RegioSportBund Aachen e.V.
Zur Startseite

Aktuelles

Kampagne "Das habe ich beim Sport gelernt"

Kontakt

Marienstraße 15

52249 Eschweiler

 

Tel: 02403/7497060

Fax: 02403/7497065

Mail: info(a)regiosportbund-aachen.de

 

Öffnungszeiten:

Montag                               09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Dienstag                            09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Mittwoch                            09.00 - 13.00 Uhr

 

Donnerstag                        09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 – 16.00 Uhr

 

Freitag                                09.00 - 13.00 Uhr

Überwinde den inneren Schweinehund

Integration gelingt auch durch Sport

Stolberg-Breinig. Was ist ein Pitch? Was versteht man unter einem „wicket“? Wie viele Spieler sind in einer Mannschaft? Fragen, auf die jeder Spieler der sechs teilnehmenden Teams am 1. Cricket-Qualifikationsturnier in der Städteregion Aachen, das am Samstag auf dem Gelände des FC Breinigerberg stattfand, eine Antwort wusste, denn für sie ist Cricket das, was für andere beispielsweise der Fußball ist. Cricket ist eine taktisch intensive Ballsportart mit komplexen Regeln.

Die Fans des Cricket-Sports aus unserer Region trafen sich
jetzt, um ein Zeichen in Sachen Integration zu setzen.
Jeder ist in den Teams willkommen. (abu)

Ihre Popularität begann in England und ist, nach einem Siegeszug durch viele Länder der Welt, mittlerweile auch in Deutschland angekommen - es gibt deutschlandweit bereits 200 Mannschaften und in der Bundesliga des deutschen Cricket-Bundes sind sechs Regionen, unter anderem auch NRW, vertreten.

Die Städteregion Aachen spielt jedoch in dieser Sportart noch keine so große Rolle, obwohl dies durchaus wünschenswert wäre, da sie auch in Sachen Integration wichtige Impulse setzen könnte.

Möglicherweise ändert sich das jedoch bald, denn seit Juni 2018 bemühen sich der RSB (Regio Sportbund) der Städteregion Aachen und die Stolberger Turngemeinde (STG) genau aus diesem Grund darum eine Mannschaft in Stolberg zu etablieren.

„Wenn wir über Integration sprechen, ist Cricket eine gute Sache“, erklärt Stephan Mayer, Fachkraft „Integration durch Sport“ des RSB der Städteregion und fügt hinzu, „hier läuft es dann nämlich einmal anders herum, indem Migranten, denen die Sportart aus ihrem jeweiligen Heimatland meist vertraut ist, Deutschen diese nahe bringen können.“

Daher die Initiative dieses Turnier in Stolberg zu veranstalten. Angetreten waren an diesem Tag jeweils zwei Clubs aus Düsseldorf und Köln, sowie je einer aus Aachen und Bonn. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit je drei Teams nach dem Prinzip „jeder gegen jeden“. Die beiden Gruppensieger, der Verein „Cologne International Cricket Club“ und die Düsseldorfer Mannschaft „Drägendorf“ traten am Ende dann gegeneinander an, um den Turniersieger zu ermitteln, der dann schließlich aus Köln kam.

Unabhängig vom Sieg sind beide Finalteilnehmer für das Finale Turnier, zu dem weitere Vereine aus NRW erwartet werden, am Sonntag, 7. Oktober, in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums, qualifiziert. Einer der Spieler des Kölner Siegervereins, Dhruv Patel, kooperiert im Übrigen mit dem RSB der Städteregion und trainiert die zu formierende „Stolberger Mannschaft“.

Momentan findet das Training, das sich auf die drei Säulen Fitness, Wurftechnik und Schlagtechnik stützt und für Interessierte ab 16 Jahren geeignet ist, noch auf dem Gelände des FC Breinigerberg statt. Ab dem 5. Oktober wird aber freitags von 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums trainiert werden und Willkommen sind alle Interessierten ab 16 Jahren. „Dadurch, dass die Halle zentraler liegt, erhoffen wir uns einen höheren Zulauf, um die Sportart weiter zu verbreiten.

Auch werden wir kurzfristig die Schulen direkt ansprechen“, versichert Stephan Mayer.

Aachener Zeitung: abu

mehr »

Sportabzeichentag in Eschweiler

Am Samstag den 08. September 2018 fand wie jedes Jahr wieder ein Sportabzeichentag beim SV Germania Dürwiss e.V. Leichtathletik statt. Jugendliche, Erwachsene und im Rahmen der Integration und Inklusion auch Neuzugewanderte sowie Menschen mit Handicap waren herzlich eingeladen. Das Team der Sportabzeichenprüfer/in von Herrn Rainer Wick, Franz Josef Lürken und Maria Voss war mit vollem Einsatz dabei und für das leibliche Wohl sorgte die Cafeteria mit Ihren Kuchen.

mehr »

Stadtfest Eschweiler und Integrationskonferenz

 

Im Rahmen des Stadtfestes in Eschweiler, welches in diesem Jahr unter dem Motto „Sport – Gesundheit – Prävention" stand, stellten wir zum Thema "Bewegt GESUND bleiben in NRW!" exemplarische Einheiten für den Rehabilitationssport vor. Diese Einheiten zeichneten sich durch Alltagsbezug und Spaß aus.

