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Marienstraße 15

52249 Eschweiler

 

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14.00 - 16.00 Uhr

 

Dienstag                            09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 - 16.00 Uhr

 

Mittwoch                            09.00 - 13.00 Uhr

 

Donnerstag                        09.00 - 13.00 Uhr &

14.00 – 16.00 Uhr

 

Freitag                                09.00 - 13.00 Uhr

Überwinde den inneren Schweinehund

Treffpunkt für alle: In der Villa Faensen tut sich einiges

ESCHWEILER. Die Zeiten, in denen die einstige Villa Faensen zwischen Marienstraße und Stadtgarten lediglich Treffpunkt für betagte Mitbürger war, gehören langsam der Vergangenheit an. Das schmucke städtische Haus, das – noch – den Namen Seniorenzentrum trägt, öffnet sich mehr und mehr, wird zur Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters.

Haben in der Villa am Stadtgarten noch eine Menge
vor: Cem Gökce und Peter Toporowski vom Amt für
Soziales, Senioren und Integration , die Fotografen
Eckhard Pelky und Markus Boshpf sowie der
unermüdliche engagierte Ehrenamtler
Hartmut Becker. Foto: Rudolf Müller

Ein Erfolg, der viele Väter hat: Da sind nicht nur die Sozialamtsmitarbeiter Peter Toporowski und Cem Gökce, die hier dem „Quartier Mitte“ ein Mehr an Lebensqualität verschaffen wollen, sondern auch zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen wie Hartmut Becker und Gretel Germann, Jörg Drescher und nun auch Eckhard Pelky, Markus Boshof und Markus Raschke. Die drei Letztgenannten sind erfahrene (Hobby-) Fotografen und stellen eine breite Palette ihrer Werke demnächst in der Villa aus.

Überhaupt tut sich einiges im Haus Marienstraße 7. Am kommenden Samstag zum Beispiel. Einem ganz besonderen Samstag: dem Elften im Elften. „Nicht nur ältere Mitbürger haben hier ein ganz tolles Haus, und das sollten wir nutzen“, sagt Hartmut Becker. Also wird eingeladen: Jung und alt können hier ab 10 Uhr die Eröffnung der Karnevalssession feiern.

Mit Äezezupp, lauwarmem Kartoffelsalat nach norddeutscher Art und der passenden Brühwurst, wie Becker sagt. Und natürlich mit Musik: Drehorgelspieler Hans-Josef Sewelies hat sich angesagt. Dass das Noch-Seniorenzentrum über die einzige Behindertentoilette weit und breit verfügt, macht die Öffnung an diesem Tag umso sinnvoller.

Inzwischen, so Peter Toporowski, werde auch überlegt, das Haus am Rosenmontag zu öffnen: „Dann hätten zudem auch Familien mit kleinen Kindern die Möglichkeit, sich hier aufzuwärmen.“

Muschelessen und Fotoschau

Schon am Mittwoch kommender Woche steht ein weiteres „Highlight“ auf dem Programm in der Villa: Hartmut Becker und seine Mitstreiter laden zum großen Muschelessen ein. Das war schon bei der Premiere im vergangenen Jahr ein voller Erfolg – die verfügbaren Plätze waren im Nu ausgebucht.

Jumbo-Muscheln auf rheinische Art mit Schwarzbrot und Butter für 6,50 Euro: „Was wir hier den Leuten bieten, muss auch für weniger Betuchte bezahlbar sein“, unterstreicht Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnellstmöglich im Haus anmelden.

Drei Tage später, am Samstag kommender Woche, beginnt um 10 Uhr die Fotoausstellung von Pelky, Boshof und Raschke. Bilder von Menschen, Bilder von Reisen, ein breites Spektrum an Themen. Weitere, themenbezogene Ausstellungen – zum Beispiel zum Eschweiler Music Festival oder zur Art Open – sollen folgen, im Zwei- oder Drei-Monats-Rhythmus.

Nicht nur das Fotografentrio, auch andere Künstler können hier ausstellen. In guter Tradition: Das Obergeschoss der Villa war einst Domizil der städtischen Kunstsammlung. Für Peter Toporowski sind auch solche Ausstellungen eine gute Möglichkeit, vermehrt jüngeres Publikum in die Quartiersvilla zu holen.

Über 10.000 Besucher im Jahr

In eine Villa, die sich ohnehin steigender Beliebtheit erfreut: Allein im vergangenen Jahr besuchten rund 10.000 Indestädter die Villa. In diesem Jahr werden es noch mehr sein: „Bis Juli hatten wir schon an die 8000“, freut sich Peter Toporowski.

Gefeiert wird hier natürlich auch im Dezember: Am 6. Dezember, am Nikolaustag, steht eine große Weihnachtsfeier auf dem Programm. „Alle Eschweiler sind herzlich eingeladen“, betont Toporowski. Wer dabei sein möchte, sollte sich umgehend eine Eintrittskarte für fünf Euro besorgen. Dafür gibt‘s dann ein geselliges Beisammensein mit einem kleinen, aber feinen Programm, Getränken, belegten Brötchen und einem Weihnachtspräsent.

Der Platz in der Villa ist beschränkt. „Und die Karten gehen immer rasend schnell weg“, weiß Becker.

Am 11. und 18. Dezember steht Bingo auf dem Programm. Mit weihnachtlich attraktiven Präsenten und (am 11.) einem Fläschchen Piccolo für jeden Mitspieler.

Weihnachtlich wird es in der Villa am Stadtgarten auch am 24. Dezember. „Heiligabend nicht allein“ lautet dann das Motto. Eine Veranstaltung, die die Stadt seit vielen Jahren anbietet. Vor zwei Jahren fiel sie aus – mangels Nachfrage. „Im vergangenen Jahr aber waren wieder mehr als 20 Teilnehmer dabei, das war eine wirklich schöne Veranstaltung“, berichtet Cem Gökce.

