücktheit gehört dazu!“

Eschweiler. Die Zahl ist einmal mehr beeindruckend: 1377 inde-städtische Sportlerinnen und Sportler (1267 Kinder und Jugendliche sowie 110 Erwachsene) legten im Jahr 2017 das Deutsche Sportabzeichen ab! Im Rahmen dreier Feierstunden wurden die erfolgreichen Athleten nun am Samstag auf Einladung der Stadt Eschweiler sowie der Raiffeisen-Bank Eschweiler in der Aula der Realschule Patternhof geehrt.

Löwenanteil: 829 Schüler des Städtischen Gymnasiums
sowie der Bischöflichen Liebfrauenschule erfüllten im
vergangenen Jahr die Anforderungen des Deutschen
Sportabzeichens. Ein Teil der jungen Athleten nahm
am Samstag die Urkunden entgegen.
Foto: Andreas Röchter

Das kurzweilige Rahmenprogramm gestaltete der Nachwuchs der ESG Rollsport. Die Hauptrolle spielte der 14-jährige Max Konstanty, der in seiner Sportart auf nationalem und internationalem Parkett glänzt und dabei auf den Spuren seiner Tante Elke Frentzen wandelt, die 1998 noch unter ihrem Mädchennamen Dederichs den Weltmeistertitel im Rollkunstlauf an die Inde holte.

„Das Wichtigste zuerst: Herzlichen Glückwünsch an alle Sportler, die im zurückliegenden Jahr das Deutsche Sportabzeichen abgelegt haben! Ihr habt beziehungsweise Sie haben Hervorragendes geleistet“, würdigte Moderator Dr. Christoph Herzog zu Beginn einer jeden Feierstunde den Einsatz- und Leistungswillen der Sportler. Einen Blick in seine eigene (sportliche) Vergangenheit warf Sven Rehfisch, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Bank und Gastgeber der samstäglichen Veranstaltungen: „Ich habe selbst einige Male das Sportabzeichen abgelegt und kann mich gut erinnern, wie hoch die Anforderungen sind“, zollte er den Absolventen Respekt.

Bürgermeister Rudi Bertram unterstrich die Bedeutung des Sports, nicht zuletzt im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung. „Von den Erlebnissen und Erfahrungen, die ihr in jungen Jahren im Sport macht, zehrt ihr ein Leben lang“, sprach der Verwaltungschef vor allem die jungen Aktiven an. „Sport zu treiben ist grundsätzlich gut. Für den Körper, den Kopf und das Sozialwesen“, so Rudi Bertram.

Von der Persönlichkeit Max Konstantys, der in den Jahren 2015, 2016 und 2017 in der Kategorie „Unter 18 Jahre“ zum Sportler des Jahres in Eschweiler gewählt wurde, konnten sich dann die zahlreichen Gäste, darunter mit Petra Minten die „Koordinatorin Sportabzeichen“ des Regiosportbundes Aachen, ein Bild machen.

Gemeinsam mit Elke Frentzen betrat er die Bühne der Aula der Realschule Patternhof, um im lockeren Gespräch mit Dr. Christoph Herzog den Zusehern und -hörern die Faszination des Rollkunstlaufens näherzubringen. Wobei diese durchaus auch mit blauen Flecken verbunden ist. Denn: „Ohne Fleiß kein Preis“, wie Max Konstanty und Elke Frentzen übereinstimmend feststellten. „Ich trainiere täglich. Und Stürze gehören einfach dazu“, so der Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule, der zum Abschluss der zweiten Feierstunde am Samstag selbst das Silberne Sportabzeichen entgegennahm.

Und wie kommt man zum Rollkunstlauf? Im Fall von Max Konstanty ein klarer Fall. „Natürlich bin ich familiär durch meine Großmutter, meine Mutter Petra und meine Tante Elke geprägt“, so der Vize-Europameister in der Altersklasse der „Cadetten“, der im Alter von acht Jahren mit dem Rollkunstlauf begann und ein Jahr später mit dem leistungsbezogenen Training startete.

Wieviel Energie und Aufwand, auch in finanzieller Hinsicht, notwendig sind, um in einer Randsportart international erfolgreich sein zu können, umschrieb Elke Frentzen durchaus vielsagend. „Es gehört eine große Portion Verrücktheit dazu!“ Doch diese Verrücktheit könne sich natürlich auch in ideeller Hinsicht auszahlen. „Ich denke unendlich gerne an meine aktive Zeit zurück. Ich bin weit herumgekommen, habe viel gesehen und erlebt“, so die Weltmeisterin von 1998 (Bogota) und Europameisterin des Jahres 2000 (Lloret de Mar).

Beeindruckende Vorführungen

Doch neben der Theorie kam natürlich auch die Praxis in Sachen Rollkunstlauf am Samstag nicht zu kurz: Ein kurzer Film zeigte den Wettkämpfer Max Konstanty während seiner Kurzkür, mit der er die Grundlage für seinen zweiten Platz beim Deutschlandpokal in Freiburg im vergangenen Sommer legte.

Im Anschluss ging es vor der Bühne der Aula hoch her, als die ESG-Rollkunstläuferinnen Romy Herz, Anna Karolak, Julia Schäfer und Anna Dedeus dem staunenden Publikum Pirouetten, Schrittfolgen und selbst kleine Sprünge zeigten.

Den grandiosen Schlusspunkt setzte Max Konstanty selbst, als er zu zwei Doppelsprüngen ansetzte und diese einwandfrei stand.

Wie hatten Rudi Bertrams Worte noch gelautet, als er vor der dritten Veranstaltung des Tages den jungen Vereinssportlern riet, ein Leben lang Sport zu treiben? „Man erkennt bei Max Konstanty, welche Persönlichkeit ein Mensch schon in jungen Jahren mit Hilfe des Sports entwickeln kann!“

Mehrere hundert indestädtische Sportler konnten sich am Samstag von der Richtigkeit dieser Aussage überzeugen, bevor sie ihr heiß begehrtes Sportabzeichen in Empfang nahmen.

Von: Andreas Röchter

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Tag der Ehre

Den ehrenamtlich und freiwillig Engagierten verdankt der organisierte Sport seinen hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert und seine Unabhängigkeit. Die Sportvereine sind das Herz des Sports. Seine Seele jedoch sind die vielen ehrenamtlich Engagierten, die sich tagtäglich mit viel Leidenschaft für die Allgemeinheit einsetzen. Diesen Menschen gilt höchste Anerkennung und Wertschätzung, die sie jedoch leider im Alltag viel zu selten erfahren. Das will der Landessportbund NRW (LSB NRW) und seine Sportjugend (SJ NRW) nun ändern.

 

HIER können Sie den Flyer herunterladen und sich über den Tag der Ehre informieren.

Qualifizierung im Sport 2018

Die Aus- und Fortbildungsangebote 2018 für alle Übungsleiter und Sportinteressierte sind da!

HIER können Sie die Broschüre 2018 herunterladen und sich über den Anmeldevordruck beim RegioSportBund Aachen für die jeweiligen Lehrgänge anmelden.

HIER erhalten Sie zusätzlich einen tabellarischen Überblick zu allen Qualifizierungsangeboten im Bereich Sport und Bildung für 2018.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2018" ist da!

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