RegioSportBund Aachen e.V.
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Aktuelles

Kampagne "Das habe ich beim Sport gelernt"

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52249 Eschweiler

 

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Fax: 02403/7497065

Mail: info(a)regiosportbund-aachen.de

 

Öffnungszeiten:

Montag                               09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Dienstag                            09.00 - 13.00 Uhr &

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Überwinde den inneren Schweinehund

Stützpunktvereinsförderung 2018 "Integration durch Sport"

 Das Programm zur Stützpunktvereinsförderung "Integration durch Sport" 2018 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördert Vereine, die sich im Bereich der Integrationsarbeit im und durch den Sport engagieren. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Stützpunktvereine können mit einem Förderbetrag von bis zu 5.000 Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren gefördert werden.  

Um anerkannter Stützpunktverein zu werden, muss der Verein ein Beratungsgespräch mit der
zuständigen Fachkraft beim RSB Aachen e.V. führen und auf Grundlage dieses Gesprächs einen Antrag stellen. Welche Kriterien ein anerkannter Stützpunktverein erfüllen muss, welche Maßnahmen generell gefördert werden können und wie die Antragstellung ablaufen kann erfahren Sie HIER.

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Aus- und Fortbildungen zum Jahresstart 2018

Hier finden Sie alle Aus- und Fortbildungen des RegioSportBundes Aachen bis Mai 2018 auf einen Blick! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre oder unter dem Menüpunkt "Qualifizierung".

März:

03.03.  Fußball im Ganztag

10.03.  Zappelphilipp, Störenfried & Co

10.03.  Gruppenhelfer-Ausbildungen GH-I

14.03.  Zertifikat "Bewegungsförderung in Verein und Kita"

17.03.  Übungsleiter-C / Trainer-C / Jugendleiter-C - Basismodul

26.03.  Übungsleiter-C - Aufbaumodul, Profil "sportartübergreifend"

April:

14.04.  Spiele & Spaß für Kita & OGS

14.04.  Qigong - "Meditation & Entspannung"

21.04.  Flossing - "einfach - genial - neu", neue Impulse für die Trainingsgestaltung

24.04.  Finanzen, Steuern, Spenden, Gemeinnützigkeit im Sportverein

28.04.  Gruppenhelfer-Ausbildungen GH-II

28.04. Selbstbehauptung - Selbstbefreiung - Selbstverteidigung

 

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

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Neue Mitarbeiter beim RegioSportBund Aachen

Liebe Mitglieder und Freunde des RegioSportBundes Aachen,

wir, Verena Hennes und Stephan Mayer, sind die neuen Gesichter der Projekte "NRW bewegt seine KINDER!" und "INTEGRATION durch Sport".
Als Ansprechpartner in allen Belangen möchten wir uns Ihnen daher kurz vorstellen.

Ich, Verena Hennes (32) bin in Eschweiler aufgewachsen, habe bereits früh den Sport kennen und lieben gelernt und mich daher dazu entschlossen, diese Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach dem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln und ersten Berufserfahrungen in der Kölner Region, freue ich mich nun darauf, in meiner Heimat neuen Aufgaben und Herausforderungen zu begegnen und gemeinsam mit Ihnen etwas zu bewegen.

Fachkraft NRW bewegt seine KINDER!
Tel. 02403 7497064
E-Mail: verena.hennes@regiosportbund-aachen.de


Auch für mich, Stephan Mayer (27) aufgewachsen in Aachen-Brand, stand schon früh fest, mein Hobby zum Beruf zu machen. Nach meinen Studiengängen Bachelor Gesundheitsmanagement und Master Sportmanagement sowie ersten beruflichen Erfahrungen in der Gesundheitsbranche, freue ich mich auf die Tätigkeit beim RegioSportBund Aachen. Gerne möchte ich mit Ihnen gemeinsam neue Ideen umsetzen, unsere Sportjugend unterstützen und das Thema Integration weiter vorantreiben.