„Bei angenehmer Musik wird den Besuchern in netter Atmosphäre ein Weihnachtsessen serviert; jeder bekommt ein kleines Geschenk.“ „Da kommen Leute miteinander ins Gespräch, die sich vorher gar nicht kannten“, ergänzt Peter Toporowski und betont: „Hier kann jeder, der sonst am Heiligen Abend allein zu Hause säße, mitfeiern – das Alter spielt überhaupt keine Rolle.“

Oldiefete und Spielenachmittage

Es tut sich einiges im Quartier Mitte. So planen die Quartiersmanager zum Beispiel, mit Unterstützung des Integrationsrats an einem der Einkaufssamstage im Advent in der Villa eine Kinderbetreuung mit erfahrenen Erzieherinnen anzubieten. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat denkt Toporowski an gemeinsame Spielenachmittage – Backgammon würde sich da anbieten.

Im kommenden Jahr will Jürgen Rombach, musikbegeisterter Sozialamtsleiter, in der Villa zudem die erste Rock- und Oldiefete feiern. Und gemeinsam mit dem Geschichtsverein sind „Quartiersspaziergänge“ zu historischen Punkten in der Stadt geplant.

Ausgeweitet werden soll auch das Sportangebot. „Das Thema Sport stellte zunächst eine ziemliche Hemmschwelle dar“, berichtet Toporowski angesichts der bisherigen Hauptzielgruppe Senioren. „Aber mit Blick auf Sturzprophylaxe nahmen dann doch immer mehr Senioren unsere Angebot an. Und das macht sich bemerkbar: Beim Tanztee sind die fit wie Turnschuhe.“

Seit zwei Monaten gibt es das Fitnessangebot in Kooperation mit dem Regio-Sportbund: Jeden Freitag ab 9 Uhr bringt Irmi Falkenberg von Germania Dürwiß die Senioren in Schwung. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, weiß Cem Gökce. „Wir haben immer weit über 30 Teilnehmer.“ So viele, dass die Villa für den Kurs zu klein ist – das Fitnesstraining fand deshalb häufig im angrenzenden Stadtgarten statt.

Jetzt wird die Gruppe getrennt: Teil eins startet um 8.45 Uhr, Teil zwei um 9.15. Und im Anschluss wartet auf alle Teilnehmer ein gemeinsames Frühstück. Im kommenden Jahr soll das Angebot erweitert werden. Zum Beispiel um einen Kurs „Fitness auf dem Stuhl“ – Bewegung im Sitzen.

Bis das soweit ist, ist das „Seniorenzentrum“ wohl endgültig Vergangenheit: Innerhalb der nächsten beiden Wochen entscheidet eine Jury über den künftigen Namen des bisherigen Seniorenzentrums. Einen Namen, der nicht nur auf die ältere Generation abzielt. Mehr als 70 Vorschläge dazu sind im Rahmen eines Wettbewerbs bei der Stadt eingegangen. Noch vor Ende dieses Monats soll der neue Name gefunden und bekanntgegeben sein.

Aachener Zeitung: Rudolf Müller

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Wasserfreunde Delphin Eschweiler: Schwimmen für Mädchen und Jungen

ESCHWEILER. Schwimmen zu können macht Spaß, stärkt das Selbstbewusstsein und kann letztlich sogar Leben retten. Doch Schwimmen in jungen Jahren zu lernen, ist inzwischen nicht mehr selbstverständlich. Immer häufiger sind Klagen aus den verschiedensten Richtungen zu hören, die besagen, dass (zu) viele Kinder nicht oder kaum in der Lage sind, sich sicher über Wasser halten zu können.

Zufriedene Jungschwimmer: Während der vom
RegioSportBund sowie den Wasserfreunden Delphin
erstmals angebotenen Wassergewöhnung sammelten
Kindergartenkinder erste Erfahrungen mit dem
nassen Element. Foto: Andreas Röchter

Auch die Verantwortlichen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler haben solche Erfahrungen gemacht. „Es gibt Achtjährige, die Angst davor haben, sich unter eine Dusche zu stellen“, berichtet Jugendwartin Christine Pauls. Wasser, das unbekannte und damit angsteinflößende Element?

Das muss (natürlich) nicht sein! Schließlich gibt es Gegenmittel: In Kooperation mit dem Regiosportbund Aachen boten die Wasserfreunde Delphin nun an zwei Tagen im Rahmen des Projekts „Kinderbewegungsabzeichen“ (Kibaz) des Landessportbundes NRW eine Wassergewöhnung für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an.

Flüchtlingskinder einbinden

„Im Vorfeld haben wir Kontakte zu verschiedenen Kindertagesstätten sowie zum Quartier West in der Gutenbergstraße geknüpft“, blickt Christine Pauls zurück. Und Stephan Mayer, Fachkraft für Integration beim Regiosportbund Aachen, bringt einen weiteren Aspekt ins Spiel: „Der Fokus bei diesem Projekt liegt auch darauf, Flüchtlingskinder einzubinden.“

So sammelten am Montag- und Dienstagnachmittag rund 30 Kinder im Hallenbad Jahnstraße erste Erfahrungen in Sachen Schwimmen. Neben Christine Pauls führten Elke Herzog, Martina Gruppe, Katharina Stommel, Lena Beiß, Lukas Beiß, Daniel Esser und Dennis Merö ihre jungen Schützlinge langsam aber sicher an das Element Wasser heran. Angefangen bei Übungen auf dem Trockenen lernten die Kinder zunächst das Babybecken kennen, um sich schließlich in Richtung des Kinderbeckens vorzuwagen und dort sogar den einen oder anderen Sprung vom Beckenrand in das Wasser zu riskieren.

„Positiv zu bewerten ist, dass kein Kind wirkliche Angst oder gar Panik vor dem Wasser zeigte“, zieht Christine Pauls ein durchaus hoffnungsvolles Zwischenfazit. Doch nach der gelungenen Gewöhnung an das Wasser, für die die Kinder als Belohnung Urkunden erhielten, sind weitere Schritte notwendig, um das Schwimmen wirklich zu erlernen. „Generell ist festzustellen, dass viele Kinder zu spät erste Erfahrungen sammeln“, so Christine Pauls.

Bei den jungen Teilnehmern der ersten vom Regiosportbund sowie den Wasserfreunden Delphin angebotenen „Wassergewöhnung“ konnten die ersten Grundlagen aber gelegt werden.