Der Schwerpunkt Koordination kam mit unserem Experten auf keinen Fall zu kurz. Torsten Schröder bot im Vortragszelt des Stadtfestes einen Vortrag über Life-Kinetik und die von Inde-Talente gestifteten Bälle für die Life-Kinetic wurden rege genutzt.

Im Anschluss an den Vortrag stand Herr Schröder auch an unserem Stand für Informationen zum Thema Life-Kinetik zur Verfügung.

Vielen Dank an Inde-Talente, dass Sie uns mit Bällen unterstützten und Herrn Schröder für den erhellenden Vortrag.

Ebenfalls am ersten Septemberwochenende waren wir auf der Integrationskonferenz „Impuls der Gesellschaft" von Stadt und StädteRegion Aachen vertreten. Bei der ersten Integrationskonferenz in der Region wurde über die heutige Gesellschaft, über Zuwanderung, interkulturelle Öffnung und Integration gesprochen und diskutiert.

 

mehr »

Sport im Park in Stolberg!

Selbst bei den doch sehr sommerlichen Temperaturen findet das Angebot der Stolberger Turngemeinde 1883 mit begeisterten Teilnehmenden statt. Gerd Schnitzler konnte mit seiner Begeisterung direkt viele Menschen anstecken, vielen Dank dafür! Sonntags um 11.00 Uhr in Stolberg, kostenlos, es findet sich immer ein schattiges Plätzchen

 

 

mehr »

Aus- und Fortbildungen bis Dezember 2018

Hier finden Sie alle Aus- und Fortbildungen des RegioSportBundes Aachen bis Dezember 2018 auf einen Blick! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre oder unter dem Menüpunkt "Qualifizierung".

September:

08.11       Haftung im Sportverein - Rechtliche Grundlagen & Versicherungsschutz

10.11       "Fazien-Yoga-Fitness"

17.11       Bunte Bänder im Sport - "Tapes effektiv eingesetzt"

01.12       Gesunde Ernährung in Sport und Alltag

08.12       Power trifft Entspannung

 

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403/7497060 gerne zur Verfügung.

» mehr

2000x1000 Antragstellung für 2018 ab sofort möglich!

Achtung: Neue Regularien beachten!

 

Gefördert werden Maßnahmen der Sportvereine in Bereichen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Bezügen, die aktuelle sportpolitische Aspekte aufgreifen und gesellschaftlich relevant sind.
Für das Jahr 2018 gelten folgende Förderschwerpunkte:

1. Kooperation Sportverein mit Schulen
2. Kooperation Sportverein mit Kindertageseinrichtungen
3. Kinderbewegungsabzeichen
4. Integration
5. Inklusion
6. Gesundheitssport
7. Sport der Älteren

Eine Quotierung der Förderung innerhalb der Schwerpunkte ist nicht vorgesehen.

Vorzeitiger Maßnahmenbeginn:
Die Beantragung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch den Sportverein ist nicht erforderlich. Förderfähig sind Maßnahmen, die im Zeitraum 01.01. – 31.12.2018 durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass auch die rückwirkende Förderung von im Jahr 2018 bereits durchgeführten Maßnahmen möglich ist.

Antragsstellung:
Die Förderanträge müssen bis zum 19.09.2018 eingereicht werden. Der Antrag ist ausschließlich in Schriftform (Papierform) an den Landessportbund NRW zu richten Die Auszahlung der durch den Landessportbund NRW bewilligten Zuwendung erfolgt ohne Anforderung durch den Sportverein am 15. Oktober des Antragsjahres.

Neu: Pro Sportverein können jährlich bis zu drei Maßnahmen berücksichtigt werden, die aus drei unterschiedlichen Förderschwerpunkten stammen müssen.
Die Zuwendung beträgt je Maßnahme 1.000,- Euro, insgesamt also maximal 3.000,- Euro.
Die Beantragung von Maßnahmen kann einzeln oder gesammelt in einem Förderantrag erfolgen.                                                                                                                                        

Neu ist auch, dass es keine Kontingente für die einzelnen Stadt- und Kreissportbünde gibt. Soweit das Antragsvolumen die zur Verfügung stehenden Fördermittel übersteigt, werden die förderfähigen Anträge nach der Reihenfolge ihres Eingangs bei der Bewilligungsbehörde beschieden.
Eine umfängliche Beratung und Information ist jederzeit über den RegioSportBund Aachen möglich.

HIER können Sie den Antrag herunterladen.

HIER können Sie die Ausfüllhilfe herunterladen.

HIER können Sie eine Beispielliste herunterladen.

HIER können Sie die Förderrichtlinien herunterladen.

mehr »

Mehr als die Hälfte der Liebfrauenschüler legt Sportabzeichen ab

Eschweiler. Sport zu treiben ist gut, es in einer Gemeinschaft zu tun, noch besser. Ein Gedanke, der an der Bischöflichen Liebfrauenschule groß geschrieben wird: 468 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums legten im vergangenen Jahr das Deutsche Sportabzeichen ab, eine Quote von mehr als 54 Prozent.

Die Schüler der Liebfrauenschule freuen sich
über das Sportabzeichen.

Damit brachten die jungen Sportlerinnen und Sportler die BLS innerhalb des von der Sparkassen-Finanzgruppe initiierten „Sportabzeichen-Wettbewerbs“ unter 70 weiterführenden Schulen in der Kategorie „über 800 Schüler“ in Nordrhein-Westfalen auf den vierten Platz.