Fachkraft INTEGRATION durch Sport
Ansprechpartner Sportjugend

Tel. 02403 7497063
E-Mail: stephan.mayer@regiosportbund-aachen.de

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Sportabzeichenverleihung beim Turnverein in Baesweiler

Baesweiler. Die Sportabzeichen-Saison endete mit einer Verleihungsfeier, zu der der Leiter des Sportabzeichen-Treffs Baesweiler, Volker Zarth, im Namen des gesamten Teams die Sportler sowie Eltern, Freunde und Bekannte begrüßte.

Stolz aufs Erreichte: Erwachsene Teilnehmer,
die zum ersten Mal das Sportabzeichen erhalten
haben. Foto: Heinz Gutschi

Die jüngsten Teilnehmer, Clemens Schäfer (7) und Max Heckmann (7) sowie der älteste Teilnehmer, Christian Mertens (81), wurden mit Präsenten ausgezeichnet. „Dies zeigt doch“, so Zarth, „dass das Sportabzeichen von Jung bis Alt generationsübergreifend verbindet.“

In diesem Jahr erfüllten 115 Sportler und Sportlerinnen die Leistungen fürs Deutsche Sportabzeichen. Die Verleihung nahm Petra Minten, Koordinatorin Sportabzeichen vom RegioSportBund Aachen , vor. Ausgezeichnet wurden im weiteren Verlauf 39 Jugendliche (17 Gold, 12 Silber, 10 Bronze) und 76 Erwachsene (56 Gold, 17 Silber, 3 Bronze).

Sieben erwachsene Sportler erhielten neben der Urkunde und dem Bicolor-Abzeichen mit den Zahlen 5, 10, 30 auch ein Präsent.

Der Landessportbund NRW verleiht den Familien, die mindestens mit drei Personen aus zwei Generationen das Sportabzeichen erwerben, eine Familienurkunde. Dieses Jahr gab es Urkunden für die Familien Breuer (3 Mitglieder), Gubesch (3), Keller (4), Mikasch (3), Schäfer (3), Sistermann (3), Welsch (3) und Zarth (4). Zum Schluss bedankte sich Volker Zarth bei Petra Minten für ihr Engagement. Dank ging auch an die Teammitglieder des Sportabzeichentreffs – Sonja Mertens, Anja Welsch, Gregor Betsch, Heinz Gutschi, Jörg Imberg und Christian Mertens – fürs Training und die Abnahmen der Sportabzeichen.

Die neue Saison beginnt am Dienstag, 8. Mai, um 19 Uhr im Sportpark Baesweiler. Alle sind eingeladen, ihre Leistungen zu wiederholen, nicht nur Mitglieder des TV 08, sondern andere Vereine und vereinslose Sportler. Infos erteilt Volker Zarth, Telefon 02401/ 958052.

Folgende Jugendliche erhielten das Sportabzeichen (Wiederholungen in Klammern): Bronze: Anna Baumann (1), Helen Günther (1), Noah Höppener (1), Eva Königs (1), Lisa Königs (1), Anna-Kira Wegewitz (1), Jannik Wiemer (1), Carla Wolff (2), Leonard Sistermann (5), Nina Colling (6). Silber: Jolie Gubesch (1), Romy Breuer (1), Clemens Schäfer (2), Marlon Herpers (2), Adrian Beckers (3), Julia Bremer (3), Amelie Sistermann (3), Lena Gubesch (4), Nadine Gubesch (4), Madeline Keller (5). Gold: Luke Angermann (1), Marie Büttgen (1), Emircan Kundakci (1), Fabian Pütz (1), Ben Breuer (2), Roman Celik (1), Sabrina Ronniger (1), Max Heckmann (2), Lena-Marie Meuer (2),Gina Rothe (2), Luisa Kluck (3), Lea Müller (3), Jonas Eckardt (4), Katja Mikasch (4), Eric Mikasch (4), Fynn Fries (5), Jennifer Keller (5), Emma Ophoven (5), Maike Kluck (5).

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Eschweiler Judoka als Musterbeispiel der „Integration durch Sport“

Eschweiler. Für den Regiosportbund ist ganz klar: Ein besseres Mittel zur Integration als Sport gibt es kaum. Das beweist sich einmal mehr bei den Judoka des Eschweiler Budo-Clubs. Für ihre Teilnahme am Programm „Integration durch Sport“ wurden die Kampfsportler vor dem letzten Turniertag ihrer Landesliga-Saison ausgezeichnet.