Aachener Zeitung: Andreas Röchter

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Der 2. Eifeler Gesundheitstag ein voller Erfolg!

Mit dabei beim 2. Eifeler Gesundheitstag im Rathaus Simmerath war dieses Mal der RegioSportBund Aachen e. V. Unser Vortrag „Wer rastet, der rostet“ fand vor einem gefüllten Rathaussaal statt und die bewegte Pause sowie das Bewegungslied zum Abschluss, zauberten Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Resonanz an unserem Stand war so hoch, dass wir zum Abschluss zufrieden mit viel leichteren Taschen wieder nach Hause fahren konnten. Die ersten Früchte aus interessanten Gesprächen mit neuen Netzwerkpartnern für den organisierten Sport reifen bereits heran, wir freuen uns sehr. 

Nahezu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben an unserem Gesundheitsspiel teilgenommen. Es ging dabei um die Abfrage zu gewünschten Bewegungsangeboten der Frauen und Männer über und unter 60 Jahre. Die Auswertung der Befragung finden Sie hier.

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„Kibaz“ ein voller Erfolg: Roetgener Kinder meistern Bewegungsabzeichen

ROETGEN. „Mit so vielen Kindern hatten wir nicht gerechnet“, strahlte Petra Beier, die Mitorganisatorin des Kinderbewegungsabzeichens NRW (Kibaz) und war über die große Resonanz überrascht. Sie und ihre 20 Helferinnen konnten am vergangenen Freitag 120 drei- bis sechsjährige Kinder mit ihren Eltern in der vereinseigenen Sporthalle des TV Roetgen an der Rosentalstraße begrüßen, die das Kinderbewegungsabzeichen erwerben wollten.

Bei 120 Kindern, die das Kibaz-Bewegungsabzeichen
beim TV Roetgen machen wollten, gab es an den
Stationen viel Andrang und es kam zu Staus, die
von den Helferinnen aber prima aufgelöst wurden.
Foto: K. Kaiser

Das Kibaz soll vor allen Dingen Spaß machen und die sportmotorischen Fähigkeiten fördern, nicht aber die Leistung der Jungsportler messen. Beim Kibaz sollen die kindgerechten und altersdifferenzierten Bewegungsaufgaben entsprechend der fünf Bereiche der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung im Fokus stehen.

Da es zur Philosophie des TV Roetgen gehört, Kinder schon früh und spielerisch für Bewegung und Sport zu begeistern, passte das Kinderbewegungsabzeichen NRW zum Aufgabengebiet des TV.

Ohne zeitlichen Druck

In der Halle an der Rosentalstraße hatte Petra Beier mit ihrem Helferteam einen Parcour mit zehn Bewegungsstationen aufgebaut. Ohne zeitlichen Druck waren an den Stationen Laufen, Springen, Werfen und Balancieren angesagt. Auch wenn einige Kids die Sprungübungen etwas ängstlich angingen, zeigten sie später doch Mut und meisterten den Parcours mit Bravour.

Da auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, gab es während und nach den Übungen für alle die nötigen Stärkungen. Für die Teilnehmer gab es dann nachher noch die Kibaz-Urkunden, Malbücher und ein kleines individuelles Geschenk.

„Das hat den Kindern, Eltern und auch uns Helfern ganz viel Spaß gemacht“, blickte Petra Beier nach dem über zweistündigem „Kibazmarathon“ auf eine gelungene Veranstaltung zurück und erhielt mit ihrem Team von den Eltern und auch den von den Kiindern ein positives Feedback.

Aachener Zeitung: K. Kaiser

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Fortbildung "Akrobatik für Kinder & Jugendliche" 1. Lizenzstufe - Plätze frei!!!

Am 25.11.2017 von 09:00 -17:00 Uhr findet in Eschweiler unsere Fortbildung zum Thema Akrobatik für Kinder & Jugendliche "Federleicht über den Boden schweben" statt.

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

Zur Fortbildung:

Jedes Jahr aufs Neue sieht man überall wundervolle Tänzer und Turner, die Höchstleistungen an Akrobatik erbringen. „Das möchte ich auch, doch wie“?

Gerade im akrobatischen Bereich ist die Vermittlung einer richtigen Körperhaltung mit Körperspannung sowie einer technisch korrekten Ausführung von elementarer Bedeutung.

Das nötige Wissen, Tipps und Tricks vermitteln wir in dieser Fortbildung für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene.

ZIELGRUPPE: Übungsleiter/Trainer in Vereinen/Schule, Erzieher, Lehrer u.a. päd. Personal

Weitere Informationen zur Anmeldungen finden Sie HIER.

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„Gemeinsam feiern“: Spielplatzfest an der Gutenbergstraße

ESCHWEILER. Am vergangenen Freitag wurde auf dem Spielplatz auf der Gutenbergstraße das jährlich stattfindende Spielplatzfest gefeiert, und zwar bereits zum elften Mal in Folge. Unter dem Motto „Gemeinsam feiern – sich vernetzen“ strömten zahlreiche Kinder aller Altersklassen mit ihren Eltern und Großeltern zum Spielplatz an der Gutenbergstraße, um einen schönen Nachmittag zu erleben.

Der Budo Club Eschweiler stellte sich auf dem Spielplatzfest
vor. Hier konnten die Kinder unter Anleitung der
Übungsleiter Michael Degenhart und Leon Cremers in
spielerischer Form ihre Kräfte messen.

Nachdem die Vorsitzende des Kinderschutzbundes und Hauptorganisatorin des Spielplatzfestes, Mariethres Kaleß, alle herzlich begrüßt hatte, ging es auch schon los.

Gute-Laune-Lied

Das Angebot an Aktivitäten war riesig, und so wussten die Kleinen beinahe nicht, was sie zuerst anstellen sollten. Bei den Jungen war eine Station aber besonders beliebt: der Budo-Club Judo Eschweiler bot ihnen die Gelegenheit, sich einmal im Kampfsport auszuprobieren.