Den verdienten Lohn erhielten die Vertreter der Schule nun am „Tag des Sportabzeichens 2018“, als Schulleiter Carsten Gier, Sportfachschafts-Vorsitzende Kristina Gäb sowie Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und 500 Euro des Landessportbundes aus den Händen von Petra Minten, „Koordinatorin Sportabzeichen“ des Regiosportbundes Aachen, und Sven Rehfisch, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Bank Eschweiler, die die Schulen der Indestadt in Sachen Deutsches Sportabzeichen seit vielen Jahren unterstützt, entgegennahmen.

„Es ist sehr erfreulich, dass auch Schulen immer häufiger beim Tag des Sportabzeichens dabei sind. Um diesen Trend zu unterstützen, hat der Regiosportbund Aachen bereits im Jahr 2016 eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Sportler, Prüfer, Abnehmer und Sportabzeichen-Beauftragte in seiner Geschäftsstelle in Eschweiler eingerichtet. Der Regiosportbund betreut Interessierte rund um das Sportabzeichen“, erklärte Petra Minten.

 

Aachener Zeitung: ran

mehr »

Anrempeln erlaubt beim „Bumperball“-Turnier

Rollesbroich. Es war ein ungewohntes Bild, das sich auf dem Sportplatz des SV Roland Rollesbroich bot: Mit Luft befüllte Riesenbälle wurden von den Mitspielern am Körper getragen, und mit diesen versuchten sie, einen Fußball in zwei kleine Tore unterzubringen. „Bumperball“ – so nennt sich diese Fun-Sportart, die meist als abgewandelte Spielversion des Fußballs unter erschwerten Bedingungen gespielt wird.

Große Begeisterung herrschte unter den zahlreichen
Teilnehmern, Helfern und Zuschauern des
Bumperball-Turniers auf dem Rollesbroicher Sportplatz.
Foto: M. Stollenwerk

„Es gab hier in der Eifel zwar schon Bumperball-Turniere, aber in der Form, also kooperativ und städteregionsübergreifend, findet es zum ersten Mal statt“, erklärte Lara Brammertz, die bei der Städteregion Aachen für die Mobile Jugendarbeit in den Eifelkommunen zuständig ist.

Die Spielregeln dabei sind denkbar einfach: Gespielt wird meist in zwei Teams mit jeweils drei bis sechs Mitspielern, und es werden vereinfachte Regeln des Fußballs angewendet. So sind beispielsweise Fouls erlaubt, und das Anrempeln gehört zum normalen Spielgeschehen. Beim Turnier in Rollesbroich wurde vier gegen vier gespielt, die Spieldauer pro Partie betrug sechs Minuten.

Anfang 2017 hat das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen zwölf Bumperbälle für die Jugendarbeit angeschafft. Das rund vierstündige Turnier für alle Jugendlichen ab 14 Jahren innerhalb der Städteregion Aachen, das nun stattfand, war eine Kooperationsveranstaltung von SV Roland Rollesbroich, Regiosportbund Aachen mit seiner Sportjugend, Fußballkreis Aachen, Mobile Jugendarbeit der Städteregion Aachen und Jugendcafé Simmerath.

Fairplay ist wichtig

„Im Spiel selbst gibt es zwar ein Kräftemessen, aber das Fairplay ist ganz wichtig, sodass es nach jedem Spiel ein Abklatschen der Jugendlichen untereinander gibt“, betont Brammertz, nachdem sie die neue Sportart natürlich auch selbst ausprobiert hat.

„Ein ganz wichtiger Faktor ist für uns, die Werte von Demokratie und Respekt zu vermitteln und zu vereinen. Dazu sammeln wir auch Unterschriften für Demokratie und Respekt“, erklärt Stephan Mayer vom Regiosportbund Aachen und Vorstandsmitglied im Fußballkreis Aachen, der gemeinsam mit Lara Brammertz das Organisationsteam leitet. Der Regiosportbund mit seiner Sportjugend, die aus Ehrenamtlern besteht, die Jugendlichen die Bereiche Sport und Bildung näherbringt, arbeite städteregional, so dass sich eine Kooperation mit der Mobile Jugendarbeit der Städteregion angeboten habe.

„Auch die Zusammenarbeit mit dem SV Roland Rollesbroich, der dieses optimale Gelände ohne Probleme zur Verfügung gestellt hat, war für uns von Beginn an sehr angenehm“, betonen Mayer und Brammertz, die sich einig sind, dass das Turnier fortgesetzt werden muss. „Es ist sinnvoll, das Turnier auch an diesem Ort erneut zu veranstalten, da es sich zunächst etablieren muss und es doch immer schön ist, einmal in die Eifel zu kommen“, so Mayer, der den amüsanten Sport vor Ort ebenfalls schon selbst ausprobiert hat.