Spannende Kämpfe zum Saisonabschluss der Budo-Kämpfer. Foto: Ebener

Der Budo-Club hatte sich sehr schnell zur Teilnahme bereiterklärt, erzählten Michael Degenhart vom Budo-Club und Regiosportbund-Mitarbeiter Stephan Mayer direkt nach der Urkundenverleihung. Am „Tag des Judos“ vor einem Jahr konnte Mayers Vorgängerin Anna Eich den Kontakt herstellen, der den Budo-Club jetzt zu einem Stützpunktverein der Aktion „Integration durch Sport“ macht, die durch den Deutschen Olympischen Sportbund und das Bundesministerium des Inneren gefördert wird.

Bei einem Spielplatzfest an der Gutenbergstraße konnten interessierte Kinder und Erwachsene ersten Kontakt zu den Judoka knüpfen. Drei Kinder mit Migrationshintergrund sind bisher angemeldet. Degenhart hofft, dass noch bis zu zehn Kinder aufgenommen werden können. Die Erfahrungen sind dabei bisher „durchweg positiv, es gibt quasi keine Distanz“. Wichtig ist allen Beteiligten, dass jeder in den ganz normalen Vereinsalltag eingebunden wird und nicht gesondert behandelt wird.

Gerade die Disziplin, das Körperbewusstsein und der Zusammenhalt, der im Kampfsport vermittelt wird, haben einen besonders positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und die Integration von Erwachsenen. Auch Sprachbarrieren können hier problemlos aus dem Weg geräumt werden, so dass sich auch ein Elternteil eines Kindes mittlerweile anmeldete und trotz fehlender Sprachkenntnisse begeistert die ersten Schritte in die spannende Sportart macht.

Das freute auch Raphael Kamp vom Quartiersbüro Eschweiler-West und Gerhard Kersten vom Stadtsportbund Eschweiler, die ebenso wie der Regiosportbund solche Bemühungen unterstützen. „Über soziale Träger wollen wir Menschen mit Integrationshintergrund zum Sportführen. Wir dienen dabei als Schnittstelle“, erklärte Mayer, der hofft, dass der Budo-Club weiterhin so positive Erfahrungen mit dem Vorhaben macht.Im Anschluss ging es dann in der Turnhalle am Berufskolleg aber auch richtig zur Sache.

Der JC Haaren (Kreis Heinsberg) und die dritte Mannschaft des Judo-Erstligisten Hertha Walheim waren angereist. In der Landesliga Köln trafen an insgesamt vier Turniertagen acht Mannschaften aufeinander, wobei die Walheimer zusammen mit der Zweitvertretung des JC Bushido Köln die Liga dominierten und auch in Eschweiler die Favoritenrolle inne hatten.

Pro Partie in der Sportart, deren Name soviel heißt wie „Siegen durch Nachgeben“ finden in Hin- und Rückrunde jeweils fünf Kämpfe statt, eine für jede Gewichtsklasse – auch wenn aufgrund von Kämpfermangels im Notfall auch mal über der eigenen Gewichtsklasse gekämpft werden muss. Die Kämpfe werden dann durch Ippons und Waza-Ari entschieden. Ein Ippon bedeutet einen sofortigen Kampfsieg – beispielsweise indem der Gegner aufgibt, mit einer bestimmten Technik geworfen wird oder über 20 Sekunden festgehalten werden kann.

Gegen die Haarener gelang es dann eine richtig starke Leistung abzurufen und sich den Sieg mit 7:3 zu sichern. Mit einem Endergebnis von 3:4 holten die Indestädter damit einen achtbaren fünften Platz zum Abschluss in der Tabelle und können sich jetzt auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

Aachener Zeitung: cheb

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Qualifizierung im Sport 2018

Die Aus- und Fortbildungsangebote 2018 für alle Übungsleiter und Sportinteressierte sind da!

HIER können Sie die Broschüre 2018 herunterladen und sich über den Anmeldevordruck beim RegioSportBund Aachen für die jeweiligen Lehrgänge anmelden.