Neben weiteren sportlichen Aktivitäten wurde den Kindern natürlich auch Zeit und Gelegenheit geboten, sich kreativ so richtig auszutoben: Am Maltisch entstanden mit Wasserfarben tolle bunte Bilder, die sofort an die Eltern verschenkt wurden.

Einen besonderen Auftritt hatten die Kinder der Don-Bosco-Grundschule. Sie führten zu dem Gute-Laune-Lied „Can‘t stop the feeling“ von Justin Timberlake einen Tanz mit bunten Tüchern auf, der alle Besucher in Begeisterung versetzte. Da konnte selbst Bürgermeister Rudi Bertram nicht widerstehen, als eines der Kinder ihn zwischenzeitlich zum Tanz aufforderte, und legte eine kurze Tanzeinlage ein.

Die Trommelgruppe des Hauses St. Josef präsentierte anschließend ihr Können. Die rhythmischen Trommelklänge begeisterten Klein und Groß gleichermaßen. Für den Hunger zwischendurch gab es Würstchen vom Grill und Stockbrot, welches die Kinder gemeinsam mit Mitarbeitern der Awo über einer Feuerstelle selber backen konnten. Zahlreiche Organisationen aus Eschweiler haben auch in diesem Jahr zum Gelingen des Spielplatzfestes beigetragen, unter anderem die mobile Jugendarbeit, der Integrationsrat, der Sozialdienst katholischer Frauen, sowie die Pfarre St. Peter und Paul.

Gefördert wurde das Spielplatzfest zudem vom Ministerium für Heimat und Kommunales des Landes NRW. Mariethres Kaleß ist für diese Unterstützung dankbar, aber „ohne all die ehrenamtlichen Helfer würde ein solches Projekt nicht verwirklicht werden können“.

Aachener Zeitung: Anna Fitscher

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„Junges Ehrenamt“: Mehr als eine symbolische Unterstützung

STÄDTEREGION. Bis vor wenigen Monaten hatten sie nichts miteinander zu tun und kannten sich nicht einmal. Das mag man kaum glauben, wenn man Christine Pauls, Cindy Gehrt und Judith Patzke so zusammensitzen, reden, diskutieren und lachen sieht.

Freuen sich über das „Stipendium für das junge Ehrenamt“:
Cindy Gehrt (v.l.), Judith Patzke, Christine Pauls und Julian
Huppertz vom Regiosportbund. Foto: Michael Grobusch

Was die drei jungen Frauen verbindet, ist die Liebe zu ihrem Sport, für den sie einen großen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen. Und seit Februar haben sie noch eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind die ersten Stipendiatinnen des RegioSportBundes Aachen (RSB).

Mit den „neuen Richtlinien zur Förderung des Sports in der StädteRegion Aachen“, die in enger Kooperation zwischen der StädteRegion Aachen und dem RSB entstanden sind, hat sich zu Beginn des Jahres für die Vereine in der Städteregion nicht nur einiges bei der Bewilligung von Zuschüssen geändert. Darüber hinaus gibt es auch neue Ansätze, die vor allem auf junge Sportler abzielen. Die „Talentförderung“, mit der junge Athleten und Jugendmannschaften bei der Teilnahme überregionaler Wettkämpfe unterstützt werden sollen, zählt dazu. Und auch das „Stipendium für das junge Ehrenamt“, das erstmals an drei junge Menschen vergeben worden ist, die sich in ihrem Verein in besonderem Maße engagieren und „in einer Schlüsselposition“ Verantwortung übernehmen.

Auf Christine Pauls, Cindy Gehrt und Judith Patzke trifft das zweifellos zu. Letztgenannte, mit 19 Jahren die Jüngste des Trios, engagiert sich seit vielen Jahren als Trainerin und mittlerweile auch als stellvertretende Jugendwartin beim Segelklub Eschweiler See. Beruflich macht sie derzeit eine Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin. Christine Pauls (26) ist Jugendwartin und Kindertrainerin bei den Wasserfreunden Delphin Eschweiler im Bereich Synchronschwimmen und zudem Geografie-Masterstudentin an der Uni Köln. Und Cindy Gehrt (27) lässt sich trotz ihres Lehramtsstudiums in Wuppertal (Sport und Deutsch) nicht davon abhalten, für den Herzogenrather TV weiterhin als Turntrainerin und seit wenigen Tagen auch als Kampfrichterin aktiv zu sein.

Das hat auch die Jury, bestehend aus Vertretern des RegioSportBundes und der StädteRegion Aachen, beeindruckt und überzeugt, als es Anfang des Jahres um die Vergabe der Stipendien ging. „Ihr habt unter den zahlreichen Interessenten wirklich die besten Bewerbungen vorgelegt“, ist Julian Huppertz immer noch voll des Lobes. Und dass die Drei bei ihren Präsentationen nicht übertrieben haben, das kann der Vorsitzende der RSB-Sportjugend ebenfalls nur unterstreichen: „Ihr setzt euch im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern mit euren Vereinen für ein Angebot ein, das sich an alle Menschen richtet. Ihr bietet einen sozialen Mehrwert und schafft Bindungen.“

Was für die drei jungen Frauen völlig selbstverständlich ist, gelte in der heutigen Gesellschaft längst nicht mehr als „Normalität“, bedauert Huppertz: „Es wird immer schwieriger, ehrenamtlich Engagierte zu finden.“ Viele Leute begründeten ihre ablehnende Haltung mit fehlender Zeit. „Und genau hier wollen wir mit unserem Stipendium ansetzen.“

Ein Jahr lang 100 Euro pro Monat

Für den Zeitraum von einem Jahr erhalten die Stipendiatinnen monatlich 100 Euro. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich viel sein und eher symbolisch wirken, doch diesem Eindruck treten die so Unterstützten entgegen. „Jede Stunde, die man weniger für einen Nebenjob aufbringen muss, ist eine Erleichterung“, stellen Judith Patzke und Christine Pauls unisono fest. „Und ich kann das Geld gut gebrauchen, um meine hohen Fahrtkosten zu stemmen“, betont Cindy Gehrt.