„Ich bin zum ersten Mal bei einem Bumperball-Turnier und mir macht das erlaubte Anrempeln am meisten Spaß“, erzählt der 17-Jährige Nico aus Kesternich, der beim SV Nordeifel Fußball spielt und dort auf das Turnier aufmerksam geworden ist, vergnügt. Auch der 20-Jährige Ali Asghar, der häufig Gast im Simmerather Jugendcafé ist und auch in Simmerath wohnt, hat sichtlich Spaß an der Sache: „Ich mache sowas zum ersten Mal, und es ist schön, ein Spiel zu machen, das für fast alle neu ist. Außerdem sind alle Leute hier sehr nett.“

Turnier mit Sendungsauftrag

Bernd Mommertz, der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen, wollte es sich nicht nehmen lassen, das Turnier zu besuchen. Denn der Fußballkreis hat die Veranstaltung ebenfalls unterstützt. „Es ist ganz wichtig, neue Wege zu gehen, um neue Leute für den Sport zu begeistern. Dabei ist es auf der einen Seite unerlässlich, kooperativ und gemeinsam zu arbeiten, auf der anderen Seite müssen auch immer die Werte der Demokratie und des Respektes vermittelt werden“, so Mommertz.

Abseits des Fußballplatzes gab es ein buntes Rahmenprogramm. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Zuschauer konnten sich hier beim Dartkicker, einer Riesendartscheibe, auf die mit einem Fußball geschossen wurde, oder Volleyball sportlich beteiligen, denn auch hier gab es kleinere Turniere, die gut angenommen wurden. Neben der kostenfreien Teilnahme gab es einen Stand mit Obst und Wasser als kostenloses Angebot, den Babette Siewe, die Leiterin des Jugendcafés in Simmerath, betreute. Zudem gab es Deftiges vom Grill und am Ende Preise für die ersten drei Teams.

Wer bei lauem Sommerwetter noch nicht genug vom Sport hatte, konnte am Abend noch das zweite Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft auf der Großleinwand verfolgen. Viele der Jugendlichen fragten bereits am gleichen Tag nach einer Neuauflage des Turniers.

 

Aachener Zeitung: Max Stollenwerk

mehr »

Kinder auf forderndem Parcours beim „Mini-Sportabzeichen“

Simmerath. Rund 60 Kinder der katholischen Kindertageseinrichtung „Arche Noah“ waren am Samstag zum Sportplatz an der Simmerather Sekundarschule gekommen, um das „Mini-Sportabzeichen“ zu erringen.

Auf dem Sportplatz an der Simmerather Sekundarschule
konnten die Kinder der Kita „Arche Noah“ jetzt das
„Mini-Sportabzeichen“ machen. Der Regiosportbund und
ein Sponsor unterstützen die Veranstaltung.
Foto: Katharina Isabel Franke

Kita-Leiterin Ingrid Schröder und ihr Team, Verena Hennes vom Regiosportbund und Wolfgang Fischer vom Sponsor „Enwor“ hatten das Familiensportfest organisiert, um auf die Bedeutung von Bewegung im Alltag hinzuweisen.

Die „Arche Noah“, eine von drei zertifizierten Bewegungskindergärten in der Region, hatte für die kleinen Sportler einen achtteiligen Parcours ohne Zeitbegrenzung aufgebaut, der die jungen Athleten voll und ganz forderte. So mussten die Kinder unter anderem acht Reifen durchspringen, Säckchen in ein Ziel werfen, ein Tor schießen, vorwärts und rückwärts balancieren und einen Basketball werfen und fangen.

Ingrid Schröder freute sich über die zuschauenden Familien und wies auf die Wichtigkeit von Bewegung im Alltag hin: „Sport und Bewegung ist vor allem eins: unsichtbarer Aufwand und sichtbarer Erfolg.“

Ähnlich sieht es auch Verena Hennes vom Regiosportbund Aachen. In Zeiten von Handys und Tablets würde die Bewegung im Alltag oft in Vergessenheit geraten. Umso glücklicher ist Hennes über die Zusammenarbeit mit der Simmerather Kita, die bereits seit einigen Jahren besteht.

Dank des Sponsors, der in diesem Jahr durch Wolfgang Fischer vertreten wurde, gab es diesmal für jeden Absolventen des Mini-Sportabzeichens eine Medaille: „Wir unterstützen sehr gezielt im Kinder- und Jugendsport.“, so Fischer.

Ingrid Schröder verriet noch: „Die Idee für ein Familiensportfest 2019 existiert bereits.“

 

Aachener Zeitung: kfr

mehr »

Was ist Walking Football?

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Walking Football nichts weiter als „Geh-Fußball“. Walking Football ist altersgerechtes und gesundheitsförderndes Fußballspielen. Erstmals wurde diese Fußball-Variante 2011 in Chesterfield/England gespielt – und begeistert inzwischen das ganze Land. Fast 1000 Mannschaften, einige auch in einem geregelten Spielbetrieb bestreiten den neuen Trend in England. Über die Niederlande gelangte Walking Football mittlerweile auch nach Deutschland. Hier sind bisher vier Bundesliga-Vereine aktiv: FC Schalke 04 (Stiftung „Schalke hilft“), Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Wolfsburg.

Der FVM ist einer der zahlreichen Programmpartner des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen im Programm-Schwerpunkt "Bewegt ÄLTER werden mit Walking Football." „Gerade wenn es noch in den Füßen juckt, Verletzungen oder das höhere Alter einen geregelten Alte Herren-Spielbetrieb aber nicht mehr zulassen, ist Walking Football eine echte Alternative“, erklärt FVM-Präsidiumsmitglied Achim Buchholz. „Wir möchten unseren Vereinen zeigen, wie sie ihren Mitgliedern auch im höheren Alter ein attraktives Bewegungsangebot unterbreiten können.“

Fazit: Walking Football ist eine tolle Möglichkeit, sich, egal in welchem Alter und mit welchem Tempo, fußballerisch zu betätigen und in geselliger Runde zusammen zu sitzen.