HIER erhalten Sie zusätzlich einen tabellarischen Überblick zu allen Qualifizierungsangeboten im Bereich Sport und Bildung für 2018.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

RegioSportBund und vhs Eschweiler: Kooperationsvertrag besiegelt

ESCHWEILER. Seit über zwei Jahren ist auf Initiative von Klaus Schrahe, der beim RegioSportBund Aachen e.V. (RSB) für Qualifizierung zuständig ist, und Andreas Balsliemke, dem Fachbereichsleiter für die Gesundheitsbildung an der Volkshochschule Eschweiler, eine Zusammenarbeit von RSB und vhs gewachsen. Bei regelmäßigen Planungstreffen wurden Entwicklungen im Bereich Sport und Gesundheitsbildung sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit reflektiert. Nun wurde die bereits gelebte Zusammenarbeit im Bereich Qualifizierung in Sport und Gesundheitsbildung schriftlich vereinbart.

Die vhs-Leiterin und der RSB-Präsident präsentieren den Kooperationsvertrag. Von links nach rechts: Andreas Balsliemke, Silvia Hannemann, Klaus Schrahe, Ingrid Schäfer und Günter Kuckelkorn im Ge-sundheitsraum des vhs-Hauses in der Kaiserstraße (Foto: Andreas Balsliemke)

Der RegioSportBund Aachen e. V. ist der Dachverband der Stadt- und Gemeindesportverbände und Sportvereine in den Städten und Gemeinden Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Roetgen, Simmerath und Monschau. Im Handlungsfeld Qualifizierung richtet der RSB vorrangig Aus- und Fortbildungen für Übungsleiter und Trainer in Sportvereinen und für pädagogische Fachkräfte aus. Er hat seinen Sitz in Eschweiler.

Für die Volkshochschule als dem kommunalen Weiterbildungszentrum der Stadt Eschweiler stellt die Gesundheitsbildung mit ca. 250 Kursen, rund 2.800 Belegungen von ca. 1.500 Personen im Jahr 2017 ein Schwerpunkt der Bildungsarbeit dar. „Eine Zusammenarbeit mit dem RSB lag deshalb auf der Hand“, erläuterte vhs-Leiterin Silvia Hannemann im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung. Die Volkshochschule beschäftigt in dem Fachbereich rund 50 nebenberufliche Lehrkräfte.

Auf Kooperation werde seitens der Geldgeber von Weiterbildung und in Projekten seit einigen Jahren verstärkt Wert gelegt. Die vhs-Leiterin und der RSB-Präsident waren sich einig: Mit anderen zusammen zu arbeiten, sei auch eine Einstellungssache. Zusammenarbeit kostet Zeit und manchmal Geduld. Man müsse dem Partner Verständnis entgegenbringen. Silvia Hannemann zitierte in dem Zusammenhang ein afrikanisches Sprichwort: „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh den Weg mit anderen zusammen.“

Auf Grundlage der am 16.11.2017 von  vhs-Leiterin Silvia Hannemann und RSB Präsident Günter Kuckelkorn unterzeichneten Kooperationsvereinbarung werden viele Fortbildungsveranstaltungen des RegioSportBundes in den Räumen der Volkshochschule Eschweiler stattfinden.

Dabei sollen Synergieeffekte zum Tragen kommen, denn das Haus wird noch besser ausgelastet und die hohe Qualität der dortigen Ausstattung und des vhs-Programms im Bereich Gesundheitsbildung wird so über die Stadt Eschweiler hinaus bekannt. Der RegioSportBund Aachen kann die Räumlickeiten der vhs nutzen und im Bereich Qualifizierung langfristig planen.

RSB und vhs unterstützen sich gegenseitig bei der Gewinnung und Qualifizierung von geeignetem Personal. Durch vertrauensvolle Abstimmung in regelmäßigen Gesprächen wird vermieden, dass bei der Personalgewinnung eine Konkurrenz zwischen Sportvereinen, dem RSB und der vhs entsteht. Auch kann eine gegenseitige Unterstützung bei sport- oder gesundheitspolitischen Belangen zum Tragen kommen.