Allerdings ist mit dem Stipendium auch ein gewisser Mehraufwand verbunden. Denn die Vergabe ist an die Auflage geknüpft, innerhalb der zwölf Monate ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Judith Patzke hat sich für die Organisation einer Spaßregatta für die jüngsten Mitglieder auf dem Blausteinsee entschieden, Christine Pauls hat ein Wasser-Kinder-Bewegungsabzeichen ins Leben gerufen, das vor allem auf die Kitas abzielt. Und Cindy Gehrt organisiert ein großes Schauturnen, das den Rahmen für eine zum Familiennachmittag erweiterte Weihnachtsfeier bieten soll.

Unterstützt wurden und werden die Stipendiatinnen dabei vom RegioSportBund. Einzel, und auch in der Gruppe. Das klappt offenbar so gut, dass aus den angestrebten ersten Anfängen eines Netzwerkes für die jungen Leute über die Grenzen ihres Vereins und ihrer Sportart hinaus mittlerweile noch mehr geworden ist: Freundschaft.

Von: Michael Grobusch - Aachener Zeitung

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Dank und Anerkennung für ehrenamtlichen Einsatz beim Sportabzeichen

ESCHWEILER. Auf Einladung des RegioSportBundes Aachen sind 40 Sportabzeichenprüfer aus der Region zum gemeinsamen Infoabend am Blausteinsee zusammen gekommen. Das gegenseitige Kennenlernen und der Informationsaustausch, geleitet vom Referenten des Landessportbundes, Dirk Engelhardt, standen an diesem Abend im Mittelpunkt.

Aber diese Veranstaltung sollte auch der Anerkennung und Wertschätzung aller, die bei Wind und Wetter auf den Plätzen der Region stehen und ehrenamtlich das Sportabzeichen abnehmen, dienen, wie der Präsident des RegioSportBundes Aachen, Günter Kuckelkorn, in seiner Begrüßung betonte.

Auch wenn das Sportabzeichen selbstverständlich zur Vereinskultur gehört, gilt es diese Anerkennungskultur stetig zu verbessern. Schulen müssen noch mehr eingebunden werden, damit Sportstätten erhalten bleiben. Vertreter aus Herzogenrath wiesen darauf hin, dass aufgrund fehlender Bäder die notwendige Abnahme der Schwimmfähigkeit sehr erschwert wird.

Petra Minten, neue Koordinatorin Sportabzeichen beim RegioSportBund versprach, dass alles getan würde, um das Sportabzeichen in der Region Aachen wieder mehr nach vorne zu bringen. Sie würde auch die Vereine dabei unterstützen neue Prüfer zu aquirieren. Auf die Frage, wie man das Sportabzeichen wieder mehr in die Vereine bringen kann, wurde die langjährige Initiative von Reiner Wick (SV Germania Dürwiß) lobend erwähnt, der in Eschweiler-Dürwiß einen Sportabzeichentag ins Leben gerufen hat. Zum Abschluss des Abends gab es noch eine kleine Verlosung, wobei Paul Büttgenbach, der seit 54 Jahren als Sportabzeichenprüfer tätig ist, als Glücksbringer fungierte.

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Bunt gemischt: 13 Nationen kicken beim "Cup der Vielfalt"

ESCHWEILER. Fußball verbindet Menschen aller Kontinente. Und kann eine Brücke über unterschiedlichste Mentalitäten, Lebensweisen und Erfahrungen hinweg schlagen. An einer solchen Brücke bauen seit inzwischen rund drei Jahren gemeinsam die Verantwortlichen des SC Berger Preuß und des Hauses St. Josef, in dem seit 2014 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben.

Voller Einsatz für ein Miteinander und Integration: Beim
„Cup der Vielfalt“ wurde die verbindende Wirkung des
Fußballs deutlich. Foto: Andreas Röchter

Inzwischen haben der Fußballverein und die Einrichtung der Erziehungshilfe mit dem RegioSportBund Aachen einen dritten Mitspieler an Bord genommen, um die Integration von Menschen unterschiedlichster Kulturen mit Hilfe des Fußballs voranzutreiben.

Am Samstag richteten die drei Institutionen nun auf der Anlage des SC Berger Preuß erstmals den „Cup der Vielfalt“ aus. Acht Mannschaften mit Spielern aus insgesamt 13 Nationen waren mit von der Partie und stellten mit Hingabe, Temperament, Einsatz und vor allem Spaß unter Beweis, welche gesellschaftspolitisch relevante Rolle der Fußball spielen kann.

Verständigung kein Problem

Als vor drei Jahren die ersten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Eschweiler ankamen und im Haus St. Josef Aufnahme fanden, war es an Claudia Harter, das Bindeglied zwischen der pädagogischen Einrichtung und dem Fußball darzustellen. Die Mitarbeiterin des Hauses St. Josef ist die Ehefrau von Michael Harter, der im Vorstand des SC Berger Preuß aktiv ist. Der Anfrageweg, ob einige Flüchtlinge im B-Juniorenalter bei den Berger Preußen mal mittrainieren könnten, war also kurz.

„Der Versuch funktionierte prima“, denkt Gerhard Kersten, stellvertretender Geschäftsführer, Spieler und damaliger B-Jugendtrainer der Preußen, zurück. Natürlich galt es für beide Seiten, voneinander zu lernen.

„Die Verständigung stellte eigentlich kein Problem dar, da Fußballer eine Sprache sprechen. Allerdings waren unter den jungen Flüchtlingen fast ausschließlich Straßenfußballer, die den strukturierten Ablauf einer Trainingseinheit kaum kannten“, erinnert sich Gerhard Kersten, der andererseits betont, dass die Spielfreude der Flüchtlinge ansteckend wirkte und wirkt.

Zusammen mit Volker Neveling, Betreuer im Haus St. Josef, wurde die Idee entwickelt, aus den fußballbegeisterten Flüchtlingen eine homogene Trainingsgruppe zu formen.