 

Hierzu findet am Freitag, 13. Juli 2018, ab 18 Uhr auf der Sportanlage SpVgg 1928 Straß (Friedhofstr. 28a, 52134 Herzogenrath) ein Turnier statt.

mehr »

Knapp 60 Kinder machen das Sportabzeichen

Baesweiler. Spaß machen und die sportmotorischen Leistungen fördern soll es vor allem: das Minisportabzeichen. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren durchliefen knapp 60 Kids des evangelische Familienzentrums Setterich „Aktion Engel-Haus“ um Leiterin Simone Wehr auf dem Sportplatz Wolfsgasse jüngst verschiedene Bewegungsstationen in Form eines Parcours ohne Zeitbegrenzung

Sport und Spaß: Kinder des Evangelischen
Familienzentrums Setterich absolvieren das
Minisportabzeichen auf Sportplatz Wolfsgasse
in Seterich. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Der Parcours umfasste dabei alle natürlichen Bewegungsräume der Kinder. Ob Laufen, Springen, Zielwerfen, Gleichgewicht halten und andere Herausforderungen – die Mädchen und Jungen waren begeistert bei der Sache.

Mit dem Minisportabzeichen, das für mit dem offiziellen Landessportbund-Zertifikat ausgezeichneten Bewegungskindergärten entwickelt wurde, wolle der Regiosport-Bund Aachen getreu dem Motto „Bildung braucht Bewegung“ dazu beitragen, dass das Thema „Bewegung“ bereits früh in den Alltag der Kinder integriert wird, so Fachkraft Verena Hennes.

 

Aachener Zeitung: dag

mehr »

Das erste Cricket-Turnier in Breinigerberg startet schon im Herbst

Stolberg. Seit vergangenem Montag findet auf dem Sportplatz Breinigerberg eine neue Sportart statt. Cricket findet dort nun jeden Montag und Mittwoch von 18.30 bis 20 Uhr statt.

Saskia Wilm, Rishi Pillai, Dhlov Patel, Stephan Mayer und
Gerd Schnitzler (v. l.) haben sich darum gekümmert,
das neue Sportangebot auf die Beine zu stellen. Trainer
Rishi Pillai und Dhlov Patel zeigen von nun an montags
und mittwochs, wie Cricket funktioniert. Foto: E. Rößler

Beim Cricket gibt es zwei Mannschaften, die gegeneinander antreten. Es gibt je einen Werfer und einen, der den Ball versucht wegzuschlagen, um somit Punkte zu erreichen. Macht er einen Fehler scheidet er aus.

Der Werfer wird dabei von den Feldspielern unterstützt, die den Ball so schnell wie möglich wieder zurückbringen müssen. Wie das Ganze aber genau funktioniert, erklären Rishi Pillai und Dhlov Patel. Sie stellen sich als Trainer zur Verfügung.

Im Nationalteam

Beide spielen professionell Cricket: Patel im Köln Cricket Club und Pillai ist sogar Kapitän der Männernationalmannschaft. Besondere Vorkenntnisse werden dort nicht erfordert. Jeder, der über 16 Jahre alt ist und Interesse an der Sportart hat, ist dort herzlich willkommen. „Cricket ist bisher kaum verbreitet. In Aachen gibt es bis jetzt nur einen entsprechenden Verein“, erzählt Stephan Mayer. Er kam auf die Idee, die Sportart auch in der Region anzubieten.

Zusammen mit Saskia Wilm aus dem Kommunalen Integrationszentrum der Städteregion setzte er diese Idee dann in die Tat um. Sie wurden außerdem von der Stadt Stolberg mit einer Kostenbeteiligung unterstützt und von dem FC Breinigerberg, der ihnen den Sportplatz zur Verfügung stellt. Bis Ende September sollen die Treffen dort stattfinden.

Im Winter wird das Training dann in eine Halle verlegt. Für den 7. Oktober ist bereits ein Turnier geplant. „Da Cricket hier bisher kaum bekannt ist, müssen wir erst mal gucken, wie das Ganze anläuft“, erklärt Mayer weiter. Falls es viele Interessenten geben sollte, könne man dann auch verschiedene Gruppen bilden, die nach Alter oder Geschlecht gebildet werden.

Anmeldungen sind zunächst nicht erforderlich, da das Angebot offen gehalten werden soll. „Später wären Anmeldungen aber wünschenswert“, erzählen Mayer und Wilm. „Wir würden uns freuen, wenn die Teilnehmer über die Zeit das Gefühl von Vereinszugehörigkeit entwickeln.“ Wer interessiert ist, kann sich also montags und mittwochs am Cricket ausprobieren. Sportkleidung und Sportschuhe müssen von den Teilnehmern mitgebracht werden, andere Materialien werden vom Verein gestellt. Fragen können mit Stephan Mayer unter Telefon 02403/7497063 geklärt werden.

Anmeldungen können unter Email gerd.schnitzler(a)gmx.net oder stephan.mayer(a)regiosportbund-aachen.de erfolgen. Gerd Schnitzler weist außerdem auf den Tag des Sportabzeichens hin. Dieser findet am 7. Juli im Stadion Glashütter Weiher und in der Schwimmhalle Glashütter Weiher statt. Jung und Alt können dort ohne Voranmeldung ihr Sportabzeichen machen. Die Bedingungen können unter www.deutsches-sportabzeichen.de eingesehen werden.