Als sichtbares Zeichen ‚verlinken‘ sich beide Partner im Internet und in gedruckten Programmen.

Die vorliegende Kooperationsvereinbarung stellt nicht wirklich einen Startschuss dar, denn sie fixiert im Grunde nur eine bereits gelebte kollegiale Zusammenarbeit. An einer Weiterentwicklung und Vertiefung ist beiden Partnern gelegen.

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Treffpunkt für alle: In der Villa Faensen tut sich einiges

ESCHWEILER. Die Zeiten, in denen die einstige Villa Faensen zwischen Marienstraße und Stadtgarten lediglich Treffpunkt für betagte Mitbürger war, gehören langsam der Vergangenheit an. Das schmucke städtische Haus, das – noch – den Namen Seniorenzentrum trägt, öffnet sich mehr und mehr, wird zur Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters.

Haben in der Villa am Stadtgarten noch eine Menge
vor: Cem Gökce und Peter Toporowski vom Amt für
Soziales, Senioren und Integration , die Fotografen
Eckhard Pelky und Markus Boshpf sowie der
unermüdliche engagierte Ehrenamtler
Hartmut Becker. Foto: Rudolf Müller

Ein Erfolg, der viele Väter hat: Da sind nicht nur die Sozialamtsmitarbeiter Peter Toporowski und Cem Gökce, die hier dem „Quartier Mitte“ ein Mehr an Lebensqualität verschaffen wollen, sondern auch zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen wie Hartmut Becker und Gretel Germann, Jörg Drescher und nun auch Eckhard Pelky, Markus Boshof und Markus Raschke. Die drei Letztgenannten sind erfahrene (Hobby-) Fotografen und stellen eine breite Palette ihrer Werke demnächst in der Villa aus.

Überhaupt tut sich einiges im Haus Marienstraße 7. Am kommenden Samstag zum Beispiel. Einem ganz besonderen Samstag: dem Elften im Elften. „Nicht nur ältere Mitbürger haben hier ein ganz tolles Haus, und das sollten wir nutzen“, sagt Hartmut Becker. Also wird eingeladen: Jung und alt können hier ab 10 Uhr die Eröffnung der Karnevalssession feiern.

Mit Äezezupp, lauwarmem Kartoffelsalat nach norddeutscher Art und der passenden Brühwurst, wie Becker sagt. Und natürlich mit Musik: Drehorgelspieler Hans-Josef Sewelies hat sich angesagt. Dass das Noch-Seniorenzentrum über die einzige Behindertentoilette weit und breit verfügt, macht die Öffnung an diesem Tag umso sinnvoller.

Inzwischen, so Peter Toporowski, werde auch überlegt, das Haus am Rosenmontag zu öffnen: „Dann hätten zudem auch Familien mit kleinen Kindern die Möglichkeit, sich hier aufzuwärmen.“

Muschelessen und Fotoschau

Schon am Mittwoch kommender Woche steht ein weiteres „Highlight“ auf dem Programm in der Villa: Hartmut Becker und seine Mitstreiter laden zum großen Muschelessen ein. Das war schon bei der Premiere im vergangenen Jahr ein voller Erfolg – die verfügbaren Plätze waren im Nu ausgebucht.

Jumbo-Muscheln auf rheinische Art mit Schwarzbrot und Butter für 6,50 Euro: „Was wir hier den Leuten bieten, muss auch für weniger Betuchte bezahlbar sein“, unterstreicht Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnellstmöglich im Haus anmelden.

Drei Tage später, am Samstag kommender Woche, beginnt um 10 Uhr die Fotoausstellung von Pelky, Boshof und Raschke. Bilder von Menschen, Bilder von Reisen, ein breites Spektrum an Themen. Weitere, themenbezogene Ausstellungen – zum Beispiel zum Eschweiler Music Festival oder zur Art Open – sollen folgen, im Zwei- oder Drei-Monats-Rhythmus.

Nicht nur das Fotografentrio, auch andere Künstler können hier ausstellen. In guter Tradition: Das Obergeschoss der Villa war einst Domizil der städtischen Kunstsammlung. Für Peter Toporowski sind auch solche Ausstellungen eine gute Möglichkeit, vermehrt jüngeres Publikum in die Quartiersvilla zu holen.