Berger Preuß Stützpunktverein

„Schnell hatten wir 10 bis teilweise 20 junge Kicker zusammen, die einmal pro Woche an einem fixen Termin auf unserem Kunstrasenplatz trainieren“, berichtet Gerhard Kersten, der sich freut, dass seine Trainingstruppe mit einer gewissen Fluktuation zu kämpfen hat. Bedeutet dies doch, dass sich die Kicker zum Teil dem SC Berger Preuß oder auch anderen Fußballvereinen der Region anschließen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Integration gehen.

Eine Entwicklung, die sich herumgesprochen hat und auch bei Anne Eich vom RegioSportBund Aachen Interesse hervorrief. Die Fachkraft „Integration durch Sport“ wies auf die gleichnamige bundesweite Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes hin, die durch das Bundesministerium des Inneren sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird und unter anderem das Ziel verfolgt, Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und diese in die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Seit Juni dieses Jahres ist der SC Berger Preuß nun Stützpunktverein des Projekts „Integration durch Sport“. Der „Cup der Vielfalt“ war jetzt ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Weg, Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen zusammenzubringen.

Einnahmen für die Tafel

„Auf Grund der Förderung entstehen für uns keine Kosten, so dass wir die Einnahmen der Eschweiler Tafel zur Verfügung stellen können“, nennt Gerhard Kersten einen weiteren positiven Aspekt der Veranstaltung, bei der der ehemalige Profi Markus Daun als Schirmherr fungierte.

Die Spieler der international aufgestellten Mannschaften gingen mit Begeisterung zu Werke. Und sobald das Temperament ein wenig Überhand nahm, griff mit David Ngcezulla ein Betreuer und Spieler des Hauses St. Josef zum Mikrofon, um die Beteiligten „einzunorden“ und zu beruhigen.

„Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten: Wenn die Spieler zum Training kommen, haben sie den Kopf voll mit belastenden Dingen. Doch innerhalb des 90-minütigen Trainings sind sie in der Lage, abzuschalten und Kraft zu tanken“, so Gerhard Kersten, der gemeinsam mit seinen Mitstreitern auch weiterhin auf den Leitgedanken „Integration durch Sport“ setzen möchte.

Von: Andreas Röchter - Aachener Zeitung

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Fortbildung "Faszien-Yoga" 1. Lizenzstufe - Plätze frei!!!

Am 11.11. und 12.11.2017 jeweils von 09:00 -17:00 Uhr findet in Eschweiler unsere zweitägige Fortbildung zum Thema Faszien-Yoga statt.

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

Zur Fortbildung:

Die Entdeckung der Faszien ist nichts Neues. Aber ihre enorme Bedeutung wurde lange Zeit nicht erkannt und erst in den letzten Jahren immer mehr erforscht.

Das Fasziennetzwerk ist das größte Sinnesorgan unseres Körpers. Durch Stress, Bewegungsmangel oder Schonhaltungen verklebt, verhärtet und verkürzt unser sonst so elastisches Bindegewebe. Dies kann die Ursache von Rückenschmerzen sein.

Mit Faszien-Yoga kann man diesem Prozess entgegenwirken und das Fasziengewebe geschmeidig halten. Man dehnt die Muskeln und das tiefer liegende Fasziengewebe in fließenden Bewegungen oder hält die Dehnungen über einen längeren Zeitraum. Dadurch verbessert man Beweglichkeit und Körperhaltung und beugt Rückenschmerzen vor. Je elastischer die Faszien sind, desto jünger und kraftvoller fühlen wir uns!

Inhalte:

Was sind Faszien?

Wie trainiere ich Faszien?

Yin Yoga

Faszien Flow

Eigenmassage mit der Blackroll

Weitere Informationen zur Anmeldungen finden Sie HIER.

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Sport als ein Motor der Integration

HERZOGENRATH. Der Verein ist Integrationsmotor Nummer Eins. Das ist auch und insbesondere bei den Sportvereinen so. Wie kann man die „Integration durch Sport“ besonders von Flüchtlingen intensivieren? Zu diesem Thema diskutierte der Stadtsportverband (SSV) Herzogenrath unter Mitgestaltung des Regiosportbundes mit Vereinsvertretern angeregt einen ganzen Abend lang.

Dialog und Diskussion in Herzogenrath hatten ein einziges
Ziel: Wie kann die Integration von Flüchtlingen über den Sport
intensiviert werden? Dazu diskutierten SSV-Geschäftsführer
Manfred Borgs, Pfarrer Frank Ungerathen, Kerstin Harings,
Ehrenamtlerin in der Flüchtlingsarbeit und Anne Eich (sitzend)
mit Vertretern von Herzogenrather Vereinen.
Foto: Sigi Malinowski

Es wurde sehr schnell voll im Vereinsheim der Spielvereinigung Straß. Dort freuten sich SSV-Geschäftsführer Manfred Borgs und Vorsitzender Gerd Schwartz über den regen Zuspruch, den die Einladung zum Dialog ausgelöst hatte. Mehr als 30 Interessierte aus verschiedensten Vereinen wollten an der Diskussion teilhaben.

„Nicht von allein“

Die Integration von Flüchtlingen ist auch in Herzogenrath seit 2015 „ein Kernthema und sollte in der Zukunft optimiert werden“ leitete Manfred Borgs ein. Man arbeite intensiv an der Vervollständigung einer Einheit. „Das leisten wir in allen Vereinen“, hob der SSV-Funktionär heraus. Kerstin Harings, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Herzogenrather Flüchtlingshilfe, unterstrich: „Integration passiert nicht von allein.“

Zwar nehme zur Zeit die Zahl der Flüchtlinge ab, doch die Rolle der Vereine müsse weiterhin eine tragende sein. Der evangelische Pfarrer Frank Ungerathen, Leiter der Flüchtlingsberatung in Herzogenrath, schickte voran: „Die Flüchtlingshilfe in Roda ist sehr gut aufgestellt. Das ist ein großer Schatz, den unsere Stadt hat.“ Dennoch brauche man auch „neue seelische Nahrung“ beispielsweise für die Kinder und Jugendlichen. „Wir brauchen Liebe, Wärme, Nähe, Verständnis und das gemeinsame Erlebnis im Sport“.