 

Aachener Zeitung: Eva Rößler

mehr »

Schwimmenlernen ist in der Region gar nicht (mehr) so einfach

Hallenzeiten und geeignetes Personal sind Mangelware und harmonieren immer weniger mit aktuellen Lehrplanvorgaben in NRW

Zu viele Kinder können sich nicht über Wasser halten,
wissen die Schwimmexperten Ingo Braun,
Ingrid Schäfer und Dr. Christoph Herzog (v.l.).

Nur gut ein Drittel aller Kinder, die in der Städteregion Aachen eingeschult werden, kann nach den Ergebnissen von aktuellen Schuleingangsuntersuchungen (ansatzweise) schwimmen. Die Qualität der Schwimmfähigkeit ist nämlich auch unterschiedlich definierbar, aber insgesamt doch relativ dürftig für das Alter. Fest steht, dass sich im Jahr 2018 zu viele Kinder nicht richtig über Wasser halten können. Und dafür gibt es wohl gleich eine Reihe von Ursachen, wissen die Schwimmexperten aus der Region – vor allem auch gesellschaftliche.

„Früher brachten nämlich in der Regel Eltern ihren Kindern das Schwimmen bei“, weiß Schwimm-Experte Ingo Braun aus Simmerath. Nicht nur den passionierten Funktionär dieses Sports – Braun ist unter anderem Leiter der Schwimmschule des Schwimmverbands NRW in Übach-Palenberg, wo der Verband eine eigene Halle betreibt – wurmt der Ist-Zustand. Ingo Braun ist zudem 1. Vorsitzender bei Hansa Simmerath, wo er nicht nur die Schwimmer im Blick hat. Er ist Mitglied des Gemeindesportbundes Simmerath, im RegioSportBund aktiv, als Kampfrichter in Sachen Schwimmsport unterwegs und, und, und. Braun ist wirklich ein Experte in Sachen Schwimmausbildung und hat die Entwicklungen in den vergangenen Jahren mit Sorge betrachtet. Dass der Anteil der jungen Schwimmer in der Nordeifel etwas höher ist als im „Flachland“, beruhigt ihn kaum.

Da heute sehr oft Väter und Mütter in Vollzeit arbeiteten, wird die Zeit für das Schwimmenlernen der Sprösslinge innerhalb der Familie immer knapper beziehungsweise sinkt die Bereitschaft am Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub als Eltern entsprechend aktiv zu werden. Schulen und Vereine sollen sich stattdessen der Schwimmausbildung ihres Nachwuchses annehmen und müssen dann hin und wieder sogar den Unmut der Eltern aushalten, wenn das nicht (schnell genug) klappt. Die Kapazitäten von Schulen und Vereinen sind jedoch ebenfalls immer begrenzter. Neben qualifiziertem Personal sowie ausreichenden Fortbildungsmaßnahmen, dafür mangelt es in der Städteregion darüber hinaus an geeigneten Wasserflächen, womit nicht zwingend Hallenbäder gemeint sein müssen. Aber auch diesbezüglich gibt es innerhalb der städteregionalen Kommunen enorme Defizite, und die sind zum Teil auch noch hausgemacht.

„Hallenbäder müssen nämlich auch regelmäßig und richtig in Stand gehalten werden“, mahnt Ingo Braun, dessen Verbandshalle in Übach-Palenberg keine Probleme kennt. Braun kennt diese allerdings auf kommunaler Ebene. Würden dort kleine Reparaturen auf die lange Bank geschoben, potenziere sich der Schaden nicht selten nach Jahren, was auch schon mal zu Schließungen samt Abriss führe. Selbst wenn in punkto Ausbildung genügend Personal vorhanden wäre, bliebe zumindest vorerst das Hardware-Dilemma. Beispiele: In Kohlscheid hat der Abriss des örtlichen Hallenbades bekanntlich auch schnell zu einem krassen Schwund organisierter Schwimmer geführt. In Herzogenrath, wie in der niederländischen Nachbarkommune Kerkrade, wurden zudem (wie anderswo aus Kostengründen) schon vor Jahren Freibäder geschlossen.

In Baesweiler steht den Schwimmern wegen der energetischen Sanierung des Freizeitbades Parkstraße samt baulicher Ergänzung um ein Lehrschwimmbecken bis auf Weiteres nur das recht kleine Lehrschwimmbecken an der Grengrachtschule zur Verfügung. Letzteres macht dann dicht, wenn an der Parkstraße alles fertig ist. Im Schwimmbad Simmerath gibt es Risse in den Leimbindern der Dachkonstruktion – Zukunft ungewiss. Es gibt noch andere drohende Sanierungsfälle. In Aachen hingegen ist die Situation in punkto Wasserflächen und Kursangeboten laut Ingo Braun recht entspannt. Dafür führe hier manches Trägermodell unter Umständen zu hohen Hallenkosten für sich einmietende Nutzer, die es so im Umkreis auch nicht gibt.

Alles in allem sind die Aussichten für die Lehrplanvorgabe, dass jedes Kind nach der Grundschule schwimmen können soll, in der Städteregion aus Sicht der Schwimmfunktionäre wirklich nicht gut. Selbst wenn die vorhandenen Hallen zu für die Kinder günstigen Zeiten öffnen könnten, bliebe noch das Lehrer- und Trainerproblem. Oft scheitern die Bemühungen schon daran, dass keine zweite Aufsichtsperson an den Beckenrand zu bekommen ist. Und dann kann selbst ein Grundschullehrer mit Qualifikation den Schwimmunterricht schon wegen der rechtlichen Vorgaben vergessen.