Über 10.000 Besucher im Jahr

In eine Villa, die sich ohnehin steigender Beliebtheit erfreut: Allein im vergangenen Jahr besuchten rund 10.000 Indestädter die Villa. In diesem Jahr werden es noch mehr sein: „Bis Juli hatten wir schon an die 8000“, freut sich Peter Toporowski.

Gefeiert wird hier natürlich auch im Dezember: Am 6. Dezember, am Nikolaustag, steht eine große Weihnachtsfeier auf dem Programm. „Alle Eschweiler sind herzlich eingeladen“, betont Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich umgehend eine Eintrittskarte für fünf Euro besorgen. Dafür gibt‘s dann ein geselliges Beisammensein mit einem kleinen, aber feinen Programm, Getränken, belegten Brötchen und einem Weihnachtspräsent.

Der Platz in der Villa ist beschränkt. „Und die Karten gehen immer rasend schnell weg“, weiß Becker.

Am 11. und 18. Dezember steht Bingo auf dem Programm. Mit weihnachtlich attraktiven Präsenten und (am 11.) einem Fläschchen Piccolo für jeden Mitspieler.

Weihnachtlich wird es in der Villa am Stadtgarten auch am 24. Dezember. „Heiligabend nicht allein“ lautet dann das Motto. Eine Veranstaltung, die die Stadt seit vielen Jahren anbietet. Vor zwei Jahren fiel sie aus – mangels Nachfrage. „Im vergangenen Jahr aber waren wieder mehr als 20 Teilnehmer dabei, das war eine wirklich schöne Veranstaltung“, berichtet Cem Gökce.

„Bei angenehmer Musik wird den Besuchern in netter Atmosphäre ein Weihnachtsessen serviert; jeder bekommt ein kleines Geschenk.“ „Da kommen Leute miteinander ins Gespräch, die sich vorher gar nicht kannten“, ergänzt Peter Toporowski und betont: „Hier kann jeder, der sonst am Heiligen Abend allein zu Hause säße, mitfeiern – das Alter spielt überhaupt keine Rolle.“

Oldiefete und Spielenachmittage

Es tut sich einiges im Quartier Mitte. So planen die Quartiersmanager zum Beispiel, mit Unterstützung des Integrationsrats an einem der Einkaufssamstage im Advent in der Villa eine Kinderbetreuung mit erfahrenen Erzieherinnen anzubieten. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat denkt Toporowski an gemeinsame Spielenachmittage – Backgammon würde sich da anbieten.

Im kommenden Jahr will Jürgen Rombach, musikbegeisterter Sozialamtsleiter, in der Villa zudem die erste Rock- und Oldiefete feiern. Und gemeinsam mit dem Geschichtsverein sind „Quartiersspaziergänge“ zu historischen Punkten in der Stadt geplant.

Ausgeweitet werden soll auch das Sportangebot. „Das Thema Sport stellte zunächst eine ziemliche Hemmschwelle dar“, berichtet Toporowski angesichts der bisherigen Hauptzielgruppe Senioren. „Aber mit Blick auf Sturzprophylaxe nahmen dann doch immer mehr Senioren unsere Angebot an. Und das macht sich bemerkbar: Beim Tanztee sind die fit wie Turnschuhe.“

Seit zwei Monaten gibt es das Fitnessangebot in Kooperation mit dem Regio-Sportbund: Jeden Freitag ab 9 Uhr bringt Irmi Falkenberg von Germania Dürwiß die Senioren in Schwung. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, weiß Cem Gökce. „Wir haben immer weit über 30 Teilnehmer.“ So viele, dass die Villa für den Kurs zu klein ist – das Fitnesstraining fand deshalb häufig im angrenzenden Stadtgarten statt.

Jetzt wird die Gruppe getrennt: Teil eins startet um 8.45 Uhr, Teil zwei um 9.15. Und im Anschluss wartet auf alle Teilnehmer ein gemeinsames Frühstück. Im kommenden Jahr soll das Angebot erweitert werden. Zum Beispiel um einen Kurs „Fitness auf dem Stuhl“ – Bewegung im Sitzen.