Dazu habe man in Roda drei Netzwerke mit Ehrenamtlern aufgebaut, in denen etwa 120 ehrenamtliche Kräfte arbeiten. Dazu kommen noch die Fachberater in den einzelnen Vereinen. Ganz viel Lob erntete der SSV Herzogenrath vom Regiosportbund. Dessen Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit, Anne Eich, nannte den Sport plakativ „einen Integrationsmotor“.

Denn, „der Sport spricht alle Sprachen und ist durch sein internationales Regelwerk auch einfach zu verstehen“. Zudem, so meinte die Funktionärin, „kommt man über den Sport leicht mit anderen Kulturen in Kontakt“. Handlungsschwerpunkte sind für Anne Eich beispielsweise „Wie erreichen wir die Leute und wie sprechen wir sie an“?

Dazu empfahl sie, „bestehende Sportarten zu öffnen und sie für neue Zielgruppen interessant zu machen“. Es sei auch wichtig, „mehr Menschen zu finden, die selbst einen Migrationshintergrund haben und sich für das Ehrenamt zur Verfügung stellen“.

In der Region Aachen gibt es bereits fünf Stützpunktvereine. So unter anderem die Taekwondosportler des Vereins Musado aus Alsdorf, die Spvgg. Straß und der Verein Bam Bam aus Merkstein. Anne Eich riet, Sportfeste, Familientag, Tage der offenen Tür, oder Schnupperangebote zu installieren. Solche Veranstaltungen würden auch gefördert werden.

Kosten im Mittelpunkt

Überhaupt stand das Thema Kosten immer wieder im Mittelpunkt des Meinungsaustausches. In der Diskussion wurde mehrfach kritisch angemerkt, dass die Vereine keine Möglichkeit haben, für ihre Projekte direkt bei Flüchtlingen zu werben, da weder Stadt noch Flüchtlingshilfe Herzogenrath mit Blick auf den Datenschutz die Wohnanschriften mitteilen dürfen, merkte Manfred Borgs an.

Es könnten nur indirekte Informationswege (über Schulen, zufälliges Ansprechen auf der Straße, Mund-zu-Mund-Werbung durch bereits im Verein vorhandene Kinder) beschritten werden.

Es wurde vereinbart, dass die anwesenden Vereinsvertreter zunächst als Ansprechpartner für die Integrationsarbeit in den Vereinen fungieren und die Vernetzung weiter intensiviert werden soll.

Von: Sigi Malinowski - Aachener Zeitung

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„Sport und Bewegung im Alter“: Frühsport sorgt für gute Laune

ESCHWEILER. Gute Laune am frühen Morgen: Im Quartierzentrum Marienstraße 7, dem Städtischen Seniorenzentrum Villa Faensen, begann am Freitag der Kurs „Sport und Bewegung im Alter“. Ein Angebot, auf dass viele Eschweiler nur gewartet zu haben scheinen. Der Platz reichte kaum aus für alle Frauen und Männer im Rentenalter, die mitmachen wollten.

Gymnastik am Morgen mit viel Schwung und guter Laune –
dieses Angebot gibt es jetzt immer freitags ab 9 Uhr
im Städtischen Seniorenzentrum Marienstraße
Foto: Ebbecke-Bückendorf

Die Villa Faensen an der Marienstraße entwickelte sich in den vergangenen Monaten immer mehr zu einem Treffpunkt im Wohnquartier in der Innenstadt. Ein Treffpunkt vorzugsweise für ältere Bürger, schließlich ist dieses Quartier seit vielen Jahren ein Städtisches Seniorenzentrum. Für das neue Angebot fanden sich am Freitag 25 Teilnehmer ein. Sportkleidung war nicht notwendig, ins Schwitzen kamen einige dann aber doch bei den Übungen, die Irmgard Falkenberg vom SV Germania Dürwiß anleitete. Die Gymnastik galt vor allem der besseren Beweglichkeit, Koordination und dem Gleichgewichtssinn. Die Übungen verbesserten aber nicht nur die Körperhaltung, sondern sorgten ganz nebenbei auch für gute Laune.

Humor und flotte Sprüche

Dazu trug Übungsleiterin Falkenberg mit Humor und flotten Sprüchen bei: „Et Föttche jeht nach hinge.“ Zugleich hatte sie aber achtsam jeden der Frühsportler im Blick: „Machen Sie nur, was Sie können. Dies hier ist kein Zirkeltraining.“ Für manche war es jedoch zugleich ein Lachmuskeltraining – die Stimmung in der Runde war blendend. Auch nach der gymnastischen Dreiviertelstunde.

Kostenloses Angebot

Dass der Kurs kostenlos angeboten werden kann, wird durch die Zusammenarbeit der Stadt

Eschweiler mit dem Regio-Sportbund Aachen und dem SV Germania Dürwiß möglich gemacht, erläuterte der Seniorenbeauftragte der Stadt Eschweiler, Peter Toporowski, bei der Begrüßung. Finanziert wird das neue Angebot über das Projekt „Bewegt älter werden“ des nordrheinwestfälischen Landessportbundes. Toporowski: „Als die Fördermöglichkeiten bekannt wurden, haben wir sofort zugeschlagen.“ Für ihn und für Quartiersentwickler Cem Gökce ist das neue Angebot ein Baustein von vielen bei der Entwicklung von altersgerechten Wohn- und Lebensquartieren in Eschweiler: „Die Teilhabe aller Altersgruppen ist uns ganz wichtig.“

Bis zum Ende des Jahres

Geplant ist, dass „Sport und Bewegung im Alter“ mindestens bis zum Ende dieses Jahres in der Villa Faensen angeboten wird. Der Kurs ist freitags von 9 bis 10 Uhr. Sollte die Teilnehmerzahl weiterhin so hoch sein und konstant mehr als 20 Menschen mitmachen wollen, wird eventuell eine zweite Gruppen gebildet.

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf - Aachener Zeitung

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Sportvereinigung Straß: Ein fester Stützpunkt für die Integration

Herzogenrath. Sportvereine spielen eine bedeutende Rolle bei der Integration von Geflüchteten in die Gesellschaft. Gemeinsam Sport zu treiben verbindet und überwindet Grenzen von Sprache, Herkunft und Kultur. Seit wenigen Tagen ist die Sportvereinigung Straß 1928 e.V. anerkannter Stützpunktverein im Programm Integration durch Sport.