Im Kindergartenalter ist die Ausbildungssituation noch übler. Dabei sind einzelne Vereine sehr engagiert, dem Missstand beizukommen. Beispiel Eschweiler: Hier hat der SC Delphin die Situation durch Schwimmkurse jenseits einer Vereinsmitgliedschaft selbst etwas entzerren können. Trotzdem ist die Warteliste schon enorm. Nach zehn Übungseinheiten sollen die Kinder sich nach der wichtigen „Vorstufe“ Wassergewöhnung zumindest eine Bahn lang sicher durchs Becken bewegen können. Apropos Bewegung: „Die motorischen Defizite, mit denen die Kinder das Training beginnen, werden immer bedenklicher“, räumt Dr. Christoph Herzog, Vorsitzender des SC Delphin, ein. Und Ingo Braun, sein Kollege im Amt von Hansa Simmerath, sieht das für seinen Eifel-Bereich ähnlich: „Wobei die Kinder sich hier theoretisch schon mehr draußen bewegen könnten“, sagt er und sieht den langen Schultag und die multimedialen häuslichen Alternativen als Hauptgründe für die abnehmenden motorischen Fähigkeiten, die Spuren beim Schwimmtraining hinterlassen.

Ingo Braun sieht vor allem die Politik und insbesondere die Verwaltungsspitzen in den Städten in großer Bringschuld, um eine nachhaltige Trendwende einleiten zu können. Das Motto „NRW kann schwimmen“ beziehungsweise dass jedes Kind nach der Grundschule schwimmen können soll, dürfte kein reines Lippenbekenntnis bleiben und müsse „mit wirklich gewollten Kraftakten umgesetzt werden“. Dazu müsse nicht mal unbedingt mehr Geld locker gemacht werden. In vielen Orten könnten schon strukturelle Maßnahmen die Wende einläuten, etwa wenn die entsprechend ausgebildeten Schwimmmeister-Gehilfen zumindest mehr Aufsichtsaufgaben übernehmen würden, statt vielleicht gar nicht so nötige Reinigungsroutinen vorzunehmen, wenn mal wieder „Not am Mann“ ist, sieht Ingo Braun einen Hebel. Einen anderen Hebel sieht Christoph Herzog, der auch politisch engagiert und im Eschweiler Stadtsportbund 1. Vorsitzender ist, in einer flexibleren Nutzung der Hallen, durch Abtrennen von Bahnen für den Vereinssport während bestimmter Zeiten beim öffentlichen Badebetrieb. Zudem müssten die Ehrenamtler in den Sportausschüssen der Kommunen im wahrsten Sinne des Wortes mehr Stimmen erhalten, um selbst die nötigen Weichen für nötige Veränderungen stellen zu können, um die Nichtschwimmer-Misere wenigstens halbwegs in den Griff zu kriegen. Wer das Ehrenamt im Sportbereich stärken möchte und die Arbeit von Vereinsmitgliedern wirklich ernst nehme, dürfe sich dieser Forderung nicht in den Weg stellen, plädiert Ingo Braun an die politischen Gremien, die ehrenamtliche Arbeit nicht über Gebühr zu torpedieren, und an übergeordnete Verbände, daran zu denken, den bürokratischen Aufwand für die Ehrenamtler nicht unnötig ausufern zu lassen. Eine Überforderung in diesem Bereich wäre nämlich ebenfalls für den Schwimmsport kontraproduktiv.

Es ist also noch viel zu tun, um die Schwimmerquote im Grundschulalter gemäß den Lehrplanvorgaben in NRW spürbar zu erhöhen. Was auch in Sachen Teilhabe von Bedeutung sei, fügt Ingrid Schäfer, Geschäftsführerin vom RegioSportBund an. Denn Klassenfahrten schließen oft auch Badevergnügen ein, selbst Kindergeburtstage und manche Familienreise machen mit Nichtschwimmern an Bord auch nicht so viel Sinn oder bergen Risiken. In Sachen Ehrenamt unterstützt der RegioSportBund die Funktionäre in der Städteregion schon nach Kräften, was (finanzielle) Anträge und auch so manche Abrechnung für den Vereinssport betrifft. Sehr sinnvoll seien prinzipiell auch die Förderangebote des Landesprogramms „NRW kann schwimmen“, das einen recht unkomplizierten Zugang zu Fördermitteln ermöglicht, wenn denn besagte Kapazitäten vorhanden wären beziehungsweise alle Vereine nach ihren (ehrenamtlich teilweise schon sehr ausgereizten) Möglichkeiten mitspielen würden...

Durchatmen, nachdenken
und dann wieder ran!

Fußballfans können nach dem Champions-League-Finale an diesem Wochenende erst mal kräftig durchatmen — viele Ehefrauen und sonstige Lebensgefährten, die das weniger interessiert oder sogar nervt, sicher auch! Denn der Fußball hat neben Unterhaltungs- als Nebenwirkung schon ordentliches Nervpotenzial. Auch für viele Fans, die sich aktuell über zahlreiche Entwicklungen in ihrem Lieblingssport und zum Teil sogar über sich selbst beziehungsweise über ausrastende „Fans“ zurecht aufregen. Gerade ein Teil der Aachener Anhängerschaft hat sich diesbezüglich am Montag im Pokalfinale auf Mittelrheinebene gegen Viktoria Köln sehr unrühmlich verhalten. Leider bundesweit bei der ARD live aus Bonn zu verfolgen.