Bis das soweit ist, ist das „Seniorenzentrum“ wohl endgültig Vergangenheit: Innerhalb der nächsten beiden Wochen entscheidet eine Jury über den künftigen Namen des bisherigen Seniorenzentrums. Einen Namen, der nicht nur auf die ältere Generation abzielt. Mehr als 70 Vorschläge dazu sind im Rahmen eines Wettbewerbs bei der Stadt eingegangen. Noch vor Ende dieses Monats soll der neue Name gefunden und bekanntgegeben sein.

Aachener Zeitung: Rudolf Müller

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Wasserfreunde Delphin Eschweiler: Schwimmen für Mädchen und Jungen

ESCHWEILER. Schwimmen zu können macht Spaß, stärkt das Selbstbewusstsein und kann letztlich sogar Leben retten. Doch Schwimmen in jungen Jahren zu lernen, ist inzwischen nicht mehr selbstverständlich. Immer häufiger sind Klagen aus den verschiedensten Richtungen zu hören, die besagen, dass (zu) viele Kinder nicht oder kaum in der Lage sind, sich sicher über Wasser halten zu können.

Zufriedene Jungschwimmer: Während der vom
RegioSportBund sowie den Wasserfreunden Delphin
erstmals angebotenen Wassergewöhnung sammelten
Kindergartenkinder erste Erfahrungen mit dem
nassen Element. Foto: Andreas Röchter

Auch die Verantwortlichen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler haben solche Erfahrungen gemacht. „Es gibt Achtjährige, die Angst davor haben, sich unter eine Dusche zu stellen“, berichtet Jugendwartin Christine Pauls. Wasser, das unbekannte und damit angsteinflößende Element?

Das muss (natürlich) nicht sein! Schließlich gibt es Gegenmittel: In Kooperation mit dem Regiosportbund Aachen boten die Wasserfreunde Delphin nun an zwei Tagen im Rahmen des Projekts „Kinderbewegungsabzeichen“ (Kibaz) des Landessportbundes NRW eine Wassergewöhnung für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an.

Flüchtlingskinder einbinden

„Im Vorfeld haben wir Kontakte zu verschiedenen Kindertagesstätten sowie zum Quartier West in der Gutenbergstraße geknüpft“, blickt Christine Pauls zurück. Und Stephan Mayer, Fachkraft für Integration beim Regiosportbund Aachen, bringt einen weiteren Aspekt ins Spiel: „Der Fokus bei diesem Projekt liegt auch darauf, Flüchtlingskinder einzubinden.“

So sammelten am Montag- und Dienstagnachmittag rund 30 Kinder im Hallenbad Jahnstraße erste Erfahrungen in Sachen Schwimmen. Neben Christine Pauls führten Elke Herzog, Martina Gruppe, Katharina Stommel, Lena Beiß, Lukas Beiß, Daniel Esser und Dennis Merö ihre jungen Schützlinge langsam aber sicher an das Element Wasser heran. Angefangen bei Übungen auf dem Trockenen lernten die Kinder zunächst das Babybecken kennen, um sich schließlich in Richtung des Kinderbeckens vorzuwagen und dort sogar den einen oder anderen Sprung vom Beckenrand in das Wasser zu riskieren.

„Positiv zu bewerten ist, dass kein Kind wirkliche Angst oder gar Panik vor dem Wasser zeigte“, zieht Christine Pauls ein durchaus hoffnungsvolles Zwischenfazit. Doch nach der gelungenen Gewöhnung an das Wasser, für die die Kinder als Belohnung Urkunden erhielten, sind weitere Schritte notwendig, um das Schwimmen wirklich zu erlernen. „Generell ist festzustellen, dass viele Kinder zu spät erste Erfahrungen sammeln“, so Christine Pauls.

Bei den jungen Teilnehmern der ersten vom Regiosportbund sowie den Wasserfreunden Delphin angebotenen „Wassergewöhnung“ konnten die ersten Grundlagen aber gelegt werden.

Aachener Zeitung: Andreas Röchter

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Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2018" ist da!

Infos zum Schutz von Kindern und Jugendlichen:

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