Ausgelassene Stimmung auf der Sportanlage: Anlässlich
der Anerkennung der Sportvereinigung Straß als
Stützpunktverein sorgte ein Fußballcamp mit vielen
lustigen Spielen für beste Laune bei Aktiven und
Verantwortlichen. Foto: Wolfgang Sevenich

Der Verein gehört damit einer bundesweiten Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an, die durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird.

Das Programm verfolgt das Ziel, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund nicht nur den Weg in die Vereine zu erleichtern, sondern auch die Vereinsstrukturen für Migranten zu öffnen und sie mit Bildung und Qualifizierung in die Vereinsarbeit einzubeziehen.

Im Rahmen des Fußballcamps auf der Anlage der SpVgg Straß wurde dem Verein die Urkunde zur Stützpunktvereinsförderung 2017 durch Anne Eich, Fachkraft des Regiosportbundes Aachen, übergeben. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Trainerteam sind bereit für die neue Herausforderung: „Wir freuen uns sehr darüber, offiziell Stützpunktverein zu sein und möchten hier in Herzogenrath eine langfristige und kontinuierliche Integrationsarbeit im und durch den Fußball aufbauen.“

Das Ziel des Vereins ist es, mehr Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund für den Fußball zu begeistern und in die Regelmannschaften zu integrieren. Zusätzlich werden über Kontakte zu Migrantenselbsthilfeorganisationen, der Flüchtlingsberatung, Flüchtlingsunterkünften und lokalen Bildungseinrichtungen, Netzwerke aufgebaut, um die Menschen zu erreichen.

Der Verein kann auch auf die Unterstützung und die jahrelange Erfahrung des Stadtsportverbandes Herzogenrath, vertreten durch Geschäftsführer Manfred Borgs, setzen. „Wir wünschen dem Verein alles Gute und werden die Projekt- und Netzwerkarbeit auf lokaler und kommunaler Ebene tatkräftig unterstützen“, berichtet Manfred Borgs.

RegioSportBund koordiniert

Für die Umsetzung der integrativen Maßnahmen, stehen den Stützpunktvereinen aus dem Bundeshaushalt finanzielle Mittel zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm in der Städteregion durch den Regiosportbundes Aachen.

„Wir beraten die Vereine bei der Beantragung von Fördermitteln und unterstützen bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen“, erklärt Anne Eich. Das von der SpVgg Straß durchgeführte Fußballcamp ist bereits ein gelungenes Beispiel für die Integrationsarbeit im Bereich des organisierten Sports und der Startschuss für eine ereignisreiche Zeit in Herzogenrath.

Rund 80 Kinder fanden sich auf dem Kunstrasenplatz an der Friedhofstraße ein. Jugendleiter Ulrich Brunner und sein Team hatten zahlreiche Spiele rund um das Thema Fußball für die Kinder vorbereitet. Am Ende gab es nur strahlende Gesichter und den Wunsch, dies zu wiederholen.

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Sportförderung StädteRegion Aachen

Die neuen "Richtlinien de StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports" treten ab dem 01.01.2017 in Kraft. Zur gleiche Zeit übernimmt der RSB Aachen hierzu das Antrags- und Auszahlungsverfahren. Weitere Informationen zur Sportförderung der StädteRegion Aachen erhalten Sie HIER

Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2017" ist da!

Auf 46 Seiten informieren wir Sie über unsere Aus- und Fortbildungsangebote für das Jahr 2017!

Neben unseren klassischen Lizenz-Ausbildungen wie "Gruppenhelfer", "Übungsleiter/Trainer-C-Breitensport" und "Bewegungsförderung" liegen unsere Schwerpunkte in den vielfältigen Lizenz-Fortbildungen zu aktuellen Fitness- und Gesundheitstrends für Erwachsene und Ältere. Ein völlig neuer Bereich stellt das Arbeiten mit Flüchtlingen dar. Angebote aus dem Vereinsmanagement wie Haftung, Recht und Versicherung runden unser Programm ab.

Anmelden können Sie sich online über das Qualifizierungsportal des Landessportbundes oder per Mail/postalisch über unser Anmeldeformular.

Unter unserer Rubrik Qualifizierung erhalten Sie weitere Informationen.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter qualifizierung(a)regiosportbund-aachen.de oder telefonisch unter 02403 7497060 gerne zur Verfügung.

Lehrkräfte & Übungsleiter gesucht

Der RegioSportBund Aachen sucht zur Unterstützung seines Lehrkräfte-Teams erfahrene Übungsleiter/innen, Sportlehrer/innen o.a. pädagogisches Personal aus dem Sportbereich zur Leitung von Ausbildungs- oder/und Fortbildungslehrgänge im Lizenzsystem des Landessportbundes NRW.

Im Rahmen der Ausbildung zur "Übungsleiter/Jugendleiter/Trainer-C-Lizenz-Breitensport" werden angehende Übungsleiter/innen in einem breiten Spektrum von Theorie & Praxis mit vielfältigen Hilfestellungen an das verantwortungsbewußte Leiten von Gruppen im Sport, deren Umgang, Führung, Auftreten, didaktisch/methodische Planung & Durchführung von Breitensportsportstunden im Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbereich, herangeführt und qualifiziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Leiten von Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter/innen zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-C-Lizenz. Hier geht es darum, Übungsleitern/innen, in einem oder mehreren Bereichen bzw. zu speziellen Lehrgangsthemen, vertieftes Wissen zu vermitteln, z.B. für ihre Arbeit im Bereich Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere, Spiele/Erlebnissport, Fitness/Gesundheit, Trendsportarten u.v.m.

Interessenten bitte wenden an:
RegioSportBund Aachen, 52249 Eschweiler, Marienstr. 15
email: qualifizierung@regiosportbund-aachen.de
Tel. 02403-7497060
Infos unter www.regiosportbund-aachen.de/qualifizierung

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Die Broschüre "Aus- und Fortbildungen 2017" ist da!

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