Peinlich, aber alles andere als die Ausnahme! Selbst im vermeintlichen Amateurbereich müssen mittlerweile Polizeihundertschaften an einem Feiertag im ganzen Land gewaltbereite „Fußballfans“ und Pyromanen auf Kosten der Allgemeinheit in Schach halten. Tapfer und traurig zugleich. Bei der anstehenden Fußball-WM in Russland könnten Hooligans — und zwar vor allem die aus dem Land des Ausrichters selbst — ebenfalls das Turnierbild gewalt(tät)ig trüben.

Angesichts der immer noch massiv im Raum stehenden Dopingvorwürfe auch gegen russische Nationalspieler und der Ungereimtheiten beim WM-Stadionbau vielleicht noch das kleinste Problem für Putins gigantisches Prestigeobjekt. Er wird auch das höchstwahrscheinlich sicher gut in den (Polizei-)Griff kriegen und selbstverständlich am Ende die üblicherweise bis dato „beste Weltmeisterschaft aller Zeiten“ kredenzt haben. Bis dann in vier Jahren die Wüsten-WM in Katar ganz neue Maßstäbe setzt. Da freut man sich als europäischer Fußballfan schon auf die Anreise. Möglicherweise setzt Deutschland ja bereits im Vorfeld die Qualifikation in den Sand und schickt sich damit nur rein sprichwörtlich in die Wüste.

Eine Erfolgsgarantie gibt es nämlich selbst für die Erfolgreichsten nicht: Verletzungspech, interne Querelen, gekränkte Eitelkeiten, Rücktritte und Skandale können aus einem souveränen Confedcup-Sieger eine Wundertüte machen. Frühes Ausscheiden ist genauso möglich wie die Titelverteidigung. Bis die Truppe von Jogi Löw in Russland aufläuft, gibt es allerdings auch noch andere interessante Sportereignisse zu verfolgen, die ein wenig ins mediale Abseits geraten sind: zum Beispiel Tennis mit den nun beginnenden French Open mitsamt ein paar deutschen Hoffnungsträgern und ja — auch noch mal Eishockey!

Beim legendären Stanley-Cup, also dem Topfinale in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL, können Anhänger dieses Sports nämlich wieder mal sehen, warum eine Teilnahme an der WM oder den Olympischen Winterspielen für diese Cracks und deren Fans doch nur zweite Wahl ist — die Termine liegen halt zugegebenermaßen dauerhaft unglücklich. Die technische Brillanz und die oft wahnwitzige Dynamik der NHL-Topteams, die allerdings international zusammengesetzt sind, lassen dann doch ein wenig an der Qualität von jüngst in Südkorea und Dänemark mit Medaillen gekürten Teams zweifeln. Noch verblüffender sind insbesondere die Las Vegas Golden Knights, die quasi aus dem Nichts wuchtig ins Finale durchgestartet sind.

Womit wir wieder bei Entwicklungen sind, die auch die Fußballfans betreffen: Wie kann man das alles und alle anderen mehr oder weniger beliebten Sportarten denn künftig (und das relativ erschwinglich) auf den heimischen Fernseher zaubern, wenn man schon nicht live auf der Tribüne dabei sein kann? Die ernüchternde Antwort: Eine Patentlösung gibt es vorerst nicht, aber recht neue „Mitspieler“ wie DAZN und die Bezahlversion von Eurosport, die man als Sportfan neben den Fernsehsendern — Nischenkanäle nicht übersehen — stets im Blick haben sollte. Rechtepoker inklusive, sonst guckt man irgendwann in die Röhre...

 

Super Sonntag: Stephan Tribbels

mehr »

Probleme bei der Mitarbeitergewinnung? Ehrenamtsberatung hilft!

Sie finden keine ehrenamtlichen Helfer? Ihr Vorstand ist nicht vollständig besetzt? Dann lassen Sie sich kostenlos beraten!

Innerhalb einer Ehrenamtsberatung kommen speziell ausgebildete Berater/-innen in den Verein und erarbeiten gemeinsam mit Euch Wege, um eine systematische Mitarbeiterentwicklung im Verein zu etablieren. Dadurch wird die Bindung und Gewinnung von ehrenamtlich Engagierten erleichtert! Die Beratung ist bis zu 20 Stunden kostenfrei.

Weitere Informationen zur Ehrenamtsberatung finden sie hier.

mehr »

Qualifizierung im Sport 2018

Die Aus- und Fortbildungsangebote 2018 für alle Übungsleiter und Sportinteressierte sind da!

HIER können Sie die Broschüre 2018 herunterladen und sich über den Anmeldevordruck beim RegioSportBund Aachen für die jeweiligen Lehrgänge anmelden.

HIER erhalten Sie zusätzlich einen tabellarischen Überblick zu allen Qualifizierungsangeboten im Bereich Sport und Bildung für 2018.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Team per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

» mehr

Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2018" ist da!

Imageflyer RSB:

Infos zum Schutz von Kindern und Jugendlichen:

Copyright © 2018 Bildungswerk. Alle Rechte vorbehalten.